Beiträge von Mehrhund

    So geht es mir mit dem vegetarischen Wiener Würstchen von Rügenwalder. Und ich esse ja noch hin und wieder Fleisch. Aber die sind so nah an diesem Brühgeschmack, das ist echt krass. Das einzige, was fehlt, ist die knackige Haut. Deswegen mag ich die auch überhaupt nicht in gekochtem Zustand. Aber "roh" aus dem Kühlschrank oder gebraten finde ich die zum verwechseln ähnlich. Wir witzeln schon immer, dass das echtes Fleisch ist, aber mit der Aufschrift "vegetarisch" einfach teurer verkauft werden kann. :ugly:

    Ich bin kein Vegetarier, aber ich kaufe nur die veganen und vegetarischen burgerpellets., wenn ich Fertigprodukte kaufe.Ich kann die nicht von Fleisch unterscheiden und dann brauche ich an der Stelle auch kein Fleisch.

    Kann man ja alles auch gut selber machen.

    Natürlich: gedrehtes Baguette à la Karin

    Wobei ich den Teig diesmal so um 18:30 Uhr gemacht hab, um 21 Uhr hab ich dann gedehnt und gefaltet und aufgrund von Schlafproblemen nochmal irgendwann so zwischen 3 und 4. Ca. um 7 hab ich den Teig aus dem Kühlschrank genommen und nach dem Rundwirken nochmal ca. 1/2h Gehen lassen - also, für die hellen Brötchen, die Laugenbrötchen kamen erst nach den hellen in den Ofen und sind dementsprechend etwas länger gegangen.

    Super Rezept....

    Dut vorzubereiten und geht super schnell und schmeckt richtig gut.

    Grundsätzlich möchte ich für die Zukunft Barfen, unsere Katzen werden auch roh gefüttert und ich komme damit gut zurecht. Der Welpe kennt Barf auch von seiner Züchterin, also eigentlich gute Vorraussetzungen, nur habe ich doch Respekt davor einen Welpen zu füttern und ein bisschen Angst das dem kleinen am Ende was fehlt das er an Nährstoffen braucht....

    sind die Katzen Freigänger?

    Wenn nein, verstehe ich nicht, was dich hindert. Katzen in reiner Wohnungshaltung zu barfen ist anspruchsvoller, als einen Welpen zu barfen

    Wenn ja, müsstest du mal hinterfragen, was BARF für dich sein soll.

    Eine Wissenschaft, eine Religion, oder Hund füttern.

    Immer wieder gut zu lesen.

    https://www.drei-hunde-nacht.de/ernaehrung-bar…ium-um-b-a-r-f/

    Ich habe ja diese Anfangszeiten im Internet miterlebt. Erst in den unsäglichen Mailinglisten. Man musste sich ins Internet einwählen, das dauert ewig. Man musste sich mit anderen Mitbewohnern absprechen, weil man entweder im Internet war oder eine Telefonverbindung (natürlich Festnetz) halten konnte. Wenn man es geschafft hatte sich einzuwählen, mit dem typischen Geräusch dideledie...fiiie. Dann war man drin.....Dann loggte man sich bei der Email- Adresse ein, in der Zeit konnte man Kaffe kochen oder einkaufen gehen.

    Dann konnte man die Mails lesen. Die waren natürlich international und deshalb in englischer Sprache, also sass ich mit einem BUCH, einem Wörterbuch (Englisch-Deutsch) am einzigsten "RECHNER" im Haushalt, und habe einmal die Woche 20 Mails gelesen...

    Dann kamen die Foren auf....

    Das Yorckie-Forum...

    Ich kürze ab.

    Die "Bekämpfung" von Barf in den Foren wurden kriegsähnlich geführt, mit lebenslangen Ausschlüssen von Barfern mittel Kriegsrecht durchgesetzt.

    Und nun ist BARF immer noch gut oder böse. Heute ist man mal "böse", wenn man KEIN Getreide füttert, oder wenn man es füttert.

    Immer noch muss man rechnen, nach Formeln, wer die Formeln am besten drauf hat, ist der bester Barfer, bzw. Rohfütterer, weil man nicht Barfer sein will. Und vor allen Dingen "muss" man täglich: 1 g Leber, ein Teel. Pansen (oder auch nicht, je nachdem welcher Studie man anhängt, ob der Wolf nun den Bauchinhalt frisst oder nicht) und Blättermagen (aber nur von Bio-"Tieren" auf Weiden, die nicht mit Entwurmungsmitteln verseucht sind), unerlässlich pro Woche 1 müh Seealgenpulver, sonst geht der Hund vor die Hunde, Fett! unbedingt abgewogen, das rohe Fleisch aufs Gramm genau und die Knochen nur mit voller Elastizität und nur vom jungen Schlachtvieh.

    Leckerchen?

    Eine Wissenschaft.

    Mein Fazit: Gebarfte Hunde dürfen keine Leckerchen bekommen, müssen ohne erzogen werden, sonst geht die Welt unter. Ohne wenn und aber.

    Hunde, die abnehmen müssen, dürfen nie Hunger haben, Menschen schon, Hunde nicht. Niemals.

    Man muss ihnen dann irgendwas gegen das Hungergefühl geben, als wenn der dicke Hund eine Essstörung hätte.

    Wobei es rassebedigte Essstörungen bei Hunden gibt: Die "Labratonne" mit durchgehenden Fressanfällen.

    Und nun die Frage: Braucht der Hund Getreide oder nicht?

    Die einfachste Antwort ist: J E I N

    Nein, er braucht kein Getreide.

    Ja, der braucht Getreide.

    Meine persönliche Meinung: Es ist ausserordentlich dumm und ressourcenschädlich und dem Schlachtvieh gegenüber in meinen Augen ein Verbrechen, wenn man Haushunde aus einer sektiererischen Gemütsverfassung heraus mit Fleisch vollstopft und auf Getreide verzichtet.

    Ich glaube, ich werde einfach bis es keine Foren mehr gibt, diesen Diskussionen beiwohnen.

    2040: "Ich habe einen ERST-Hund, der bekommt nur Barf....muss ich dem auch Wasser geben?"

    Kenne ich auch.

    Was ich lernen musste ist, dass bei den kleinen Terrorzwergen das sensible meist unter dem (früher sagte man) "Trieb" versteckt ist. Natürlich gibts sone und solche, grad bei Border Collies ist ja Wesensspanne enorm. Von Betonklotz zu butterweich gibts alles.

    Das letzte mal wurde mein BC, der angeleint am Fahrad in abgewandter Seite zu zwei Boxern lief. Mitten im Wald, nach meiner vorherigen Frage, ob ich warten soll....

    Die rissen sich los und stürzten sich auf meinen Hund. Ich fiehl auch....

    Und dann war bei mir nur noch kalte Wut.....

    Und nach Androhung direkt an die beiden Hunde gerichtet, dass sie noch einen Schritt rankommen sollen, was mich freuen würde, weil ich sie umbringen werde, rannten sie und das Frauchen aus dem Wald.

    Ich war heiser und zitterte. Und es ging mir nicht gut. Aber ich hätte zumindest einen getötet. Und wenn ich dem die Kehle durchgebissen hätte.

    Und genau das habe ich transportiert.