Beiträge von Mehrhund

    Das, was mich dabei wirklich erschüttert, ist, dass ich glaube, dass selbst das Wolfsmanagement das noch nicht so genau weiss.
    Beide Varianten, warum sie so doof tun, sind furchtbar peinlich - denn entweder wissen sie es wirklich nicht besser oder aber sie erzählen uns extra alles nur so verharmlosend.

    LG, Chris

    Ich gehe von einer Mischung aus.

    1. wird es super Leute geben! Davon bin ich überzeugt.
    2. Gibt es Verantwortliche, die die Karriereleiter MEINEN erklimmen zu können, mit einem gut bezahlten Posten (höhere Wolfsbeauftragte...nicht die kleinen )

    Diese leute bleiben eh nur kurze Zeit im Amt!
    Gehen weiter ihrer Karriere nach...und hinterlassen Chaos...und so weiter.

    Solch ein System ist NICHT adäquat arbeitsfähig!
    Und ausserdem werden, so ich das von aussen beurteilen kann, die Aufstellung der Wolfsprojekte gehemmt, weil keiner / Kein Gremium, letztlich entscheiden darf, sondern alle sich gegenseiteig an Entscheidungen Hindern..

    Wolfsmonitoring läuft klasse, denke ich!

    Aufklärung...auch Projekte: Super....damit sind alle beteiligten mehr oder weniger beschäftigt und jedes Projektgrüppchen erzielt tolle ergebniss.

    Der weil bekommen wir ein Problem.
    Ich bin nicht gegen den Wolf!
    Aber dass ich klatschen werde, wenn ich einen sehe, damit der weggeht oder vor Freude...weiss ich nicht.

    Hier in Brandenburg schliessen sich die Wölfe den Jagden an..., vielleicht werden die denken, die sollen kommen, wenn ich klatsche....oder ich klatsche Aplaus.

    Hi...

    schön, dass du hier her gefunden hast.
    Du bist nicht alleine mit solch einem Problem und es besteht Hoffnung etwas zu ändern!
    Ich habe mir deinen Bericht sehr gründlich durchgelesen und ganz viel zitiert.
    Um dir eins klarzumachen.
    Der Hund wird falsch verstanden!
    Und, der Hund wird nicht geführt von dir.
    Du schreibst, dass du ein unsicherer mensch bist und keine natürliche Autorität hast. Das wirkt sich in der Hundehaltung solcher Problemhunde negativ aus.

    Dennoch ist in meinen Augen eine Chance, sich selbst zu reflektieren und an den eigenen Schwächen zu arbeiten.

    Das geht!
    Als erstes würde ich dir empfehlen ein GANZ! Sattelfestes Management mit dem Hund zu erstellen, wie mit dem Spazieren gegangen wird.

    1. Hund sichern
    2. Keinen Freilauf
    3. Freilauf in gesichertem UMZÄUNTEN! Gebiet.
    4. Der Hund muss trainiert werden
    5: Du darfst nicht die Verantwortung abgeben, nicht an Kangals oder andere Gassiebekanntschaften, es ist DEIN Hund, DEINE Verantwortung!

    Weder Wasser, noch Leinenrucken, noch positive Verstärkung, Umkonditionierung und scharfe Korrektur mit Packen am Kragen hilft auch nur Ansatzweise.

    Überleg mal was passiert, wenn du von jemanden, der deine Sprache nicht spricht für ein und dasselbe Verhalten jeweils anders behandelt wirst inklusive dem Zufügen von körperlicher Gewalt.
    Und das von deiner bezugsperson.
    Das erschüttert zu tiefst!
    Der Wechsel der Methoden ist sehr sehr sehr schlecht.

    Früher verliefen Hundebegegnungen im Freilauf so: Tyson geht ab wie ein Panzer auf die anderen Hund zu, bellt, bremst einen halben Meter vorher ab, schnüffelt, merkt, der tut nix, und sie sind Freunde.

    Das ist schon SCHLECHT gewesen....die Abwärtsspirale ist das schon angebahnt und ein Mensch mit Erfahrung mit Hunden, hätte das schon gehandelt.
    Das konntest du da noch nicht, aber dir muss klar sein, dass der Hund schon dort in seinem Verhalten nicht verstanden wurde un das gemacht hat, was JEDER Hund dann macht...nämlich mit diesem Verhalten einfach weiter....es gab KEINE Alternative für deinen Hund.
    Das war eine EINBAHNSTRASSE, in die du ihn, ohne absicht geschickt hast.
    Bitte hole ihn da wieder raus.

    Mittlerweile ist sein Verhalten aber auch im Freilauf so krass, dass ich mich kaum mehr traue, ihn mit anderen spielen zu lassen; ausser, Hund und Besitzer sind echt hart im Nehmen.

    Das wird auch weiter eskalieren...

    Er rennt kläffend auf den anderen Hund zu, rennt knurrend, kläffend und in die Luft beissend um ihn herum und hört auch nicht auf, wenn der andere Hund sich unterwürfig zeigt (weil zu alt und will nicht spielen oder weil durch sein Auftreten verängstigt).

    Irgendwann beisst er rein, das ist der nächste Schritt.

    Als er endlich auf mich hört und herkommt, packe ich ihn am Kragen, werfe ihn zu Boden und schreie ihn an.

    Der Hund macht aus seiner Sicht alles richtig. Er zeigt zwar unerwünschtes Verhalten, bzw, hört nicht die Bohne auf dich, weil du ihm kein verlässlicher Sozialpartner bist, sondern ihn behandelst, als wärst du geisteskrank...impulsiv, gefährlich...

    Die "Strafe" die du anwendest ist unberechenbare Gewalt. Das bringt das Tier nicht mit dem vorher gezeigtem Verhalten in Verbindung.

    Beim weiteren Spaziergang ist der vorher ruhige Kangale nun "informiert" und tadelt Tyson, wenn er frech wird. Diese aber geht nicht "geheilt" auf Distanz, sondern hüpft immer mal wieder bellend auf den Kangalen zu (auch von hinten).

    Du lässt einen anderen Hund deinen Hund "tadeln"...wofür?
    DU bist verantwortlich. Das kann doch kein anderer Hund tun!!!!
    Nimm deinen Hund in Schutz! Verteidige ihn und erklär im die Welt!

    Tyson wurde vor ca. 5 Wochen an der Leine von einem völlig unvermittelt auf uns zustürmenden Hofhund gebissen. Aus meiner Sicht hatte das aber keine grossen Auswirkungen auf das Problem; es war schon vorher (wieder) total krass

    Das super doof....passierte mir mit meinem Problemhund auch oft....kann man nicht ändern...aber das macht die sache für unsere Hunde ganz schwierig und manchmal hält das ein Leben lang.

    Ich bin leider eine sehr unsichere Person

    Daran kannst du arbeiten und das ist deine Chance!
    Der Hund hilft dir dabei!

    Bevor ich hier einen Tipp für irgendwas gebe, musst du das grundlegende Problem erkennen.
    Sonst kannst du noch zu 100 Trainern rennen.

    Also nicht nur die Schäfer, sondern auch der jetzt noch Wolfsbeführworter aus Berlin-Mitte der Natur nur vom Fernsehen kennt.

    Ich arbeite ja in Berlin.

    Und ja...Oh Wölfe......Toholllholll...

    OT...auch von Potsdamern, die Wald nur mit Ohrstöpsel beim Joggen kennen...

    Ja, Wölfe sind toll!
    Sogar Toholllholl!

    Aber Zähne hamse und machen Fressi-Fressi...

    Wenn der erste Jogger mitsamt Ohrenstöpsel verspeist wird diskutier ich mit den Mitte-Hippstern...
    Bis dahin nicke ich...ja, der Wolf ist Toholll! Und so NATUR! Einfach klasse...

    Also die Flüssigkeit in Reis nimmt man beim Essen ja wieder auf.
    Und Obst-Zuckerwasser kann man ja einteilen...oder mit kochen.
    Aber okay, Obstkonserven mag ich eh nicht...

    Ich hab Apfelmus da und ein paar andere, aber nich viel...
    Dafür VC und Mineralien :D

    Nein,
    ich denke man muss selber mit entscheiden.

    Das schließt nicht aus, sich weiterzubilden.

    Ich habe schon zu viele Hundeerzieher erlebt, die schlecht sind, aber super da stehen, weil sie gut labern können.

    Es gibt tolle! Die muss man haben. Hätte ich leider nicht immer, deshalb war ich viel autodidaktisch unterwegs.


    Das Feintuning, das kann wieder jeder gute Trainer!

    Letztlich geht’s um den Hund und um die Sache....
    Das ist keine Astrophysik!
    :D