Also selbst wenn Landwirte auf dem eigenen Hof schlachten, wage ich zu bezweifeln dass die gern hätten dass der Hund das tut.
Warum ein Blutbad anrichten mit Hundesabber im Fleisch wenn es auch Bolzenschussgeräte gibt ? ( gut, ich weiß natürlich nicht wie lange es die Teile schon gibt)
Es geht doch gar nicht um die heutige Verwendung für solche Hunde!
Das hier war die Ausgangsfrage:
Irgendwie ist das Ganze auch eine Spur ironisch, wenn man sich den ursprünglichen Verwendungszweck dieses Hundes vor Augen führt, nämlich bullbaiting, und das gnadenlos. Sehen wir da also am Ende nur ein Beispiel für besonders artgerechte Haltung....?
Ich frage mich ja immer noch, welcher Landwirt heute, damals oder sonst wann ein Interesse daran haben sollte, dass seine Tiere durch Hunde verletzt werden sollen. Ich kenne das aus der Arbeit mit Hunden und Vieh nur so, dass man gezielt auf die selektiert, die eben nicht verletzen und das Vieh trotzdem bewegt bekommen.
Der ursprüngliche Verwendungszweck dieser Hunde war nicht der "Sport" Bullbaiting, wie hier in einigen Beiträgen angenommen wurde.
Bolzenschussgeräte sind wohl irgenwann Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt worden.
Was ich sagen will: Der Ursprung dieser Hunde, mit einer Selektierung auf Masse und kürzerem Fang, als Notwendigkeit zur Spezialisierung auf die Beutefangverhaltenssequenzen "Packen und Halten (Kampfunfähig machen/Töten als daraus resultierende weitere Spezialisierung)" hat ihren Ursprung schon in der Antike:
Molosser/molossoide Hunde
Kriegs- und Kampfhunde wurden schon im alten Rom bei Kämpfen in der Arena zur Belustigung der Menge ausgenutzt.
Das Bull-Baiting als (äußerst perfider) Sport, wie es in dem Link von terriers4me beschrieben wird, wurde wohl zum Ende des 16./Anfang des 17. Jahrhunderts "erfunden", mit speziell dafür besonders geeigneten (und damit dann auch selektierten = gezüchteten) Hunden.
Es ist nun einmal eine menschliche Eigenart, Tiere zu menschlichen Zwecken zu formen und auszubilden.