Massai : wobei das ja fast eine andere Fragestellung wäre.
Deine Antwort auf die eigentliche Frage wäre ja damit: Nein, hatte ich nicht, aber bin völlig zufrieden damit, mich zu arrangieren (?!)
Hm, so verstehe ich Massai nicht.
Eher so: Solange es keine Baustellen hat, für die ich mein Leben so umkrempeln müsste dass ich es als Einschränkung/Belastung empfinde, ist es perfekt.
Das ist für mich sehr stimmig, und trifft ziemlich genau mein Empfinden von "perfekt".
Jeder einzelne meiner bisherigen Hunde war ein Individuum, und jeder einzelne war perfekt - für MICH.
Dabei waren sie nicht perfekt, sondern hatten jeweils ihre Eigenarten, die ich bei der Haltung und dem Handling berücksichtigen musste.
Trotzdem haben sie perfekt in mein Leben gepasst, vielleicht auch deshalb, weil ich ein Leben als Mensch mit Hund führen wollte.
Es gibt ein paar wenige Erwartungen, die für mich erfüllt sein müssen um einen Hund als perfekt zu empfinden:
- verträglich mit Artgenossen (so im Großen und Ganzen; einen "Lieblingsfeind" sollte jeder Hund haben dürfen
)
- menschenfreundlich
- funktionierender Freilauf (wo ich echt hohe Ansprüche habe)
- grundsätzlich robust und grundsätzlich gesund (grundsätzlich bedeutet eben auch, dass einem das Leben hier einen Streich spielen kann - "man steckt halt nicht drin")
...............
Grundsätzlich stellt sich doch die Frage: Was ist denn perfekt?
Ist das nicht zunächst einmal eine Momentaufnahme, die sich durch vorhersehbare oder auch unvorhersehbare Ereignisse ändern können?
Was ist zum Beispiel, wenn der Hund altersbedingt so viel Rücksichtnahme erfordert, dass Sachen, die man sonst immer mit ihm zusammen machen konnte, nicht mehr möglich sind?
Ist der Hund dann nicht mehr "perfekt" für mich?
Als Fazit: Auch wenn ich mich teilweise arrangieren musste, war es dennoch für mich perfekt.
Für mich.