Beiträge von Mehrhund

    Ok und da sind nicht nur einzelne Beispiele zum Verhalten rudelfremder Wölfen gegenüber beschrieben, sondern auch das übliche Verhalten? Das ist totale Toleranz oder was? Und das Verhalten gegenüber Hunden im Revier wird generell als tolerant beschrieben?

    Nein. Hat doch auch niemand behauptet.:ka:

    Es sind Beispiele über das Verhalten von Rudeln und Beobachtungen über Jahre, wie sich verschiedene Rudel "benehmen". Das ist äussert spannend. Ich kenne keine vergleichbaren Verhaltensbeobachtungen zu Wölfen.

    Klar machen Wölfe konsequent auch kurzen Prozess mit Jagdkonkurenten, aber mich interessiert eben das gesamte Spektrum und eben auch wie Wölfe tatsächlich ticken.

    Und ich sage gleich: das ist für mich ein Hobby, ich habe keine Nachschlagewerke, ich lerne gerne dazu, falls du Studien hast oder sonstwas, lese ich mir das gerne durch.

    Ich bin auch nicht verkorkste Wolfskuschlerin, ich lebe hier inmitten von Wolfsrudeln. Leider sind hier die Strasse rauf im Okober wieder 2 Wölfe durch Autos ums Leben gekommen (dem Fahrer ist ein Glück auch nichts passiert!)

    Ich sehe "unsere" Wölfe hier schon als gefährlich für meine Hunde an. Und habe mein Spaziergehverhalten umgestellt. Und wenn meine Hunde Wölfe anzeigen, verpiss ich mich, so schnell es geht.

    Ich würde vor allem auch ganz klar körperlichen abstand von deinem aussie einfordern. Das ist etwas, dass alle meine Hunde lernen, ich möchte dass die Hunde auch meine individualdistanz respektieren und sich auf ein "ab" oder "weg" sofort von mir entfernen. Das halte ich gerade bei aussies für sehr wichtig. Die können nämlich ein Problem mit Besitzansprüchen bekommen und müssen lernen, dass ich kein Besitz bin.

    Das (und alles andere aus diesem Beitrag auch:smile:) finde ich ganz enorm wichtig.

    Wenn ich da an meine Welpenerzieherin (Hündin) denke, die sich verbat, dass der Collie draussen ihren Schatten betrat, nur um zu schauen, dass er ihr auch ja zuschaut, wie tief man Löcher im Garten zu buddeln hat.

    Er hat sie angehimmelt.

    Und sich benommen bei meinen Hündinnen, wie ein Engel.

    Bei mir hing er dann in deren Erziehungspausen in den Hosenbeinen. Und sie haben sich gegenseitig angestubst und sich ins Fäuschen gelacht, und ein Nickerchen gemacht, wenn der Nervzwerg an meinem Hosenbein durch den Garten surfte.

    Fazit: Als Mensch muss man es hinbekommen, beides zu sein: der jenige, der den Hund lieb hat und mit dem Welpen kuschelt und der jenige, der dem Welpen sagt: AB!

    Das lernen die. Und "geh ab" ist mit das wichtigste Kommando/Signal, und gerade bei Hunden, wie den Aussi, die dazu tendieren Ressourcen zu verteidigen, noch wichtiger.

    Ins Gesicht springen kenne ich auch. Haben 2 Hunde genau einmal gemacht. (Da muss ich mir auch nichts vornehmen, dass ist schlichte Selbstverteidigung. Ich mag keine entstellenden Narben im Gesicht.

    Wenn ich dann auch wieder an meine Hündinnen denke, wenn ein neuer Welpe dazukam. Die haben in einer Minute gelernt: ABSTAND! Unerlaubtes Berühren verboten.

    Und das machen Hunde nicht durch ignorieren, nein da gibt es was auf die Mütze. Und keine Hündin drehte hier Hunde auf den Rücken, oder packte die am Schlafitchen.

    Das machen evt. die Mutterhündinnen mit den Saugwelpen. Meine Hündinnen haben aktive Unterwerfung gefordert, aber auch erst nachdem sie dem jeweiligen Welpen beigebracht hatten, das Abstand zu halten sei.

    Meine Hündin hat meinem Collie penibel erklärt, dass wenn sie Näschen kräuselt, er weichen muss. Und danach erfolgt die Absicherung durch das einfordern von aktiver Demut beim Welpen.

    Ich gestehe, dass ich ein sehr weicher Hundeführer bin und das so nie geschafft habe. Ich habe dann den Hund eine Pause verabreicht. Und irgendwie hatte ich nie so grosse Dispute auszusitzen.

    Ich habe überwiegend vorrausschauend agiert. Und dem ausgeruhten Welpen dann Basics gemacht, aber wirklich sehr wenige...

    Und das ist auch noch mal so ein Ding, mit Border und Aussie. Da bekommt man in den Hundeschulen schnell mal gesagt: Was? das kanner noch nicht???? Ist doch ein BC.....Aussie...

    Als Halter dieser Rassen, muss man drüber stehen.


    So, und wie macht man das nun als Ersthundbesitzer mit dem Schnappaussie?

    Mit Körpersprache!

    Und mit dem Mittel des Trainings.

    Abstand einfordern im Alltag ist über Kommando aufzubauen und zu trainieren.

    Und als Basis muss man diese reizoffenen kleinen Hunde gut managen, damit sie genug Ruhe bekommen.

    Jeden Morgen mit der wilden Hundegruppe toben.....müsste ich sehen, ob ich das meinem Welpen zumuten würde.....

    Ich habe immer grösste Aufmerksamkeit auf die Kontakte gelegt. Denn das ist die Basis. Dass was die Hund in dem Alter erleben prägt sie.

    Und ein Aussie, der evtl lernt, sich mit nicht so "lauteren" Mitteln durchzusetzen könnte später ätzend werden.

    Gerade Hütehunde kommunizieren sehr fein. Oder dein Piranhja lernt: er kann mit Hunden machen, was er will, die gehen dann weg, oder sind eingeschüchtert, ignorieren. Dann kann der kleine süsse Fratz zum assozialen Mobber werden, schneller als man gucken kann, denn das bringt den Hütitütis je nach Persönlichkeit schon auch mal viel Gaudi.

    Wie gesagt, das kann ich nicht entscheiden, ich habe es für mich so gehalten, dass ich zu einer wirklich guten Hundeschule mit Welpen bin und dort haben die Welpen gute Kontake zu anderen Welpen gehabt und vor allen Dingen gelernt, nicht immer nur zu spielen, wenn fremde Hunde anwesend sind.

    Ich gebe zu, dass alles leichter ist, wenn man noch weiter Hunde hat und Vorerfahrung, und dass ein Hütehund als Einzelhund für mich so nicht Frage käme, weil mir das zu nervig wäre ohne hündische Erzieher.

    Aber es ist dennoch kein Hexenwerk!

    Ich finde du wirkst schon sehr strukturiert.

    Mach weiter so, nimm die Tipps hier an (Kommando AB), setzt dich durch, vergiss das Ignorieren und Runterdrücken,.....und vergiss nicht den Spass am Hund!

    Das wird schon werden.

    Ka, wird nur Hovawart Mix gesagt. Kann mir aber auch vorstellen dass ein Border Collie drin sein könnte ( so vom Verhalten dem Ball gegenüber her, also diese Neigung zum abducken).

    Leider sieht man da ein Zwangsverhalten. Das kann jeder Hund jeder Rasse so zweigen. Das ist nicht vom Arbeitshund Border Collie gepachtet. Nur leider sieht man das bei der Rasse oft.

    Die Kunst bei der Haltung solcher Hunde ist, dass man das nicht sieht. ;)

    Der Nachteil beim Geschirr ist, wenn solche Hund richtiggehend trainiert werden in das Geschirr einzuspringen.

    Und auf der andern Seite diese permanente Abstumpfung des Neins in Kombination mit Stress....

    Und dann natürlich der Hundetyp.

    Da frag ich mich ganz ernsthaft, warum die Trainerin diesen Hund auch noch dazu bringt, dass der von den Füßen weg, jetzt ernsthaft den Menschen angreifen lernen soll.

    Ein Trauerspiel.

    Sie werden uns ein Ergebnis präsentieren.

    Mach gross, lass laufen und schaue nur auf die Baumreihe, dann siehst Du ihn (nicht ablenken lassen von der Mitte xD).

    (:lachtot:Wärst Du Wolfsbeute, Deine Überlebenschancen stünden scheixxe :lachtot:)

    Okay, es sind zwei....|)

    Jetzt wirkt das Video auf mich auch etwas anders. Uiuiuiiii, da hat der Hund wirklich „Schwein“ gehabt.

    Wenn mich ein Wolf fressen will, besprüh ich mich mit Pfefferspray, dann Spuckt er mich vielleicht wieder aus...:pfeif:

    Bei Wölfen sieht die Jagd nicht so kopflos aus, wie bei vielen unserer Haushunde, die einfach die Birne wegklappen. Wölfe sind dabei sehr kontrolliert, man könnte sogar formulieren (verglichen mit Hunden) wirken sehr cool und überlegt

    Oh, als Halterin von Border Collies, die in jungen Jahren zum hüten eingesetzt wurden, weiß ich aus unzähligen Begegnungen mit unterschiedlichen Hunden, wie gesittet gejagt wird. Mein Border Bub hat diese Jagd sauber drauf und arangiert sich sofort mit anderen Hunden, oder Menschen.

    Nur die Endhandlung fehlt diesem feinen Hund. Meine Hündin war da anders, die kannte auch noch gut, das „festhalten“ mit den Zähnen.

    Deswegen fragte ich. Der Wolf bremst, und hat noch beim Abbiegen, den Hund im Fokus.

    Ist der Hund Beute gewesen, oder hat der Wolf den Hund vertrieben. Da ich den Zweiten Wolf nicht sah, dachte ich an vertreiben...