Beiträge von Hundundmehr

    Apport ist ein Gehorsamsfach

    Jaaaaaa...

    vor Allem ist es aber eine konditionierte Verhaltenssequenz, die über Üben und permanentes Wiederholen so gefestigt wird, dass dem Hund möglichst keine andere Verhaltensalternative in den Sinn kommt.

    Ich finde zum Beispiel die Aussage: "Dein Hund ist ungehorsam!", wenn dieser statt des eingewiesenen Dummies doch lieber den dadurch aufgescheuchten Hasen verfolgt, nicht nur ungenau, sondern sehr unzutreffend.

    Tatsächlich ist es ein Mangel an Motivation, die den Hund in dem Moment das Dummy links liegen lassen läßt, um statt dessen dem (triebansteuernden) Impuls des flüchtenden Hasen zu folgen.

    Ungehorsam ist ein Hund dann, wenn er etwas KANN und sich willentlich dafür entscheidet, dieses nicht zu tun.

    Ich schwöre - Amigo kann ZÄHLEN :shocked:

    Ich esse ja nicht viel Eis; ich mag es gerne, ohne Zweifel, aber mein Konsum hält sich doch sehr in Grenzen.

    Ab und an brauche ich es aber, dieses nostalgische Kindheits-Kino-Langnese-Feeling bei einem schönen Film, zu Hause auf der Couch - mit dem berühmten Eiskonfekt.

    10 Stück sind in einer Packung - und Stück Nr. 9 und 10 ist für die Hunde reserviert xD

    Da ich es absolut nicht mag, wenn sie bei mir sitzen und mir jede Kalorie mit ihren Blicken aus den Happen rauben, bevor diese in meinen Mund wandern, müssen sie unerbittlich liegen bleiben, bis das 8 Stück in meinen Mund gewandert ist.

    Der Film war spannend, ich schob mir mir genüßlich ein Stück Konfekt nach dem anderen rein - als Amigo plötzlich aufsprang und sich hechelnd dicht vor mich setzte, einen entsetzt-vorwurfsvollen Blick auf meine Hand gerichtet, die gerade zwischen Daumen und Zeigefinger haltend ein Stück Konfekt im Mund verschwinden ließ... :shocked:

    Ein kurzer Blick von mir auf die Konfekt-Schachtel offenbarte: Nur noch EIN STÜCK in der Schachtel - das war Stück Nr. 9, welches ich gerade im Begriff war, genüßlich verspeisen zu wollen.

    Geht ja mal gar nicht :motzen:

    Das im Mundraum schwebende, aber immer noch zwischen Zeigefinger und Daumen befindliche Stück Konfekt wanderte also wieder aus meinem Mund heraus und ins Maul des Hundes, für welches es vorgesehen war: Vasco ...

    Nr. 10 bekam dann Amigo ...

    Ich bin mir bewusst, dass dies ein (weiteres) Indiz dafür ist, dass ich hundegeschädigt bin, und deshalb eigentlich in den dazugehörigen Thread gehört.

    Aber da ja mittlerweile meine Hunde-Schädigung für jeden hier unzweifelhaft fest stehen dürfte...

    dachte ich, das Verhalten Amigos gehört doch hier in diesen Thread :nicken:

    Ich schwöre: Dieser Hund kann ZÄHLEN!!!

    Ich habe Dummies gerne ein wenig interessanter "aufgepeppt", indem ich sie mit Hundeleberwurst beschmiert habe.

    Auf einer Lichtung mit sehr vielen Wildspuren wollte ich z. B. Amigo und auch Vasco AUF das Dummy fokussieren.

    Das geht nicht, wenn die Markierung zu leicht ist -aber eben auch nicht, wenn es zu schwierig für den Hund wird.

    Beides verleitet den Hund dazu, sich lieber den Wildspuren zuzuwenden (es gab da so unglaublich viel zu erschnüffeln, und wer schon erlebt hat wie ein Hund förmlich austickt, wenn die Hasenküttel auf einer Lichtung zu viel und zu frisch sind, der weiß wovon ich rede xD ).

    Da habe ich völlig auf eine Markierung (Dummy werfen) verzichtet, sondern erst einmal eine ganz leichte Einweisung gemacht (die Hunde aus 10m Entfernung SEHEN lassen, wie ich das Dummy auf den Boden LEGE), und AUF das Dummy ein Stück Leberwurst gelegt.
    Nach 2-3 Wiederholungen habe ich dann aufgehört und die Lichtung verlassen.

    Beim nächsten Mal (2 oder 3 Tage später) wieder mit einer leichten Einweisung auf der Lichtung begonnen (quasi wieder in die oberen Bereiche der Hirnwindungen die Erinnerung an das letzte Mal hervorgeholt xD ), und dann Schritt für Schritt die Übungen schwerer machen lassen.

    Andere interessante Gerüche AUSZUBLENDEN und sich auf die gewünschte Beute zu fokussieren, KANN ein Hund - allerdings nicht von der Wiege an, das muss er erst lernen (können).

    Deinen Plan finde ich gut :bindafür:

    Achte darauf, gerade bei den schwierigen Sachen (Einweisen ist tatsächlich die Königsdisziplin, da bin auch ich von "perfekt" noch Lichtjahre entfernt), ist die Konzentration des Hundes schnell aufgebraucht; wird es dann zu schwierig, steigt entweder das Interesse an anderen, interessanten Gerüchen, oder der Hund wird zu hektisch beim Aufspüren.

    Das mache ich bei Schlechtwetter auch schonmal im Haus. Findet er genauso toll, wie draußen.

    Du hast eine Altholzgruppierung im Haus :shocked:

    :mrgreen-dance: - sorry, Kopfkino xD

    Ja, bei Schlechtwetter könne so Kleinigkeiten auch gut hinter Sofakissen, in den Ritzen, hinter dem Sessel, auf einem Stuhl etc. deponiert werden, derweil die Hunde hinter verschlossener WZ-Tür warten.
    Das macht denen genauso viel Spaß, und ist eine gute Kopfarbeit, wenn der Spaziergang es mal nicht hergegeben hat.

    Nur auf dem Tisch deponiere ich nix ... auch wenn ich vermute, dass meine Hunde dort nicht versuchen ranzukommen, und zu mir schielend das Apportel anzeigen würden ... hm, ich will die gar nicht auf die IDEE bringen, so ein Teil doch mal vom Tisch zu holen. Amigo ist da ziemlich... konstruktiv in seiner Denkweise xD

    Ich sag ja, die meisten finden es gut.

    Scheinbar leben hier bei mir in der Gegend nur "die Meisten" - wobei ich einige wenige Male (kann ich echt an einer Hand abzählen, wie oft ich das in den 20 Jahren Hundehaltung erlebt habe) von einem Jäger erst mal sehr "skeptisch" (moderat ausgedrückt) angesprochen wurde.
    Ich selber habe da allerdings wirklich niemals Probleme bekommen hinsichtlich eines unerquicklich verlaufenden Gesprächs - eher im Gegenteil: Mir wurden dann letztendlich noch Tipps gegeben, worauf ich achten kann um zu erkennen, wo es geeignete Areale gibt, und was nicht geeignet ist.

    Was ich dagegen - auch einige wenige Male - erlebt habe: Wie man ein Gespräch mit einem Jäger in eine unerquickliche Richtung bringt ... :mute:

    Mit 100%iger Treffsicherheit so:

    Ein Wagen fährt langsam den Waldweg rauf, passiert dabei einen am Wegrand schnüffelnden Hund, und hält ungefähr 50m weiter bei den dort stehen gebliebenen und die Situation beobachtenden Menschen an.
    Das Fenster wird runtergekurbelt, und der im Wagen sitzende Jäger sagt: "Leinen Sie den Hund bitte an, der ist viel zu weit von Ihnen entfernt!"

    Mit der folgenden Antwort bekommt man garantiert ein destruktives Gespräch hin:

    "SIE haben mir gar nix zu sagen! Das ist MEIN Hund, und da bestimme ICH, wie der läuft!"

    Geht natürlich auch, halte ich aber nicht für zielführend :ka:

    P.S.: Nur mal als Erklärung, warum ich immer von JAGDAUSBILDUNG spreche: Für einen Hund ist auch die Arbeit mit unbelebten Gegenständen JAGEN. Ich bediene mit dieser Art "Jagd" unterschiedliche Sequenzen des Beutefangverhaltens beim Hund. Das bei diesem Tun ausgeschüttete Dopamin ist das, wonach ein jagdlich ambitionierter Hund GIERT, weil es genetisch in ihm veranlagt ist.

    OB er tatsächlich Dopamin dabei ausschüttet, ob er dabei also tatsächlich ausgelastet wird und ihm das was wir Menschen ihm damit anbieten zur Befriedigung seines jagdlichen Bedürfnisses reicht, hängt dabei sehr stark von den Angeboten ab, die der Mensch mit seinen Aufgaben anbietet.

    Die Worte "JagdERSATZ" oder gar "Antijagd" mag ich gar nicht mehr verwenden, weil deren Bedeutung mittlerweile so negativ belegt ist und deren eigentlichen Sinn dadurch ausschaltet: artspezifische Auslastung. Um nichts anderes geht es eigentlich dabei. (Außer bei Antijagdtraining im Sinne von Unterdrückung jeglicher jagdlicher Ambitionen eines Hundes. Auch das gibt es - und hier ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass dies bei jagdlich ambitionierten Hunden nicht funktionieren KANN. )

    Wenn du mal den passenden Jäger triffst, während du in seinem Revier trainierst kann das unbequem ausgehen. Denn Jagdhundearbeit zählt zur Jagdausübung und dazu gehört ein gültiger JS. Ich kenne viele Jäger denen das recht ist, da durch die Arbeit die Hunde oft gehorsamer sind. Es gibt aber auch einige, die sagen, dass sie das konsequent zur Anzeige bringen.

    Hm ... vermutlich bin ich da einfach zu nett, selbst wenn mich mal "anpammt" werde, ist Freundlichkeit meine Waffe :D

    Aber wo du es erwähnst - letztens wurde "bei der Arbeit" mit den Jungs im Wald tatsächlich ein Jäger von meiner Pfeiferei angelockt. Der dachte aufgrund meines Suchen-Pfiffs, ich würde da einem ausbebüxten, wild durchs Unterholz fetzenden Hund vergeblich hinterherpfeifen und war aufgrund dessen etwas "angekratzt".

    Er hatte selber einen Hund dabei (Jagdhund, angeleint) - und ich habe meinen Amigo das (da gerade aufgespürte) Dummy bringen und ihn dann abliegen lassen, um mich einem Gespräch mit dem Mann widmen zu können.

    War nett, ich habe ihm dann gezeigt WAS ich mit meinen Hunden dort mache, nebenbei erklärt WO ich das mache - und er fands toll.

    Unser gemeinsames Fazit aus dem Gespräch: Unkontrolliert stöbernde Hunde außerhalb der Wege sind ein No-Go, Jagdhunde müssen jagdlich (kontrolliert) ausgebildet und beschäftigt werden, und Wildtiere haben (von Nicht-Jägern und deren Hunden) in Ruhe gelassen zu werden.


    Wenn wir z.B. aber einen Ausflug in Wandergebiete machen - dann ist sie oftmals entspannt gewesen, bleibt auf dem Weg... (außer, es gibt Haufen zu riechen) - und eigentlich müsste sie da doch komplett durchdrehen, bei all dem Wild, dass da sein kann(und vermutlich ist)(?).

    Dazu kommt mir folgender Gedanke: Gehst du ansonsten immer die gleichen Wege?

    Auch Hunden wird langweilig, wenn sie immer nur Bekanntes vorgesetzt bekommen.

    Mein Amigo kommt dann auch auf dumme Gedanken - was ich letztes Jahr feststellen durfte, als ich eine Zeit lang ausfiel und mein Mann und mein Sohn die Hunderunden übernehmen mussten.
    Sie sind dann immer den gleichen Weg mit ihnen gegangen, und auch das Dummytraining fiel komplett weg.
    Amigo musste deshalb deutlich öfter angeleint werden.

    Das hat sich komplett gelegt, als ich wieder Stück für Stück anfing, unsere unterschiedlichen "Reviere" abzulaufen, und auch wieder die Auslastung mit Dummyarbeit aufnahm.


    @hasilein75 Klar ist Dummyarbeit nicht das Non-Plus-Ultra bei einer jagdlichen Auslastung. Ich habe nur die Erfahrung gemacht, vielen Hundehaltern ist gar nicht klar, wie abwechslungsreich Dummyarbeit tatsächlich ist, und dass man damit tatsächlich mehr machen kann als "einfach nur irgendwas werfen"...

    Meine Hunde müssen z. B. bei einer längeren Arbeitseinheit auch schon mal 10-15 Minuten abliegen, derweil ich außer Sicht mehrere Dummies verteile - für mehrere Einweisungsarbeiten, oder auch für eine Frei-Verloren-Suche (je nach Areal). Damit decke ich andere Sequenzen des Beutefangverhaltens ab, als mit einer Markierung (dem für den Hund sichtbar geworfenen Dummy).

    Ich hatte mal an einer Waldlichtung eine Gruppierung aus Altholz (Reste einer riesigen, umgestürzten Baumwurzel, und mehrere modernde, abgebrochene Stämme, die auf einem eng begrenztem Areal durch- und übereinander lagen. Dort habe ich 10 Dummies deponiert - auf den Stämmen, in einer Höhlung, mit Laub halb versteckt unter einem Stamm, 2 Dummies abgedeckt mit alter Baumrinde, alles nicht auf Anhieb aufspürbar. Die Hunde lagen derweil ohne Sichtmöglichkeit zu mir ab.
    Ich habe die Hunde dann geholt und sie aus ca. 30m Entfernung abwechselnd auf diese Gruppierung geschickt, bis sie alle 10 Dummies aufgespürt hatten.

    Das geht nicht mit Hunden, die gerade erst mit der Ausbildung anfangen, weil dieses Aufspüren eine hochkonzentrierte Nasenarbeit ist.

    Welches Trockenfutter fütterst du denn?

    Wie groß sind die Mengen?

    In welchen Abständen wird gefüttert?

    Möglicherweise hat deine Hündin auch einen sehr empfindlichen Magen, und kann die Mischkost von Fleisch und Trockenfutter nicht verarbeiten.

    Wenn der Hund es gut verträgt und gut verarbeitet, ist gegen ein gutes Trockenfutter nichts einzuwenden.

    Mit dem Einweichen nimmst du schon mal einen guten Teil des Quellvorgangs im Magen vorweg, das finde ich prinzipiell gut, weil dadurch mehr im Napf für den Hund, eine ausreichende Trinkmenge gewährleistet und auch eine bessere (weil schnellere) Sättigung/Magenfüllung erreicht ist.

    Ich selber habe das bei allen meinen Jungspunden übrigens nie durchgehalten mit dem: "Du frisst was im Napf ist - was anderes gibbet nich!" ...

    Dabei kam ich mir immer sehr gemein vor, schließlich können die Hunde gar keine Essenswünsche äußern und müssen das nehmen was wir geben.
    Deshalb habe ich immer nach einem Kompromiss gesucht: Was ist gut UND schmeckt den Hunden?

    Zumindest im Mono-Sport stellen Mensch und Hund ein Team dar das so stark ist, wie das schwächere Mitglied.

    Ja, genau.

    Ist der Hund das schwächere Mitglied, und stellt man fest, dass ja eine bestimmte Rassekombination da Abhilfe schaffen könnte, um mehr Leistung zu erhalten ... dann ist das eine Produktion anhand des Bedürfnismaßstabes des Menschen.

    Da geht es nicht mehr um den Hund als Gesamtes, sondern um EINE BESTIMMTE Funktion (noch besser geeignet für den Flyball, z. B.)

    Dieser Bedarf - und der besteht beim Menschen, das entscheidet der Hund nicht - ist eine Nachfrage des Menschen, und diese Nachfrage bestimmt die Produktion.
    Es wundert mich nicht, dass dabei so seltsame Mischungen herauskommen, dass sie einen spontanen Kopfschüttelreflex hervorrufen.

    Hauptsache, der Hund ist in dem gewünschten Sport perfekt - und WAS perfekt ist, bestimmt der Mensch.


    Und niemand außer dir, hat von Sportgeräten gesprochen

    Stimmt. Ich habe einige Anmerkungen anderer User unter den Hut dieses Wortes "Sportgerät" zusammengefasst.

    Solche Äußerungen z. B.:

    "Wie im Fall der Mitglieder der genannten Facebook Gruppe zum Beispiel den perfekten Hund für "den Hundesport" zu züchten."
    "
    "In der entsprechenden Gruppe werden zB Whippets in gängige Sportrassen, wie den Border gekreuzt im Hinblick auf Flyball."

    "Ich frag nochmal: Was kann keine Rasse dieser Welt im Flyball, was eine neue Mischung aber kann? Wie wird da selektiert? Was soll der Whippet im Border verbessern, was dann auch im Alltag eine positive Auswirkung hat? Wieso soll dort dauerhaft ein grosser Genpool vorhanden sein?"

    (ich habe jetzt bewusst die Usernamen dieser Zitate weggelassen, weil die Zitate nur als Beispiel dienen und nicht persönlich auf die jeweiligen User gemünzt sind)

    Im Prinzip gilt das doch für jeden Modetrend (nicht nur bei Hunden): Begehrt ist, was man sieht (den Hund in der Werbung, den Hund den man immer im Park sieht ... den tollen Familienhund von Bekannten), dieses Begehren ergibt einen Bedarf, der Bedarf bestimmt die Nachfrage, und diese bestimmt das Angebot.

    Bei der sportlichen Betätigung gibt es für diese Entwicklung einen Namen für die Produkte, die diesem Begehren entspringen: Sportgeräte.

    Beim Doodle ist es dann "Familientauglichkeit, auch für Allergiker", beim Border Collie die "intelligenzbestie", beim Wolfhund das Jack-London-Feeling ...

    ... und damit diese Maschinerie weiterrollt und die Anbieter auch dauerhaft genügend Abnehmer haben ... gibt es wieder Werbung, womit sich der Kreis zum Begehren schließt.

    Außen vor bleibt der Hund.

    Es gibt aber Hunde, die nicht zufrieden sind, mit nur auf dem Sofa liegen und dreimal am Tag tatagehen.Mit denen muß man arbeiten, sei es jetzt im Hundesport/Schutzdienst oder sonst irgendwas.

    Das macht den Hund doch aber nicht zum SportGERÄT.

    Es ist ein Unterschied, ob das Lebewesen Mensch und das Lebewesen Hund gemeinsam (und evtl.auch erfolgreich) etwas machen, was beiden Spaß macht - oder ob das Lebewesen MENSCH eine Funktion in den Vordergrund stellt, bei der das Lebewesen, welches diese Funktion erfüllen soll, einfach in den Hintergrund gerät.

    Das passiert mMn z.B. bei diesen Mix-/Zuchtversuchen in Richtung auf Flyballtauglichkeit, weil andere (rassetypische) Merkmale dabei zu sehr in den Hintergrund geraten.

    Auch ich mache Sport mit meinen Hunden :smile:

    Das hier, hast du aber schon gelesen?

    Wäre der Hund jetzt apathisch und würde jegliches Futter verweigern, würde ich auch zu TA raten.

    Doch, habe ich gelesen - aber Fakt ist doch, dass in der Darmfunktion noch keine Besserung eingetreten ist, und sich statt dessen noch das Problem mit dem Blut dazugesellt hat.

    Wobei ich neben der tierärztlichen Versorgung allerdings nicht die derzeitige Schonkost gegeben, sondern

    - morosche Karottensuppe oder
    - Babyheilnahrung

    als Futter angeboten hätte.

    (Wobei ich persönlich mit der Babyheilnahrung excellente Erfahrungen gemacht habe, weil dort schon beim nächsten Stuhlgang eine deutliche Besserung hinsichtlich der Konsistenz des Stuhlgangs festzustellen war. Babyheilnahrung mit schwarzem Tee etwas breiiger als angegeben zubereiten; eine gequetschte Banane sorgt noch für leichtverdauliche Kalorienzufuhr. Das als Futter für einen Tag, auf mehrere kleine Portionen verteilt, am nächsten Tag konnte ich dann schon anfangen, das normale Futter mit dazu zu mischen, am Tag darauf war dann schon wieder ganz normale Kost möglich)

    Der Darm krampft alleine im Bauch vor sich her (

    Jep - und für den Betrachter von Außen sieht das dann evtl. beim Hund wie Pressen aus.