Auch wenn das (zumindest kommt es bei mir so an) sehr sarkastisch ausgedrückt ist, ist DAS doch das eigentliche Problem, wodurch HSH zu "Wolfsfutter" werden: Die alleinige Last des Schutzes von Nutztieren liegt in den Händen der Nutztierhalter, damit werden sie alleine gelassen - und DAMIT erhöht sich das "Berufsrisiko" von HSH um ein vielfaches, eben bei ihrem Einsatz auch zu Schaden zu kommen.
Ich habe die Aussage von Loras auch nicht so verletzend gelesen, wie sie bei McChris angekommen ist (und es tut mir leid, dass dies anscheinend so angekommen IST, denn ich weiß sehr sicher, dass Chris ihre Hunde als Familienmitglieder sieht).
Der eigentliche Punkt ist doch aber: So wie sich das Risiko eines Feuerwehrmannes vervielfacht, wenn er ohne passende Ausrüstung seinem Beruf nachkommen muss, so vervielfacht sich auch das Risiko für einen Herdenschutzhund, wenn die "passende" Ausrüstung fehlt.
Zur "passenden" Ausrüstung gehört z. B. die FRÜHZEITIGE Entnahme (Abschuss) von Wölfen, die schon gelernt haben, dass ein Vorteil des Lebens in der Zivilisation eben auch bedeutet: Nutztiere sind viel kräfteschonender zu reißen als Wildtiere.
So wie es derzeit läuft, ist der Umgang mit Wölfen derzeit noch weit entfernt von einer frühzeitigen Entnahme, und ich sehe bisher auch noch keinerlei Pläne, was getan werden muss um eine "verträgliche" Wolfspopulation zu gewährleisten (Was ist denn überhaupt "verträglich"??? Welche Bedingungen müssen gegeben sein, um z. B. die Aufzucht von Wölfen hier möglich zu machen?)
Die Ohnmacht von Chris angesichts der derzeitigen Bedingungen kann ich sehr gut nachvollziehen.