Beiträge von Hundundmehr

    Mein erster Gang wäre jetzt tatsächlich Röntgendiagnostik für Rücken, Hüfte, Hinterhand.

    Wenn es bei diesen ersten Aufnahmen Anhaltspunkte gibt, kann dort genauer hingeschaut werden, durch Aufnahmen in unterschiedlichen Perspektiven, oder auch CT z. B.

    Parallel dazu ein großes Blutbild; Kann in dem Alter nie schaden, sich zu vergewissern ob da die Werte alle im grünen Bereich sind, möglicherweise zeigt es aber auch Anhaltspunkte, wo noch mal genauer geschaut werden sollte.

    Ja, manchmal ist das schon zum Verzweifeln, dass unsere Hunde nicht sagen können, was mit ihnen ist, und wir uns Schritt für Schritt vorarbeiten müssen.

    Alles Gute deinem Hund!

    Ist diese Baby-Heilnahrung nicht stark gezuckert, wie es doch leider üblich ist bei Babynahrung?

    Jep, ist der Haupt-Kohlenhydratelieferant. Besteht bei der Babyheilnahrung hauptsächlich aus Glukosesirup und Lactose.

    Der Kot ist im Moment geformt, aber eindeutig mit Blut versetzt.

    Erbrechen war seit Mi Nachmittag nicht mehr.

    Ich meine auch, der geformte Kot liegt sicherlich an deinen Kochkünsten:bussi:

    Das ist ja schon mal ein kleiner Teilerfolg, es ist nicht nur für den Hund eine Erleichterung, keinen Durchfall zu haben, sondern wirkt auch der Dehydrierung entgegen - und spricht auch für eine bessere Aufnahme der Inhaltsstoffe beim Verdauungsprozess.

    Da ich nicht weiß, was du weißt, entschuldige, wenn ich Zeug erzähle, was du eh weißt.


    Dem Kinderarzt Ernst Moro gelang es vor der Entdeckung des Penicilins ( Antibiotika) um 1908 durch die Verabreichung der Karottensuppe bei Kindern die Sterberate drastisch zu senken, wenn diese an schlimmen Diarhoeen litten.

    Die Oligogalakturonide der Suppe wirken, indem sie im Darm an die Krankheitskeime andocken und zur Heilung verhelfen.

    Aber das weißt du bestimmt, denn man kann’s ja gut googeln.

    Das wusste ich z. B. nicht, danke für diese Information.

    Witzigerweise habe ich - aufgrund der Anmerkung von @Lorbas - mir mal ein Paket der Heilnahrung geschnappt, um mir die Analyse der Bestandteile genauer anzusehen, und habe dabei entdeckt, dass dort Galakto-Oligosaccharidsirup (aus Milch) enthalten ist.

    Ich will hier niemandem diese Heilnahrung "anpreisen und aufzwingen", habe einfach nur selber damit bei meinen Hunden supergute Erfahrungen mit gemacht - und teile sie hier einfach.

    Ich selber bin der Auffassung, wenn es einem Hund so dreckig geht und zu sehen ist, wie er unter der Gesamtsymptomatik abbaut - dann ist es egal, womit es gelingt ihn wieder etwas aufzupäppeln und die Symptomatik zu lindern, weil es ihm hilft, und er nicht noch weiter abbaut.

    Die Hinweise von Mehrhund , womit die Blutanteile z. B. im Kot erklärt werden KÖNNTEN, finde ich auch gut - es muss nicht immer gleich "etwas Schlimmes" dahinter stecken (wobei ich die Erkrankung von Erwin jetzt nicht bagatelliesieren will, um Gottes Willen, ich finde das richtig schlimm:(). Aber da ich selber auch gerne dazu neige, sofort an den Worst Case zu denken, wenn einer meiner Hunde nur einen Pups quersitzen hat ... finde ich es schon gut auch mal gesagt zu bekommen, dass diese Symptomatik durchaus andere, weniger schlimme Ursachen haben kann, wie z. B. Schleimhautrisse (in der Speiseröhre, aber auch im Darm).

    Dieses "Hängen in der Warteschleife" finde ich aber auch ganz furchtbar, und ich drücke hier die Daumen, dass es zumindest mit der Symptomatik (kein Erbrechen, kein Durchfall, Fressen des Angebotes der Kochkünstlerin :bussi:) so bleibt, und ihr Ulixes zumindest ein entspanntes Wochenende erleben könnt.

    Du kannst es auch pur versuchen, auf die Idee mit der Banane bin ich auch nur gekommen, weil sie den Brei etwas fülliger macht - und ja, Bananen fressen hier alle Hunde gerne.

    Oder du mischt etwas da rein, was dein Hund gerne frisst.

    Von den Olewo-Karotten hatte mein Vasco mal eine ordentliche Verstopfung ... seitdem kommen die nicht mehr ins Haus.

    Dann kommen sie mir schon bisserl vor, wie verzogene und verwöhnte Kinderlein. Das liegt aber weniger daran, dass sie die tiefergehenden Fragen der DFler überfordern würde, sondern man will diese Informationen und Fragen einfach nicht. Eben wie Du schon sagst, mundgerecht soll es sein, den Vorstellungen entsprechen.

    Die von mir fett markierten Passagen treffen es mMn auf den Punkt:

    Manche (Viele???) wollen diese Fragen und Informationen nicht, weil die Gefahr besteht, dass die eigenen Vorstellungen in Frage gestellt werden KÖNNTEN - und es ein Umdenken (und möglicherweise auch Aufwand) erfordert, um diese neue Sicht umsetzen zu können.

    Spoiler anzeigen

    Möglicherweise hat es aber auch mit der Angst vor dem Neuen, Unbekannten zu tun, denn es ist nur menschlich, sich lieber mit dem Bekannten - so problembeladen es auch sein mag - zu befassen, als sich auf etwas Unbekanntes einzulassen, was vielleicht neue Probleme mit sich bringt, die nicht mit den üblichen Routinen zu bewältigen sind ... oder eben nur mit einem Aufwand, den zu leisten man nicht willens oder auch in der Lage ist.

    Das ist aber keine Erscheinung der Neuzeit; Es kommt einem nur so vor, aufgrund der technischen Möglichkeiten, die das Internet bietet.

    Möhrensuppe habe ich ihm zu Beginn dauernd angeboten.

    Ab und zu hat er sie geschlabbert. Aktuell gewinne ich keinen Preis damit.

    Also wenn du den Kot festigen willst ... ich schwöre ja immer noch auf Baby-Heilnahrung

    Edit, weil zu früh abgeschickt:

    Mit schwarzem Tee aufgesetzt, den Brei etwas dünner, und dafür eine Banane reingequetscht.

    Fressen alle meine Hunde gern, ist schonend für den Magen, hat Kohlenhydrate ... und hatte bisher bei allen meinen Hunden einen Soforteffekt beim nächsten Kotabsatz.

    Was auch geht: Etwas von dem Breipulver unters Futter mischen. Habe ich immer nach einem Tag Heilnahrung-Diät am Folgetag gemacht, bzw. von Mahlzeit zu Mahlzeit etwas mehr vom gewohnten Futter damit vermischt.

    Wir drücken weiter die Daumen - hoffentlich kommen die Ergebnisse bald!

    Ja zu Beginn. Schau Dir die Würfe doch mal der Reihenfolge an. "Mehr" Nase ist hier relativ. Ziel ein kleines, winziges Bitzeli mehr Nase.

    Hab ich doch :denker:

    Genau darauf bin ich in meinem ersten Beitrag zu diesem Thema auch eingegangen:

    Außer dem F1-Wurf haben alle nachfolgenden Würfe wieder diese typische Nasenfalte, mal in mehr, mal weniger starker Ausprägung; Ein Hinweis auf eine wieder eingetretene Verkürzung des Fangs. Deshalb sehe ich da keinen wirklichen Fortschritt, zumal das Äußerliche ja keine Garantie für die Beseitigung der inneren, Atemprobleme verursachenden brachycephalen Aspekte ist.

    Fand es wesentlich prägnanter, dass das Zuchtziel augenscheinlich wieder im Ergebnis: Plattnase sein sollte.

    Ich hatte eines deren "Zuchtziele" schon so verstanden, dass es um mehr Nase geht.

    Was ja eigentlich schon mal gut ist.

    Wobei ich dir mit deiner Kritik Recht gebe: Das Zuchtziel ist wieder Plattnase.

    Eigentlich haben doch die letzten Jahrzehnte der Kurznasenzucht gezeigt, dass die Probleme größer werden, je kürzer der Fang wird.

    Hier müsste - auch beim Käufer - das Bewusstsein dahingehend geändert werden, dass dieses durch den kaum bzw. nicht mehr vorhandenen Fang hervorgerufene "Puppygesicht" für eine große Problematik innerhalb der gesamten Rasse sorgt.

    Habt ihr eigentlich gefunden, welcher "Verein" dahinter steckt, und auch "Papiere" ausstellt?

    (Beides in Anführungszeichen, weil ich die Qualität dieser Aussagen in Frage stelle.)

    Diese Vermehrer scheinen sehr hochmotiviert an ihr "Zuchtziel" herangegangen zu sein; Zumindest suggeriert dies deren Homepage, und wenn man sich mal die Auflistung der Untersuchungen ansieht, die der - aktuell zur Abgabe eingestellten - Zuchthündin beigefügt ist ... puh, kann so viel wirklich über Gentests/Untersuchungen festgestellt werden, und gibt es da tatsächlich soooo viele Baustellen?

    Was mir negativ aufgefallen ist: Das Hauptaugenmerk lag auf äußeren Merkmalen. Völlig außen vor waren aber die rassetypischen Verhaltensweisen, und ich frage mich, was man erwartet wenn man zwei Rassen, die nicht gerade mit Toleranz gegenüber anderen Hunden aufwarten können, miteinander verpaart.

    Außer dem F1-Wurf haben alle nachfolgenden Würfe wieder diese typische Nasenfalte, mal in mehr, mal weniger starker Ausprägung; Ein Hinweis auf eine wieder eingetretene Verkürzung des Fangs. Deshalb sehe ich da keinen wirklichen Fortschritt, zumal das Äußerliche ja keine Garantie für die Beseitigung der inneren, Atemprobleme verursachenden brachycephalen Aspekte ist.

    Mein Eindruck, aufgrund der Fragen, die diese HP offenlässt: Da hat jemand - unabhängig von dessen Motivation - mit, wenn überhaupt, dann nur "Halbwissen" - sein eigenes "Süppchen" gekocht, und das ist mir höchst suspekt.

    Die kleine Maus aus dem F-Wurf tut mir auch unglaublich leid ... :( quasi schon mit der Muttermilch eingeflößt zu bekommen, dass die eigene Mutter einen nicht mag - was macht das mit einem Welpen???

    Nein, das ist nicht "Sentimentalität einer Mutter", die diesen Gedankengang hervorruft, sondern das Wissen, dass auch Hunde eine Psyche haben, die ähnlich beeinflusst oder gar erkranken kann, wie die Psyche bei Menschen.