Beiträge von Mehrhund
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Abgesehen davon halte ich 'therapeutisches Hüten' den Schafen gegenüber für ziemlich unfair bis tierschutzrelevant. Beim Gedanken daran, dem Hund zu helfen, geht meiner Erfahrung nach dabei häufig das Wohl der Schafe vergessen.
Gerade, wenn man bedenkt, dass einige dieser armen Kreaturen dabei eins ums andere Mal dafür missbraucht werden müssen, um unerfahrene Hunde anzustesten oder völlig aus dem Ruder gelaufene Hunde zu 'therapieren'.
Es gibt verschiedene Meinungen dazu. Ich habe durchaus Hunde kennengelernt, die während ich mich mit meinem Hund bei einer sehr guten Ausbilderin für Hütehunde am Vieh befand, dort in absolut kompetenten Händen aus "therapeutischen" Gründen jegelmässig an Schafen arbeiten durften, ohne dass man diese Hunde tatsächlich in einem Betrieb brauchen würde.
Es gibt auch eine grosse Gemeinschaft von BC Haltern die ohne eigenen Schafe an sportlichen Hütewettbewerden teilnehmen.
Viele trainiern an den Herden von Freunden und Bekannten, oft bei Züchtern und das gegen Entgelt.
Dein Text kommt bei mir grad schräg an.
Man kann zu dem Thema eine Haltung haben.
Man kann alles tierschutzrelevant machen oder arme Kreaturen missbrauchen.
Muss man aber nicht. Jeder Mensch trifft seine eigenen Entscheidungen!
Und das hatte ich geschrieben.
Man kann dies durchaus auch machen. Aber dann muss man sich auch mit dem Hütetier Schaf beschäftigen und darf nicht Hüten mit Schafe hetzen verwechseln.
Und da gibt/gab (weil ich mit der Scene nicht mehr konaktet bin) durchaus reichlich schwarze "Schafe", die ein paar schlecht gepflegte/versorgte Schafe gegen Entgeld von sog. "Hütehunden" durch die Gegend hetzen lassen.
Das darf nicht passieren.
Mein Tipp deshalb, an die die BCs haben und den nicht verstehen, den einer der vielen sehr guten Ausbilder für die Hüteausbildung vorstellen und antesten lassen, bezw. sich dort beraten lassen. Ist auch nicht teurer als eine Stunde bei irgendeinem Trainer.
Und das bedeutet NICHT, dass man dann immer mit jedem Hund hüten muss. Ich kenne einige sehr tolle BCs, die auch ohne Hüten sehr gut im Alltag mitlaufen. Meist haben die aber dann eine "Hobbyhütegelegenheit" , oder sind von der Sorte BC, die das überhaupt nicht benötigt.
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Ich bin übrigens gegen "therapeutisches Hüten". Um den Effekt zu erreichen, den man braucht, ist tägliche Routinearbeit notwendig. Das kann in der Tat ein wichtiger Baustein sein - diese Hunde sind am Vieh in der Regel nun mal der Fisch im Wasser, der sonst auf dem Trockenen leben muss. Trotzdem gehen davon die Verhaltensweisen wie Stereotypien und Zwangsverhalten nicht weg. Die muss man lebenslang behandeln. Echte Arbeit kann die Behandlung erleichtern, aber sie ersetzt sie nicht.
Du hast wesentlich mehr Erfahrung und wahrscheinlich ist das auch richtiger. Ich klammere mich halt immer etwas daran fest. Aber es kann auch einfach sein, weil die Menschen, die "therapeutisch hüten", dann umdenken und den Hund endlich verstehen und deshalb sich auch bei der Haltung was ändert.
Fast alle meine früheren Bekannten aus der Berliner BC Scene , leben jetzt mit Schafen und Bordern auf dem Land, oder sind auf andere Rassen umgestiegen.
In der Showborderscene ist das natürlich ganz anders.
Sorry für OT...bin jetzt auch wieder einfach nur dran interessiert, wie es dem Hund hier weitergeht.
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Ja, solche Fälle kenne ich auch zur Genüge.
Aber ich kenne auch Leute, die kein Vieh haben und dennoch den Spagat schaffen, den Hund auszulasten, ohne ihn zu überlaseten. Und ich kenne einige BC, die mit "Therapiehüten" gut durchs leben kommen.
Mit "Therapiehüten" meine ich die Fälle, wo Hunde ausschliesslich ans Vieh kommen, bei denen es absolut keine Notwenigkeit ist. Nicht aus sportlichen Gründen (Trialhunde) und nicht, weil es die Arbeit des Schäfers erleichtert, sondern ausschliesslich, damit es dem Hund gut geht und er im Alltag gut leben kann. Da kenne ich Hunde, die 1 mal die Woche oder noch seltener unter Aufsicht an gut geschützete Schafe können, 5 Minuten, 2 oder 3 Durchgänge...mehr nicht.
Also der zeitliche Aufwand ist oft sehr gering für den Hund.
Man kann dies durchaus auch machen. Aber dann muss man sich auch mit dem Hütetier Schaf beschäftigen und darf nicht Hüten mit Schafe hetzen verwechseln.
Und da gibt/gab (weil ich mit der Scene nicht mehr konaktet bin) durchaus reichlich schwarze "Schafe", die ein paar schlecht gepflegte/versorgte Schafe gegen Entgeld von sog. "Hütehunden" durch die Gegend hetzen lassen.
Das darf nicht passieren.
Mein Tipp deshalb, an die die BCs haben und den nicht verstehen, den einer der vielen sehr guten Ausbilder für die Hüteausbildung vorstellen und antesten lassen, bezw. sich dort beraten lassen. Ist auch nicht teurer als eine Stunde bei irgendeinem Trainer.
Und das bedeutet NICHT, dass man dann immer mit jedem Hund hüten muss. Ich kenne einige sehr tolle BCs, die auch ohne Hüten sehr gut im Alltag mitlaufen. Meist haben die aber dann eine "Hobbyhütegelegenheit" , oder sind von der Sorte BC, die das überhaupt nicht benötigt.
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Die Katzen schweben in Lebensgefahr. Mist, dass Rütter Katzen auch nicht kann.
Menschen kann er ja.
Unterhaltsam ist das, außer die Katzen- und Hundequälerei. Ist ja Förden Hund auch scheisse, so ins Meideverhalten gebracht zu werden.
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Genau daraufhin wollte ich hinaus. Die TE hat das freie Recht jederzeit festzustellen diese Aufgabe ist zu groß für sie.
Jeder kann sein Tier abgeben. Ich habe hier drei Hunde, davon sind zwei abgegeben worden.
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An Kohlenhydraten haben wir durch:
Reis, Haferflocken, Hirseflocken, Quinoa, Amaranth, Buchweizen, Kartoffeln.
Ich habe jetzt ausreichend dieser Produkte zum Verzehr für mich auf Halde wobei ich Amaranth und Quinoa freiwillig nie auf meinem Speiseplan hätte.
Was bei ihm geht ist Maniok.
Weizen und Mais und Banane wird dann auch raus sein?
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Ein Border Collie mit schwerer Zwangsstörung kann man aller Orts sehen. In jedem Border Collie Agility Verein sitze immer mindestens einer.
Auf You Tube gibt es tausende Videos.
Das Problem ist, dass das für viele Menschen niedlich aussieht. Ein Border Collie mit Stressgesicht grinst.
Dieser Hund wurde versaut, dann ins Tierheim gebracht, dort völlig fehl eingeschätzt und landete dann bei @ Yuna, die sich sehr viel Mühe gab. Und ja gar nicht wissen konnte, was da läuft.
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Den Großen Schweizer würde ich hinsichtlich der Familienplanung nicht wirklich empfehlen.
Die bringen rassebedingt schon eine Portion Schutztrieb, Ernsthaftigkeit und Sturheit mit sich.
Als Anfängerhund auf gar keinen Fall.
Wir haben so ein Gespann in der Nachbarschaft, ungefähr die gleichen Vorraussetzungen.
Früher immer Labbis gehabt, jetzt der erste eigene Hund und das sollte dann "was Großes" sein.
Es wurde ein Großer Schweizer, der während der Schwangerschaft gekauft wurde. Frau ist zwei Mal gestürzt, weil der 8 Monate alte Jungspund (Hündin) einer Katze nach wollte.
Zur Erziehung war dann wegen Problemen in der Schwangerschaft und später wegen des Babys keine Zeit.
Die Hündin hört kein Stück, bewacht inzwischen die kleine Tochter und nicht mal die Oma darf das Kind auf den Arm nehmen, wenn die Hündin im gleichen Raum ist.
Muss nicht so laufen, aber vom Charakter liegen da Welten zwischen einem Großen Schweizer und einem Labrador.
Ist noch nicht so lange her, da hattenq1 wir hier im Forum auch jemanden, dem das total um die Ohren geflogen ist.
Vor allem hinsichtlich später mit Kinderwagen und/oder Kleinkind spazieren gehen, kann ich keine so große Rasse empfehlen.
Ist bei Doggen wahrscheinlich ähnlich, aber die kenne ich charakterlich nicht gut genug. Die Großen Schweizer, die ich kenne, sind als "Familienhunde" ohne Aufgabe nicht besonders glücklich. Und die legen auch nicht viel Wert drauf, von den Menschenkindern beturnt und betatscht zu werden.
Ich erinnere mich daran und an das Leid drumherum.
Aber das war auch eine Stadtwohnung?
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