Möglicherweise standen sie ja auf der Wunschliste.
Beiträge von Hundundmehr
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Was ich halt absolut Null verstehe - kann diese Frau Hunde eigentlich resozialisieren.
Ich meine gefährliche Hunde einsperren, sichern und verwahren - joar das ist nun auch nicht so schwer... Kein Grund sich das auf die Fahne zu schreiben.
Wenn ich an das Video mit dem Rottweiler Apollo und dem Kinderwagen denke - nein.
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Wenn ich das richtig verstehe, wurden in Bispingen alte Zwinger von ihr abgebaut, während ein kleiner Teil der dortigen Hunde frei zwischen ihnen rumliefen.
Möglicherweise wurde dann ja auch die dortige normale Gruppenhaltung gesehen, die Trogfütterung miterlebt, wie oft und wie lange sich die dortigen Mitarbeiter mit den Hunden befassen - und entweder wurde das für gut befunden, oder die von V.B. selbst erstellten Videos und auch die Reportagen stimmen nicht mit der Realität dort überein.
Hach ja ...
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Und es hat (just my five Cent) für mich halt ein wenig was Paradoxes, wenn der Einzige der aktuell Mitdiskutierenden, der das, worüber diskutiert wird, live gesehen hat, auf mehr Realität hingewiesen wird
Wurde denn das bisherige Domizil in Bispingen überhaupt gesehen?
Bisher gibt es hier nur die Information über Helferaktivitäten im geplanten neuen Domizil.
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Realitätsabgleich
Inwieweit soll das dabei helfen, die Bedingungen bei der HHF zu ändern?
Was willst du denn da ändern?
Hast du denn den Willen, dort etwas zu ändern, siehst du eine Nowendigkeit dazu?
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Dir haben jetzt so viele hier zu deiner Theorie, welche Vorteile eine Gruppenhaltung wie bei V.B. einem z. B. Angstbeißer bringt, geschrieben, ausführlich, mit Erklärungen - und dazu kommt keinerlei Antwort von dir.
Statt dessen greifst du einen Nebenpunkt auf, um von der eigentlichen Diskussion weg zu führen.
Das zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Austausch mit dir, viele geben sich hier große Mühe, um Sachen zu Erklären und fundierte Argumente aufzuzeigen - und es kommt keinerlei Antwort oder zumindest Reaktion von dir.
Das ist kein Austausch.
Wie Murmelchen es schon ausdrückte:
Aber es ist halt sinnlos mit Menschen ueber sowas zu reden, die es 1. richtig toll finden und 2. den Eindruck machen, dass bei gewissen Dingen Wissen/Erfahrung fehlt..
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Theoretisch kann dir jederzeit jeder Mensch, der dir gegenüber steht, mit der Faust ins Gesicht schlagen.
Ob er es tut, hängt von sehr vielen Faktoren ab, und nicht nur allein von der Fähigkeit, es tun zu KÖNNEN.
Hunde sind in unserer Gesellschaft nicht nur geduldet, sie sind erwünscht, weil die Vorteile bei Weitem das Gefahrenpotential dieser Spezies übersteigt.
Um diesem theoretischen Gefahrenpotential möglichst keinen Raum zur Entfaltung zu bieten, gibt es Regeln.
Das unglückliche Zusammentreffen unkalkulierbarer Faktoren kann nicht reglementiert werden. Das gehört zum Leben dazu.
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Ist nichts anderes, als einen bellenden Hund am Gartenzaun vollzuquatschen (und gar zu füttern). DAS fände hier dann plötzlich keiner mehr sympathisch und lustig.
Habe ich tatsächlich mal gemacht - ABER in vorheriger Absprache mit den Besitzern. Hat auch so weit funktioniert, und dazu geführt dass dieser Hund nicht mehr loskrakeelte wenn wir mit unserem Hund vorbei gingen, sondern auf sein Leckerlie wartete.
Waren (fast) direkte Nachbarn, an die uns unser normaler Spazierweg immer vorbei führte, da hat das Sinn gemacht - nach erfolgter Erlaubnis von den Nachbarn.
Ansonsten: Ja, du hast Recht in Bezug auf das Video mit den Eseln, in allen Punkten (selbst wenn man jetzt spekulieren könnte, es wäre tatsächlich mit den Besitzern der Esel vorher abgesprochen gewesen), denn dieses Video animiert zum Nachahmen - und das ist tatsächlich ein No-Go.
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Mir geht's nur darum dass ich ungern wollen würde dass man erst anfängt ein Video aufzunehmen und dabei erst fragt. Auch wenn das natürlich besser ist als komplett ungefragt.
Das kann ich allerdings nachvollziehen, denn so ist das Einverständnis des Gefilmten direkt dokumentiert.
Die Esel zu "fragen", finde ich jetzt gar nicht so schlimm, eher lustig - er transportiert mit seiner Stimme seine Stimmungslage, und flößt dem Esel damit Vertrauen ein.
Dass er dabei seinen Worten einen Inhalt gibt, statt irgendein Bliblablub (sowas wie: Och du bist ja ein Süßer, du bist ja ein ganz Schöner, ein lieber, ein braver etc.) finde ich jetzt nicht ungewöhnlich, und sich mit dem Inhalt etwas ironisch zu den Vorgaben zu äußern, die notwendig sind um Aufnahmen von Menschen machen zu dürfen, kommt bei mir lustig an.
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Aber führt denn die Fütterung im Trog, von dem hier geschrieben wird, also falls das aktuell noch so gehandhabt wird dort, nicht automatisch zu Futterentzug für die schwächeren Hunde?
Ja.
Es ist auch in allen Videos, wo Szenen dieser Fütterung zu sehen sind, Hunde zu sehen die abseits stehen und sich nicht an den Trog heran trauen.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass - sobald ein Hund als zu dünn auffällt, oder weil auffällt dass er immer abseits steht - er zumindest zeitweise / zur Futterzeit rausgenommen und separat gefüttert wird.
Hoffe ich zumindest.
Die Hoffnung stirbt zuletzt ...
Dafür sieht man aber immer wieder Hunde mit Verletzungen...
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Wenn ein Angstbeißer (auch ggü. Menschen) in so ein Gruppe kommt, die ihm erstmal Raum gibt und auf seine Attacken passiv reagiert,
Um Raum zu geben, muss auch genügend Raum da sein.
In allen Videos von V.B. ist aber zu sehen, dass dort zu viele Hunde auf zu wenig Raum sind.
Die Hunde können sich nicht aus dem Weg gehen, selbst wer sich unterordnet ist niemals, zu keinem Zeitpunkt, davor geschützt, entweder selber Opfer zu werden von einem der Hunde, dem gerade danach ist ein Opfer zu suchen, oder aber involviert zu werden in eine der Auseinandersetzungen.
Dazu kommt, dass dieser Angstbeißer neben dem Raum den es braucht, eben auch ausschließlich mit anderen Hunden zusammenkommt darf, die auf seine Attacken passiv reagieren - die ihn also nicht nur lesen können ("ah - das ist nur eine Angstattacke, der will gar nicht wirklich beißen!"), sondern auch willens sind, auf diese Attacke passiv zu reagieren.
Dazu bedarf es eines Hundes, der ein ausgesprochen ausgewogenes Gemüt und Geduld und ein entsprechend deeskalierendes Sozialverhalten hat.
In den Gruppen, die dort zu sehen sind, laufen immer mehrere Hunde dauerhaft mit Maulkorb, eben auch deshalb, weil sie neben Menschen auch Artgenossen gegenüber nicht zimperlich mit ihren Zähnen sind.
Wie soll ein Angstbeißer da lernen können, dass Artgenossen nett sind, und er nicht vor ihnen auf der Hut sein und präventiv seine Zähne einsetzen muss?
Sozialverhalten im positiven Sinne kann ein Hund nur von Hunden lernen, die selber ein Sozialverhalten im positiven Sinne haben.
Das kann nicht gelernt werden in einer bunt zusammengewürfelten Meute aus Hunden, die alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben.
Es ist der Zwang, sich auf engstem Raum irgendwie mit Vielen arrangieren zu müssen, der ein äußerst fragiles Gefüge an scheinbarer Ruhe erzeugt, die aber jederzeit durch nichtigen oder auch gar keinen Anlass zum Explodieren gebracht werden kann.
Genau das ist auch auf etlichen Videos, auch Dokumentationen im Fernsehen über die HHF, zu sehen.
Ja, ein Angstbeißer kann von anderen Hunden lernen, dass es Artgenossen gibt die nett sind, wo er nicht aus Angst Beißen/Beißen antäuschen muss.
Aber sieh dir doch die Bedingungen, unter denen die Gruppen in der HHF leben, mal genau an - und frage dich, ob das wirklich Bedingungen sind, unter denen ein Problemhund erkennen kann, dass es gar keinen Grund für sein Problem gibt.