Beiträge von Mehrhund
-
-
Alles anzeigen
Ich lese hier eigentlich immer nur begeistert mit und habe mir viele Anregungen geholt, als ich noch für meinen ( mittlerweile verstorbenen Hund ) gekocht habe.
So, ich hoffe euer Wissen kann mir helfen.
Ich werde in den Herbstferien einen Havaneser sitten. 12 Jahre / vor 2 Jahren OP wegen Analtumor / grosse Schwierigkeiten beim Kotabsatz / dauerhafte Gabe von Lactosetabletten.
Nach Absprache mit der Halterin soll ich in den 14 Tagen für ihn kochen, in der Hoffnung das der Kotabsatz besser wird.
Die Basics sind mir ja bekannt, was kann ich tun, damit es besser flutscht ...
Er hat keine Allergien oder Unverträglichkeiten.
Was erhält der Hund denn jetzt?
Sollst du eine Ernährungsumstellung vornehmen?
Mit allen möglichen Konsequenzen, wie Durchfall/ Verstopfung und darauf folgende TA Besuche?
Ich habe lange für meinen jetzt verstorbenen Hund mit ähnlichem Krankheitsbild und Laktulose Dauermedikation gekocht. Kannst mich gerne anschreiben, wenn du Hilfe brauchst.
-
-
Nach vierzig Jahren Humanmedizin. Arbeiten in einem „Frauenberuf“ mit vorheriger Ausbildung in einem „Männerberuf“ und Unterbrechungen in verschiedenen Bereichen, bin ich immer mehr davon überzeugt, dass eines der Ursachen für Burn out…ect. ist, wenn man im Arbeitsalltag keine richtige Pause macht.
Sich selbst so mies zu behandeln und sich selbst nicht zu pflegen, kein Abschalten zu ermöglichen ist das Ende vom Anfang.
Ich kenne jede Ausrede, warum arbeitende Menschen in Gesundheitsberufen ihre unbezahlte Pause nicht nehmen, sondern täglich 30 Min freiwillig ihrer Zeit dem Arbeitgeber schenken. Manchmal hab ich gedacht, dass das egoistisch ist, eine Art sich selbst als Märthyrer hinzustellen.
Und in einem solchen selbstgewähltem „Hamsterrad“, wunder ich mich nicht, dass Menschen ausbrennen.
Was letztlich zu Suiziden führt, weiß ich nicht. Ich habe zwei langjährige Kollegen, die sich suizidiert haben. Beide hätten in meinen Augen und aus meiner heutigen Sicht von Psychotherapie profitieren können. Aber manche Menschen sind lieber tod, als die Hilfe anderer Menschen anzunehmen.
Die andere Seite ist der langsamere Suizid mit Abhängigkeiten. Ganz Oben Alkohol, dann, Gifte der Anästhesie, wenn man rankommt, und natürlich Dauerkiffen, Kokain….ect.
Sich aus der Welt und dem Leben wegzuballern ist ja auch eine Art von Tod.
-
Tucker , da sagst was richtig Gutes, möchte ich absolut unterschreiben.
Und mehrfach liken!
Eins möchte ich noch hinzufügen!
Trainieren und erziehen bedeutet auch Disziplin und Fleiß.
Ich habe schon viele Leute gesehen mit ersten sehr „Schwierigem“ Hund, die derart nett mit dem Hund umgingen und unfassbar fleißig und ausdauernd an der Erzihung dran waren und wo es dann echt ein super Ergebnis war.
Wenn man natürlich, wie auch häufig, halbherzig 20 verschiedene „Methoden“ in 10 Wochen ausprobiert und das Spielzeug Hund immer noch nicht läuft wie ein Neuwagen, dann wird’s auch mit Rütter nix.
-
So ein sozialer Abbruch funktioniert aber eben nur, wenn man eine entsprechende Beziehung zu seinem Hund hat. Der Hund einen eben auch ernst nimmt. Das war bei dem Terrierfall bei Rütter aber ja eben nicht der Fall, auch nicht am Ende. Die Hunde haben zwar ein Verhalten eingestellt, die Besitzerin hatte aber trotzdem keinerlei Einfluss auf das Verhalten ihrer Hunde.
Nein.
Der muss keine Beziehung zum Abbrecher haben. Der Abbruch, bzw. das Training zum Abbruchkommando, muss eben passen.
-
Womit wir wieder bei „führerweich“ und „führerhart“ wäre, was an andere Stelle (weiß nicht mehr wo) schon mal diskutiert wurde.
Gibt halt Hunde, da reicht ein scharfes Nein völlig aus.
Und dann gibt es Hunde, da kann man es zig Mal sagen/zeigen, what ever, und da kommt nichts an. Da kommt aber auch nichts anderes ( z.b. körperliche Maßreglung) an. Es kommt erst an, wenn man konsequent bleibt und keine einzige Chance auslässt, den Hund daran zu erinnern, was er darf und was nicht. Und trotzdem fragen diese Hunde regelmäßig nach. Ebenso ist es ein Unterschied, ob man einen Hund mit wtp haben, die so gezüchtet werden, um dem Menschen zu gefallen. Und dann gibt es die anderen, die denken: Egal, ich geh jetzt jagen, die Olle steht schon noch da und brüllt, wenn ich zurück komme. Das bissel Strafe juckt mich nicht.
Klar gibts auch die moderaten Zwischenhunde.
Fakt ist, jeder Hund ist anders und man muss sich ganz flexibel anpassen. Gut ist, wenn man den Hund von Welpe an schon hat, da lässt er sich meist mit einem Abbruch gut beeindrucken, egal welches Kaliber. Leute, die sich hinstellen und sagen, es muss der Abbruch nur richtig gemacht werden, denen würde ich gern mal meinen verstorbenen Tibet geben. Die würden an dem Hund verzweifelt 🤪
Sehe ich anders. Man kann nicht alles jedem Hund verbieten. Man kann nicht jedem Hund das jagen einfach verbieten. Das wäre oft wie:“Hör auf zu atmen“
Ich sehe viel eher, dass viel zu oft Menschen denken, sie können alles und ihre eigenen Grenzen nicht sehen und sich Hunde anschaffen, die einfach mal „ne Nummer zu gross sind“.
Wtp wird auch oft fehlinterpretiert. Du ahnst nicht, wie viele BCs es gibt, die für die meisten hier nicht zu erziehen sind.
Und das bei dem oft falsch interpretiertem ach so tollem WTP.
Wenn das soo einfach wäre, gäbe es keine Probleme und gerade diese Rasse ist bekannt für den nicht endenden Problemhundnachschub.
-
Wie sehen denn so deutliche Abbruchsignale aus?
Genau so!
Als der Hüti dem Hauskater nachsetzen wollte, bin ich aufgesprungen, habe ihn geblockt (ohne Berührung) und laut "NEIN" gerufen. Der hat sich so erschrocken, dass es nie wieder vorkam, ist aber auch ein Sensibelchen. Positiver/Neutraler Kontakt mit der Katze wird belohnt. Meideverhalten konnte ich nicht beobachten.
Authentisch, zum genau richtigen Zeitpunkt und so deutlich ernst, wie in deinem Fall.
Du willst nicht, dass dein Kater gehetzt, gemoppt, gebissen wird und fertig.
Man kann einem Hund gut beibringen dass NEIN bedeutet, dass wenn er jetzt sein Verhalten einstellt, es keine unangenehme Konsequenz gibt. Und das Abwenden dann, kann man belohnen.
Also „Nein“ ist die Ankündigung von Strafe. Und, wenn Hund das lässt, dann erfolgt Belohnung.
Und das was du da gesetzt hast muss „geübt“ werden.
Also das heißt nicht, dass man sich 3 mal am Tag auf den Hund stürzt, sondern das man NEIN an anderer Stelle „abfragt“.
Das Beispiel von: „Hund soll am Feldrand kein Gras fressen“, is immer in meinem Kopf.
Mal darf der Hund Gras knabbern, aber wenn grad der Düngewagen mit den Säcken mit dem Totenkopf drauf da langfuhr, darf mein Hund nicht mal am Grashalm schnuppern.
Und das übe ich. Mein „Nein“ setze ich so wahllos und willkürlich ein, wenn ich das übe, damit ich im Zweifel den Hund auch mal retten kann. Oder den Kater.
Das was du gemacht hast sollte für einensensiblen Hund für eine Hundeleben völlig ausreichen . Manche Hunde fragen noch mal nach und GANZ wichtig. Nicht jeder Mensch kann jeden Hund so einfach erziehen.
Ich habe bei meine verstorbenen Collie tatsächlich diese Klapperschellen nutzen müssen. Ein paar mal, dann war das Thema durch.
Aber das musste ich nur, weil ich ambivalent war beim Nein bei ihm.
Mein Ole wollte vor Jahren den alten Joe draußen umkrempeln. Ich hab gedacht, das dauert, bis ich das verbieten kann. Nö, ging ganz einfach.
Ich wollte das nicht, aus! Ein paar mal in den Weg Nein, reichte bei meinem weichen Olchen das Verhalten sofort und für immer einzustellen.
Schon meine Gedanken, dass ich jeden zu Mett häcksel, der den alten Joe umrennt, haben gereicht.
Schlimm finde ich, wenn Leute denken, jedes Nein, bedeutet Geschrei und Gewalt.Oder bringt den Hund in höchsten Stress.
-
Weil. es. Hundefutter. gibt. das. nicht. alle. notwendigen. Nährstoffe. enthält. und. ich. nicht. glaube. dass. ich. Mangel. an. Kalzium. oder. was. auch. immer. sehe.
Ich glaub die Punkt-Taste auf deiner Tastatur klemmt.
Das. habe. ich. auch. gedacht.
-
Es gibt auch TÄ ( hab ich in einer Klinik kennengelernt), die schaffen es nicht die nackte grausame Wahrheit zu Kommunizieren.
Nicht, weil sie nicht wollen, sie können nicht.
Es gibt Menschen, die einem elend schluchzendem Manschen nicht sagen können. Ihr Hund hat NULL Überlebensmöglichkeit.
Bei mir und meiner Hündin war ein Glück eine taffe Oberärztin in der Klinik, die zu mir durchkam.
Die behandelnde Ärztin hat immer nur noch eine sauteure Behandlung nach der andern vorgeschlagen um mich abzuschrecken und ich hab immer nur Ja gesagt. Nicht, weil ich so grausam bin und den Hund nicht hab loslassen können, ich hab’s nicht verstanden, was sie da sagt.
Die OÄ hat die gnadenlose Wahrheit gesagt und dann hab ich es auch verstanden.