Beiträge von Hundundmehr

    War das Gespräch spannend?

    Ein netter Plausch unter Hundeliebhabern :smile:

    Interessant war sein Kopfschütteln, als ich ihm von einer kürzlichen Begegnung mit einem anderen Jäger erzählte. Dieser wollte mich davon überzeugen, meine Hunde anzuleinen - in einem Bereich, in dem es keine Leinenpflicht gibt.

    Dessen Argumente waren:

    - bei freilaufenden Hunden (auch wenn sie auf den Wegen bleiben) ergreift das sowieso nur noch spärlich vorhandene Wild die Flucht, verlässt seine Pacht ... und er würde sehr viel Geld dafür bezahlen.

    - die Verpächter hätten ihm versprochen, dass in seiner Pacht kein Hund freiläuft.

    |)

    Ansonsten hat er mir erzählt von tollen Apporten seiner Hündin bei der Jagd ... und dass die deutsche Jagdausbildung in vielen Bereichen noch sehr ...hm, "mittelalterlich" gestaltet würde, weshalb er auch schon mal eine Ausbildung seiner Hündin abgebrochen hat bei einem Ausbilder, der wohl sehr brachial mit den Hunden umging.

    Hinsichtlich des Umgangs mit unseren Hunden waren wir auf einer Linie.

    Es ist echt schön sich mit jemandem zu unterhalten, der genau wie ich weniger auf Gehorsam und mehr auf Kooperation wert legt.

    Allgemeincheck, Hören und Sehen, Herz abhören, Impfstatus klären, den Bewegungsapparat anschauen, Abtasten ob es da irgendwelche Probleme gibt.

    Zähne kontrollieren lassen.

    Viele Leckerchen mitnehmen |)

    Gibt es Anhaltspunkte, wo genauer hingeschaut werden müsste, würde ich (z. B. bei bildgebenden Verfahren - Röntgen, Ultraschall, Zahnsanierung) einen neuen Termin ausmachen.

    Eine Kotuntersuchung wäre für mich auch Standardprogramm - den TA fragen, ob du über drei Tage Kot sammeln und das dann einfach dort abgeben kannst.

    Ungefähre Kosten von möglicherweise anstehenden Folgeuntersuchungen/maßnahmen (und deren Bewältigung, z. B. Möglichkeit auf Ratenzahlung) vorher abklären.

    Mich persönlich würde auch interessieren, welche Veranlagungen hinsichtlich HD und ED bei dem Hund anstehen. Wenn es da Hinweise auf Fehlentwicklungen gibt, dann gib hier einfach mal Laut :smile: Als Halter kann man sehr viel dazu beitragen, dass der Hund trotz entsprechender Dispositionen lange gesund und leistungsfähig bleibt.

    Edit: Eine Blutuntersuchung würde ich machen lassen, zunächst die "kleine".

    War das schon immer so?

    :shocked: - Nein!

    Flattertier war bei Amigo immer ein sehr großer Auslöser.

    Ich bin mir auch sicher, die Jagdgier verhält sich umgekehrt proportional zur Distanz |)

    Gestern in der fortgeschrittenen Dämmerung hat er mir z. B. so deutlich nahes Wild angezeigt, dass ich ihm erst einen Arbeitsauftrag gegeben haben, und anschließend anleinte.

    Ich war im Gespräch mit einer netten Zufallsbekanntschaft (ein Jäger übrigens, aber in Zivil mit seinem Hund unterwegs), und wollte zumindest einen Teil meiner Aufmerksamkeit für das Gespräch haben. Das geht aber bei Amigo nicht, wenn er so hoch im Jagdverhalten steht, weil ich da SOFORT agieren muss (bevor der Hund es tut), und da brauche ich dann volle Konzentration auf Amigo.

    Ich liebe ja die Wildgänsezeit :cuinlove:

    Erst mal finde ich es toll, dass sie hier in so großen Scharen ihr Winterquartier finden - und gleichzeitig sind sie immer eine tolle Vorlage für Impulskontrollübungen für Amigo :D

    Vorgestern am See bot sich so eine Gelegenheit: Ein Schar von um die 50 Wildgänsen hatte sich parallel zum Weg in ca. 50m Entfernung niedergelassen und schnatterte munter vor sich hin.

    Die andere Seite, die direkt am See ist, war durch einen Zaun abgesperrt - Privatnutzer dieses Seeufers.

    Amigo hat noch nicht einmal einen Blick zu den Gänsen geworfen :denker:

    Habe ich ihn zu mir gerufen, Sitz neben mir mit Blickrichtung zu den Gänsen, und Amigo auf diese aufmerksam gemacht:

    "Okay - sehe ich. Und nu?"

    :herzen1:

    Dummy geworfen (natürlich NICHT in Richtung der Gänse, sondern parallel zu ihnen auf den Weg. Perfekter Apport.

    Nach der Freigabe trottete Amigo eilig los, weiter den Weg lang:

    "Jetzt komm endlich - ich will wieder zum WASSER!"

    Wildgänse - uninteressant.

    Boah, sind die echt sooooo dünnhäutig :shocked:

    Das wäre gar nix für mich, weil ich da arg Probleme hätte, gelassen mit umzugehen :ops:

    Gute Besserung den beiden verletzten Kriegern :streichel:

    Irgendwie macht das Galgöchen auf den Fotos den Eindruck, der ist einfach nur glücklich BEI dir zu sein. Vermutlich weil du immer so tolle Sachen bietest, wo er einfach Spaß hat.

    Er wirkt sehr gelöst auf den Fotos:cuinlove:

    Der Junior (was für ein hübscher Kerl übrigens, diese Ausstrahlung :herzen1:) scheint da eine andere Hausnummer zu sein. Anscheinend weiß er, für welchen Spaß er dich nicht unbedingt benötigt ... gut, dass der Katzenfutterrückruf so gut klappt.

    Irgendwie hören beide Hunde sich nach echt viel Arbeit an, mit unterschiedlichen Baustellen.

    Wie schaffst du das bloß?

    Und dann auch noch so GUT!

    Chapeau! :respekt:

    Er sei ein unkomplizierter, ruhiger Hund. Was er zuhause auch ist.

    Ein ruhiger 2-jähriger, dazu noch dieser Rassemix ... das halte ich (moderat ausgedrückt) für ein Gerücht.

    Was gemeint sein KÖNNTE: Ein Hund, der eher nicht so leicht aus der Fassung zu bringen ist.

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    Ja, ich bin der Ansicht du hast ihn unwissentlich völlig überfordert; Einerseits mit den ganzen neuen Reizen, das ist nicht nur Umstellungsstress, sondern auch noch die Reizüberflutung an deinem Arbeitsplatz.

    Wusste das Tierheim, auf welchen Arbeitsplatz du den Hund mitnehmen würdest?

    Dann sind sie entweder völlig inkompetent, oder haben eine "Vogel-Strauß-Taktik" (Kopf in den Sand stecken) praktiziert - und dich dann völlig allein damit los zu schicken ... ne echt jetzt, ich übe gerade reichlich Impulskontrolle bei mir selbst aus, um nicht verbal zu entgleisen ...

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    Die wirklich beste Möglichkeit für deinen Hund und für dich wäre: Den Hund AB SOFORT während der Arbeitszeit in andere, liebevolle Betreuung zu geben. Aus dieser Sicherheit heraus kannst du dann in Ruhe das trainieren, was nötig ist um ihn später möglicherweise wieder mit zur Arbeit nehmen zu können.

    Alles Andere sind "Hauruck-Methoden", die das derzeitige Verhalten deckeln - aber nicht durch wünschenswerte Alternativen ersetzen.

    Ich weiß nicht ob du so dreist sein kannst, das Tierheim unter Druck zu setzen, so nach dem Motto: "So, ihr Lieben - den Mix, den ihr mir da mitgegeben habt als so völlig unkomplizierten Arbeitsbegleithund ... entpuppt sich als Gäste- und Mitarbeiterschrecken. Ich brauche SOFORT eine Möglichkeit, wo der Hund tagsüber während meiner Arbeitszeit bleiben kann, und zwar absolut kostengünstig.

    Ich bin bereit, Zeit und Geld in einer Trainer zu investieren, um dem Hund langfristig die Möglichkeit zu aufzubauen, mit mir zusammen ein gutes und glückliches Leben zu führen - aber Tagesstätte UND Trainer geht nicht!"

    Das Schlimmste, was dir passieren kann als Anwort, ist: "Dann bringen Sie den Hund halt wieder zurück...".

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    So, jetzt hab ich Dampf abgelassen. Netter - und möglicherweise auch zielführender wäre, das Tierheim zu kontaktieren, die Probleme zu schildern und um HILFE zu bitten.

    Leider habe ich aber die Befürchtung, bei beiden Möglichkeiten als Reaktion nur ein Achselzucken als Antwort zu erhalten ... aber: Wer weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Was du aber in jedem Fall benötigst (und das hast du leider von Beginn an versäumt:( :), ist ein Plan B und C für den Fall des Falles, wenn du mal ausfällst - wer sorgt dann für deinen Hund?

    Für mich persönlich hätte das jetzt Priorität.

    Aus der Problematik und dem Druck, den du JETZT an deinem Arbeitsplatz mit Hund hast, entwickeln sich früher oder später auch Verhaltensweisen in den anderen, nicht-Arbeitsplatz-betreffenden Bereichen.

    Der Ärger, der Schrecken, die Angst - und DEINE aus diesen Empfindungen entstehenden Verhaltensweisen beeinflussen dauerhaft die gesamte Beziehung zwischen deinem Hund und dir.

    Ich habe Domino einfach mit in die Arbeit genommen und da es fast 2 Monate toll geklappt hat habe ich mir auch nichts dabei gedacht.

    Kannst du mal beschreiben, wie er sich in dieser Zeit verhalten hat?

    Was hat er gemacht in der langen Zeit, wo hat er sich da aufgehalten?

    Vorab: Um einen guten Trainer wirst du nicht drum herum kommen, auch für deinen Chef - denn dieser will SEHEN, dass du etwas tust!

    Eine OFFENE Box, die geräumig genug ist als Rückzugsort, ist in meinen Augen unverzichtbar für deinen Hund.

    Ich stelle mir vor: Eine geschlossene Rezeption, die die Sicht versperrt.

    Sowohl der Collie als auch der Schäferhund haben die Aufgabe zu BEOBACHTEN, was in ihrem Umfeld vor sich geht.

    In so einer geschlossenen, dazu noch recht kleinen Umgebung kann ein solcher Hund das nicht.

    Da kommen PLÖTZLICH Menschen in dieses kleine Refugium, und es tauchen "halbe" Menschen über dem Tresen auf, die vorher nicht beobachtet werden können.

    Da fühlt sich schon die Rassewahl für mich äußerst unglücklich an.

    8,5 Stunden NICHT einer Aufgabe nachkommen zu können, die ihm LIEGT - dass er sich eine andere Aufgabe (territoriale und vertreibende) gesucht hat, ist jetzt nicht wirklich überraschend.

    Er hatte ja auch kein anderes Angebot.

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    Was machst du außerhalb der Arbeit mit ihm?

    Also außer der Spaziergänge?

    Ihm in dieser Freizeit etwas anzubieten, was ihm liegt und Spaß macht, wo er seine individuelle Befriedigung (Auslastung) erhält, ist ein ganz wichtiger Baustein um die Seele deines Hundes im Gleichgewicht zu halten.

    Dann vermindert sich VIELLEICHT auch das Bedürfnis für IHN, auf der Arbeit nach etwas zu suchen was ihn - in seinen Augen sinnvoll - beschäftigt.

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    Einen vernünftigen Trainer zu finden ist nicht leicht.

    Trainer kann sich eigentlich jeder nennen, der den 11er hat ... aber die (Ausbildungs-)Methoden zeigen doch deutliche Qualitätsunterschiede.

    Hier kannst du mal schauen, ob da jemand in deiner Nähe ist:

    https://trainieren-statt-dominieren.de/trainer-umkreissuche

    Ansonsten kannst du ja die ersten drei Stellen deiner Postleitzahl mal hier angeben, vielleicht weiß da der ein oder andere User auch jemanden, den er/sie empfehlen kann.

    aber zwei Stunden reiner Hundezeit für einen erwachsenen, gut eingelebten "Mitlaufhund",

    Der große, tägliche Spaziergang ist bei mir nicht unter 1,5 Stunden. Es gibt auch Tage, da gibt es weniger, und damit kommen meine Jungs auch gut klar. An den anderen Tagen gibt es dann dafür mehr.

    Dazu kommen dann noch die als reine Lösegänge gehaltenen Morgen- und Abendrunden.

    Was klar sein sollte: Die Welpenzeit ist anstrengend und dominiert den gesamten Tagesablauf.

    Die Junghundzeit im ersten Lebensjahr ist anders anstrengend, weil hier die Basis für das gesamte spätere Zusammenleben gelegt wird, und viele individuelle Eigenheiten (sowohl vom Hund als auch vom Menschen) erst mal herausgefunden und dann eingebettet werden müssen in ein für alle Seiten angenehmes Miteinander.

    Da kann es durchaus passieren, dass der Mensch über Wochen oder gar Monate seinen Tagesablauf "rund um den Hund" bastelt, weil bestimmte Schwerpunkte intensiver beachtet werden müssen, um sie in umweltkompatible Bahnen zu lenken.

    Wenn man Glück hat, und es passt richtig gut zwischen Mensch und Hund, dann gelingen viele Dinge "mit leichter Hand", nahezu ganz nebenbei (ich habe z. B. nie das Alleine-Bleiben geübt; ich war beim Welpen sowieso eine "Glucke", da wollte ich gar nicht länger als 2 Minuten fürs Müll-Wegbringen beispielsweise außer Reichweite des Welpen sein ... und alles Andere kam von alleine mit der Zeit.)

    Andere Sachen muss man sich "hart" erarbeiten, um da zu einem Team zu werden ... und manchmal entdeckt mensch erst durch den Hund Leidenschaften, die er in seinem bisherigen Leben gar nicht auf dem Schirm hatte.

    Für einen erwachsenen Hund sind die 2 Stunden Nur-Hundezeit schon realistisch - wenn dazu noch z. B. gemeinsame Couchzeit, Besuche, Bürozeit mit diversen erfreulichen Reizen, das Begleiten bei sonstigen Freizeitaktivitäten kommt.

    Es sollte klar sein, dass ein Hund, der 22 Stunden des Tages damit verbringen muss zu pennen und zu warten, bis irgendwas Anregendes für sein Hirn passiert, eine verdammt arme Socke ist ... genau so wie klar sein sollte, dass es mehr als nur Spaziergänge gibt, die dem Hund zeigen, dass er MIT, und nicht nur neben uns lebt.


    P.S.: Ein weiterer Vorteil des Golden ... er bezieht aufgrund seiner Offenheit und Neugier aus VIELEN Sachen - z. B. dem Begleiten des Menschen - eine Bedürfnisbefriedigung. Auch wenn es seinem Naturell entspricht, Spaß und Befriedigung bei jagdlichen Aktivitäten (Apportiertraining z. B.) zu erhalten, beschränkt sich seine Fähigkeit zum Ausgelastet-Sein eben nicht nur auf jagdliche Auslastung.

    Deshalb wurde er ja so beliebt bei Hundeliebhabern ... und deshalb ist so vielen das Bewusstsein dafür, auch mit einem Golden einen Jagdspezialisten zu haben, verloren gegangen.

    Was für „zierlichere“ GR gibt es denn bzw. wo kann ich mehr über diese erfahren? Klänge in erster Linie durchaus interessant!

    "Zierlicher" ist sicher nicht der passende Ausdruck für die Massenunterschiede, die es für den Golden gibt.

    Es gibt auch meines Wissens nach keine klare Unterteilung in Arbeits- und Showlinien.

    Die sogenannte "Showlinie" beim Golden Retriever ist ursprünglich aus dem Bestreben entstanden, diesen von seinen Veranlagungen sehr "familientauglichen" Hund noch familientauglicher zu machen. Dadurch ist der sehr helle bis weiße, als auch massigere Typ entstanden (sowohl Größe, Knochenbau und Gewicht, als auch Fell betreffend). Dieser Typ wurde dann noch "showtauglicher" gemacht - noch tieferer Brustkorb, mehr Fell, kürzere Läufe.

    Über die fatalen Folgen für die Rasse GR will ich mich hier gar nicht auslassen, das führt hier zu weit (und trifft auch grundsätzlich auf jede andere Rasse, die zum Modehund wurde, zu).

    Es gibt Züchter, die - neben den gesundheitlichen Aspekten - ihr Hauptaugenmerk auf die ursprüngliche Spezialisierung legen, und das ist der Golden als Jagdhund. Diese Züchter haben lange Wartelisten, und geben ihre Hunde auch nur in entsprechende Hände ab.

    Diese Modehunderscheinung hat sich in der Gesamtpopulation des GR sehr weit "eingeschlichen", es gibt auch durchaus noch Züchter, die mehr auf die dabei prägnanten äußerlichen Merkmale züchten.

    Der Großteil der Züchter bewegt sich allerdings überwiegend im "Mittelmaß" des Rassestandards, es wird nicht betont entweder auf jagdliche Merkmale oder auf äußerliche Merkmale gezüchtet.

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    Was Verwirrung schafft und für diese scheinbare Unterteilung in Arbeits- und Showlinie sorgt, sind die Ausstellungsklassen der Gebrauchshunde.

    Damit scheint eine Unterteilung in Gebrauchshunde und Nicht-Gebrauchshunde zu bestehen; Tatsächlich ist aber für den Start in einer Gebrauchshundeklasse ein Gebrauchshundezertifikat des FCI (in Deutschland ausgestellt durch den VDH) erforderlich. Dieses kann von JEDEM Golden Retriever (natürlich mit FCI-anerkannten Papieren) erworben werden durch das erfolgreiche Ablegen einer Jagdgebrauchsprüfung.

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    Wenn es nicht zu groß werden soll (es gibt bei den Golden durchaus Hunde, die das Höchstmaß der Zuchtzulassung - bei Rüden 62 cm Schulterhöhe - überschreiten), würde ich nach Welpen suchen, wo der Deckrüde und die Mutterhündin unter diesem Maß liegen.

    Mir wäre allerdings die Gesundheit wichtiger - aber auch mich würde es stutzig werden lassen, wenn ein Züchter eine Hündin mit Höchstmaß mit einem Deckrüden verpaart, der auch hart am Höchstmaß liegt... denn dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch der Züchter Wert legt auf große Hunde und dabei im Blick hat, dass der ein oder andere Welpe wahrscheinlich ÜBER diesem Höchstmaß liegen wird.

    Beim GRC gibt es nicht nur eine Deckrüdenliste, sondern die Möglichkeit, auch als Gast auf eine Datenbank zuzugreifen, die genaue Auskunft über den jeweiligen Rüden gibt.

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    Zum Haaren: Golden haben Unterwolle, die sie benötigen als Jagdhunde, deren Einsatz auch Schwimmen erfordert. Deshalb sollte alle 1-2 Wochen loses Haar entfernt werden durch bürsten, damit das lose Unterhaar nicht verfilzt.

    Golden haaren aber nicht mehr als andere Hunde, nur:

    - als große Hunde haben sie nun mal mehr Fell, alleine aufgrund der Körperfläche

    - lange Haare sind deutlicher sichtbar als kurze Haare (auf Kleidung, Sofa, Teppich)

    Ein - für mich - sehr großer Vorteil bei der Fellbeschaffenheit des Golden: Das Fell ist "selbstreinigend". D.h., der Schmutz nach einem beispielsweise ausgiebigen Schlammbad fällt tatsächlich beim Trocknen komplett raus.

    Ich brauche die Liegestellen meiner Jungs anschließend nur Saugen -und habe dann einen sauberen Hund und sauberen Boden.

    Na ja, über den sauberen Boden lässt sich streiten ... da bin ich tatsächlich hundegeschädigt.

    Aber - wie sach ich immer: "Mein Boden muss nicht so sauber sein, dass man davon Essen kann - dafür habe ich einen Esstisch!"

    Noch ein Vorteil: Der Golden ist grundsätzlich nicht bellfreudig (Ausnahmen bestätigen die Regel, aber im Vergleich zu anderen sehr stimmorientierten Rassen ist der Golden angenehm ruhig).

    Und noch einer: Die Größe ist sehr angenehm, beim Anleinen z. B.

    Und noch einer: Sie sind dem Menschen grundsätzlich sehr zugetan.

    Und noch einer: Sie sind sehr gelehrig.

    Und noch einer: Sie sind Dauerläufer, bei entsprechender Kondition.

    Und noch einer: Sie sind offen und neugierig.

    Und noch einer: Hinsichtlich ihrer sozialen Fähigkeiten sind sie sehr lernfähig.

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    :ops: - merkt man, dass ich Golden habe? :D

    Beim Golden gibt es eine ziemliche Größenspanne, für den kleineren Typ wirst du eher bei dem (ursprünglich) dunkleren Gold-Braun fündig.

    Dazu würde ich an deiner Stelle mal beim DRC suchen.

    Von dem von dir ursprünglich angedachten Mix rate ich dir auch eindringlich ab.

    Bei deiner Zeitvorgabe (2 Std. täglich Zeit) rätsel ich jetzt ein wenig :denker:

    Was meinst du damit?

    2 Std. gehen bei mir an Tagen, wo es knapp ist, alleine schon für die Spaziergänge drauf.

    Das Leben mit einem Hund ist einfach schöner :herzen1: - aber ANDERS.