Beiträge von Mehrhund

    Ok, eine befreundete TA-Helferin hat bei erhöhtem SDMA auch auf ein Futter mit weniger Fleisch umgestellt, weil ihre Chefin das auch so empfiehlt. Aber nicht auf ein Diätfutter und auch keine Medikamente gegeben.

    Der SDMA ging daraufhin runter, obs Zufall ist? Keine Ahnung, sich da auf einen Hund stützen zu wollen wäre unwissenschaftlich.

    Ich denke eine "nierenfreundliche" Rationsberechnung wäre nicht verkehrt, eine strenge Diät hielte ich für übertrieben.

    Immer muss erst mal Phosphat reduziert werden, nicht Eiweiß.

    Wenn man ein Tier gutund bedarfsgerecht füttert, muss man im Falle einer Niereninsuffizienz immer erstmal den Phosphatgehalt reduzieren, dann im zweiten Zug, phosphatbinder zufüttern. Und dann erst wird der Proteingehalt gesenkt. Aber nie unter die Mindestgrenze.

    Bei „Fleisch reduzieren“ wird ja im Endeffekt Protein mit gemeint sein. Aber das grenzt in meinen Augen schon an einen Behandlungsfehler, wenn das ein TA sagt.

    Mein Hund ist doch auch nicht größer als deiner und von der Figur her ähnlich. Das geht schon.

    Ich habs jetzt extra gerade mal gefilmt.

    Da bekomm ich doch im Leben keine verunreinigte Urinprobe.

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    Kelle runter. Geht.

    Man muss Ernährung verstehen!

    Da kann man sich durchaus beraten lassen.

    Beratung heisst für mich immer: Ich lerne etwas, um das dann selbst machen zu können. Sich bei irgendwem mit "Barf-Zertifizierung" (was ist das überhaupt?) einen Futterplan erstellen zu lassen ist einzig für ein gutes Gewissen. Denn bei Fehlernährung ist man nicht selbst verantwortlich, sondern der "Zertifizierte".

    Barf ist keine einheitliche Ernährungsform. Hinter dem Begriff stecken ganze Philosophien, Grabenkämpfe, Gurus, Guruanhänger, Verleugner...ect. Erinnert mich an den Trumpismus der Ernährung.

    Man muss die Ernährung der Hunde verstehen. Das ist eine Grundvoraussetzung. Ein Plan, dem industrieell hergestellten Fertigfutter nachempfundenen, mit 3 Gramm Leber vom australischen Känguruh und 2 Gramm Lachs und ein/achtel Fett vom Weidepferd und dazu 2 Hühnerhälse und obendrauf ein pürierter Apfel aus Neuseeland, gekochter Basmatireis aus Indien (wobei dann die Getreide "ja oder auf keinen Fall-Diskussion" nicht zu vergessen ist...) und ganz wichtig: Seealgen und und und.

    Das ist kein BARF, das ist Fertigfutter unter erschwerten Bedingungen selbstgemacht.

    Mein Tipp:

    Lesen, verstehen, füttern!

    oder:

    Futter fertig kaufen!

    Und bitte dran denken: "Fertigbarf" ist ungefähr so, als würde man einem Vegetarier abraten einen Apfel zu essen und ihm suggerieren, er müsse eine Dose "Fertigvegetarisch" kaufen, weil sonst die Jodzufuhr gefährdet ist, oder das Calziumgleichgewicht tillt, weil das Verhältnis zum Phosphor kippt.

    Ich habe jetzt den 5 Hund in Folge. Alle gesunden Hunde haben saubere Gehörgänge. Ich gucke ab und zu rein das wars. Überaus selten sehe ich mal etwas Ohrenschmalz, was ich vom äußeren Gehörgang mit einem Taschentuch wische.

    Sollte ein Hund mal "dreckige Ohren haben" würde ich den Tierarzt konsultieren. Und wenn es ein Problem ist, was langfristig auftritt (bei manchen Schlappohrrassen), dann würde ich den Züchter fragen, was der nimmt, den Tierarzt fragen, was er empfiehlt und evt. einen Groomer.

    Aus die Maus.

    Ein gesunder Hund benötigt keine spezielle Ohrreinigung.

    Dann werde ich gleich am Montag beim TA anrufen und hoffen, dass ich dann am Nachmittag einen Termin bekomme.

    Danke euch derweilen.

    Kannst du heute noch bei der Apotheke Teststreifen kaufen und testen. Und dann, wenn keine Entzündung vorliegt einen Termin machen zur "Tröpfeldiagnostik".

    Du fängst Urin auf und hälst einen Teststreifen rein. Dann liest du den ab und weist, ob sie eine Entzündung hat. Du kannst auch den Urin auffangen zum Tierarzt bringen und der hält dann einen Teststreifen rein, oder du schickts das an Loboklin, selbst oder über den Tierarzt.

    Das ist das erste, was du machen musst. Vor jedem anderen Schritt. Punkt.

    Mal abgesehen, von den Verletzungen ist euer Hund für sein gesamtes Leben traumatisiert. Meiner Meinung nach ist hier die Gefahr der Ausbildung einer PTBS gegeben. Es gibt mittlerweile Tierärzte und/oder Verhalttherapeuten mit Ausrichtung auf dieses Krankheitsbild.

    Da würde ich umgehend schon Kontakt herstellen. (und natürlich in Rechnung stellen!)

    Und überhaupt: Schmerzensgeld ect. Nehmt euch einen Anwalt!

    Dein Hund ist 2 mal fast getötet worden.

    Euch Menschen würde ich auch eine zumindest mal "Beschäftigung/Aufarbeitung" mit dem Thema empfehlen. Das ist nichts was normal ist oder jeder einfach wegstecken kann.

    Mich macht das hier am Rechner sowas von....ich muss mich sehr zügeln um nicht ausfallend dem Schäferhundbesitzer und auch dem angreifendem Hund zu werden.

    Eins nur: Das Verhalten der Besitzer ist asozial. Wegen solcher Menschen haben wir Hundehalter Gesetze, die uns alle einschränken. Asozial in meinen Augen , auch, wenn die so grenzdebil bekloppt sind und einfach den Hund nicht einschätzen können.

    Du hast das erste mal nicht angezeigt. Aber du kannst nicht überwachen, ob die sich ändern! Ds obliegt nun anderen Institutionen. Dieser Schäferhund ist im Sinne des Gesetzen ein gefährlicher Hund, der mit Leine und Maulkorb gesichert werden muss. Immer!

    Die ganze Hundevorordnung haben wir genau diesen asozialen Menschen zu verdanken.

    Assoozial, nur an sich denkend, traumwandlerisch oder verbrecherisch durchs Leben gehende Tierhalter, die immer und immer und immer und immer wieder für den Tod von Menschen und Tiere verantwortlich sind.

    Richtet euch darauf ein, dass euer Cocker durch dieses Geschehnisse sein Verhalten ändert und er durchaus damit in eine Opferrolle (in der Hundewelt) fällt und immer wieder angegriffen wird. Oder dass er angstaggressiv wird und von sich aus beisst oder zumindest pöbelt.

    Unbedarft ist er nie mehr.

    Und ich würde mich wundern, wenn das nicht auch bei euch Schäden oder zumindest traumatische kleine Verletzungen hinterlassen hat.

    Warum um alles in der Welt, hast du dir einen Hund angeschafft?