Zumindest musst du dann erst mal eine Prüfung machen, bevor du dir überhaupt einen Hund kaufen KANNST.
Du brauchst auch erst einmal jemanden, der dir seinen Hund leiht ...
Ehrlicherweise habe ich aber gar nicht auf dem Schirm gehabt, eine praktische Prüfung machen zu müssen - das ist ja NOCH UNBEQUEMER für den zukünftigen Hundebesitzer als meine Idee - gefällt mir!
So wie ich Menschen grundsätzlich einschätze, würde der Hundeverkauf bei einer solchen gesetzlichen Vorgabe schlagartig einbrechen - was die Zahl problematischer Hunde in der Zukunft auch drastisch reduzieren würde.
Schon der Fakt, sich VOR der Anschaffung eines Hundes in Bewegung setzen zu müssen, wäre für viele Menschen eine Hemmschwelle, die sie nicht überschreiten würden...
Überlegt doch mal: "Vier Wochenenden opfern für Theorie mit anschließender schriftlicher Prüfung, bevor ich mir einen Hund holen darf?"
Wenn da noch ein praktischer Teil zu kommt, wo auch noch Stunden für aufgewandt werden müssen - ehrlich, sehr viele Menschen wollen gar nicht die Energie aufwenden, um sich einen Hund überhaupt anschaffen zu können.
Ihr dürft nicht eure eigenen Vorstellungen der Hundehaltung auf die Allgemeinheit übertragen - gerade hier in der DF-Blase machen Menschen sich deutlich mehr Gedanken um Hunde und deren Haltung, als es außerhalb dieser Blase üblich ist.
Klar, Vollpfosten, die eine bestimmte Hunderasse für ihre eigenen Vorstellungen missbrauchen wollen, lässt du damit nicht aussterben, denn diese wenden genau die Energie auf, um ihre Vorstellungen realisieren zu können.
Aber bei den meisten Hundehaltern, wo die Erziehung so schief geht dass für den Hund nur noch eine Unterbringung mit erhöhten Anforderungen möglich ist, liegt diese Entwicklung doch daran, dass es völlig unproblematisch war, sich einen entsprechenden Hund anzuschaffen, ohne überhaupt irgendwelche Vorstellungen davon zu haben was schiefgehen KÖNNTE.
Die meisten Menschen sind aber zu bequem.