Ein anderer Lösungsansatz muss also her. Was ist Deiner?
Ich habe keinen.
Gesetzesänderungen sind meiner Meinung nach utopisch, weil nach derzeitigem Stand alleine die Diskussion an entsprechenden Stellen keinen vernünftigen Konsenz ergeben würde.
An die entsprechende Lobby ist hier nicht heranzukommen, dazu wirken gerade marktwirtschaftliche Faktoren viel zu stark mit.
Deshalb habe ich für mich selber entschieden, einfach nicht mehr meine Klappe zu halten, gerade im realen Bereich.
Das betrifft z. B. Halter eines brachycephalen Hundes, mit denen ich ins Gespräch komme, aber auch Kommentierungen zu Werbungen mit Hunden der brachycephalen Rassen, wo ich den Mitschauern unverblümt meine Meinung sage.
Petitionen unterschreiben .... joaaaah ... kann ich, mach ich auch .... aber: Da kochen zu Viele ihr eigenes Süppchen, da wird nichts gebündelt gemacht und kann keine entsprechende Wirkung entfalten.
Ich kann nur da wirken, wo ich bin...
Gestern auf einem Weihnachtmarkt an einer Bude waren so quietschebunte Porzellanspardosen mit unterschiedlichen Motiven, u. A. ein eindeutig brachycephaler Hund.
Sagte neben mir irgend ein Fremder:
"Oh, wie süß
!"
Ich, die zufällig daneben stand: "Nein, absolut nicht süß, weil diese Hunde aufgrund der plattgedrückten Schnauzen wahnsinnig Probleme mit Atemwegsverformungen haben, was das Leben für diese Hunde zur Quälerei macht!" - ist mir einfach rausgerutscht.
Beim Weggehen bekam ich noch mit, das mein Kommentar bei den umstehenden Menschen doch etwas Betroffenheit ausgelöst hatte.
"Wir beginnen das zu begehren, was wir jeden Tag sehen." (Hannibal Lecter, aus "Das Schweigen der Lämmer").