Beiträge von Mehrhund

    Durch so einen eigenen „Durchfallhund“bin ich 1999 auf „Barf“ gekommen.

    Nun „barfe“, „koche“ und „füttere alles“, auch kranke Hunde seit dem. Das sind nun tatsächlich schon 23 Jahre.

    Dein Hund ist krank! Und dementsprechend muss der Hund eine auf ihn zugeschnittene Diät erhalten.

    Wenn ein Zahnarzt statt einer Füllung, mein Zahn zieht und mir ein teures Implantat verpasst, weil er eben seine Kosten decken muss, muss ich es gutheißen und Verständnis für seine Wahl aufbringen? Wenn es für euch in Ordnung ist, dann werden wir nie den gemeinsamen Nenner finden.

    Vielleicht versteht „man“ dich nicht, weil du ein absurdes Beispiel nach dem andern bringst.

    Aber lass es gut sein. Ich kann dein Verständnis nicht wecken.

    In jedem Krankenhaus , in jeder Arztpraxis wird als allererstes das Geld besprochen. Mit Krankenkassenkarte oder mit Behandlungsvertrag.

    Vom Allergologen bis zum Zahnarzt. Jeder will und muss die Kosten im Auge haben.

    Wenn du den Notarzt rufst, will der als erstes die Versicherungskarte.

    Du möchtest das nicht.

    Hab ich verstanden. Vielleicht ist dein Umfeld auch so nett und umgarnt dich, damit du denkst, die machen das für DICH und nicht für das Geld.

    Das ist ja ein derart typisches Anfängerproblem, dass ich mich langsam wundere, dass dir da kein Trainer helfen kann. Zumindest das Verständnis zu dem Jagdverhalten müsste dir doch erklärt worden sein.

    Es kann doch nicht sein, dass die Welt der Hundetrainer flächendeckend auf dem „Click für Blick“ aus den 1990igern stehen geblieben ist.

    Es gibt doch massig zu fehlgeleiteten Jagdverhalten. Frustrationstoleranzübungen, Impulskontrollübungen und vieles mehr. Auch dass man eben den Hund in der Zeit nicht täglich genau diese frustranen Erfahrungen machen lässt ist doch auch schon angesprochen worden.

    Du schaffst dir jetzt ein Problem, bzw. hast ein Problem, was nicht von alleine weggeht.

    Wenn der Hund ausrastet bei fahrenden Rädern und Rennenden Pferden ect. festigst du das jetzt beim Hund bis in dessen letzte Synapsen. Nach jedem einzelnen dieser Vorfälle festigt sich das beim Hund.

    Das wird dein dich begleitendes Hundethema für die nächsten Jahre sein. Ein irrer Hund ziehend an der kurzen Leine, zerrend an der Schleppleine. Das ist für alle beteiligten ätzend. Ändere das jetzt vor Ort mit einem Trainer. Und zwar solange, bis zu deinen Hund soweit unter Kontrolle hast, dass der es aushält in dieser Welt zu leben.

    Ich habe sicher Probleme mit der deutschen Sprache, aber manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass man mich auch falsch verstehen möchte. :winking_face:

    Falls du mich meinst, nein. Du hast doch geschrieben, dass du findest, es soll sich nicht um soviel um Geld drehen, sondern es sollte sich mehr auf Berufung besonnen werden. Das war der Auftakt unserer Diskussion.

    Wieso sollte ich dich falsch verstehen wollen?

    Das macht doch null Sinn. Warum, sollte ich dann mit dir diskutieren.

    Nur für den oberen Absatz? Nun bin ich aber enttäuscht. :drooling_face:

    Ich schaue mir die Gebührenordnung hin und wieder an, egal ob es um Human- oder Tiermedizin geht. Man ist aber auch erfinderisch in den Rechnungen. Das beste Beispiel sind die 10.72 Euro für Beratung, die ich auf jeder Rechnung beim Arzt bekomme, nur weil ich einen Termin ausgemacht habe. Das macht fast jeder Arzt, obwohl ich gar keine Beratung bekommen habe, nicht von der Sprechstundenhilfe und schon gar nicht vom Arzt. Bei TÄ gibt es auch manchmal einiges an Fantasie. Nun sind wir aber weit über den OT.

    Ja, die GOT für Privatversicherte ist schon ne Nummer. Aber wir diskutieren hier nicht über einzelne Posten.

    Du schreibst, dass diejenigen, die diesen Beruf ergriffen haben, den du hier eigentlich durchweg als Dienstleistung ohne Herz mit überhöhten Preisen beschreibst, gefälligst nicht so aus Geld gucken sollen, sondern den Beruf mehr als Berufung sehen sollen.

    Und du machst das anhand von für in deinen Augen überhöhten Preisen fest.