Prinzipiell ist dieser Kinder-Hundeführerschein doch etwas Gutes; Als angeleitete Heranführung an einen verantwortungsvollen Umgang mit Hund gibt es Kindern noch mal einen anderen Blick auf ihren Kumpel auf 4 Pfoten, eben auch auf die Umwelt bezogen.
Der Kommentar eines Elternteils (Hund und Kind zusammen unterwegs, ohne dass man sich Sorgen machen muss) fand ich auch etwas ... "ungewöhnlich" in dem Zusammenhang.
Allerdings sollte man doch davon ausgehen können, dass auch den Eltern der teilnehmenden Kinder während dieses Lehrgangs doch deutlich gesagt wird, dass Kinder unter 12 Jahren (in anderen Bundesländer wohl auch erst ab 16) den Hund keinesfalls ohne ältere Begleitperson ausführen dürfen?
Eigentlich gehe ich persönlich davon aus, dass Eltern, die einen Sinn hinter diesem Kinder-Hundeführerschein sehen, sich auch der Verantwortung bewusst sind, und eben auch wissen dass dieser Hundeführerschein für das KIND ist - und nicht etwa dafür, den Eltern zukünftig die "Last" der Hundespaziergänge abzunehmen.
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Kinder alleine mit Hund gehen zu lassen, finde ich grundsätzlich ein No-Go.
Sehen tue ich dies allerdings auch manchmal - und sehe es dann als meine Aufgabe an, den Mangel an Verantwortung der Eltern auszugleichen, indem ich besonders umsichtig mit meinen Hunden umgehe.
Ehrlich gesagt macht es mir dann sogar Spaß, dieses Kind ein wenig "mit zu erziehen", ihm etwas beizubringen, was die Situation eben so hergibt.
Die Eltern kann ich nicht ändern, und dem Kind gegenüber fände ich es unfair und respektlos, es darauf hinzuweisen, dass es doch eigentlich gar nicht alleine mit dem Hund gehen darf.