Beiträge von Mehrhund

    Na klar....

    Ich nehme Gurken, Salat und Chicorre als Basis. Möhren sollen (für Menschen) nicht so gut sein, bei Hunden solls egal sein....Deshalb gibt es auch Möhren aber eher selten.

    Ich fütter auch Sellerie und was so anfällt in Maßen. Und ich lerne dazu, also wenn was nicht richtig ist, raus damit.

    Obst ist (wenn ichs recht mitgeschnitten habe) sehr phoshpahtreich und sollte gemieden werden (also von Menschen)...und da Hunde eh kein Obst benötigen, gibts halt kaum welches. Aber wenn ich mal ne Birne püriere, dann bekommt der Nierenhund auch ein Löffelchen.

    Also ganz pragmatisch.

    Ich denke zur Zeit, dass die Möglichkeit zur Euthanasie, als Leid beendende Massnahme zur Methode: "Dann lass ich einschläfern, weil dann bin ich ein guter Hundehalter" verkommt.

    Jeder weiss es anscheinend besser, wie gestorben werden soll.

    Es gibt Krankheitsgeschehen, die äussern sich ganz übel für ein paar Tage. Wenn ich an alte Hunde denke, muss ich immer (geht nicht nicht anders) an mein hochbetagte Mutter denken (mit 95 dann verstorben).

    Die hatte JAHRE vor ihrem Tod eine Krankheit, wir dachten ernsthaft, jetzt isses soweit. (Ich bin Krankenschwester und kenne mich gut aus).

    Sie war völlig apathisch und ohne Lebenswillen.

    Was war?

    Sie hatte eine Blasenentzündung und wenn jemals die Rolle: "Der sterbende Schwan" gut gespielt wurde, dann von meiner 83 jährigen Mutter.

    Und wenn ich dann an meinen Collie denke, wenn er nicht kacken kann, dann würde ich den als 2. Besetzung nehmen. Oder an den andern, der sich nicht traut im Garten zu pinkeln und draussen jeden Grashalm markiert.

    Ich habe nun leider tatsächlich alle meine Tiere auf diesem Weg verloren und dennoch sind mir diese grad hier "DF moderne" Euthanasie Disskussionen irgendwie unpassend.

    Dass es kein Tabu Thema sein soll ist die eine Seite der Medallie, aber es ist eben auch nicht immer und überall das Beste, einem Hund das Sterben abzunehmen. Auch Tiere haben in meinen Augen das Recht auf einen normalen Tod.

    Und nur weil ich als Mensch meine, es sei besser tod zu sein, muss das nicht automatisch richtig sein. Es ist und bleib immer IMMER eine letzte Lösung und IMMER eine Einzelfallentscheidung.

    Wir haben Disskussionen immer wieder, dass Leute meinen, ein Hund mit drei Beinen sollte eingeschläfert werden, oder ein Hund mit einer Nervenerkrankung, der zurzeit nicht laufen kann. Dann vielleicht, der Hund, der schlecht hört oder schlecht sieht, oder gar beides.

    Wie lange hat es denn bei euch gedauert bis die Stunde problemlos ging?

    Das ist unerheblich, wie lange es bei wem klappt.

    Wenn du einen Welpen von einem Züchter hast, der den Hund evt. länger bei sich behält und der Hund das Alleine bleiben schon kennt, ist das nach Eingewöhnung schnell möglich.

    Wenn der Züchter darauf nicht achtet kann das richtig schwer werden, denn dann muss der Hund das vollkommen neu lernen. Und das lernt jeder Hund unterschiedlich schnell. Die kleinen Hund können genauso Ängste vor Gespenstern unterm Bett haben wie kleine Kinder. Und in solchen Phasen macht man sich ganz viel kaputt, wenn man die alleine lässt.

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, es ist purer Stress, den der Hund dann auch noch merkt, wenn man hier unter Druck ist. Deshalb: fürs erste Jahr nur ohne Stress alleine lassen müssen ist viel einfacher, als später Verlassenängste teuer beim Hundepsychologen therapieren zu müssen.

    "Normalerweise" sollte das kein Problem sein und ich würde unter diesen Bedingungen SOFORT!! einen Welpen gross ziehen. Das wäre für mich ideal.

    Ellys Ernährungsberaterin hat einen Futterplan aufgrund der Futtermedicus Reinfleischdosen erstellt. Leider steht da nicht der Phosphorgehalt dabei, aber ich denke, Futtermedicus würde Dir da bestimmt Auskunft geben.

    ungefähr so?

    Zitate:

    https://www.futtermedicus.de/1691/optimeal-rind-pur?c=166

    Externer Inhalt www.futtermedicus.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Zusammensetzung: Rindfleisch

    Analytische Bestandteile: 75 % Feuchtigkeit, 18 % Rohprotein, 3 % Rohfett, 0,5 % Rohasche, 1 % Rohfaser

    Calcium: 160 mg/kg, Phosphor: 1322 mg/kg"

    Steht alles da.

    Quelle: https://www.futtermedicus.de/tierfutter/nassfutter/

    Danke DerFrechdax, genau so würde ich es auch gerne machen. Am liebsten eine Reinfleischdose mit hochwertigem Fleisch und niedrigem Phosphor und Natriumwert und dann würde ich mit Kartoffelflocken, Reisflocken, Gemüseflocken und Öl alles selbst zusammen stellen.

    Ich finde nur auf den Reinfleischdose immer nur den ProteinGehalt aber keine Angaben zu Phosphor und Natriumwert, das verunsichert mich.

    Ich will auch kein Nierendiät Futter geben, sie hat ja eine voll funktionsfähige Niere, es geht nur darum diese Niere eben best möglich zu schützen und da denke ich mit hochwertigem Fleisch und somit hochwertigem Protein kommen wir da gut hin, aber ich möchte eben bei Phosphor und Natrium sicher gehen.

    Ob man sich nun gekochtes Fleisch in Dosen kauft, oder Fleisch selbst kocht, ist halt Geschmackssache. Ich möchte nur erzählen, dass "Fleisch kochen" super einfach ist. Ich kaufe viel Schweinefleisch. Jetzt kann man den Bioaspekt überprüfen-ich gab aber zu, ich kaufe immer die 50 Prozent Angebote im Kaufland. Dann schmeiss ich das Fleisch zuhause in den Schnellkochtopp, lass das 30 bis 45 Minuten garen und teile das dann in Tagesportionen auf und friere die ein. 1,2 Kilo Fleisch = 5 Tage

    Dann habe ich einen Reiskocher und koche immer für zwei Tage Reis. Kommt in den Kühlschrank. Im Aufsatz über dem Reis, gare ich das nierendiätfreundliche Gemüse mit.

    Ein Teel. Barfers 2/6/9 Öl und 1,5 Messl Futtermedikus Nierendiätpulver drüber. Fertig.

    Für mich wäre das mit Dosen und Flocken nicht einfacher. Bei Kartoffeln sollte man hinsichtlich des Kaliumgehaltes etwas aufpassen. Wenn ich statt Reis mal Kartoffeln koche, dann schneide ich die sehr fein, wässer ich die über Nacht und schütte das Wasser weg.

    Wenn du Fleisch selbst kochst, dann kannst du den Phosphorgehalt vernachlässigen und Salz ist nur drin, wenn du was zugeben würdest.

    SweetEmma : Vielleicht wäre ja das Hundemenü Low Protein Dose von Vet-Concept etwas? Das hat 0,1% Phosphor und Rohprotein 6,8%.

    Als wir noch Nierenfreundlich füttern sollten haben unsere Hunde das Light Huhn und Hirse ( allerdings ein Trockenfutter) von Animals Nature bekommen. Phosphor 0,5% und Rohprotein 18%. Ob die auch ein passendes Nassfutter haben weiß ich nicht.

    Laut unserer Tierärztin können und sollen wir ruhig das Nierenfutter weiter geben auch wenn die Werte alle normal sind. Wir sollen nur regelmäßig Blutbilder machen lassen, weil manche Hunde wohl Diabetes davon bekommen können.

    LG

    Sacco

    Das wäre ja genau das Gegenteil von dem was der Arzt empfohlen hat. Und da ich Vet-Concept NIERE beziehen darf, weiss ich, dass man es entweder beim TA kaufen muss, oder sich über ein Rezept freischalten lassen muss, um es dann selbst bestellen zu dürfen. Das ist nicht frei verkäuflich.

    Ein Loch buddeln, wenn der Hund noch lebt, fände ich genauso merkwürdig.

    Ich möchte mal anmerken, dass ich mir über "sowas" schon mal Gedanken mache. Denn wenn einer der Hunde (krank und absehbar) im tiefsten Winter stirbt und der Boden gefroren ist, dann müssten wir das verstorbene Tier vom Abdecker abholen lassen, oder eine Feuerbestattung bezahlen mit allem drum und dran.

    Als meine Aruna am 25.12 völlig überraschend starb, war der Boden nicht gefroren und wir konnten sie beerdigen.