Man muss auch aufpassen mit der Aussage "der gewöhnt sich da irgendwann schon dran". Es kann nämlich auch noch schlimmer werden. Sagen wir mal ein Hund hat Probleme mit dem Auto fahren und ich übergehe das regelmäßig. Dann können zwei Dinge passieren. Entweder der Hund fügt sich irgendwann, weil er gelernt hat, dass seine "Hilferufe" (winseln, hecheln, bellen etc.) nicht wahrgenommen werden und er es eh nicht ändern kann, das nennt man dann "erlernte Hilflosigkeit" oder es wird von mal zu mal schlimmer.
Ein Hund will über 12 Stunden und länger nicht raus gehen, also auch nicht Harn absetzten.
Der Hund muss aus nachvollziehbaren Gründen ein Geschirr tragen und / oder einen Mantel.
Hier jetzt ein Konstrukt von Kontrollverlust auf Seiten des Hundes herzuleiten, was diesen in eine „erlernte Hilflosigkeit“ stürzt, halte ich für unnötige Panikmache.
Hunde zu führen bedeutet Verantwortung zu übernehmen.
Wenn ein Hund irgend etwas meidet, dann hilft dem Hund kein Gesprächskreis. Er muss erfahren, dass er überleben wird. Auch mit Geschirr und Mantel.
Man kann sich ja überlegen, wie man dem Hund helfen kann, mutig zu sein.
Das Auto Beispiel ist einfach nur unpassend. Übelkeit beim Autofahren ist meist eine völlig normale Reaktion bei manchen Hunden, deren Gleichgewichtssinn damit nicht klar kommt.
Und dagegen kann man eine Menge tun.
Aber man kann auch das Leben aus der kompliziertesten aller Möglichkeiten betrachten.