Beiträge von Hundundmehr

    ich spreche von einer Anzeige, zwecks Ermittlungen der Polizei.

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    Eine ohne Vorsatz geschehene Sachbeschädigung ist ein Unfall.

    Bei einem Unfall hat der Schädiger die Pflicht, dem Geschädigten Regress zu ermöglichen.

    Dies geschieht in der Regel durch Bekanntgabe der Personalien.


    Entfernt sich jemand von einem Unfallort, ohne dem Geschädigten diese Regressansprüche zu ermöglichen, so kann der Geschädigte als Privatperson eine Anzeige bei der Polizei stellen. Diese ermittelt dann gegen Unbekannt; evtl. vorliegende Fakten, die zu einer Ermittlung des Schädigers führen, werden dann von der Polizei verfolgt.

    Vielleicht wird es so genauer:

    Dein Hund wird von einem anderen Hund gebissen. Der Halter will dir seine Personalien nicht geben, du rufst die Polizei zu Hilfe. Diese sorgt dafür, dass du die Personalien erhälst.

    Dein Hund wird von einem anderen Hund gebissen. Der Halter geht einfach weg, lässt dich mit deinem Hund allein. Du gehst anschließend zur Polizei und erstellst Anzeige gegen Unbekannt wegen unerlaubter Entfernung vom Unfallort. Die Polizei ermittelt, um die Personalien feststellen zu können.

    Dein Hund wird von einem anderen Hund gebissen. Der Halter geht weg, aber du kennst den Axxxx.

    Ein Gang zur Polizei ist zwecklos, weil sie nicht helfen muss um die Personalien festzustellen.

    Es hat nun mal keine anzeigenbegründende Tat stattgefunden.

    Dann hat die Polizeisprecherin Mist erzählt?

    Nein, hat sie nicht.

    Vorsätzliche Sachbeschädigung ist eine Straftat gemäß StGB.

    Eine ohne Vorsatz geschehene Sachbeschädigung ist ein Unfall.

    Bei einem Unfall hat der Schädiger die Pflicht, dem Geschädigten Regress zu ermöglichen.

    Dies geschieht in der Regel durch Bekanntgabe der Personalien.

    Entfernt sich jemand von einem Unfallort, ohne dem Geschädigten diese Regressansprüche zu ermöglichen, so kann der Geschädigte als Privatperson eine Anzeige bei der Polizei stellen. Diese ermittelt dann gegen Unbekannt; evtl. vorliegende Fakten, die zu einer Ermittlung des Schädigers führen, werden dann von der Polizei verfolgt.

    Die Polizei SELBST stellt keine Anzeige, weil es sich um einen zivilrechtlichen Anspruch (Regresspflicht des Schädigers) handelt.

    Im vorliegenden Fall nimmt die Polizei also eine Anzeige auf wegen unerlaubten Entfernens von einem Unfallort, NICHT aber wegen Sachbeschädigung.

    Da sich der Halter des Hundes aber gemeldet hat, dürfte die Anzeige hinfällig sein.

    Flauschig und Einstein51 , da OT im Spoiler

    Spoiler anzeigen

    Vermutlich haben wir äußerst unterschiedliche "Filme" im Kopf.

    Ich war einmal Augenzeuge der Festsetzung eines Menschen, der aufgrund krankhafter Probleme völlig außer sich war und unter Inanspruchnahme polizeilicher Hilfe fixiert werden musste. Erst dann konnte ihm durch medizinische Helfer ein Medikament zur Ruhigstellung verabreicht werden, wodurch er erst transportfähig wurde.

    Ich weiß, dass der sehr aggressive Anfall des Mannes nicht durch irgendeinen Anlass in seinem Umfeld hervorgerufen wurde. Die Polizei wurde zu Hilfe gerufen, weil im Umfeld niemand in der Lage gewesen wäre diesen Mann zu beruhigen, ohne Schaden für sich oder weitere Personen befürchten zu müssen.

    Dieses Video erinnert mich sehr stark an diesen Vorfall.

    "Die 8" - damit sind Handschellen gemeint.

    Die Videoqualität ist sehr schlecht.

    Ich höre da einen Mann schreinen, ob aus Wut oder Schmerz ist nicht erkennbar.

    Ob der Mann verletzt ist - durch Bisswunden gar - ist auch nicht zu sehen.

    In einem Moment, wo die Schreierei schon aufgehört hat, ist der Mann auf dem Bauch liegend mit mit auf dem Rücken mittels Handschellen gefesselten Armen zu sehen.

    Vorher - wo die Hunde dazugeholt wurden - sieht man mehrere Polizisten die auf dem Boden knien/gebeugt sind zu einer Person, die wohl nicht mehr auf den Füßen steht.

    Dass die Kollegen dieser Polizisten die Hunde dazu führen um die Hunde BEISSEN zu lassen, halte ich für eine Unterstellung. Die Gefahr für deren Kollegen ist hierbei zu groß.

    Ich verstehe kein niederländisch, meine aber zu hören, wie bei dem Filmer stehende Passanten sich äußern: "Der Mann wurde von den Hunden kaputt gebissen." (Kaputt im Sinne von verletzt).

    Das halte ich für eine Spekulation, die mehr aus dem spektakulären Tumult resultiert als auf tatsächlich Gesehenes.

    Für mich hat sich da jemand massivst gegen eine Festnahme gewehrt, und die dortigen Polizisten haben ihr Möglichstes getan, um diese durchzuführen ohne andere oder sich selber größeren Schaden zuzufügen.

    Hunde, die zum Unterstützen einer Festnahme herangeführt wurden - JA.

    Zum Beißen - NEIN!

    Knapp 5 Monate ist das Galgöchen jetzt bei euch, und ich habe mir gerade noch mal den ersten post in diesem Thread durchgelesen...

    Hut ab vor deinem Durchstehvermögen und deiner Geduld, deiner "Linie" unbeirrt treu zu bleiben und dem Galgöchen immer wieder gezielt neue Dinge "schön zu füttern".

    Es hat sich gelohnt, aber sowas von!

    Unglaublich schön, wie sich das Galgöchen entwickelt :cuinlove:

    Ein Kontrollverhalten würde ich jetzt nicht zwingend daraus ableiten, dass sie momentan noch immer schaut, wo ihr seid.

    Es ist für soziale Lebewesen völlig normal, die Gemeinschaft zu suchen - zumal Fibie diese Gemeinschaft ja erst mal kennen lernen muss.

    Dein Freund stellt übrigens keine schöne Visitenkarte für sich aus mit seinem Handeln...

    Wo Fibie aufgewachsen ist, gab es kein Spielzeug für die Welpen - welches Interesse sollte sie jetzt also dafür aufbringen?

    Mache es für sie interessant, zeige ihr welch schöne Interaktionen gemeinsam mit dir damit möglich sind, dann lernt sie auch sich damit alleine zu beschäftigen - und nicht mehr mit Tischbeinen und sonstigen Möbeln xD

    Beziehung (welche Qualität soll diese haben?) und Bindung (wie vertrauensvoll und wohlwollend betrachten sich die Beziehungspartner?) sind JETZT das A und O, weil alles weitere Handeln und Verhalten auf dieser Grundlage, die in der ersten Zeit etabliert wird, basiert.

    Dagegen spricht tatsächlich das hier:

    Er hat ein Ferienhaus und ist über den Sommer immer dort.

    Da ist ihm die Kleine zugelaufen und sie kam dann auch immer wieder und ist irgendwann geblieben, hat im Haus geschlafen usw.

    Fibie :cuinlove: SUCHT von sich aus den Kontakt zum Menschen - und es ist nun DEINE Aufgabe, dieses Grundvertrauen zu stärken.

    Edit: War auf diesen post bezogen:

    Wie gesagt, meine größte Angst ist, dass sie sich nicht einlebt, uns nicht akzeptiert und irgendwann dagegen geht oder abhaut.

    Noch eine Gedanke zu deinem Schwiegervater:

    Er hat diese Hündin als Welpe aufgegriffen, so wie sich das liest hat sie ja auch von sich aus diesen Kontakt zum Menschen gesucht.

    Dass so ein Welpe naturgemäß eine Hilfsbedürftigkeit ausströmt, die den Menschen dazu bringt, sich ganz besonders mit diesem kleinen Wesen zu verbinden, ihm gut sein zu wollen, erklärt vielleicht auch ein wenig das Verhalten deines Schwiegervaters.

    Möglicherweise tut es ihm ja auch "ein klein wenig weh", jetzt die Verantwortung an euch abgeben zu müssen ... :ka:

    Vielleicht kannst du ihn ja so einbinden, dass ER feste Rituale bekommt, die aber dennoch nicht DEINEN Regeln wiedersprechen?

    Z. B.: Er darf den Hund nicht bei Tisch füttern - aber ER darf dem Hund vor oder nach dem Essen eine besondere Leckerei geben; dafür müssen Bettelversuche der Hündin während des Essens ignoriert werden (bis sie begreift, dass sie bei Tisch nicht betteln soll).

    Also "Gassi" muss der Hund natürlich - er soll ja nicht in die Wohnung pinkeln.

    Diese Hündin kommt von der Straße. Sie hat also schon als Welpe gelernt, was "Umwelt" bedeutet, dass es sowas gibt.

    Du machst also wirklich gar nix verkehrt, wenn du ihre "Umwelt" jetzt sehr stark dosierst - denn den das Verarbeiten von und mit Umweltreizen hat das Gehirn schon kennengelernt, in genau der Phase (prägeähnliche Phase bei Welpen), in der das Gehirn diese Anregungen braucht, um die entsprechenden Verknüpfungen im Gehirn aufbauen zu können.

    Das heißt jetzt nicht dass deine Hündin nun "wie von selbst" mit jeglichen Umweltreizen klar kommt; Es heißt nur, dass ihr Gehirn die Voraussetzungen dafür hat, um über (Erfahrungs-)Lernen diese Reize verarbeiten zu KÖNNEN.

    Wie schon von einigen anderen Usern angemerkt, reicht es derzeit völlig aus, wenn du mit deiner Hündin einmal am Tag eine ruhige Ecke in der Natur aufsuchst, die sie erkunden kann mit ihren Sinnen ... wo du sie begleitest, dabei bist, dich auch mal dafür interessierst WAS sie da erkundet.

    Wachst zu PARTNERN zusammen, sei dabei, an ihrer Seite, zeig ihr die schönen Seiten dieser Welt in so kleinen Dosierungen, dass sie damit nicht überfordert ist.

    Die "schlechten", beängstigenden, herausfordernden Seiten kommen noch früh genug ... von ganz alleine.

    Wie heißt deine Hündin eigentlich?