Beiträge von Mehrhund

    Ja, ich hatte dein Post im Kopf. Ich habe massenhaft Border kennengelernt. Und lediglich einer war wirklich gerne mit Kindern zusammen. Ich weiß aber nicht, wie dreimal Alter war, wobei der eh mit 8 gestorben ist.

    Selbst meine Hündin, wo ich immer dachte die is neutral ignorant, hat ab ihrem 8. LJ Kinder nicht mehr um sich haben wollen.

    Ich habe das auch unterscheiden können und wollte dir nicht absprechen, dass du das auch siehst.

    Ich hab gestern 25 Euro für einen Salat und eine große Cola gezahlt.

    Das war’s für mich jetzt erst mal mit Restaurantbesuchen.

    Wir haben im Urlaub immer Picknick gemacht. Selbstgebackenes Brot, Radieschen, Irgendein Salat, ein Apfel. Dazu ein Kaffe aus der Thermoskanne oder kalter Tee.

    Dann haben wir irgendwo schön rumgesessen und gefuttert.

    Zum Salatrepertoire nehm ich Kichererbsensalat mit auf, mach auch gleich mal nach.

    So konnte Hund zwar mit Kawumm in den Balkonkasten springen, die Geranien zerstören und ganz herzallerliebst alles anschreien, was sich draußen erlaubte zu bewegen, aber sich eben nicht mehr rausstürzen.

    Soviel ich mich erinnere war dieser Hund, der sich aus dem 4. Stock stürzte nach dem Umzug, ein Collie.

    Nein, der Balkonschreier war mein Mudi.

    Die BC Hündin ist über den Balkon im Hochpaterre, ca 2,50 hoch ansatzlos bei der Besichtigung gesprungen.

    Der aus dem 4. war nicht meiner, das war ein Hundewiesenfreund vom Mudi

    Der Mali, der im Training aus dem Fenster sprang, das war der 3. Stock. Das war der Hund eier Staffelkollegin und ich hab 1. Hilfe geleistet, bzw. den Hund mit zertrümmerter Wirbelsäule in Auto getragen. Der war völlig wach, hatte keine Schmerzen, konnte atmen und sonst nichts mehr.

    Wir haben in Häusern trainiert.

    Es ist ein traumatisches Erlebnis, was mir grad die Tränen in die Augen treibt.

    Die Besitzerin ist quasi geschockt umgekippt, wir lagen quasi alle mehr oder weniger handlungsfähig um den Hund und realisiert hab ich das erst Tage später.

    Und der Mix war in der Wohnung eines Nachbarn, der das Fenster auf hatte. Der Besitzer hat den Hund im Hof gerufen, der Hund hat gehorcht.

    Schrecklich, nur zum weinen.

    Man muss sich vorstellen, wie es sich anfühlt einen Hund in ein Haus zum Suchen zu schicken und der ist dann tod.

    Wir haben dann die Übungshäuser alle sicher gemacht

    Als ich mit der Hundehaltung begann, habe ich das überhaupt nicht in Betracht gezogen. Ich bin sehr froh, dass gleich mein 1. Hund mir erklärt hat das ein Balkon im Erdgeschoss, eine lächerliche Hürde für Hunde ist.

    Wir hatten gerade das Katzengitter abgebaut, weil die nicht mehr lebten, als Hund einzog…..und schwups, brachten wir das wieder an.

    So konnte Hund zwar mit Kawumm in den Balkonkasten springen, die Geranien zerstören und ganz herzallerliebst alles anschreien, was sich draußen erlaubte zu bewegen, aber sich eben nicht mehr rausstürzen.

    Ich glaub, da hab ich das erste mal gedacht, dass ich doch lieber zerkratze Möbel habe und Katzenklos gar nicht sooo schlimm sind in der Wohnung.

    Ich hab mich aber schnell besonnen und bin vom Katzendiener zur Hundezugehfrau geworden.

    Ist das nicht eine völlig natürliche Reaktion, die erstmal auch gar nicht falsch ist? Wenn ich ein Tier nicht einschätzen kann, dann suche ich Abstand, ziehe mich zurück. Dem Hund gestehe ich zu, sich zurückzuziehen, auch der unsichere Mensch tut das und ich finde das völlig in Ordnung. Das gibt sich ja auch, wenn man häufiger in Kontakt zu einem bestimmten Tier oder einer Tierart oder auch Tieren generell kommt, eine Lernerfahrung.

    Und nicht zu vergessen ist, dass ein Hund oft das Gesicht auch gleicher Höhe mit dem Kindergesicht hat, oder zumindest sehr groß ist im Verhältnis.

    Meine 49 cm hohe Mudihündin war bei Kindern oft „der große schwarze Hund“.

    Kleine Kinder überlegen nicht vor Situationen rational, ob ihnen evt. eine Gefahr drohen könnte aus Handlung X oder Y. Kinder handeln intuitiv. Und der Rückzug ist ebenso intuitiv, wie das „ich will streicheln“.

    Etwas ältere Kinder, wenn sie alleine in „Rudeln“ unterwegs sind haben ihre ganz eigene Dynamik.

    Wo ich wachsam bin ist, wenn mein eigener Hund genervt ignoriert. Weil dann die Mimik sparsam ist und die Warnzeichen gerne übersehen werden können.

    Grad BCs sind da Meister drin.

    Also gezielt aus hoher Höhe ist keiner meiner Hunde gesprungen. Das können sie anscheinend. Aber einfach über eine "Hürde" hüpfen, wie Balkonmauer.

    Auch der Collie ist früher auch "hüpferig" gewesen. Also statt ins Auto, aufs Autodach. und der wäre auch auf den Balkonsimms, Fensterbrett gesprungen. Die Hündinen sind ja gezielt drüber gesprungen.

    Mein Gourmetessen für die Enkel kam gut an.

    Nachdem die Eltern meinten, die Kinder seien „unhungrig“, konnte ich mich nach parasitärem Fressraupenbefall auf Chips nicht zurückhalten und hab Ketchup und Nudeln zu den Chips gestellt. Sie haben dann Fressmaschinenmässig alles wegefuttert und sich um die Nudeln gestritten und um den Teller darunter. Also hab ich einen zweiten Teller und schließlich einen dritten Teller hinstellen müssen. Die 2 jährige hat dann noch eine Karoffel eingeatmet und ein Ei. Sie hat auch essbares Besteck erfunden.

    In die Nudeln passte genau ihr Zeigefinger. Dann mit dem Finger in den Ketchup und dann ein Stück Kartoffel und „schnapp“…..

    Nun sind sie wieder weitergezogen. War wie eine Heuschreckenplage…

    Dank der Seifenblasenpistole des mittleren der weltbesten Enkel, musste ich den Boden auch nur trockenwischen. die Bude glänzt.