Beiträge von Mehrhund

    Bei dem Video fiehl mir der schlimmste Welpe aller Zeiten ein. Ein nicht zu bändigendes ganz furchtbarer Hund.

    Absolut krass und nicht erziehbar.

    Er gehörte einer Bekannten. Sie hat dann Bilder gemacht, wo man das zerstörte Inventar ihres Hauses drauf sah: Ich war fassungslos! Ernsthaft! Ich war schockiert!

    Man sah auf dem Bild die blitzblanke Auffahrt eines schmucken Einfamilienhauses. Und mittendrin ein Blumentopf und ringsrum Erde- wenig Erde.

    Das war es, was dieser schlimme Hund getan hat.

    Manschmal sind Wahrnehmungen sehr unterschiedlich.

    Was genau stellst du dir unter der Hundehaltung vor, bezw. was erwartest du vom Hund, wie gestaltest du dein Leben, wie wohnst du?

    Was möchtest du mit dem Hund gemeinsam tun?

    Ich hier hätte so gar keine guten Vorraussetzungen für Windhunde, weil ich keine Freilaufmöglichkeiten habe, außer teuer zu mietende Plätze. Die Umgebung ist wildreich.

    Große (Galgos) Hunde, die an der Leine auch gerne mal Kleintiere töten (Igel Vögel ect. ) und auch für Kleinhunde und Katzen zur tödlichen Gefahr werden können, sind schon eine Nummer ( is gar nicht meins).

    Ich stand mal neben einem Afgahnen, als der sich im vorbei Gehen einen kleinen Sheltie schnappte und töten wollte.

    Das war auf einer Hundeausstellung und der Hund an einer kurzen Leine.

    Ich weiß nicht, ob du als völlig Hunde unerfahren dir vorstellen kannst, wie es sich anfühlt einen Hund nie von der Leine machen zu können.

    Wenn du natürlich über einen riesigen Garten/ Hof verfügst, der sicher eingezäunt ist und wo du auch sehen kannst, dass keine Igel oder Katzen rumturnen oder Amseln, dann ist ja alles schick.

    Wobei die Wippets, die ich so kennen gelernt habe, alle einfacher waren.

    Ich will dir diese Rassen nicht mies machen!

    Und du hast ja auch noch genügend Zeit echte Windhunde kennen zu lernen.

    Ich finde ja unfassbar viele Hundetypen genial.
    Ich hab mal ein paar Jahre mit einem "Afghanischem Windhund" in einer WG zusammen gelebt und bin mit dem in Berlin viel spazieren gegangen.

    Mehr Schlaftablette in der Wohnung als dieser Hund geht nicht und draußen Katzen töten ( Wollen).

    Von Sonntag bis Dienstag hielt das Feinie wieder an ihrer Salatdiät fest. (Sie frisst dann nichts, was Kalorien hat und den Rest lässt sie stehen).


    Das nehme ich jetzt als meine "Kochfreien Tage".

    Es ist dann immer einfach Trofu im Napf und siehe da: Gestern Abend war der Appetit wieder da und sie hat reingehauen: Köbers, Marcus Mühle und VetConcept sei Dank.

    Heute Morgen hat sie mich fröhlich um 04:00 geweckt, weil die Blase drückte und hat dann Eine Tagesportion Hochleistungsfutter von Koebers gemampft.

    Jetzt schläft sie und ich "freu" mich heute mal eine Stunde vor dem Weckerklingeln wach sein zu dürfen.

    Du möchtest immer Tipps möglichst passend und schnell wirksam und kostenlos.

    So funktioniert Erziehung aber nicht.

    Stell bitte das aversive, aggressive Verhalten gegen den Hund ein , wenn du es nicht authentisch rüberbringen kannst.

    Dann musst du eben alles mit menschlicher Intelligenz und positiver Bestätigung aufbauen.

    Es gibt nicht: "Das Neinwort"!

    Den Hund sinnlos und uneffektiv zu Maßregeln mit:

    Am Geschirr zurückziehen, an der Brust zurückstoßen, ihn körpersprachlich zu korrigieren, mit zwischen Gegenstand und Hund stellen, Schnautzgriff

    Sorry, aber das ist eine unsäglich Gängelei für den Hund! Du hast großes Glück, dass der Hund versucht deinen aggressiven Umgang mit ihn in Spiel umzuleiten.

    Schnautzgriff ist ja nu vollkommen sinnlose Gewalt.

    Am Geschirr zurückziehen ist einfach am Geschirr zurückziehen...was sonst?

    "Körpersprachlich korrigieren"... sorry, Stell ich mir grad wie "Ich tanze meinen Namen" vor. Und der Hund steht da und fragt sich, auf welchem Planeten er gelandet ist.

    Sich zwischen Gegenstand und Hund stellen? Ja und dann? Geht jeder normale Hund halt um dich rum.

    Es gibt massenhaft Anleitungen, wie man Hunden Dinge bei bringt.

    Auch das Nein!

    Spielerisch und nett.
    Das musst du erstmal lernen, um überhaupt die Basis eines Verständnisses für das Tier zu bekommen.

    Dass es nicht einfach ist, berauscht du glaub ich keinem hier zu erzählen.

    Das kostet Nerven, Tränen, Geduld.

    Und bei deiner Rasse und dem Charakter hast du die nächsten 4 Jahre bei gutem Verhältnis damit zu tun.

    Überlegt euch ernsthaft, ob ihr das jetzt mit einem geeigneten Trainer und viel Geduld angehen wollt.

    Genau, ohne Zaun. Der Begleithund soll mit seinem Halter zuerst in etwa 30-50m an der Herde vorbeigehen und dann bis auf 5m direkt auf die Herde zu. Dabei soll der Begleithund entweder frei laufen oder der Freilauf mittels einer Schleppleine simuliert werden.

    Das steht so da drin?

    Hääää.

    Ein Herdenschutzhund ist doch zwischen Hund und Herde. Also würde ein fremder Hund vor dem HSH stehen. Im Freilauf...

    Ein normaler Hund würde so dicht gar nicht ran gehen, denke ich. Es sei denn er jagt. Und das ist ja was der HSH dann wieder verhindern soll.

    Ich möchte mal anmerken, dass hier nicht eine Person schreibt, die "das Forum" heißt.

    Es ist vielleicht menschlich und auch einfach, wenn Kritik von 5, 6 oder auch 8 Personen mit teils Jahrzehntelanger erfolgreicher Hundehaltung und einigen eigen aufgezogener Welpen abgebügelt wird mit: "Mein Hund ist aber ganz schwierig und ein Dickkopf".

    Ich könnte mir denken, dass es manchmal auch einfach nicht passt, so sehr man auch bemüht ist.

    Euer Hund scheint ja super gut alleine bleiben zu können. Das ist klasse. Aber jetzt muss er auch erleben dürfen, dass Menschen da sind.


    Was ihr jetzt macht ist Zwingerhaltung "Indoor".

    Aber deine Aussage, der Hund würde nur betteln und in der Küche so lange an den Möbeln hochspringen, wenn er aus dem Zwinger kommt, zeichnet das Bild eines Hundes, der gar nicht weiß, was erwartet wird.

    Und ich schlag innerlich die Hände über dem Kopf zusammen, weil ich einen großen Welpen sehe, der sich die Knochen schrottet.

    Aber wenn ich jetzt schreibe: " Das würde ich nicht zulassen." Endet das dann damit, dass der Hund noch mehr separiert wird und angebunden wird?

    Ich kann mir schon denken, dass euer Hund sehr ausdauernd ist. Das soll bei der Rasse auch so sein.

    Das wird oft mit nervig und "stur" verwechselt.

    Aber das ist dasselbe des Jagdhundes. Und je nachdem, was da bei eurem Hund in der Ahnengalerie steht, kann das Anfänger schon überfordern.

    Nur ist das Problem für mich bei deinen Texten , dass es so rüberkommt, als würdest ihr keine Hilfe haben wollen, sondern eher von einem "unerzogenen" Hund schreiben wollen.

    Was bei mir bleibt sind viele Fragezeichen und Ganz viel Mitgefühl für den kleinen Hund.

    Bei Advantix wird Lethargie und Verhaltensänderung als zwar seltene aber mögliche Nebenwirkung aufgeführt. Habt ihr das Gefühl es wird zumindest ein bisschen besser ?

    Er schreit nicht mehr. Damit hatte es am Samstag begonnen. Aber ansonsten seh ich keine Veränderung...leider.

    Ich versuche ihn immer wieder mit Triggerwörtern zu stimulieren, die ihn sonst z.B. zum Toben auffordern, aber keinerlei Reaktion.

    Dass er Anfangs geschrien hat ist aber wirklich heftig.

    Man kann ja nur raten.

    Das ist einfach ein akutes Geschehen, was in ärztliche Hände muss.

    Symptomatisch behandeln und diagnostizieren.