Beiträge von Mehrhund

    Trennen kam und kommt für mich ausschliesslich nur in Frage, wenn es bei gemeinsam zusammenlebenden Tiere Disharmonien gibt.

    Ich habe mir meinen 4. Hund überhaupt erst angeschaft, als ich die Möglichkeit hatte auch trennen zu können. Und tatsächlich musste ich während der Läufigkeit der Hündin nicht nur die Hündin und den intakten Rüden trennen, sondern auch die beiden Rüden. Und diese noch viel länger und viel konsequenter.

    Wenn ich mir vorstelle, diese hormon/forpflanzungsbedingte Aggressivität, die in der Zeit bei einem Rüden vorherrschte hier immer zu haben: NEIN DANKE.

    Und nicht, weil ich es mir nicht zutraue, sondern weil die Hunde leiden. Das kann man sich nicht schönreden.

    Also Trainer raufgucken lassen und sehen was möglich ist. Eine Trennung inner halb der Wohnung mag gehen, aber schön ist anders, für Menscch und Hund.

    Einzig wenn man jetzt wirklich verschiedenen Hundegruppen hat, würde ich das akzeptable finden, und kenne das auch von zwei mir bekannten und geschätzten Zuchten. Aber das ist eine Lebenseinstellung. Und nicht: ich habe zwei Kuschelhunde im Haus.

    Ich kann mir das echt schwer vorstellen, wie ein Rassehund kein G oder SG hinkriegt.

    Ein G nutzt beim Collie nichts.

    Es muss 2 mal SG sein.

    Das bekommt man hin. Man muss halt mit denArbeitscollies die Shows besuchen, wo die Richter richten, die die Arbeitscollies gut finden, sonst braucht man gar nicht erst in Auto steigen, oder muss sich einen britisch gezogenen Collie kaufen.

    Und 2 mal SG und sonst nichts finde ich ich auch bekloppt....Sagt doch nichts über den Hund aus....Ausser dass er halt 2 mal im Ring im Dreieck gelaufen ist.

    Wofür soll das gut sein?

    Standard ist Standard, Schönheit ist was anderes.

    Und jetzt fang doch wieder mit den Ohren an.

    Man bescheisst mit dem Ohrenkleben und tud so, als würde der Zuchthund mit geklebten Ohren besser geeignet sein, als der Hund mit nicht geklebten Stehohren?

    Halllo...

    Und dann züchtet man mit Hunden mit geklebten Stehohren Hunde, deren Ohren dann stehen, die man dann klebt damit sie kippen.

    Jeder Menschen, der nichts mit Hunden und Zucht zu tun hat findet das merkwürdig. Nur Hundler nicht...verrückte Welt.

    Genau.

    Aber man könnte sich ja wünschen den VDH in seinen Strukturen zu verbessern.

    Und ein bisschen Einfluss hat ja der Verband schon auf die Zuchtvereine. Man könnte zum Beispiel die Qualzuchten unter Druck setzten, die Daumenquetsche ansetzten. Dann würden die schon spuren. Bin ich mir sicher.

    Hab grad das Bild der Daumenquetsche in Verbindung mit den herausfallenden Glubschaugen von Möpsen im Kopf und weiss nicht ob ich lachen oder weinen soll. Ach ich wein lieber über die Qualzuchten.

    Ich setze mal eins drauf.

    Es sollten mehr Zuchtvereinigungen aus dem VDH austreten und sich diesem Schwachsinn nicht weiter hingeben.

    Analog zum Austritt der arbeitenenden Border Collies.

    Dann sind im VDH auf jeden Fall die Showborder und wer will auch mit seinen Arbeitsbordern.

    Das ist nicht der Königsweg, aber ich kenne keine Arbeitsrasse, wo der VDH wirklich gut für is.

    Das ist in meinen Augen der Verband der Qualzuchtermöglichung.

    Und das würde ich revolutionieren wollen, sodass der VDH wieder das ist, was sein sollte, der Verband für das deutsche Hundewesen.

    Da würde ich aber erst mal rigorose Umstrukturierungen innerhalb des Vorstandes wünschen.

    Und immer eine Quote von mit Hunden ARBEITENDEN! Menschen müssten im Vorstand sein. Und sofortige Abwicklung aller Qualzuchtrassen!

    Und das ist es doch. Es werden Arbeitsrassen nach Schönheitsidealen bewertet, die Leute wie ich nicht mal ansatzweise teilen.

    Und es ist auch noch völlig idiotisch.

    Die Schönheitsshow macht Rassen kaputt. Ist meine Meinung. Und da ich ein Glück damit nichts mehr zu tun habe, guck ich’s nur von außen an.

    Es gibt doch die Möglichkeit bei mehreren Rassen entweder über Arbeit oder über Show in die Zucht zu kommen. Dann ist das doch abgekoppelt.

    Die Leistungsriesen kriegen alle in der Gebrauchshundeklasse mit mindestens IGP1 ihr SG und gut is. In der offenen würden die das nicht kriegen...

    Nicht ODER, sondern UND!

    Bei meiner Collielinie aus der DDR war es vor Maueröffnung wie bei den DSHs. Der Collie musste IPG1 UND 2 mal SG haben. Jetzt nur 2 noch mal SG.

    Und schon gibts in den Linien wieder die Zuchten, wo die Hunde bei Schuss in sich zusammenfallen ect.

    "SENSIBEL" sind

    So das Mittelmass fehlt mir immer.

    Warum nicht den Sektor WESENtest ausbauen?

    Man kann genausogut als Vorausseztung den Wesentest machen vor Ort, mit dem Fachrichter, der dann Hoden und Zähne guckt und schaut, ob der Hund atmen kann.....

    Weil das bei einer Ausstellung sowieso passiert (bestehende Strukturen nutzen) und man mehr braucht als nur 1x Wesentest.

    Wesenstests kenne ich auch viele, die den Namen nicht verdienen. Einmal von hinten anfassen und Chip auslesen ist auch möglich, fertig. Und jeder gestaltet den so, wie er lustig ist.

    Also ich habe den Wesenstest mit meinem Collie auf der Ausstellung gemacht.

    Am Ende der Ausstellung als fast schluss war hab ich dann nachgefragt, wann denn der Wesesntest käme....

    Erstaunte Blicke: DER WAR DOCH SCHON

    AHHH, das war, wo hinter dem Zelt der fremde Mann meinen Collie angeschaut hat.....ahhh...ja....jetzt erinnere ich mich...klar......

    Ich kenne auch Wesenstests die Sch...xxe sind, aber ein Wesenstest (der immerhin auch was gekostet hat), den ich nicht bemerke, den kannte ich bis dahin nicht.

    Ich würde mir, ganz im Gegenteil, sehr wünschen, dass eine Mindestzahl an Ausstellungen Pflicht für jede Rasse sind. Und die sollten schon mehr als ein SG schaffen und dafür nicht extra durchs ganze Land zu eine ganz bestimmten Richter fahren, den man besonders gut kennt oder weiß, dass der lasch bewertet.

    Es gibt ja viele Rassen, die keine anderen Voraussetzungen brauchen, kein Wesenstest und nix. Dann bitte wenigens paar Formwerte von verschiedenen Richtern.

    Da möchte ich noch was drauf schreiben.

    Die hier ach so belieben Collies, mit dem gemässigtem Fell und dem Arbeitswillen ect, wie meiner einer, können sich dann sofort vom VDH verabschieden. Dann gibt es nur noch Fellknutschkugelcollies (wie mein anderer Collie).

    Beides tolle Hunde, aber den Arbeitscollie wirds dann nicht mehr geben.

    Ich habe meinen zur Zucht zugelassen mit 2 SG (was Mindestvorausseztung ist). Ich bin kein Züchter, ich habs für die Rasse getan, weil der Hund gut ist.

    Man ist gezwungen zu bestimmten Shows zu fahren, sonst kann man das Ziel nicht erreichen, weil Richter mit Vorliebe für Britische Collies diese Arbeitscollies mit den alten europäischen Linien nichtmal mit SG bewerten. Da kann man mit diesen Lininen wirklich keinen Blumentopf gewinnen. Die beiden groben Linien ähnenl sich nicht mal.

    Ich bin mit meinem Collie an der Leine IM RING einer Rasseshow, an dessen Ende mein Hund ein SG und eine Platzierung erhielt, von einer Zuschauerin gefragt worden, was das für eine Rasse ist.....Hallo....und das war ernst gemeint, naiv aber eben wirklich eine ehrliche Frage. Sie hat die Erklärungen aufgesogen und war ganz erstaunt.

    Ich würde mir, ganz im Gegenteil, sehr wünschen, dass eine Mindestzahl an Ausstellungen Pflicht für jede Rasse sind. Und die sollten schon mehr als ein SG schaffen und dafür nicht extra durchs ganze Land zu eine ganz bestimmten Richter fahren, den man besonders gut kennt oder weiß, dass der lasch bewertet.

    Es gibt ja viele Rassen, die keine anderen Voraussetzungen brauchen, kein Wesenstest und nix. Dann bitte wenigens paar Formwerte von verschiedenen Richtern.

    Warum nicht den Sektor WESENtest ausbauen?

    Man kann genausogut als Vorausseztung den Wesentest machen vor Ort, mit dem Fachrichter, der dann Hoden und Zähne guckt und schaut, ob der Hund atmen kann.....

    Ach wär das schön......

    Beim Wesenstest kann man auch eine Laufstrecke einfügen für die Beurteilung des Gangwerks....

    Aber wird nicht kommen. Warum auch. Solange alle den Zirkus mitmachen, die Hunde gekauft werden, dreht sich das Showrad weiter. Mit all den Auswüchsen.

    Als ich die Rasse las, das Alter, die Vorgeschichte, hab ich leider auch nur "Is klar" gedacht.

    Du hast dich erkundigt, über die Rasse gelesen, alles richtig gemacht.

    Ich habe mich über die Rasse eingelesen und mich vorher informiert und weiß, dass der Aussie Schutz- und Wachtrieb hat, aber doch nicht in diesem Ausmaß? Nein, es gibt keine Papiere, sie kommt laut Vorbesitzer aus einer Hobbyzucht.

    Nur leider wird über die Rasse halt nicht viel "wahres" geschrieben.

    Ich habe Aussis kennengelernt als Hunde, die in erfahrenen Händen (Rettungshunde-Hütehundhaltung mit Arbeit am Vieh) von genauso problematischem Hund zu einem problematischem Hund in erfahrenen Händen mit gutem Job und für Aussenstehende "unauffälligem Aussi" geworden sind.

    Das dooofe für Anfänger ist, dass A) fast alle Aussis bis zu einem gewissen Alter völlig unauffällig erscheinen und B) es wirklich ganz grosse Unterschiede gibt. Es gibt anscheinend tatsächlich den Aussie, der als das taugt, wie er immer beschrieben wird, als guter Begleithund.

    Ich kenne Aussis aus Zuchten, da sind die Hunde tatsächlich nette Begleithunde. Da ich aber eher immer mit überwiegend sehr erfahrenen Halter in Kontakt bin, waren diese Hund auch immer in erfahrenen Händen.

    Einen tatsächlich EINFACHEN erwachsenen Aussi habe ich seit 1999 nicht kennengelernt.

    Es sind feine Hunde, aber wirklich speziell. Und es bedarf eben einen Halter mit sehr grosser Präsens und vorausschauendem Handeln und ja, ein wirklich grosser Teil Freizeit nur für den Hund. Und vor allen Dingen muss der Halter ganz klar sein.

    Und das scheinst du (noch) nicht zu können.

    Es ist lernbar, meiner Meinung nach auch gut für die eigene Entwicklung, aber anstrengend, wenn einem diese nerdige, perfektionistische kontrollierende Erziehertum nicht liegt. Momentan macht dein Hund, was du nicht tust. Er führt.....und das geht grad massiv schief, weil der Hund immer eingeschränkter im Leben ist und nur noch die Zwangsjacke fehlt.

    Ein trauriges Schicksal, was diesen Hunden widerfährt und wo du gar nicht mal die Schuld dran trägst, denn du hast das wahrscheinlich nicht in deinen schlimmsten Träumen so erwartet von dieser Rasse, der niedlichen "Bunten Hunden".

    Ich lege dir sehr ans Herz, mit dieser hier empfohlenen Fachfrau Kontakt aufzunehmen, ob sie jemanden in deiner Nähe kennt, der dir hilft.

    Ich wünsche dir wirklich alles Gute und dem armen Mäusle auch. Ich finde das so traurig, euer beider Schicksal grad und wünsche mir ganz dringend den Beginn eines Happy Ends, wie bei @Nothingheretosee

    PS: Du hast einen schwierigen Problemhund! Lass dir nicht erzählen, dass sich das verwächst. Ich habe auch einen Hund, der mal gebissen hat, aber ich schätze den nicht annähernd so problematisch ein, wie deinen Aussie. Du wirst von manchem manchen Menschen Geschichten ihrer eigenen "ach so problematischen Hunde erzählt bekommen", fang an wegzuhören!

    Schwierige Aussies, sind was anderes als unzogene Fiffis!