Beiträge von Hundundmehr

    Wenn ich den Bericht richtig gelesen habe, dann hat die Hündin vor zwei Tagen geworden. Das wäre für mich auch zu berücksichtigen.

    Nein, in dem Kennel ist 2 Tage zuvor ein Wurf gefallen, weshalb die Züchterin nicht mit nach Giessen kommen konnte, weil jemand bei den Welpen sein musste.

    Die betroffene Hündin Marie war knapp 1 Jahr alt, wurde zuvor 25 Minuten an der Leine geführt, und ist dann weggerannt.

    Mit 1 Jahr haben die Jungspunde ordentlich Flausen im Kopf, sind evtl. noch nicht richtig ausgebildet (sie kam ja erst mal nicht zurück) und sprühen vor überschüssiger Energie.

    Die Besitzer sind Züchter im GRC.

    Übergewichtig ist die Hündin auch nicht (zumindest auf dem Bild auf der HP nicht), aber wohl verdammt kurzläufig.

    Leider ein Trend, dem zum Glück nicht viele Züchter folgen, und auch der Punkt, auf den ich geachtet habe als ich letztes Jahr nach einem neuen Familienmitglied gesucht habe (Elterntiere ansehen hilft da sehr).

    Unser Neuzugang hat übrigens den Spitznamen "Herr Langbein", und ist heute zusammen mit seinem Kumpel Leifur bei 25 Grad im Wald gewesen - mit allen 3 Gangarten.

    Knapp über ne Stunde, mit etwas Dummytraining, welches keiner meiner Hunde im Schritt absolviert.

    Gehechelt haben Beide, aber es war auch nicht nur warm, sondern auch schwül.

    Zu Hause wurde dann nicht mehr gehechelt.

    Wären wir am See gewesen, hätte keiner meiner Hund gehechelt, trotz Unterwolle werden sie da natürlich nass und gekühlt.

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    Wenn es sehr warm ist, gehe ich keine langen/längeren Wege in der Sonne.

    Das kann ich selber schon nicht ab, und bin nach 5 Minuten schweißgebadet (und ich bin schlank).

    Wenn ich mir dann vorstelle, wie es Hunden geht die ihren Pelz immer mit sich rumtragen müssen, dann noch mit den Pfoten auf erhitztem Boden ... ne, da ist grundsätzlich eine lange Runde am Wasser und im Schatten angesagt.

    Sie zeigen uns, wenn die Zeit gekommen ist ...

    Bei meinem Marco wurde mir damals in der Klinik auch gesagt: "So schnell wie möglich, am Besten noch heute."

    Ich konnte nur ein: "Ja ... aber nicht hier..." rausquetschen.

    Drei Hunde habe ich bisher gehen lassen müssen, und ich bin dankbar dies zu Hause gemacht haben zu können.

    In Ruhe, im Kreis der Familie, begleitet von unserer Liebe konnten alle Drei friedlich gehen.

    Dass es bei Rex jetzt so unfassbar schnell ging ist irgendwie unfassbar - aber er hatte bis kurz zuvor noch so viel Lebensqualität, dass es irgendwie auch eine Gnade ist, keine längere Leidenszeit mit schleichendem Vorangehen gehabt zu haben.

    Fühl dich mal gedrückt, ich wünsche dir viel Kraft in dieser dunklen Zeit, und alles Gute für deine Mama :streichel:

    Run free, Rex ...

    Nee, natürlich nicht. Aber eben auch nicht so automatisch ein, dass man es zusammen erwähnen müsste…

    Kann es sein dass du es als Frevel empfindest, wenn jemand sagt dass auch unter den Schutzhundsportlern Vollpfosten sind, die einen "krassen" Hund haben wollen?

    Natürlich macht auch nicht jeder Vollpfosten, der einen "krassen" Hund haben will mit diesem auch Schutzhundesport.

    Aber sie holen sich die entsprechenden Rassen.

    U.A. eben auch die Rassen, die in diesem Elitesoldatenvideo angepriesen werden - weil es sie in ihrer Meinung stärkt, dass genau diese Rassen ihren Wunsch nach einem krassen Hund erfüllen kann.

    Ich wüsste keinen plausiblen Grund, warum ich das nicht erwähnen dürfte.

    Irish Terrier Du hast Recht, das war Schlegel mit Blacky, Danke!

    12.000 US-Dollar hat der Besitzer für den Hund gezahlt, und er kam aus Österreich und war komplett ausgebildet.

    Ob die Ausbildung Schrott war, ob der Hund von seinem Besitzer verdorben wurde - keine Ahnung.

    Das ist für mich aber eben auch nur ein Beispiel für die Motivation, mit der ein Mensch tief in die Tasche greift um einen "scharfen" Hund zu bekommen, mit dem man sich dann brüsten kann.

    Wie gesagt, Einzelfälle, das betrifft bei Weitem nicht alle Hundehalter, die Schutzhundesport machen.

    Aber eben doch so einige Menschen, mit dieser Motivation - und diese wird halt genährt durch eben solche Angebote wie die "Elitesoldaten für Reiche" - denn die gibt es sicher auch für weniger Geld, oder man "bildet halt selber aus", hinter verschlossenen Türen mit entsprechenden Methoden.

    Erinnert mich an ein Video von Michael Grewe, bei dem ein Amerikaner Hilfe suchte, weil er sich für etliche Tausend Euro einen ausgebildeten Schäferhund in Deutschland gekauft hatte, mit dem er dann nicht klar kam.

    Der Hund hat sich gegen seinen Menschen gewendet, und konnte nicht mehr gefahrlos von diesem gehändelt werden.

    Edit: Das sind natürlich Extrembeispiele, die die absolute Ausnahme sind.

    "Im Kleineren" aber durchaus häufiger vertreten - aber eben nicht allen Hundehaltern "dieser Hundetypen" überzustülpen.