Der junge Herr Ravi hat seine OP wirklich gut weggesteckt bisher.
Im Wald lasst er sich weiterhin im Freilauf sehr schön lenken und das schaut soweit auch fein aus.
Nun ist uns in besagtem Wald aufgefallen, dass der kleine Hund schief rennt. Will heißen hinten links ist von der Achse her immer weiter links als die Vorderpartie. Ich vermute er belastet das rechte Hinterbein anders.
Verwächst sich das? Sofort Röntgen und wasweissich oder Physio mal vorstellen?
Ein Osteopath wäre hier meine erste Anlaufstelle, und natürlich beim Tierarzt röntgen lassen.
Das Röntgen wäre für mein Gefühl, im schlimmsten Fall kommt was dabei raus, im besten Fall gibt es null Anhaltspunkte.
Bei dem von dir geschilderten Gangbild hilft hier die Osteopathie aber in jedem Fall, um den Körper wieder "in die Balance" zu helfen, oder eben auch bei einer vorhandenen Baustelle die Folgeeffekte besser zu verarbeiten.
Mein Leifur hat ja ED, ist als Jungspund sowohl am linken als auch am rechten Ellenbogen operiert worden.
Er bekommt seitdem regelmäßig Osteo, mindestens alle 8 Wochen, bei Bedarf auch in einem kürzeren Abstand.
Er wird jetzt (am Montag) 5 Jahre alt, die Röntgen-Kontrolluntersuchung zeigt jetzt eine Arthrose, die aber für sein Krankheitsbild noch sehr moderat ist.
Er läuft aber immer noch sehr klar, hat seit den OPs nicht mehr gelahmt.
Die Osteo tut ihm sehr gut, für mich ist es wichtig, dass Verspannungen bei ihm sofort gelöst werden, weil diese - oft zunächst unbemerkt - zu Fehlbelastungen führen, die sich dann besonders auf die Ellenbogen auswirken.
Er wird aber jetzt auch Physio bekommen, bzw. baut meine Tierärztin während der Osteopathie auch Physioübungen mit ein.
Ich hoffe, er bleibt noch recht lange lahmfrei.
Er darf sich übrigens uneingeschränkt bewegen, ich achte nur beim Training darauf, dass er keine abrupten Stopps und auch keine Sprünge macht.