Okay, ich versuche es noch mal ganz ruhig:
Mir missfällt die Art und Weise, wie der Austausch sich jetzt hier gestaltet, sehr.
Das liegt auch an deiner Art und Weise, es wäre schön, wenn dieser Prozess gestoppt würde.
Zumindest bei der Golden-Zucht ist es gern gesehen, wenn eine Hündin im Umgang mit ihren Welpen sanftmütig ist.
Damit gibt sie ihren Welpen etwas mit (mütterliche Fürsorge), welches für die soziale Entwicklung der Welpen von einschneidender Bedeutung ist (Mutter-Kind-Prägung).
Der Züchter ist hier gefragt, der Hündin auch tatkräftig zur Seite zu stehen, wenn die Welpen mit fortschreitenden Fähigkeiten mal "zu robust" mit ihrer Mutter umgehen.
Auch wenn Simba nicht mit im Haushalt lebt - er KENNT seine Mutter als sanftmütig, und nutzt dies im Kontakt aus, manchmal wohl auch zu sehr.
Mobben ist keine ungewöhnliche Verhaltensweise; Sie entsteht, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet!
Das hat dann einen Gruppeneffekt (Hunde denken nicht in menschlichen moralischen Maßstäben) - und die Bullterrier-Hündin hat wohl für sich auch schon erkannt, dass deine Lady einige Aspekte des "Opfertypes" aufzuweisen SCHEINT.
"Scheint", weil dies so zumindest deinen Beschreibungen nach sehr wahrscheinlich ist.
Dieses Feedback hast du hier allgemein so bekommen, mal mehr, mal weniger blumig verpackt. Ist trotzdem hart - aber versuche mal, das gesamte Geschehen unter diesem Fokus zu betrachten.
Dass Simba mit bei euch wohnt, ist ein Missverständnis - und dass er es nicht tut, ist nur gut für eure Situation!
Aber auch Simba muss lernen, dass Mobben nicht zu seinen Hobbies gehören sollte.
In erster Linie musst du allerdings deine sanftmütige Hündin beschützen.
Auch vor Simba, wenn er weiterhin deine Lady so "robust" behandelt.