Beiträge von Mehrhund

    Noch mal zu den Medikamenten.

    Ich bin ja seit nunmehr 40 Jahren Krankenschwester . Mir ist noch kein wirklich wirksames Antidrogenmittel begegnet.

    Abstinenz und Verhaltenstherapie, gesundes Leben und evt. Um überhaupt ein Fuß in die Verhaltenstheraüie zu bekommen, dämpfende Medikamente.

    Ich denke, das ist zu schaffen, aber es ist für Hund und Mensch am Anfang sehr schwer.

    Mit diesem Hund kann ja später ein sinnvoller Sport aufgebaut werden. Aber Yuna benötigt immer Management.

    Und, es ist auch eine erfüllende und Sinngebungen Tätigkeit diesem Hund zu helfen!

    Collies (also die britischen Schäferhunde) sind überwiegend sehr führerweiche Hunde wie der Deutsche Schäferhund auch.

    Hier im "wilden Osten" habe ich einige Geschichten noch von Collies aus DDR Zeiten, wo tatsächlich auch der Collie noch als Herdengebrauchshund eingesetzt wurde (1960 iger Jahre).

    Diese Collies sehen anders aus und waren auch anders, als die heutigen. Schon vom Fell her. Ein Herdengebrauchshund muss Wehrverhalten zeigen und das schiesst bei manchen über. Da wurde mir oft auch mit stolz berichtet,.dass der Collie keinen auf Gelände liess und auch mal zubiss. Und "Den durfte keiner anfassen".

    Mein grosser Collie kommt im weitesten Sinne aus dieser "Ecke". Aber anfassen ist okay, weil er das erträgt. Aber er möchte es nicht. Und das muss man wissen, sonst macht man diese Hunde giftig.

    Hinzu kommt, dass die Collies in der DDR wie die Deutschen Schäferhunde die Schutzhundeprüfung 1 und Fährte und Ausdauer, für die Zuchtzulassung benötigten und sie mussten natürlich schussfest sein.

    Das war nicht immer einfach und eine Schutzhundprüfung 1 ist jetzt nicht unerreichbar, aber es muss schon etwa im Hund liegen und wenn man züchten wollte und diese Hürde nehmen musste, ist natürlich zwangsläufig eine Auslese entstanden, die ich persönlich sehr schätzte, obwohl ich nicht der Meinung bin, ein "Hütehund" sollte eine Schutzhundprüfung ablegen müssen zur Zuchtzulassung.

    Aber ich finde es wichtig, dass "meine" Züchter diesen Weg gehen, denn so können sie ihre Linien sehr gut einschätzen, denn nur wenn man in einem höheren Ausbildungsniveau ausbildet, kann man die eigenen Hunde wirklich einschätzen. Und das diese Hunde durchaus gross sind, und auch "Wachen" finde ich das sehr angenehm, und würde jederzeit wieder einen solchen Collie nehmen.

    Wesensfest und stabil und schussfest, ich finde das sehr angenehm. Gut ausbildbar, führerweich. Ein rundum Sorglos Paket für den Hundehalter, der einen netten Begleithund möchte, der allen Scheissxx mitmacht an Hundesport. Aber nirgends spezialisiert ist!

    Ebend ein Allrounder.

    Und ja, mein Collie hat Zähne. Und er ist ernsthafter als der kleine Brite, der eher mal zwackt, wenns überschiesst in seinem Hütehirn....

    Das sind aber auch keine Anfängerhunde.

    Allerdings wäre der auf einem grossen 4 Seitenhof wohl an idealsten.

    Sodale: Wir haben die passende Rasse :lachtot::lachtot::lachtot:

    Ihr kauft den

    Große Schweizer Sennenhund

    Aus einer hervorragenden Zucht, die jetzt noch zu ermitteln ist.:lachtot::lachtot::lachtot::lachtot:

    Wollt ihr das machen, oder sollen wir das tun:lachtot::lachtot::lachtot::lachtot:

    Spass beiseite: Ihr macht das schon....Sind jedenfalls tolle Voraussetzungen für eine klasse Hundehaltung:smile:

    Ich nur mal aus "Versehen" quasi was mit Doggen zu tun gehabt und als Trainer dann natürlich nicht mit den "treudoofen". Das sind ja die Selbstläufer.

    Bei der von mir beschriebenen Zuchtrichtung ist es eine bewusste Entscheidung der Züchter, mehr Schärfe in die Linie zu bekommen.

    Diese Phänomen gibt es auch bei vielen Terrierrassen und auch beim DSH, ect.

    Das gabs in den 2000dern auch beim "Vermehrerlabbi", da tauchten plötzlich vermehrt Labbis auf, die eher nach Rottweiler aussahen und sich teils auch so benahmen, als wie ein Typvoller Labbie.

    Und selbst beim Rottweiler gibts ja solche und solche, die sporlichen und die grossen, eher phlegmatischen....

    Oder man denke an die Sonderfarben beim Weimeraner..

    Es gibt immer Zuchten, wo es geplant und gesteuert wird, dann kann das durchaus sehr gut sein für bestimmte Linien.

    Wie auch immer, die Hunde, die wesensfeste sind, und in guten Händen, in fähigen Händen, fallen nicht auf, auch die gefährlichen Hunden in den richtigen Händen sind unauffällig.

    Auffallen tun die Hunde, die nach Hundebuch und Farbe gekauft werden, wo man dann fassungslos dasteht und ein kleines oder grossen Monster an der Strippe hat. Und dann ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. (Wir haben ja grad im Forum den lieben Auslandsmischling, der sich hier gefährlicher Hund entpuppt und bei einer Anfängerin gelandet ist, die aber wieder sehr verantwortungsvoll mit der Situation umgeht. )

    Man kann mit Sicherheit auch eine der "treudooofen" Doggen erwischen und wird nicht verstehen, weshalb manche erfahrene Hundehalter sagen: UHHH....Aufpassen, genau hingucken, nicht vom Vermehrer kaufen, sich gut informieren, in Fachforen, mit Besitzern sprechen und nicht bei Ebay , den süssen Doggenwelpen kaufen.


    Und es gibt immer die "Idioten"-Vermehrer/Züchter, die keine Ahnung haben und experimentieren, mit Dingen, von denen sie die Finger lassen sollten.

    Die Doggen finden sich immer schon, neben den treudoofen.

    Die Besitzer mit der sehr selbstbewussten und in meinen Augen gar nicht wesensschwachen Dogge, hielten schon viele Doggen. Dann kam SIE.

    Mit einer extemen "Schärfe". Diese Besitzer konnten damit umgehen und haben es auch geschaft, diesen riesigen Wach- und Schutzhund zu führen.

    Die anderen, dieses Kalibers habe ich im Tierheim als unvermittelbar getroffen, oder nach Vermittlung, dann nach Beissunfall, dann wieder im Tierheim.

    Also die Doggenzucht ist nicht homogen. Das wollte ich damit sagen. Für mich persönlich käme aufgrund der Kurzlebigkeit, und in meinen Augen der Qualzucht auf Grösse, so ein Tier nie in meinen Besitz.

    Ein Bernersennenhund würde ich mir auch nie kaufen, weil es nur noch wenige Hunde dieser Rasse gibt, die gesund sind. Und einen Hund zu kaufen, der aller Wahrscheinlichkeit das 6. Lebensjahr nicht überlebt und an Krebs stirbt finde ich für mich persönlich, aus meiner Geschichte mit vielen menschlichen Verlusten, nicht ertragbar.

    Der Schäferhund....ja....aus Hochzucht dann, weil ein DSH aus Leistungslinie in der heutigen modernen Zucht, nicht händlebar ist für "Nicht-Sportler".

    DSH aus Hochzucht muss man sich wieder gut auskennen, sonst hat man einen kranken Hund.

    Der Labbi....toller Hund...wenn man einen Labbi will...Und zum Labbie gehört eben die Suche. Das Aportieren....Finde ich klasse, aber muss man Bock drauf haben.

    Wenn man nur einen grossen schwarzen Hund will, dass meine ich auch: Ab ins nächste Tierheim, da hocken sie zuhauf.

    Was genau wollt ihr denn von einem Hund?

    Ich verlink mal zur FCI Nomenklatur....

    Gruppe 2

    - Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde

    Deutsche Dogge = http://www.fci.be/de/nomenclature/DEUTSCHE-DOGGE-235.html

    Lesen: http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/235g02-de.pdf

    Gruppe 1

    - Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde)

    Schäferhund (ich denke, du meinst den Deutschen?) =http://www.fci.be/de/nomenclatur…ERHUND-166.html

    Lesen: http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/166g01-de.pdf

    Gruppe 2

    - Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde

    Großer Schweizer Sennenhund = http://www.fci.be/de/nomenclature/BERNER-SENNENHUND-45.html

    Lesen: http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/045g02-de.pdf


    Gruppe 8

    - Apportierhunde - Stöberhunde - Wasserhunde

    Labrador = http://www.fci.be/de/nomenclatur…RIEVER-122.html

    Dazu kannst du lesen: http://www.fci.be/Nomenclature/Standards/122g08-de.pdf

    Gott im Himmel! Es zwingt dich doch keiner, dort zu kaufen. Es ist nur ein Hinweis.

    Überlies es doch einfach, wenn es dir nicht gefällt.

    Ich kann auch ohne Ahnung 10 schlechte Doggenzüchter mit tollen Webseiten hier verlinken.

    Deshalb finde ich das einfach unpassend. Man kann jetzt noch 10 weitere Dissidenzzüchter einstellen, Ebay Verkäufer von Doggen ect.

    Die Doggenzucht (und auch die Vermehrung) ist ein heisse Eisen. Weil es (hier bei mir in der Ecke) grad modern ist, scharfe Doggen zu züchten.

    Also das heisst Doggen, die überhaupt in keinster weise mehr dem entsprechen, was so in Hundeerklärbüchern steht.

    Ich kenne hier Dogge, da brauchst du dringend einen sehr erfahrenen Trainer mit grosser Kenntnis zu "Schutzverhalten", am besten aus dem Gebrauchshundesektor.

    Problem ist, das da keiner so ganz wirklich Erfahrung hat.

    Natürlich kann man auch irgendwem trauen, der einen hübsche HP gepastelt hat oder proffesionell anfertigen lies. Oder man geht zum Hobbyvermehrer, weil ....ja warum eigentlich?


    Oder man klärt hier auf, warum Vermehrer eben nicht zu empfehlen sind, verlinken zu seriösen Doggen Seiten und zu Leuten, die die Rasse kennen.

    Oh ja das hat mich auch getriggert... Sie schmeißt es daneben und Frauchen so: Guuuuuut gemacht!

    Ach ich dachte, die Übung heisst: "Schmeiss das Spielzeug niemals in die Kiste, denn dann ist verschwindet das Zeug in der Spielzeughölle."

    Mich hat eher genervt, dass sie dem Spielzeug Namen gab, und damit warhrscheinlich zeigen wollte, dass der Hund, Puppe, Bär, XY unterscheiden kann. Sich das Spielzeug holt, was sie benennt, das dann zur Kiste trägt und reinfallen lässt.

    Ausführung war dann eher so: Sie schreit/quitscht: PUUUUPPPPPEEEEEE!!!!!!! , geht zu einem einzeln auf dem Boden liegendne Teil, zeigt drauf, quitschreit "PUUUUPPPPPEEEEEE!!!!!!!". Der Hund hampelt wie Bags Bunny auf Extasy rum, greift letztlich die "PUUUUPPPPPEEEEEE!!!!!!!", beisst drauf rum, rennt im Kreis, kommt irgendwann an der "Kiste der Hölle" vorbei und lässt beim todschütteln der "PUUUUPPPPPEEEEEE!!!!!!!", die selbige mit den Zähne so geschickt los, dass die "PUUUUPPPPPEEEEEE!!!!!!!" irgendwo hinklatscht.

    Und dann steht Frauchen da un jubelt.

    Also, dass die Besitzer den Hund lieben steht ausser Frage. Und ja, sie sind bereit zu lernen.

    Aber echt, dass ist mehr Mensschentraining als Hundetraining. Mensch muss sich anders verhalten, dann wird das auch mit dem Hund besser. An dem ist ja recht wenig auszuzsetzten, ausser, dass er das tud, was Frauchen erwartet.

    Sie erwartet einen Hund, der "wild" ist. Sie ist stolz daruauf, dem Hund diesen "PUUUUPPPPPEEEEEE!!!!!!!" Trick beigebracht zu haben. Dass der Hund dazu noch fiepst kann sie nicht händeln, weil sie den Hund in der Trieblage nicht händeln kann, wird versucht mit ADHS zu erklären.

    Und im Prinzip sind ja durchaus vernünftige Erziehungsmassnahmen bei ihr vorhanden. Muss man als Trainer nur ausgraben, freilegen, positiv verstärken und das andere schwachsinnige Verhalten ignorieren und liebevoll erklären, dass das nicht soooooo zielführend ist. Dann das Ziel im Auge behalten: Restaurantbesuch mit Hund.....und "fertig ist die Laube". Äh, der Altdeutsche Hütehund vom Schlag "Schafpudel".

    In der Genetik vom Schafpudel liegt es so um die 400 Schwarzkopfschafe zu erziehen und zu kontrollieren. Dass dieser Hund das bei seinen Menschen so gut schafft, ist doch kein Wunder.

    Und dass der dazu verdonnert ist, auf Laminat "PUUUUPPPPPEEEEEE!!!!!!!" zu suchen ist für mich eher ein trauriger Anblick.