Beiträge von Mehrhund

    Das ist verrückt, in der Tiermedizin ist inzwischen so viel möglich, genau wie in der Humanmedizin. Aber nutzen wir in der Human auch alles was geht ? BDas ist doch eine Frage des Geldes. Ich bin chronisch krank und ja die Krankenkasse bezahlt viel , aber nicht alles. Was ich privat bezahle , da wäge ich ab. Uns ja manches lasse ich weil es zu teuer ist . Beim Hund versuche ich mehr zu ermöglichen als bei mir selbst. Aber es gibt einfach Grenzen.

    Ich bin nicht privat versichert, sondern Kassenpatient. Und die Sachen, die meine Kasse nicht übernimmt, bezahle ich selbst, je nach Wichtigkeit, oder ich verzichte.

    Aber das was ich zusätzlich bezahle sind keine Basics, sondern eben das I Tüpfelchen.

    Beim Tier muss ich alles selbst bezahlen.

    Die Kostensätze sind weitestgehend identisch.

    Und das ist der springende Punkt. Habe ich ein Tier und im Falle einer sehr umfangreichen Erkrankung, lasse ich es denn einschläfern, verschulde mich über beide Ohren oder spielt Geld keine „Rollex“ oder ich habe ein dickes angespartes „Hunde-Konto“ oder eine gute Versicherung.

    Ja, wir stellen weiter ein mit Laktulose.

    Das Highlight des Kacki weg wischend war mitten auf dem Bildschirm des Fernsehers.

    Also kann ich jetzt echt sagen „ Fernseher“ ist bexxxxxx.

    Okay ich gebe zu, manche Tage waren auch schon mal“bohhhhhhh“ . Denn dann sind überall kleine Krümel etc.

    Aber gebe einfach die Hoffnung nicht auf, dass sich das zumindest etwas bessert.

    Aber selbst wenn nicht,…

    Also jetzt warten wir noch 2 Wochen zu. Dann gehts wieder in die Klinik, mal sehen, was der Operateur dann meint. Die Hausärztin kontrolliert und meint die Beckenmuskulatur sei erschlafft.

    Nun ist der Collie ja echt brav und wir haben ihm sooooo oft das drücken „verboten“, dass er einfach nicht mehr gedrückt hat vernünftig. Nun bekommt er cheerleading beim Kacki pressen und siehe da, er macht’s wieder besser.

    Er bekommt immer noch 3 mal täglich Novalgin, aber die ABs sind raus.

    So sieht’s aus.

    Nur mein Auto ist unverkäuflich.

    Da weiß ich grad nicht, was ich machen soll.

    Wenn Joe und Dexter mitfahren, dann stacheln sie sich auf und wenn der Collie kläfft, wirft er hinten aus…..

    Es ist toll, was die moderne Veterinärmedizin kann, absolut! Aber parallel dazu sind halt auch die Kosten immens(!) gestiegen. Alleine die Kosten der Diagnostik :shocked: . Ich kann gut verstehen, dass gerade ältere Menschen geradezu erschlagen sind von den "neuen" Kosten und dass bei vielen dieses "Kosten spielen keine Rolle" gedanklich noch in einer anderen Liga angesidelt ist.

    Das genau ist es meiner Meinung nach nicht.

    „Früher“ hat man weniger behandelt und weniger behandeln können.

    Dein Hund ist mit Sicherheit chronisch krank. Und Ernährung heilt nicht.

    Mein Hund ist chronisch niereninsuffizient und lebt damit wunderbar. Natürlich mit einer Nierendiätfutter.

    Davon wird er nicht gesund, aber er lebt besser und länger.

    Die Diagnose, warum er das hat, kann doch nebenher laufen….

    Pute aus herkömmlicher Haltung ist halt in meinen Augen fast Sondermüll. Soviel Antibiotika bekommen nicht mal die armen Fabrikhühner.

    Deshalb sehe ich da keinen Vorteil. Außer es ist alles Bio..

    Lamm wäre eine gute Futterquelle.

    Ja würde ich auch so zusammenfassen. Pernaturam kann nicht jede Ration bedarfsdeckend machen, aber manchen Hunden tun die Inhaltsstoffe vllt einfach gut.

    Geh ich mit.

    Napfcheck und Futtermedikus sind nach meinen Recherchen sehr geeignet Hunde zu bekochen/ barfen, die nicht mehr alles fressen dürfen oder oder vertragen.

    Ich habe 20 Jahre keine Zusatzmischung gefüttert und gebarft (mit allerdings natürlichen „Zusätzen“; wie Beeren und Algen, Bierhefe..ect…). dann habe ich angefangen Calzium zu supplementieren als der erste Hund keine Knochen mehr fressen durfte…und so weiter.

    Wenn jemand keine Fütterungsvorkenntnisse hat und der Hund kein Fertigfutter verträgt, ist die Informationsflut immens. Und ich verstehe die Unsicherheiten. Jeder möchte seinem Hund helfen und nicht schaden.

    Die zwei genannten Quellen sind wirklich gut. Frau Dr. Ved. Fritz von Napfcheck bietet ja auch Beratung an, bei Futtermedikus sind die Inhaber glaube ich 4 oder 5 Tierärzte.

    Das sind keine Spinner oder Barfgurus, sondern Schulmediziner.

    Da sind auf beiden Seiten frei zugänglich Futterpläne bei. Und wer sich das nicht zutraut ohne professionelle Beratung, der sollte halt eine Beratung in Anspruch nehmen.

    Gibt auch noch Uniärzte, die Pläne erstellen…

    Mein Vorschlag ist halt umsonst.