Beiträge von Hundundmehr

    Auf den Fotos kommt das Galgöchen einfach nur liebenswert rüber.

    Überhaupt finde ich das Galgöchen in allen Lebenslagen irgendwie liebenswert.

    Trotz seiner Baustellen.

    Manchmal wohl auch wegen seiner Baustellen ...

    Wobei ich gerade feststelle, ich habe durchaus die Neigung ihn mir liebenswert "zu basteln".

    Daran sind deine Erzählungen über ihn mit schuld :nicken:

    Ich freue mich einfach über deine Erzählungen und die Entwicklung des Galgöchens, und (er)lebe dabei dessen Fort- aber auch Rückschritte fiebernd mit.

    Habe ich schon mal erwähnt, dass ich gerne hier mitlese?

    :D

    Mal ein Beispiel, wie es durch das Kontakt-Halten auch anders laufen kann:

    (M)Eine Züchterin hatte einen Hund in - ihrer Einschätzung nach - gute Hände an ein Paar abgegeben.

    Das Paar hat sich dann getrennt, sehr überraschend und muss wohl auch nicht sehr schön gelaufen sein.

    Die Halterin hat sich emotional sehr aufgewühlt an die Züchterin gewandt, weil der Hund nicht mehr gehalten werden konnte. Bei dem Mann weiß ich nicht, warum, der Frau war es nicht möglich, weil sie wohl sehr schnell eine eigene Wohnung gesucht und gefunden hat - in einer Dachgeschosswohnung ohne Hundehaltung.

    Die Züchterin hat erst mal ganz entspannt den Hund "in Pflege" genommen und zugesagt, bei der Suche nach einem neuen Zuhause dann auch mit zu helfen.

    Die Halterin durfte ihren Hund erst mal uneingeschränkt besuchen.

    Das Ende vom Lied: Die Züchterin hat sich nicht um einen neuen Halter gekümmert, sondern mehr um den Hund ... und dessen Halterin. Als bei dieser die ersten emotionalen Wogen geglättet waren und sie wieder einigermaßen klar denken konnte, hat sie ihr Leben neu geordnet, eine Wohnung ebenerdig mit Hundehaltungserlaubnis gefunden - und ihr Hund konnte nach 3 Monaten wieder zu ihr zurück.

    Da hat die Züchterin darauf gebaut, dass sie sich nicht verschätzt hat bei diesem Menschen - und hat Recht behalten.

    Natürlich spielen da auch andere Faktoren eine Rolle - die Möglichkeiten der Züchterin z. B., und auch die räumliche Nähe hat sicher eine Rolle gespielt.

    Grundvoraussetzung ist aber der Wille zum Kontakt-Halten - auch wenn es sich nur um die jährlichen Grüße zum Geburtstag des Hundes handelt. Aber auch das ist eben ein Signal, als Ansprechpartner immer da zu sein, auch über die Abgabe hinaus.

    Okay, ich versuche es noch mal ganz ruhig:

    Mir missfällt die Art und Weise, wie der Austausch sich jetzt hier gestaltet, sehr.

    Das liegt auch an deiner Art und Weise, es wäre schön, wenn dieser Prozess gestoppt würde.

    Zumindest bei der Golden-Zucht ist es gern gesehen, wenn eine Hündin im Umgang mit ihren Welpen sanftmütig ist.

    Damit gibt sie ihren Welpen etwas mit (mütterliche Fürsorge), welches für die soziale Entwicklung der Welpen von einschneidender Bedeutung ist (Mutter-Kind-Prägung).

    Der Züchter ist hier gefragt, der Hündin auch tatkräftig zur Seite zu stehen, wenn die Welpen mit fortschreitenden Fähigkeiten mal "zu robust" mit ihrer Mutter umgehen.

    Auch wenn Simba nicht mit im Haushalt lebt - er KENNT seine Mutter als sanftmütig, und nutzt dies im Kontakt aus, manchmal wohl auch zu sehr.

    Mobben ist keine ungewöhnliche Verhaltensweise; Sie entsteht, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet!

    Das hat dann einen Gruppeneffekt (Hunde denken nicht in menschlichen moralischen Maßstäben) - und die Bullterrier-Hündin hat wohl für sich auch schon erkannt, dass deine Lady einige Aspekte des "Opfertypes" aufzuweisen SCHEINT.

    "Scheint", weil dies so zumindest deinen Beschreibungen nach sehr wahrscheinlich ist.

    Dieses Feedback hast du hier allgemein so bekommen, mal mehr, mal weniger blumig verpackt. Ist trotzdem hart - aber versuche mal, das gesamte Geschehen unter diesem Fokus zu betrachten.

    Dass Simba mit bei euch wohnt, ist ein Missverständnis - und dass er es nicht tut, ist nur gut für eure Situation!

    Aber auch Simba muss lernen, dass Mobben nicht zu seinen Hobbies gehören sollte.

    In erster Linie musst du allerdings deine sanftmütige Hündin beschützen.

    Auch vor Simba, wenn er weiterhin deine Lady so "robust" behandelt.

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    Das Galgöchen kann LESEN!!!!

    Oder vergleicht es gar die Preise, und was sein Taschengeld ihm da erlaubt?

    :cuinlove::herzen1:

    Die Geschichte von Ritter Rost scheint ihm allerdings auch gut zu gefallen - wie der da GUCKT :cuinlove:

    Da ich das nicht kenne - könnte das Galgöchen da bitte mal eine Rezension zu schreiben :sweet:

    Oh - UPS :shocked:

    Ich trinke jetzt erst mal nen Baldrian-Tee...

    und versuche mal zum Thema zurück zu kommen:

    Herr Chen-Vonlady Es hat ja nun doch auch einige sehr deutliche Worte zu deiner Situation und deiner Schilderung gegeben.

    Von meiner Seite aus kenne ich leider einige Beispiele aus dem Reallife, wo bei solchen Konstellationen ein ähnliches Ergebnis herausgekommen ist.

    Bei einem dieser Beispiele war es sogar eine Altzüchterin, die über mehr als 2 Jahrzehnte ganz hervorragende Zuchtarbeit geleistet hatte ... und der völlig durchgegangen war dass ihr jüngste Hündin aus eigener Zucht in ihrem eigenen Hausbestand (mehrere Althündinnen) völlig kaputt gemacht wurde :( :

    Aufgefallen ist das erst, als sie bei der Feststellung der Wesensveranlagung mit Pauken und Trompeten durchgefallen ist - die Hündin war so ersichtlich unsicher und wagte es nicht, irgendeinen Schritt ohne ihre Halterin zu machen, dass die Richter keine andere Möglichkeit hatten, als diese durch Nicht-Bestehen von der Zucht auszuschließen.

    Soweit ich das im Nachgang verfolgen konnte, hat die Züchterin schweren Herzens eine Entscheidung FÜR diese Hündin getroffen, und ihr einen Platz als Einzelprinzessin in einem liebevollen Haushalt gesucht (und gefunden).

    Das ist sehr schwer - und vielleicht solltest du erst mal den ERSTEN Schritt machen und dir jemanden suchen, der die Kompetenz hat eure häuslichen Gegebenheiten in Augenschein zu nehmen.

    Ich wünsche dir alles Gute, und vor Allem eine gute Entscheidung, für deine Hündin.

    Von den Hobby- und Großvermehrern, die dafür sorgen, dass die steigende Nachfrage gedeckt wird.

    Das hatte ich vermutet - ich wollte es nur noch hervorgehoben wissen.

    Auch dazu mal Zahlen:

    Gemäß Welpenstatistik VDH wurden von 2009-2018 insgesamt 22.367 Golden Retriever gezüchtet.

    Im Schnitt pro Jahr also knapp 2200 Welpen, die mit Papieren ausgestattet sind.

    Dem Labrador-Retriever geht es übrigens ähnlich, wenn nicht sogar schlimmer.

    Das Klischee des "für-Alles-und-Jeden-geeignet" hat zu einer enormen wilden Vermehrung geführt, und da läuft NICHTS kontrolliert, organisiert und nach Kriterien ab, die auch nur im Entferntesten irgendein Kriterium von ZUCHT erfüllen.

    Zucht ist Verantwortung und erfordert Wissen.

    Auch hier mal eine Zahl: Im Durchschnitt um die 2.600 Labradorwelpen pro Jahr.

    Habt ihr da noch Fragen, wo denn verdammichnochmal die ganzen Goldies und Labbies, die in eurem Umfeld vertreten sind, zum größten Teil herkommen???


    P.S.: Auch mir wurde vor 20 Jahren, als ich auf der Suche nach einem Züchter für einen Golden-Welpen war, von anderer Seite ein Goldi-Welpe für 400 Mark angeboten.

    Ich hatte zu meinem großen Glück damals vor der Anschaffung ein Buch gelesen ...

    sonst wäre auch ich bei einem Vermehrer gelandet.

    Bei uns läuft alles aber so was von genau und abgesprochen über die verschiedenen Amtsveterinäre.

    Genau DAS ist doch aber der Unterschied!

    Es LÄUFT über die verschiedenen Amtsveterinäre - und genau so soll es sein (Vorgeschrieben).

    Bei euch ist es nachvollziehbar!

    Wie viele Vereine machen das aber so wie ihr ...

    Die Amtsveterinäre MÜSSEN nicht kontrollieren - aber sie müssen die MÖGLICHKEIT haben, eine Kontrolle durchführen zu KÖNNEN.

    Wenn ihr so gut mit ihnen zusammenarbeitet, sie immer die Papiere (Mitteilungen) erhalten haben, sie wissen, wie zuverlässig ihr da seid - warum sollten sie euch dann permanent prüfen.

    Es gibt etliche Vereine, die Hunde verbringen ohne die erforderliche Einhaltung der Bestimmungen.

    Ich finde es super, dass ihr euch daran haltet, und eben nicht zu denjenigen gehört die sich aufgrund der schwierigen Umsetzbarkeit dieser gesetzlichen Vorgabe entziehen.

    Ich freue mich sehr, wenn es mal Golden Retriever gibt, die sich diesbezüglich wie normale Hunde verhalten können. Die, mit denen ich zu tun habe können es nicht. Und ich habe mehr als reichlich mit dieser Rasse zu tun. Die seltenen Ausnahmen alle paar Jahre, lasse ich mal außen vor.

    Ich kenne Beides - und weiß auch recht häufig, woran das liegt...

    Der Golden wird darauf gezüchtet, eine möglichst hohe soziale Verträglichkeit entwickeln zu können.

    Das ist eine Medaille mit zwei Seiten, und ich denke, du und ich haben da die gleiche Erfahrung gemacht - nämlich dass oftmals diese MÖGLICHKEIT zu sozialer Verträglichkeit so gesteuert wird, dass ein Durchsetzen der Hunde mittels aggressiver Kommunikation gedeckelt wird (als unerwünscht gekennzeichnet wird) - VOM MENSCHEN.

    Das lässt sich mit einem Golden sicher leichter bewerkstelligen als mit so manch anderer Rasse... und ja, hier spielt natürlich auch der Effekt des "Modehundes" eine große Rolle.

    Es wird wohl noch Jahrzehnte dauern, bis dieser Stempel des leicht erziehbaren und immer und mit jedem verträglichen Golden verblasst und der Vorstellung weicht, dass auch ein Golden aus mehr Merkmalen besteht als "leicht erziehbar" und "mit jedem verträglich"...

    Die Hunde machen sich nicht selbst - Wir Menschen machen diese Hunde.

    Ich glaube auch, dass der Retriever-Boom in den vergangenen Jahren für die Rasse sicherlich nicht gut war. Erfahrungsgemäss wird dann ja mit jedem Hund gezüchtet, der überhaupt in die Zucht gehen kann - und das ohne große Rücksichtsnahme von charakterlichen Eigenschaften.

    Von welcher Zucht redest du jetzt?

    Mal ganz aktuelle Zahlen aus dem GRC (Golden Retriever Club):

    95% der anonym über einen bestellten Gutachter ausgewerteten Hunde haben eine Hüfte innerhalb des zur Zucht zugelassenen Bereiches, wobei

    - C-Hüften nur noch sehr, sehr selten auftauchen

    - C-Hüften nur unter Auflage verpaart werden dürfen (das andere Elterntier muss A-Hüften haben; es bedarf also einer besonderen Genehmigung bei jeder neuen Verpaarung)

    Natürlich wird nicht JEDER im GRC gezogene Hund geprüft - aber durch das Procedere dieser anonymen Begutachtung weiß niemand vorher, welche Hüften sein Hund hat.

    Ein ganz hervorragendes Ergebnis - zumal ich mich noch an die Daten erinnern kann, die noch vor 10-15 Jahren bei den Gutachten heraus kamen.

    Des Weiteren wird KEIN HUND ohne eine bestandene FDW (Feststellung der Wesensveranlagung) zur Zucht zugelassen, bei der neben den jagdlichen Veranlagungen auch die charakterliche Beschaffenheit durch geprüfte Richter in Augenschein genommen wird.

    Von welcher "Zucht" beim Golden redest du also?

    (Im DRC läuft es ähnlich, auch dort gibt es eine Prüfung der Veranlagungen des Hundes; Hier kenne ich allerdings nicht die genauen Zahlen für die Hüftauswertung, weil ich nicht im DRC bin).

    Vielleicht habe ich ja jetzt auch ein Problem, mich in die Gedanken und Vorstellungen anderer Menschen reinzufühlen - aber: Wer hätte denn tatsächlich ein Problem damit, sich durch seine Hundehaltung in einer Datenbank wieder zu finden?

    Diejenigen, die für ihre/n Hund/e Hundesteuern zahlen?

    Die sind doch eh alle schon erfasst ... diese Daten müssten dann einfach nur zentral zur Verfügung stehen, und es wäre eine zweifelsfreie Zuordnung möglich.

    Ein weiterer Gedanke:

    Die Traces sind eine Verpflichtung bei der Verbringung von Hunden (und anderen Tieren), die aufgrund der SEUCHENSCHUTZBESTIMMUNGEN eingeführt wurden.

    Es ist nicht nur illegal, sondern gefährlich, sich diesen Vorschriften zu entziehen - und mir wird richtig übel bei der Argumentation, damit würde man doch Hunde retten...

    Es gibt keinerlei konkrete Daten darüber, wie viele Hunde tatsächlich Jahr für Jahr vom Ausland nach Deutschland verbracht werden.

    Die Dunkelziffer-Mutmaßungen liegen irgendwo zwischen 200.000 - 500.000 Hunde, weil die wenigsten Hunde tatsächlich über vorgeschriebene Wege hierhin verbracht werden.

    Kein Tiertransport, bei dem Hunde auf dem Weg an unterschiedlichen Sammelstellen (Autobahnraststätten z. B.) abgeliefert werden, um dort entweder vom Endabnehmer mitgenommen oder von jemandem der diese dann weitertransportiert dort abgeholt werden, kann über Traces gemeldet sein.

    Traces erfordert nämlich, dass dem Veterinäramt am Bestimmungsort der/des Hunde/s bekannt ist, wann und wo dieser Hund ANKOMMT, um die Möglichkeit der Prüfung zu HABEN!

    Schaut euch doch mal um, wie viele Tierschutzvereine ihre Transporte so organisieren...