Beiträge von Hundundmehr

    Das sind 10.000 Spendenfreudige, die 5 Euro pro Monat spenden, oder 5.000, die monatlich 10 Euro spenden.

    Dann verwendet sie auch einiges an Zeit für öffentliche Auftritte bei kleinen und großen medialen Vertretern, wo auch immer einiges an Geld an Einmalspenden kommt.

    Allein auf fb hat sie über 4.000 Likes, und über 5.000 Follower.

    Sicher hat sie auch etliche Fanatiker unter ihren Anhängern, die privat Spenden sammeln und so jeweils Beträge von mehreren hundert Euro bei Sonderspendenaktionen - wie z. B. die Nachzahlung für den Stromanbieter - zusammenbekommen.

    Ja, da kommt so einiges an Geld zusammen, und vieles davon wird sicher von Menschen kommen, die bereit sind monatlich ein Summe zu spenden.

    Man muss sich nur gut verkaufen können und natürlich medial präsent sein.

    ist da der Besitzer des angreifenden Hundes überhaupt anwesend?

    Nein, wird irgendwann im Verlauf nach der erfolgreichen Trennung der Hunde erwähnt, dass zumindest zu dem Zeitpunkt der Halter des Hundes unbekannt war.

    Da geschrieben wurde, der Hund hätte sich losgerissen, müsste der Halter sich dann aus dem Staub gemacht haben.

    Was aber jetzt eine Spekulation ist, ich finde das Video insgesamt etwas konfus.

    Also selbst wenn Landwirte auf dem eigenen Hof schlachten, wage ich zu bezweifeln dass die gern hätten dass der Hund das tut.

    Warum ein Blutbad anrichten mit Hundesabber im Fleisch wenn es auch Bolzenschussgeräte gibt ? ( gut, ich weiß natürlich nicht wie lange es die Teile schon gibt)

    Es geht doch gar nicht um die heutige Verwendung für solche Hunde!

    Das hier war die Ausgangsfrage:

    Irgendwie ist das Ganze auch eine Spur ironisch, wenn man sich den ursprünglichen Verwendungszweck dieses Hundes vor Augen führt, nämlich bullbaiting, und das gnadenlos. Sehen wir da also am Ende nur ein Beispiel für besonders artgerechte Haltung....?

    Ich frage mich ja immer noch, welcher Landwirt heute, damals oder sonst wann ein Interesse daran haben sollte, dass seine Tiere durch Hunde verletzt werden sollen. Ich kenne das aus der Arbeit mit Hunden und Vieh nur so, dass man gezielt auf die selektiert, die eben nicht verletzen und das Vieh trotzdem bewegt bekommen.

    Der ursprüngliche Verwendungszweck dieser Hunde war nicht der "Sport" Bullbaiting, wie hier in einigen Beiträgen angenommen wurde.

    Bolzenschussgeräte sind wohl irgenwann Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt worden.

    Was ich sagen will: Der Ursprung dieser Hunde, mit einer Selektierung auf Masse und kürzerem Fang, als Notwendigkeit zur Spezialisierung auf die Beutefangverhaltenssequenzen "Packen und Halten (Kampfunfähig machen/Töten als daraus resultierende weitere Spezialisierung)" hat ihren Ursprung schon in der Antike:

    Molosser/molossoide Hunde

    Kriegs- und Kampfhunde wurden schon im alten Rom bei Kämpfen in der Arena zur Belustigung der Menge ausgenutzt.

    Das Bull-Baiting als (äußerst perfider) Sport, wie es in dem Link von terriers4me beschrieben wird, wurde wohl zum Ende des 16./Anfang des 17. Jahrhunderts "erfunden", mit speziell dafür besonders geeigneten (und damit dann auch selektierten = gezüchteten) Hunden.

    Es ist nun einmal eine menschliche Eigenart, Tiere zu menschlichen Zwecken zu formen und auszubilden.

    Das ist was ganz anderes. Es hat mit Bullbaiting genauso wenig zu tun wie Stierkämpfe mit dem Almabtrieb zu tun haben.

    Ich bin mir nicht sicher, ob du den Artikel gelesen hast, aber Hunde von der Art des Bullenbeißers/Bärenbeißers gab es schon im Mittelalter.

    Aus den Verwendungsmöglichkeiten haben Menschen dann einen Sport zur Belustigung und zum Geldverdienen gemacht.

    Es wurde ja die Frage gestellt, welcher Landwirt ein Interesse an Hunden haben sollte, der sein Vieh verletzt oder sogar tötet.

    Landwirte eher nicht, es sei denn sie haben selber auf dem Hof geschlachtet, und hatten dadurch Verwendung für einen solchen Hund.

    Dann kam die Aussage, diese Hunde wurden nur für den Sport gezüchtet.

    Der als Bullbaiting bekannt gewordene Sport wurde aber erst später durch weitere gezielte Selektion aus diesen Hunden entwickelt.

    Ich frage mich ja immer noch, welcher Landwirt heute, damals oder sonst wann ein Interesse daran haben sollte, dass seine Tiere durch Hunde verletzt werden sollen.

    Zum Spaß und zur Belustigung der Massen und für Geld :ka:

    Die sollten ja damals nicht hüten, sondern sich nur möglichst blutig töten.

    Aus dem ursprünglichen Gebrauch dann einen "Sport" zu machen, ist einfach nur ... menschentypisch :ka:

    Edit: Sport in Anführungszeichen gesetzt, weil ein Großteil der Menschen diverse Sportarten heutzutage doch sehr makaber finden.

    Ein anderer Teil aber nicht - siehe z. B. Stierkampf.

    Ich frage mich ja immer noch, welcher Landwirt heute, damals oder sonst wann ein Interesse daran haben sollte, dass seine Tiere durch Hunde verletzt werden sollen

    Das Bullenbeißen gab es doch schon in der Antike?

    Da gab es noch keine Betäubungsmittel, und wenn ein Bulle - aus welchen Gründen auch immer - mal "ruhig gestellt" werden musste, damit Menschen an ihn ran können, waren solche Hunde sicher hervorragende Helfer.

    Was man heute noch bei Hunden dieses Bullmastiff-Typs noch sieht, ist die Spezialisierung auf die letzten beiden Sequenzen des Beutefangverhaltens - packen und kampfunfähig machen.

    Ob die Kampfunfähigkeit durch Töten, entsprechende Verletzungen oder einen Griff an einer Körperstelle, die eine Gegenwehr minimiert erfolgt, ist dabei unerheblich.