Beim ersten Hund für "zum Liebhaben", wenn man ganz viel Zeit hat und ebenerdig wohnt und ein gutes Einkommen, ist doch wurscht, was der Hund hat.
Beim 2. Hund, den man aufnimmt, muss es schon passen. Wenn der 2. den ersten schredern will oder 1. den 2. muss man das erste mal schon "aussortieren"!
Quasi eine Voruntersuchung auf "Wesen" machen. Das geht nicht im MRT, wohl aber von fachkundigen Hundeleuten (hier also der Tierschutz, der einschätzt, die Pflegestelle, das Tierheim).
Dann kann es sein, dass man im 4. Stock ohne Fahrstuhl wohnt und unbedingt einen riesen Hund übernehmen möchte.
Spätestens jetzt muss doch, auch für den naivsten Neuhundehalter klar sein, dass nur ein Hund passt, der nicht bei jeder Stufe rauf und runter vor Schmerzen zusammenzuckt.
Völlig anders ist, wenn ich einen super agilen Nothund übernehmen möchte, zum Beispiel aus dem Hütehundebereich, ich damit gut zurechtkäme, den Hund zu führen bei Verhaltensproblemen, der Hund geeignet wäre zum Beispiel in der Rettungshundearbeit geführt zu werden und ich suche einen Nachfolger Hund. Spätestens jetzt muss doch auch klar sein, dass es für jeden Topf einen Deckel gibt und man den ungeeigneten eben dann nicht nimmt. Und ein Auslassen einer "Ankaufuntersuchung" sogar dazu führen kann, dass man den Hund nimmt und dann wieder abgeben muss, wenn sich nach kurzer Zeit herausstellt, dass er eine D Hüfte hat.
Und vielleicht möchte eine Agi begeisterter Sportler einem "Notpfötchen" ein Chance geben, aber die Voraussetztung ist ein gesundes "Knochengestell".
Warum ist das für manche hier nicht nachvollziehbar?
Ich kenne einige solcher Nothunde, die bei Sportlern sehr gut unterkamen, nachdem sie mit den üblichen Hintergrundgeschichten vom niedlichen Welpen zum "Schnell-abgabe-Nothund" mutierten.