Schau mal, hier gibts schon einen Austausthread :)
Ja, da geht es aber allgemein um Mehrhundehaltung - hier wird ja nach Mehrhundehaltung großer Hunde gefragt.
Da sehe ich schon einen Unterschied in der Öffentlichkeit.
Zu uns: Zwei Golden-Rüden, 8 und fast 10 Jahre alt, beide intakt.
Keine erwähnenswerten Probleme - also nichts, was jetzt unbedingt einer Verbesserung bedürfte und mir schlaflose Nächte bereitet ![]()
Wichtig ist für mich, meine Hunde so managen zu können dass andere sich von ihnen nicht belästigt oder gar geängstigt fühlen.
Das passiert aufgrund der Größe nicht nur bei Nicht-Hundehaltern, sondern eben auch immer wieder mal bei Haltern kleiner Hunde.
Worauf ich besonders viel Wert lege: NETTER Umgang mit meinen Hunden. Das ist quasi ein "Aushängeschild", mit der entsprechenden Wirkung auf mein Umfeld.
Die Menschen in meinem Umfeld wollen nicht wissen ob meine Hunde gehorchen - die wollen wissen ob meine Hunde NETT sind.
Die Menschen fühlen sich einfach wohler wenn sie sehen, dass meine Hunde auf freundliche Ansprache reagieren.
Große Hunde nehmen mehr Raum ein als kleinere - das nicht nur physisch, sondern auch psychisch, von der Präsenz her.
Mit zwei großen Hunden im Biergarten einen geeigneten Tisch zu finden, ist schwieriger.
Nicht nur, weil die Hunde so liegen müssen dass andere noch ungehindert durchkommen.
Im Sommer braucht es z. B. einen Schattenplatz, weil i.d.R. nicht BEIDE Hunde unter einen Tisch passen ![]()
Das Auto muss groß genug sein.
Das Sofa auch ![]()
Noch ein Punkt, der mir sehr wichtig ist: Es gibt bei uns KEINE Hierarchie!
Brauche ich nicht in einem so kleinen Familienverband, hier ist genug für Alle da, und dass die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen dennoch Platz haben, dafür sorge ich als Mensch.
Einzelspaziergänge mache ich fast nie, weil ich die unterschiedlichen Bedürfnisse der Beiden auf einem Spaziergang unterkriege.
Positiver Nebeneffekt: Auch ICH trainiere dabei, nämlich lange Wegstrecken mit zusätzlicher Gewichtsbelastung
Der Dummyrucksack gehört zu meiner alltäglichen Hunderunde dazu. Praktisch: Das Wasser für die Hunde (einschließlich faltbarer Wassernapf, der auch mal als Apportel herhalten kann) passt da auch rein.
Unbedingt anzuraten ist ein Ersthund, mit dem man gut klarkommt bevor der zweite Hund einzieht.
Hunde kennen und können nämlich Nachahmungslernen - und dabei unterscheiden sie nicht nach den menschlichen Maßstäben, was sie sich abgucken sollen und was nicht...
Was ich bei Rüden unbedingt beachten würde: Den Fokus auf einen funktionierenden Freilauf!
Mit EINEM Rüden an der Leine bleibst du alle paar Meter stehen, damit er lesen kann ob sich ein Markieren lohnt oder nicht ... mit zwei Rüden
na ja... ![]()
P.S.: ich KANN auch mit beiden angeleint unterwegs sein und sie nicht markieren lassen. Das geht für einen überschaubaren Zeitraum und baut auch keinen Frust bei den Jungs auf. Ich mag ihnen aber nicht zumuten, dass ICH immer entscheide, was für sie interessant zu sein hat, und was nicht. Es sind nämlich IHRE Nasen, die ihnen hundegerecht mitteilen, was interessant ist und wo hund sich mit befasst - und genau dafür mache ich ja die Spaziergänge mit ihnen.