Beiträge von Mehrhund

    Hallo,

    Ich verzweifle langsam mit unserem Hund (der schon seit Jahren bei meinen Eltern lebt). Mein Sohn ist nun über 2 Jahre alt und dieser kleine Giftzwerg knurrt ihn noch immer an. Ich versteh es einfach nicht. Er bellt ihn auch weg, wenn mein Sohn sich nicht entfernt. Ich weiß nicht, ob er zubeißen würde, aber ich will es auch nicht provozieren. Er akzeptiert ihn einfach nicht. Meine Eltern haben noch einen zweiten Hund und die ist super lieb zu meinem Sohn.

    Hat jemand einen Tipp?

    Danke und Liebe Grüße!

    Wir haben als Großeltern ebend so einen Hund übernommen, der das 2. Kind absolut nicht mochte. Wir haben hier bis letztes Jahr konsequent einen Maulkorb am Hund gemacht( bei Besuchen). Er hat bis die Kinder 3-4 Jahre alt waren versucht sie in den Po zu beißen (mit Maulkorb) , Jetzt laufen alle wieder frei rum.

    Ich hab mir viel anhören müssen, dass ich das so mache, Aber die Sicherheit geht vor. Für Hund und Kind.!

    Hütearbeitslinie lernst du halt dort kennen, wo sie das machen, wofür die gezüchtet werden.

    Ist doch in allen Sparten für erfahrene Hundehalter ne klare Sache.

    Ben Labrador aus Trail Linie ebenso wie jeden anderen Arbeitshund.

    Und dann eben die Halter fragen, wie sie klar kommen.

    Und die Hunde angucken.

    Border generell finde ich letztlich einfach vom jagen abzuhalten. Einfach aber mit viel Fleiß verbunden.

    Sorry noch was. Das waren die Hintergründe.

    Jetzt zum Beginn des Verstehens des Hundes:

    Lerne sehr schnell Jagdverhalten bei deinem Hund zu erkennen.

    Beispiel:

    In unserer Welpengruppe war ein Doodle, der hat ausschließlich! Gejagt!

    Ich hoffe ihr habt gute Trainer, die das erklären und auch lenken.

    Mir wäre als Halterin wichtig bei so einem Hund, den ich erlebt habe, dass erklärt worden wäre und auch dem Hund gezeigt worden wäre, was es noch anderes gibt.

    Der hat meinen Hund gejagt, aber die hat das halt beendet und für uns war’s nicht schlimm, und der Doodle hat auch was von gehabt, aber der ist so gekippt, wenn das meiner gewesen wäre, hätte ich das Verhalten nicht „trainieren“ wollen in der Welpengruppe.

    Das haben die Trainer nicht gesehen um die Halterin war nur verzückt, wie schnell ihr Hund rennt.

    Jagdverhalten zeigen alle Welpen, aber wenn sie schon ab Welpe munter jeden anderen Hund hetzen wie sie wollen und nichts anderes, wird s nicht leichter.

    Andere Hunderassen bringen andere Verhalten mit.

    Wir hatten auch eine Bulldogge, die war ordentlich am Aggressionsverhakten „gearbeitet“. Für die gabs kein Spiel, die wollte auf anderen Hunden liegen und diese anknurren.😂

    Also mein Tipp: Welpengruppe nicht als Familiengaudi/Soasstag nutzen , sondern als Beibachtungsmöglichkeit von Hundeverhalten mit Anleitung.

    Und immer den eigenen Hund beschützen!

    Versteif dich nicht auf“Hüteverhalten“!

    Das ist nur die Erklärung in Bezug auf die Genetik!

    Das „Hüten“ ( beim Aussie) ist: Zusammentreiben von Vieh und nicht weil er es lieb hat, sondern weil das in den Stall soll und zwar sofort.

    Diese Eigenschaften sind aus dem Jagdverhalten der Hunde herausgezüchtet.

    Da ich davon ausgehe, dass dein Mischling nicht aus Arbeitsleistung gezogenen Aussie abstammt, bleibt nur das Gesteigerte Beutefangverhalten übrig.

    Von mäßig bis übersteigert. Das wird sich im Verlauf der Entwicklung des Hundes bis zum 4. Lebensjahr zeigen.

    Am Jagdverhalten zum Beispiel.

    Also „hüten“ ist ist in dem Fall:

    Kontrollieren, treiben und beißen(und mit beißen kann alles sein von „ohne Zähne bis reinbeissen und festhalten, mit richtig Blut“

    Die ganzen „Missverständnisse“ entstehen, weil Franzi hier fragt, ob jemand schon mal so etwas beim Rotti erlebt hat und übergroße Sorgen, bei wirklich absolut normalem Hundeverhalten.

    Die Antworten sind ab Beitrag 1: ist normal, der Züchter hat ja schon das selbe gesagt.

    Klar hab ich Kopfkino, wenn eine Mama von einem 2jährigen Zwerg sich einen Rottweiler RÜDEN zum CaneCorso holt und von völlig normalem Aggressionsverhalten überrascht ist.

    An der Stelle kann man auch mal durchdenken, ob ein Rottweilerrüde tatsächlich die richtige Wahl war.

    Wenn ja, dann schnell viel lernen, wenn nein: keine Schande, mit 10 Wochen sollte es für einen Hund vom Züchter noch einen 2. Guten Start geben.

    Ja, wer hier fragt, bekommt Antworten. Und nein, die müssen nicht bequem sein und neun, ich lese nirgends was gemeines oder abwertendes.

    Sondern nur inhaltlich sehr gute Erklärungen und Tipps.

    Guck dir einen arbeitenden Border Collie am Vieh an. Ich schwöre, du siehst dann den Unterschied.

    Ähm, ja?! Verstehe die Antwort nicht ganz, in meiner Frage ging es um Alltag. Dass die AL i.d.R. bessere Hüteleistungen zeigen, dürfte selbsterklärend sein.

    Das Hüten ist für manche Hunde der Sinn des Lebens. Ich habe Border Collies kennengelernt, die sind ohne Arbeit depressiv gewesen und verängstigt.

    Wer besser hütet ist dabei erstmal Wurscht, aber Showbordereiner Freundin von mir haben wirklich schön die 40 Mutterschafe „gearbeitet“. Echtes Leben. Als Freizeit was sie AGI-Sportlerin. Landesebene wirklich oben.

    Und dann kam der erste Border AL, weil sich das Leben noch mal drehte und mit diesem Hund eine neue Seite der Faszination.

    Wer jetzt besser hütet ist nachrangig, außer man lebt in den schottischen Highlands und hält 500 Mutterschafe.