Bei mir hat noch nie ein Hund was geheimnisvolles ausgepackt und vor allem klingt das immer wie eine Drohung, im sogenannten Köfferchen können genauso gut unzählige positive Eigenschaften sein.
Es ist nicht so, daß einen jeder Tierheimhund plötzlich an die Wand stellt
Für langjährige und erfahrene Hundehalter, die nicht immer nur einfache „Hascherl“ hatten, ist das doch auch nicht neu.
Ich denke, es ist wie immer mit der Sprache.
Man sagt doch auch: „Jeder trägt seinen Rucksack“ und meint, da sind Lebens-Erfahrungen drin, gute, wie schlechte.
Und jeder nimmt einen Koffer mit, wenn er woanders hin zieht (im übertragenen Sinne).
Und der wird - wieder im übertragenen Sinne- ausgepackt, wenn man sicher ist, dass man bleibt.
Nach 5 Tagen? Und bei einem sichtlich sehr jungem Hund?
Was bei den Hunden ja nochmal etwas anders ist, sind genetische Rassedispositionen.
Die können meiner Meinung in so einem jungen Tier noch nichtig Gänze sichtbar sein.
Das jagen, schützen ect. Das entwickelt sich ja erst noch im laufe der Zeit, der Hund entwickelt sich, wird erwachsen, packt aus.
Man kann den Kofferinhalt in dem Fall nur erahnen, aber nicht wissen. Und es wir Überraschungen geben. Die können positiv und negativ sein.
Und es kommt zu allen ja noch hinzu, wie Mensch damit umgeht.
Und wie geschickt der Hund geführt wird. Manchen Menschen machen die schwierigsten Hunde gar keine Probleme, andere verzweifeln an netten kleinen Welpen.
Auspacken ist seit langem gängige Forensprache, und jeder weiß was gemeint ist.
Wenn du das als Drohung auffasst, dann ist das deine Bewertung. Und ich bin nie auf die Idee gekommen, dass mich meine vielen Tierheimhunde, die mich im Leben begleitet haben, an die Wand stellen werden. Auf so eine Idee bin ich noch nie gekommen.