Beiträge von Mehrhund

    Abstand zu den Menschen, die der Meinung sind, die TE würde das eh nicht packen, ohne dass sie es je überhaupt versuchen durfte.

    Kann es sein, dass du da grad eigenes Erleben mit verwurschtest?

    Fakten sind:

    1. Hund ist im Verein bekannt

    2. Hund würde einen Platz bei einem Vereinskollegen bekommen können

    3. Die Vereinskollegen raten dazu, den Hund in geeignete Hände zu geben

    4. Hundehalterin hat gar keine Erfahrung im Hundesport

    5. Ihr sind beide Hunde vollkommen aus dem Alltagsgehorsam entglitten

    6. Sie lässt einen unabhängigen Trainer raufschauen

    Ich finde, wir sollten ihr zutrauen eine gute und passende Entscheidung zu treffen.

    Ich wohne in der Nähe von Wiesbaden.

    Ich habe schon im Verein gefragt ob sie jemand weiter sportlich auslasten könnte, aber die Leute, die einen der beiden übernehmen würden und die Kapazität für einen weiteren Sporthund hätten, wollen alle nur eigene ausbilden. Sprich: sie führen sie nur, wenn ich sie ihnen überlasse.

    Alles sehr schwierig. Ich fühle mich unter Druck gesetzt von den Mitgliedern. Klar, sie wollen helfen und sind sehr freundlich, aber dieses ständige Gedränge, die Hunde abzugeben stresst mich ungemein. Deshalb habe ich mich auch an das Forum gewandt, weil ich einen Blick von Außen wollte. Und jetzt eben dann noch der Trainer, der nichts mit dem Verein zu tun hat. Das hilft mir hoffentlich Klarheit zu finden und eine Entscheidung treffen zu können.

    Du kannst das Angebot annehmen oder ablehnen.

    Wenn das vernünftige Leute sind, ist das evt. der Sechser im Lotto. Wie lange sollen denn die Leute auf deine Entscheidung warten?

    Hast du mal direkt mit denen geredet?

    Ganz ehrlich, einen Hund nur 2 oder 3 Tage die Woche mal so neben den eigenen Hunden „auszulasten“, nur so zum Spaß?

    Wenn das so einfach ist, dann mach es doch selber. Du bist mehr oder weniger wie die Jungfrau zum Kind zum Sporthund gekommen.

    Wenn du , so wie du die Hunde hier beschreibst, die Hunde behalten willst, musst du die nächsten Jahre deine Freizeit auf Hundeplätzen verbringen.

    Als Anfänger schon einen Hund führen zuwürfen, der schon was kann und der schon älter ist, und wo es eigentlich wurscht sein kann, wenn der Hund immer schlechter statt besser wird, ist für Anfönger an sich sehr gut.

    Das, was ich dir empfehle ist, guck dir den Sport an und überlege gut, ob Hundesport wirklich dein Lebensinhalt sein kann. Und die Idee, vielleicht einen anderen Hundesport zu machen ändert nichts!

    Mit den wildgewordenen IPO Hunden wird jeder andere Verein allerhöchstens Einzeltraining mit dir machen. Die Leute, die dir jetzt zumindest den „triebigeren“ Hund abnehmen würden, kämen die für dich überhaupt in betracht?

    Ich denke, dass du dir Zeit für die Entscheidung nehmen solltest, aber das zügig und vor allen Dingen die Interessenten mit einbinden.

    Würde ich einen Hund übernehmen wollen, würde ich schon auch planen wollen. Die Sportsaison beginnt.

    Egal , wie du dich entscheidest, ich wünsche dir Kraft.

    niemals niemals?

    Hast du glaub ich mal was zu gesagt

    Probier doch im Verein mal aus, was dort mit den Hunden gemacht wurde. Einfach mal ausprobieren.

    Du wirst eine Ahnung bekommen. Welcher Sport auch immer, du müstest lernen die Hunde zu führen.

    Vielleicht hast du Spaß dran, einfach ausprobieren.

    Dass die Hunde jetzt evt. Nicht mehr erreichen, was ihr Potential ist, wäre mir Wurscht. Und jetzt ausprobieren .. warum nicht

    Ich verstehe auch die emotionale Verbundenheit, allerdings schreibst du, dass du absolut an deine Grenzen kommst.

    Mein herzliches Beileid zu deinem Verlust.

    Nur du kannst wissen, was dein Mann dir raten würde. Nur du kannst wissen, was er für dich und für beide Hunde für das Beste hielte.

    Evt. könnten Vereinsmitglieder auch Klarheit bringen, denn irgendwie und irgendwann denkt jeder Hundehalter mit Sporthunden mal drüber nach, was wäre wenn.

    Dieses „Was wäre wenn“ wäre für dich gut, wenn du das herausfindest.

    Und natürlich solltest auch du recht flott überlegen, wie dein Leben mit oder ohne Hund, jetzt weitergehen soll.

    Mit zwei Hunden, dieses Kalibers wirst du mindestens die nächsten Monate nie gemeinsam gehen können. Du müsstest also zwei Sporthunden Bewegung ermöglichen. Wie soll das gehen?

    Und dann müsstest du in den Hundeverein und im Prinzip den Platz deines Mannes für die Hunde einnehmen, sie fördern und fordern.

    Die Hunde proben grad die Anarchie und es könnte sein, dass die es nie schaffst, ihnen die Regeln aufzustellen, mit denen sie von deinem Mann ausgebildet wurden.

    Da gehört mehr als Liebe zum Hund dazu. Das ist keine Rasse, und laut deinen Beschreibungen entsprechen sie auch nicht irgendwelchen Ausnahmen, die ganz lieb sind auch wenn nicht alles so gut passt.

    Diese beiden Hunde passen nicht in dein Leben. Und Hunde haben auch keine 10 Jahre Zeit, abzuwarten, bis was besser wird.

    Wahre Liebe ist, wenn du für die Hunde das beste tust. Ob du nun Hundeausbilder wirst musst du wissen, aber so laufen lassen geht einfach nicht.