Beiträge von Hundundmehr

    OT SanSu

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    Sag mal, kommst du auch aus Österreich? Weil dein link zum Duden die einfache Worterklärung gibt, such ich das aber auf dem Duden hier, dann bekomme ich tatsächlich den Hinweis "österreichisch" :D

    https://www.duden.de/rechtschreibung/ungustioes


    Ich selber lache mich gerade schlapp über meine krummen Hirnwindungen, die dieses im österreichischen Sprachgebrauch tatsächlich existierende Wort als "Wortkreation" von @pinkelpinscher interpretiert hatten .... xD

    So schnell ist frau (=ich) manchmal auch auf dem Holzweg xD

    Ein sehr schönes Wort übrigens :respekt:

    Hi Merlin98 - ich glaube dir aufs Wort, auch ohne Fotos :bussi: Ist das nicht so rübergekommen? Das tut mir leid!

    Es ist absoluter Zufall, wenn ALLE Faktoren bei der Sicherung, wie du sie ja an Odin vorgenommen hattest, trotzdem dazu führen dass Halsband UND Geschirr abgestreift werden können.

    Oder anders ausgedrückt: Du hast wirklich das Bestmögliche getan, um Odin zu sichern, indem du an Geschirr und Halsband angeleint hast, ich finde, du brauchst dir da absolut keine Vorwürfe machen!

    So ein Sicherheitsgeschirr hat schon - richtig angelegt - diesen zusätzlichen Schutz (Bauchgurt HINTER der stärksten Stelle des Brustkorbes), der ein Über-den-Kopf-ziehen verhindert.

    Meine Anmerkung mit den Zugstopp-Halsbändern war nur zusätzlich, weil diese eben - richtig eingestellt - auch sehr zuverlässig ein Durchschlüpfen verhindern, wenn der Hund den Rückwärtsgang einlegt.

    Außerdem sind sie viel angenehmer für Hunde, die mehr Fell am Hals haben, weil dieser sogenannte "Kragen" dann nicht von einem Halsband permanent eingedrückt wird.

    @pinkelpinscher Danke für die Erklärung mit den Zugstopphalsbändern bei Windhunden! Wusste ich jetzt nicht, dass diese auch die sichersten Halsbänder für Windhunde sind - nur, dass es eben nicht so leicht ist wie bei Hunden, die diesen "normalen" Körperbau "Kopf dicker als Hals" haben.

    Und danke auch für den Hinweis, dass man, wenn der Hund in Panik gerät, nicht an der Leine ziehen soll. Leider kommt man auf die Idee gar nicht sondern macht es genau falsch, man will den Hund zu sich ran ziehen oder zumindest nicht weg laufen lassen.

    Sowas lernen viele Menschen auch erst aus Erfahrung - oder sie hatten dazu eine gute Trainingsanleitung.

    Für die nächste Gelegenheit weiß du jetzt: Mitgehen, und damit den Rückwärtszug des Hundes erst gar nicht verstärken :streichel:

    Mich wundert auch diese Kombi "Halsband und Geschirr gleichzeitig separat durch Leinen gesichert", weil es dadurch nahezu unmöglich für einen Hund ist, sich gleichzeitig aus BEIDEM herauszuwinden.

    Nahezu unmöglich - Odin hat dieses nahezu Unmögliche aber geschafft.

    Sieh aber bitte auch das Positive: Odin war selber ERLEICHTERT, euch wieder gefunden zu HABEN - das zeugt von einer großen Anbindung an euch!

    Was du nun tun KANNST: Ihn LEHREN, dass er bei Unsicherheit oder beängstigenden Sachen zu DIR/euch kommen kann, und dort Schutz findet.

    Das heißt: Achte mal verstärkt darauf, wo Odin unsicher oder ein wenig beeindruckt (ängstlich) ist, und bitte ihn dann, zu DIR zu kommen. Das wird mit einem Leckerchen belohnt.

    Dann kannst du mit ihm GEMEINSAM aus sicherer Distanz beobachten, und in kleinen Schritten die Erfahrung machen lassen, dass ihm gar nichts passiert, solange er bei dir bleibt.

    Je nachdem WAS das ist, könnt ihr dann gemeinsam erkunden und gemeinsam feststellen: "Nein, das ist nicht bedrohlich" (in KLEINEN Schritten, so klein wie Odin das braucht), oder auch gemeinsam entscheiden: "Nö, da brauchen wir jetzt nicht näher ran, das umgehen wir mit dem nötigen Abstand.".

    Dieser Vertrauensaufbau, verbunden mit dem GEMEINSAMEN Bewältigen, ist auch noch mal ein wichtiger Baustein in eurer gesamten Beziehung. Führt möglicherweise dazu, dass Odin in einer zukünftigen Panikreaktion nicht völlig kopflos weg-, sondern zu euch/dir rennt.

    Dass er sich bei euch sicher FÜHLT, hat er gezeigt - beim Wiederfinden.

    Bau das weiter aus :smile:

    Mich wundert ein anderer Punkt, der eigentlich funktioniert, wenn man keinen Hund einer sehr schmalköpfigen Rasse hat: Du hast gesagt, dass er sich auch aus dem Halsband gewunden hat. Normalerweise funktioniert die Kombi normales Geschirr plus Halsband ganz gut, wenn man das Halsband eng genug macht. Könnte es sein, dass das deutlich zu weit war? Es muss am Hals anliegen, darf nicht schlabbern ...

    Wie gesagt - wundert mich auch. Ich nutze für meine Hunde deshalb ein Halsband mit Zugstopp. Hängt locker um den Hals, wenn nichts auf Zug ist, zieht sich aber zusammen, sobald Zug auf die Leine (und damit das Halsband) kommt.

    Der ZUGSTOPP verhindert dabei ein Würgen des Hundes. Funktioniert natürlich nur bei Hunden, wo der Kopfumfang größer als der Halsumfang ist; Bei sehr schmalköpfigen Hunden (manche/viele? Windhunde z. B.) ist das nicht der Fall.

    Der Artikel lässt (mal wieder) unglaublich viel Spekulationsspielraum, weshalb ich darüber nicht diskutieren will - auch nicht über eine mögliche Aufsichtspflichtverletzung der Eltern.

    Ich habe keine Ahnung, was zu diesem Vorfall geführt hat.

    Schlimm, dass das Kleinkind dabei wohl sehr stark verletzt wurde, ich hoffe für das Kind, dies verheilt ohne weitere Folgen.

    Das wünsche ich allerdings auch für den Hund; Möglicherweise war dies ja tatsächlich ein Unglückfall, und keine Beschädigungsabsicht.

    ................

    Das hier ist jetzt zwar OT - aber für mich bemerkenswert:

    irgendwie ungustiöses Geschäft

    Was für eine Wortkreation ... "ungünstig" und "unseriös" in EINEM ... über diesen Einfall musste ich doch etwas schmunzeln xD Gefällt mir übrigens :smile:

    Auch mal als Anmerkung: Vertrauen ist keine Einbahnstraße - und es betrifft ja nicht nur die eigene Hund-Mensch-Beziehung, sondern kalkuliert auch Unwägbarkeiten des Umfeldes mit ein!

    Ich kann meinem Hund noch so sehr vertrauen, und wissen: Er hackt nicht grundlos zu, und sollte er doch mal schnappen, dann gibt es maximal einen Kratzer oder blaue Flecken.

    Hilft nur nix, wenn irgendein "unbekümmerter Passant" mal meint, die eigenen dringlichen Hinweise/Bitten geflissentlich übergehen zu dürfen ... und dem Hund gegenüber Handlungen zeigt, die dieser doch als bedrohlich/ängstigend/verteidigungswürdig einstufen könnte.

    Schon hat mensch den Salat :shocked:

    Neben den Trainings- und Vertrauensaufbauerfolgen, die damit wieder in Frage gestellt werden, hat man dann auch noch die Scherereien, wenn der Hund dann irgendwo, möglichst noch beim Ordnungsamt, als "bissig" dargestellt wird....

    Das braucht kein Mensch ...

    Mein Amigo, der völlig fernab jeglicher Vorstellung von "bissig" ist ... darf nicht an kleine Kinder, die einen Stock, ein Spielzeug, ein Brötchen, Eis oder sonstiges Essbare in der Hand haben.

    Kinder sowieso nur unter meiner Anleitung. Amigo vertraue ich voll und ganz, und trotzdem muss ich in solchen Situationen die "besonderen Umstände" die gerade ein kleines Kind auszeichnen, berücksichtigen.

    Hm - ist der Gedankensprung, den ich jetzt mache, zu groß?

    Ich erkenne MICH und meine Motivation für solche augenscheinlich übervorsichtigen (und damit doch unnötigen?) Präventivmaßnahmen auf jeden Fall zu 100% wieder:

    Ich reite NIEMALS ohne Helm, und ein Ausritt ohne Schutzweste geht bei mir gar nicht.

    Auch nicht bei 30+ Grad ...

    Ich habe Angst vor einer Kopfverletzung, und vor einem Rippenbruch. Diese Ängste schränken meine Handlungsfähigkeiten ein, und verändern meine Körperspannung negativ, ich bezeichne das als "innere Blockaden".

    MIT diesen Präventivmaßnahmen HABE ich diese Blockaden nicht - wodurch sowohl meine Körperspannung als auch mein Handlungsspielraum von deutlich mehr Gelassenheit geprägt ist.

    Eigentlich total einfach - aber wenn ICH mich doch von bestimmten Sorgen befreien kann, die sonst anderen, konstruktiven Gedankengängen den Raum nehmen würden - dann TUE ICH DAS DOCH!

    Ich finde dein Konzept total klar, überlegt und angemessen :smile: