Im Fall des Schnauzers hat mich schon überrascht, wie unzufrieden die Halter des Schnauzers mit ihrem Hund sind.
Rütter hat ja auch ehrlich erstaunt beim Spaziergang gefragt, WAS die Halter denn jetzt noch so unzufrieden macht.
Auf die konkreten Situationen hin konnten sie das noch nicht mal sagen - es klang jedoch immer ein "...aber!" dahinter.
Mein Eindruck: Dieser Schnauzer war den Haltern einfach zu lebendig, und damit zu anstrengend.
Mich hat schon genervt, WIE die Frau diesen Hund gerufen hat.
Dabei hat der Hund JEDES Angebot mit Freude wahrgenommen - als mal echt: Da quillt einem doch schier das Herz über, wenn ein Hund so voller Freude auf Angebote der Menschen eingeht.
Davon habe ich bei diesen Haltern absolut NICHTS gespürt - denen ist der Hund einfach nur zu anstrengend...
Beim Apportieren musste ich schlucken - das war kein Apport, das war einfach nur Werfen und Hinterherhetzen.
Wobei ich befürchte: Diese Halter bringen gar nicht die Energie dafür auf, vernünftiges Training mit dem Hund zu machen. Der Frau war ja schon das normale Werfen zu viel...
Wenn ich mir überlege, dass ich oftmals Aufgaben für meine Hunde VORBEREITE, wo ich 10 oder 15 Minuten für benötige; Ich habe den Eindruck, so viel Aufwand wollen diese Halter gar nicht aufbringen.
Diesen Menschen fehlt einfach die Freude am Hund, und ich selber hätte wohl nicht noch ein Zeitfenster gegeben um zu schauen, ob sich das ändert.