Beiträge von Hundundmehr

    Wie aus dem Bilderbuch! :herzen1: :applaus: DA möchte ich hin.

    Du - ich wusste selber nicht, dass wir schon DA sind xD

    Und - hätte ich nicht meinen "Super-Abbruch" (mein "jep-jep... jäääääp-jep-jep-jep.... mit anschließendem fliegenden Dummy) - ich hätte es nicht gewagt, Amigo unangeleint neben mir zu halten.

    Würd mich trotzdem mal interessieren wie sowas gemacht wird.

    Von mir aus auch per PN.

    Brauche ich nicht per PN - geht in die Richtung, die Pueppi.Shlappohr hier beschrieben hat:

    und ist für mich auch falsch, wenn der Hund unsicher ist, braucht er kein gedeckelt werden

    Ich nehme Druck RAUS - indem ich CALME ... :pfeif:

    Ich beruhige den Hund.

    Das musste ich selber erst lernen - mich zusammen zu reißen und Ruhe vorzuleben.

    Das ist erst mal gar nicht so leicht, weil ich zumindest dabei erst mal gegen die eigene Aufregung, den eigenen Adrenalinkick ankämpfen musst.

    Ich habe das ganz bewusst über die Kontrolle meiner eigenen Körperreaktionen gesteuert: Die Füße bewusst fest auf den Boden, Knie ganz leicht gebeugt, aufgerichteter Oberkörper, die Schultern dabei bewusst absenken, tiefes Durchatmen, die Stimme kontrolliert und leise-beruhigend, langsames und in keinem Fall frontales zugehen auf den Hund, wenn nötig, VOLLE KONZENTRATION auf den Hund, in keinem Fall von der Umwelt ablenken lassen ... Gesichtsmuskulatur entspannen durch ein leichtes Lächeln...

    Die eigene Aufregung stachelt die Aufregung des Hundes noch an - der Druck für den Hund wird dadurch erhöht.

    Mit eigener Ruhe kann also gar nichts verkehrt gemacht werden; Ganz im Gegenteil: Gerade Hunde die eigentlich schon erlebt haben, dass "ihr Mensch" selber sehr aufgeregt IST in solchen Situationen, erleben die geänderte Reaktion ihres Menschen (wenn er plötzlich RUHIG reagiert) als stark Druck-Nehmend.

    Stimmungsübertragung ist ein sehr starker, und leider oft zu wenig genutzter Faktor zur Verhaltensmanipulation beim Hund.

    Gestern etwas :herzen1::herzen1::herzen1:mit meinem Amigo erlebt:

    Auf einem Waldweg mit viel (noch) dichtem Gehölz direkt neben dem Weg. Aus diesem Gehölz kamen laute Geräusche eines Vogels - ob Fasan oder Wildgans, weiß ich nicht.

    Amigo war aufmerksam (und unangeleint), reagierte aber sehr gut auf meine Anweisungen, NICHT ins Gehölz abzudriften.

    Die Geräusche waren aber dermaßen anhaltend (und laut), und sie kamen vom BODEN - weshalb ich die Vermutung hatte, es könne sich um ein verletztes Tier handeln.

    Es kam dann ein Weg, bzw. eher Trampelpfad, der mich - meiner Einschätzung nach - näher an diese Geräuschquelle bringen würde.

    Zum ersten Mal entschied ich mich also, gemeinsam mit meinem Amigo "auf die Pirsch" zu begeben ... Amigo bekam von mir die Anweisung, "bei Fuß" zu gehen, und ich ging in langsamen Schritten, die Sinne auf die Wahrnehmung dieser Geräusche fokussiert, diesen Seitenweg lang....

    ....und mein Amigo :herzen1::herzen1::herzen1:pirschte mit mir mit :herzen1:

    Wie ein richtiger Jagdhund KLEBTE er (unangeleint!) an meinem linken Knie, die Aufmerksamkeit ins Gehölz gerichtet aber immer wieder einen Blick zu mir (bzw. meinem BeinxD) gerichtet um den engstmöglichen Kontakt zu mir zu halten ... das war UNGLAUBLICH.

    Ein hochkonzentriert mit mir zusammenarbeitender Hund :herzen1: - ich hatte Mühe, mich zusammen zu reißen um nicht auf Wolke 7 davonzuschweben ... xD

    Dann sah ich die Quelle der Geräusche davonfliegen - also erst habe ich es nur gehört, gesehen habe ich das Flügeltier erst, als es über das Feld flog.

    Ich blieb sofort stehen - und Amigo setzte sich vor mich und himmelte mich an: "Welchen Auftrag hast du jetzt für mich? :cuinlove:"

    Ich habe dann ganz ruhig jeweils ein Dummy jeweils ca. 20m rechts und links von ihm platziert, und ihn darauf warten lassen, welches Dummy ich ihm zuerst zu holen beauftrage...

    Was mich daran so völlig faszinierte war die Bereitschaft Amigos, mit mir zusammen zu arbeiten; Obwohl der jagdliche Reiz (der schreiende Vogel im Gehölz) so dermaßen groß war, hat Amigo nach nur EINER Anweisung ("bei Fuß) und starker Fokussierung eben auf diesen Reiz nicht ein mal in Richtung Gehölz gezuckt, sondern von sich aus meine Aktion strikt begleitet.

    Mit dem "Jagdabschluss" - also dem anschließenden Apport - habe ich diesem Hund das Sahnehäubchen auf dieses gemeinsame Jagderleben präsentiert.

    Ich hoffe, ich bekomme öfter mal die Gelegenheit zu einem solchen gemeinsamen "Jagderleben":herzen1:

    Wenn du selber ruhig damit umgehen kannst (was für dich zumindest in der beschriebenen Situation ja auch schwierig war), überträgt sich diese Ruhe im Laufe der Zeit auf den Hund.

    Ich finde, du hast super reagiert - und Lola auch!

    Mit dem Zeigen und Benennen - auch wenn dir da jetzt nur ein kurzes Lob möglich war - legst du die Basis dafür: Rehe = NICHT-Beute.

    Die daran anschließende Nasenarbeit finde ich genial, weil du damit

    1. die schon vorhandene Jagdmotivation beschäftigt hast; Lola konnte diese "abarbeiten"

    2. du diesen VON DIR INITIIERTEN Ersatz als "DAS ist Beute" angeboten hast.

    Was in einer solchen Situation machen, wenn der Hund nicht gesichert ist?

    Oft ist der Hund in einer solchen Situation in einem Interessenkonflikt: Einerseits würde er gerne seiner jagdlichen Motivation folgen, andererseits aber auch seiner Motivation, seinem Menschen (und dessen Anweisungen) zu folgen.

    Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ist eine barsche Ansprache der entscheidende Faktor, der den Hund dazu bringt, seiner jagdlichen Motivation zu folgen.

    Deshalb spreche ICH freundlich an, gebe freundlich eine Anweisung, die der Hund befolgen KANN (was bei mir zumindest oft ein "Sitz auf Distanz" ist), ihn aber davon abhält, nun in seiner jagdlichen Motivation weiter zu gehen und das Verfolgen (=Hetzen) des Wildes zu starten.

    Mir geht es darum, immer einen Teil der Aufmerksamkeit des Hundes BEI MIR zu halten.

    Deshalb bringe ich viel Geduld in solchen Momenten auf, TEILE erst mal das Interesse des Hundes, halte ihn auch dadurch mental bei mir - und warte den Zeitpunkt ab, bis die Anspannung so weit nachlässt, dass es dem Hund möglich ist, mit mir zu kommen - und wenn er da schon gelernt hat, dass ihn dann etwas Freudiges erwartet (wie eine Spurensuche, oder ein Apport) welches SEINEM Interesse folgt ... lege ich den Grundstein dafür, mit mir IM TEAM zu jagen.

    Hat ein Hund gelernt, dass der Quell seiner Freude die Jagd im Team mit mir ist, werden andere Jagdreize für ihn uninteressant/er.

    Artgenossenunverträglichkeit war, soweit ich weiß, kein ausgewiesenes Zuchtziel - auch nicht bei den früheren Gamelinien - sondern der Beutetrieb, die Beharrlichkeit und das Durchsetzungsvermögen um jeden Preis, auch des eigenen Versehrtseins.

    Sie war möglicherweise Nebenprodukt - und für den Einsatz in der Pit ja auch nicht gerade unerwünscht.

    ich sach ja - Silberfuchsexperiment, nur umgekehrt ....


    P.S.: Ich finde ausnahmsweise mal den Wikipedia-Artikel zum American Pitbull Terrier interessant und aufschlussreich https://de.wikipedia.org/wiki/American_Pit_Bull_Terrier

    Bedeutet im Umkehrschluss auch, dass eine ängstliche Hündin (vielleicht eben ängstlich durch Epigenetik) uU nicht ängstliche Welpen bekommt, wenn während der Trächtigkeit optimale Bedingungen herrschen?

    Leider nein :( :

    So einfach lassen sich epigenetische Vorgänge nicht rückgängig machen.

    Viele Erbkrankheiten z. B. lassen sich nicht über einen Gentest bestimmen, weil noch gar nicht herausgefunden wurde, welche Gene für diese Krankheiten verantwortlich sind.

    Mal ein anderes, aber wie ich finde sehr eingängiges Beispiel:

    Die Atemproblematiken brachycephaler Rassen.

    Die Schlagsätze: "Wir haben auf freie Atmung bei den Elterntieren geachtet" oder "Wir haben nur längere Schnauzen miteinander verpaart" (hier vorzugsweise das Pseudoargument der Mischung mit langschnauzigen anderen Rassen, weil Mixe ja gesünder sind :wallbash:) sind hohle Phrasen.

    Denn es ist durchaus nicht selten, dass die optisch mit längerer Nase gezüchteten Exemplare dennoch die für die Atemprobleme verantwortlichen INNEREN Deformationen vererbt bekommen haben.

    Ein Werbevideo, wie vielversprechend dieser Nachwuchs des Vermehrers sich jetzt schon präsentiert.

    Natürlich vielversprechend in der Hinsicht, die entsprechende Käufer bei der Wunschvorstellung eines Hundes und seines Zweckes haben ...

    Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich :kotz:könnte...

    Ich habe mal das Werbevideo eines holländischen Schäferhundezüchters gesehen, wo die ca. 6 Wochen alten Welpen mittels einer an einer Reizangel befestigten Beute aufgeheizt wurden, um diese zu "kämpfen" ... Die so erzeugte Prägung beim Welpen hat lebenslange Auswirkungen auf dessen Verhalten - und es gibt Menschen, die GENAU DAS auch wollen.

    Der Hund selber ist egal, Hauptsache, mit ihm lässt sich das verkümmerte Ego aufpolieren...

    Auch das ist übrigens Epigenetik - weil Codierungen der Gene nicht mit der Geburt abgeschlossen sind. Auch das Gehirn ist bei der Geburt nicht vollständig entwickelt; Es bedarf bestimmter Umweltreize und -erfahrungen, um die von der Natur vorgesehenen Entwicklungen im Gehirn abzuschließen.

    Deprivatisierung durch Reizentzug/Reizarmut ist EIN Ergebnis fehlgeleiteter Gehirnentwicklung.

    Frühzeitige Prägung zur Zementierung bestimmter Merkmalsausprägungen eine andere...

    @Blessvoss Ich denke, wir haben hier unterschiedliche Vorstellungen bei dem Wort "Kampfmaschine". Finde ich jetzt aber nicht schlimm, weil ich deine Ausführungen verstehe - und Terrier allgemein nicht als "Kampfmaschinen" in dem Sinne verstehe, wie ich diesen Ausdruck nutze.

    Phonhaus Epigenetik kann sowohl sehr kurzfristige als auch langfristige Merkmalsausprägungen hervorbringen.

    Für Mitleser:

    Sehr laienhaft beschrieben (und anders kann ich es auch nicht, weil ich da selber Laie bin) werden mit Epigenetik Erbvorgänge beschrieben, die nicht über die Genetik erklärbar sind.

    Ein sehr einleuchtendes Beispiel dafür ist der Schmetterling:

    Dieser entwickelt sich aus der Raupe, und sowohl im Stadium der Raupe als auch im Stadium des Schmetterling ist die DNA IDENTISCH.

    Die Gene werden während dieser Umwandlung aber anders "codiert" - und ergeben diese völlig unterschiedlichen Ergebnisse Raupe und Schmetterling.

    Der Schmetterling ist hier ein Beispiel für langfristig verankerte epigenetische Vorgänge.

    Kurzfristig wäre z. B.: Eine Zuchthündin und ein Zuchtrüde wurden verpaart, mit u. A. Augenmerk auf wenig Ängstlichkeit.

    Diese Zuchthündin erlebt während der Trächtigkeit ein traumatisches Ereignis, welches bei ihr Angstzustände bewirkte.

    Bei den Welpen stellt sich heraus, das diese sehr viel Ängstlichkeit zeigen - was bei der Verpaarung eigentlich hätte ausgeschlossen sein müssen.

    Die Möglichkeit der Zucht ist Segen und Fluch zugleich - weil sie dem Menschen die Möglichkeit gibt, Wesen nach seiner Vorstellung zu schaffen.

    Dass gerade der Haushund durch seine Nähe zum Menschen als Instrument zum Ausgleich "menschlicher Defizite" genutzt werden kann, ist ein Fluch des Haushundes.

    Wobei ich hier nicht über "menschliche Defizite" diskutieren möchte.

    man hat die gewählt, denen das am ehesten entgegenkommt...... züchterische Selektion halt.......

    "denen das am ehesten entgegenkommt" bezieht sich bei deiner Äußerung auf die Hunde.

    Ich verändere deine Aussage mal so:

    "Man hat die (Hunde) gewählt, deren Veranlagungen den Vorstellungen des Menschen am Meisten entgegenkommt ... züchterische Selektion halt...."

    Den Hunden kommt es sicher nicht "entgegen", wenn sie sich in der Pit gegenseitig zerfleischen. Dem Menschen schon.

    Verstehst du, wie ich das meine?

    Ein Gedanke, der mir immer wieder im Kopf rumschwirrt:

    Würde eventuell eine ältere, seriöse Zweithündin helfen? (Natürlich sorgfältig ausgewählt) An der sich Tyson (und auch ich) orientieren kann?

    Geld, Zeit und Liebe für einen Zweithund wären vorhanden.

    Oder ist das eine blöde Idee?

    Ich halte das für eine blöde Idee, aus den gleichen Gründen wie flying-paws es schon geschrieben hat. Die Gefahr, dass sich dann deine Probleme verdoppeln könnten, lässt sich einfach nicht ausschließen.

    Du hast doch zumindest EINE Hündin in deinem Bekanntenkreis, mit der Tyson sich gut versteht - vielleicht kannst du hier mal darauf schauen, ob ihr mehr gemeinsame Spaziergänge machen könnt?

    Tierverhaltensmedizin und Adressen - in welchem Land wohnst du?

    Für die BRD hatte ich dir einen link des GTVMT eingestellt, da brauchst du nur auf die Adressenliste zu klicken, um alle dem angeschlossenen Tierärzte nach PLZ geordnet zu finden.

    Zu den Medikamenten: Es gibt natürlich viele frei verkäufliche Produkte zu kaufen, die z. B. Tryptophan verstärkt beeinhalten. Futtermittelzusätze z. B.

    Tryptophan ist eine Vorstufe des Serotonin, welches als "Glückshormon" bezeichnet wird und den Parasympathikus stärkt. Der Parasympathikus ist der Gegenspieler des Sympathikus, und dieser Sympathikus ist der Teil des vegetativen (nicht willentlich beeinflussbaren) Nervensystems, der für die Aufregung bei deinem Hund sorgt.

    Das Ausmaß für das Verhalten deines Hundes bei solchen Rückfällen scheint so groß zu sein, dass hier tatsächlich ein Rückschritt befürchtet werden muss.

    Normalerweise sind bei mittel- und langfristigen Verhaltensänderungen Rückfälle normal und leiten eine anschließende Festigung der schon erreichten Verhaltensänderung ein.

    In deinem Fall sehe ich allerdings eine große Gefahr, dass deine schon erreichten Fortschritte tatsächlich zunichte gemacht werden durch solche Rückfälle.

    Ich halte den Plan, jetzt erst mal für viel Ruhe zu sorgen und wieder bei 0 anzufangen, für deinen Hund richtig.

    Weil Tyson aber so stark reagiert, und eben auch anhaltend, und auch du wieder viel von deiner Sicherheit eingebüßt hast, fände ich es jetzt mehr als nur hilfreich, wenn dir ein Profi an der Seite steht, der dir mit einem Plan im Hier und Jetzt hilft, und das - wenn nötig - auch medizinisch unterstützt.

    Von einem "Herumexperimentieren" mit irgendwelchen frei verkäuflichen Zusatzfuttermitteln oder "Hormonpräparaten" rate ich allerdings ab. Die Zeit, die durch diese Experimente verlorengeht, kann durchaus dazu führen, dass sich dieser Rückfall so verfestigt, dass deine ganzen bisherigen Bemühungen völlig umsonst sind.

    Was du derzeit tun kannst: Lasst mal beide eure Seele baumeln - schöne Kuscheleinheiten auf dem Sofa, längere massierende Streicheleinheiten für deinen Hund, ohne Zeitdruck und mit einem "Ohmmmm" im Hirn, längere Kausnacks wie Ochsenziemer, Rinderohren oder sonstige Kauartikel, oder auch ein mit einer leckeren Sauerei gefüllter Kong, gutes, ausreichendes Futter, welches ein Sättigungsgefühl hervorruft, Schlender-Spaziergänge in Gebieten, die frei von diesen negative Reaktionen auslösenden Reizen für deinen Hund sind.

    Kommt beide mal wieder zum Atmen, und zur Ruhe :bussi:

    Hm - du hattest meine ich einen Maulkorb erwähnt?

    Mach ihn wieder drauf, für deine eigene Sicherheit und dein eigenes sicheres Gefühl.

    Gibt es eine HundeRASSE, bei der durch die Genetik festgelegt ist, dass die Individuen dieser Rasse Kampfmaschinen sind?

    Oder wird nicht eher durch Epigenetik eine (mehr oder weniger) einheitliche Phänotypisierung erzeugt, deren Ergebnis den Phänotyp Kampfhund ergibt?

    Meines Wissens nach gibt es keine Kampfhundrassen - aber sehr wohl Rassen, die aufgrund ihrer rassetypischen Merkmalsausprägungen dafür geeignet sind

    - durch gezielte Selektion besondere Merkmalsausprägungen zu zeigen, die den Phänotyp "Kampfhund" erfüllen

    - durch gezielte Entwicklung (ich mag es nicht Erziehung nennen) diese ausgeprägten Merkmale in der gewünschten Qualität eines Kampfhundes zu bilden