Beiträge von Mehrhund

    Ja, dieser Typ Collie ist toll. Aber in Familien nicht ohne. Ich habe jetzt schon den dritten Collie in meiner Hundeschule, den man wegpacken muss, wenn die Kinder Besuch bekommen und man nicht dauernd ein Auge drauf hat. Man unterschätze nicht deren Wachverhalten. Und für die ist das dann auch nicht abgegessen, wenn man den Besuch reinlässt. Die sind immer auf Hab acht.

    JA...

    es gibt wirklcih Leute, die holen sich einen Collie und weil er grad modern ist einen sog. "Ami" Collie.
    Diese Sorte ist ganz anders als "Collie britisch", wie wohl im Süden und Westen der Republik besser bekannt. Und diese Collies mit Abstammung von den alten DDR Linien, (DDR...weil die mussten halt zur Zucht die Schutzhundeprüfung machen....im Westen nicht) ticken anders.
    Zu den britischen, die ich kenne ist das eine andere Rasse...beides VDH aber schon vom äusseren nicht wirklich erkennbar einer Rasse zugehörig.
    Und auch von der Ernsthaftigkeit.

    Schutztrieb gehört normaler weise zum Collie dazu.... Auch bekannt als: "Reserviert Fremden gegenüber"....

    Ich meine die Gefahr liegt hier im Wesen. Ein übersensibler Collie mit etwas mehr Schutztrieb, wird schneller zu aggressivem Verhalten hin tendieren.
    Dann evt. noch nervös uns schlecht erzogen und das Problem ist da.

    Ich finde es sehr interessant, dass diese Collies jetzt schon bei dir ankommen....(und gut! für die Collies). Aber es sagt auch was aus über ZUCHT...

    Züchter sein, heisst nicht zwangsläufig, Ahnung haben von der Rasse.
    Man kann die Rasse nur kennen, wenn man mit den Hunden ARBEITET!
    Sie ausbildet! Nur "Ami" sein, reicht nicht, nur Kippohren auf Ausstellungen präsentieren macht keinen guten Hund am Ende des Tages.

    Nur (wenigstens das) die eigenen Hunde im eigenen Umfeld gut führen zu können, sagt NICHST über eine Rasse mit Schutztrieb!
    Man sollte (meine Meinung) diese Hunde mindestens im Hundesport gut führen, dann kann man sie auch gut verkaufen!

    Die Schwierigkeiten vün übersensiblen = Wensenschwachen Collies kann man ganz gu auch hier imDF in dem Collie-Thread als Erfahrungsberichte nachlesen...

    Wenn mit diesen Linien dann weitergezüchtet wird, wird die Genetik auch hier nicht von alleine sagen:

    "So, jetzt mal wieder 20 Jahre wesenfestenCollies! Zum Ausgleich der Gesamtpopulation und weils sich alle doch so sehr wünschen."

    Nein, so läuft Genetik leider nicht :D


    PS: Mein Collie lässt Besuch rein, bewacht den dann, lässt ihn aber nicht raus und auch nicht genre rumlaufen (ruhig rumsitzen geht
    Wenn ichs laufen lassen würde...aber ich kenn ja den Spacken...und er ist sehr nett im Wachschutz...er bellt nur...und Hunde, die bellen.... :D

    .

    Den Zahn kannst du dir ziehen lassen :D

    DAS wollte ich genau so sagen:

    Die Genetik siegt immer. Es gelingt niemandem durch Erziehung stark genetisch verankerte Verhaltensweisen zu unterdrücken. Es macht immer irgendwo "plöpp" irgendwann und kommt raus. Und das geht auch mal abstruse Wege. (Oft ist für die Besitzer nicht klar woher das dann ursprünglich kommt, deshalb wird der Zusammenhang nicht hergestellt - also, dass das Verhalten eigentlich bloß der Versuch ist seine Veranlagung auszupacken.)

    :D :D

    Puh, dass ist auch sehr schwer zu beschreiben, ich versuche es mal ; )
    Er macht wild sein Ding.. Da er an der Schleppleine ist ( ist er immer, wenn nicht im Freilauf ), gebe ich ihm auch seinen Raum, um erstmal alles zu checken, lösen usw. Dann arbeiten wir 10 Minuten und so immer im Wechsel... Jetzt ist er aber kaum mehr ansprechbar und wenn ich was von ihm möchte, überhört er es und läuft vor etc. Er ist dabei auch sehr aufgeregt. Kann mich noch so oft umdrehen, stehen bleiben etc.
    Alles ist interessanter und wie gesagt,er ist dabei total aufgekratzt..


    Das verstehe ich nicht...
    Er läuft, dann muss er "arbeiten". Dann macht er wieder was er will? Dann arbeitet er wieder?

    Und jetzt hat er die Mitarbeit gänzlich eingestellt?
    Du sagst was und er machts nicht.

    Du da läuft was ganz falsch. Beschreibe doch man dein Training, deine Ziele, was der Hund schon kann...ect...


    Nein, wir wohnen in Berlin Außer Eichhörnchen und mal den einen oder anderen Fuchs ist hier nicht viel unterwegs..

    Naja...Fuchs und Waschbär gibt immer in Berlin....Katzen...
    Marder....

    Jagd er denn gerne?

    Bis zu einem gewissen Mass, sind die "Nachrichtenkuriere" der Nachbarschaft erträglich...

    "Ist euer Auto kaputt?", kann auch heissen: "Ich habe deinen Mann lange nicht gesehen, trennt ihr euch?"

    "Habt ihr wieder das ganze Wochenende gearbeitet?" kann heissen: "Ich will meine Ruhe, ihr seid elend laut." (nein, wir waren das nicht :D , ich habe im DF gesurft, die Family, war auswärts...es war wieder mal XY, die schlimmen Finger... :D )

    Inner Mietswohnung kann man praktischer weise einfach mit dem Besen an die Decke kloppen... :D oder : als "Ehrenswertes Haus", gleich mal Unterschriftenlisten sammeln.

    Stadt - Land - Kleinstadt - Dorf?

    Alles ein bischen find ich gut...oder man hat soviel Geld, dann hätte ich ein Loft in NY eins in Paris, eins in Berlin, eins in Kölln...

    Und ein Landhaus in der Toskana, ein Ferienhaus in Norwegen......in Canada....Alaska..........Brandenburg....Allgäu.....MV....an der Ostsee auf einer Insel.......
    Irgendein Ökö-wir leben alle nett zusammen- Projekt 3 Wochen im Jahr, wär auch noch schön... :dafuer:


    Ach so: Hunde müssen spazieren gehen... :D

    Ich habe hier eine ganzjährige Futterstelle für Vögel. Das wird ja auch von vielen abgelehnt. Beim Igel ist es allerdings anders.
    So wie ich es weiss, füttert man sie so einfach nur fett und lockt Ratten und Füchse an.
    Gartenvögel kann man hingegen nicht fett füttern.

    Schau mal hier:
    Fütterung - Igelzentrum

    Und zum Mudi - ich weiß nicht , aber ich find grade bei kleinen Kindern sind Hunde dieser Kategorie immer so ein abwägen. Generell empfind ich die Gruppe der Hüte-/Treibhunde mittlerweile eher suboptimal geeignet für Agi, Familie mit Kindern , viel Action. Das ist nur mein Eindruck der letzten Jahre. Es gibt immer wieder welche wo es toll klappt, aber viele wo es eher weniger toll läuft. Aber da spielt natürlich auch wieder der subjektive Eindruck ne Rolle.
    Du hast sicherlich Erfahrung , die Frage ist halt immer nur wie viel Kompromisse man eingehen will/muss.

    Zum Mudi...

    Ich hatte einen.
    Die war ein Herz und eine Seele mit den Aussies....Mit den Borders konnte sie eher weniger anfangen, aber Aussi und DSH ging gut.

    Die hat die Freunde meiner Kinder und auch unsern Besuch an die Wand genagelt.
    Die eigenen Kinder: KLASSE...fremde? Muss nicht und wenn, dann nur schreiend im Flur an der Wand stehend...

    Der Vorteil zum Aussie: sie hat nicht zugebissen, es reichte ihr, wenn die Leute ANGST hatten.. |) grosse Angst :ugly: ...noch mehr :shocked:

    Dann war sie so: :hurra: ....hab ich gut gemacht? Schmeisst du die jetzt endlcih mal raus?

    Mudis machen einsam.....nicht nur wegen dem Dauertinitus, den man unweigerlich bekommt. :D

    ABER ICH LIEBE SIE...... :dafuer: :dafuer: :dafuer:

    Quirlige kleine Clowns, die alles mitbringen, für Sport, für "Aufpassen" für "ihr Herz geben für dei Familie" (und wenn dazu Mäuse gehören, dann die auch ...im Haus: Freunde...draussen: TOD..)

    Wieso denkst du das?

    1. Erfahrung mit hütenden Hunden in verschiedenen Arbeitsbereichen. Kennenlernen von Aussies in absolut geeigneten Händen. Sehen und erleben von einer Handvoll am Vieh auf hohem Niveau arbeitenden Hunden. Sehen und erleben (dass heisst passiv an der Ausbildung beteiligt sein) von Aussies im Rettungsdienst.
    Sehen und erleben von wirklich netten Aussie (aus Farbzucht) im Sport.
    Sehen und erleben von sehr vielen unterschiedlichen Aussi-Charakteren.

    2. Manche Hunde bringen es einfach mit, etwas "schwierig" zu sein, egal ob als Welpe gleich in gute Hände zu kommen, oder erst mit einem Umweg.
    Es kommt ein bischen auf die Rasse an. Es gibt sehr einfach zu erziehende Rassen und es gibt halt die, die sich schwerer tun.

    Du kannst mit einem Aussie auf dem Hundeplatz derart auf die Nase fallen, wenn der erstmal erwachsen ist (also um die 4 Jahre), da sind schon einige heulend vom Platz gegangen.
    Aber es kann auch alles ganz easy sein.

    So ist das bei mir mit den meisten Terriern. Ich mag die wirklich wirklich gerne - bei anderen

    Viele Terrierrassen sind in meinen Augen viel einfacher zu halten, zu erziehen und im Sport zu führen. Aber es sind halt Terrier.

    Und deshalb habe ich mir einen Collie gekauft. Ich woltle es noch einfacher.... :D