Der muss ned mal das Kind massregeln. Fou wuerde zu 99,9% kein Kind massregeln. Der wuerde es aber irgenwann das Hirn raushauen und dann schnappt sie den Ball ohne zu denken oder hinzuschauen. Da kann so schnell eine kleine Hand oder ein Fuss im Weg sein. Oder sie bombt das Kind einfach richtig um, weil es den Weg zum Ball versperrt und Abrissbirnen Hindernisse eben einfach aus dem Weg bomben.
Es ist so leichtsinnig was manche HH machen...
Erinnert mich an meinen Amigo.
Der kann auch so eine Abrissbirne sein, wenn er zu hochgepusht ist.
Dabei kann er - unter sorgfältiger Anleitung - ein absolut geeigneter Trainingspartner für Kinder sein. Kinder können mit ihm wunderbar lernen, sogar Kleinkinder.
Ich steh halt daneben, halte bei Bedarf die Kinderhand in der erforderlichen Position ... und zum Schutz mit meiner Hand.
Amigo, aber auch Vasco und Leif werden von mir bewusst kontrolliert, sobald Kinder in unseren Dunstkreis kommen. Ich muss erst mal herausfinden, welche Gefühle meine Hunde bei diesen (und deren Eltern) hervorrufen.
Warum nutzt der Mann also nicht die Freundlichkeit seiner Hunde und festigt diese, indem er solche Interaktionen mit Kindern gezielt steuert und beaufsichtigt? Davon würden die Kinder, und mehr noch seine Hunde profitieren, weil sie dadurch verlässlich werden können im Umgang nicht nur mit Kindern. Hunde sind so intelligent (was sicher seine Grenzen hat), aber bestimmte Lernerfolge lassen sich nicht sicher aus Chaos erlernen. Dazu braucht es Hilfen und gezielte Unterstützung seitens des verantwortlichen Menschen.
Eine Idee: Vielleicht reagiert der Mann ja weniger aggro, wenn man ihn mal von dieser Seite "packt", eben den Hinweis, diese "Kinderfreundlichkeit" gezielt zu nutzen, statt sie einfach chaotisch laufen zu lassen?
Ich selber habe bei solchen Geschichten, die hier verlinkt werden, aber sehr oft den Eindruck, es fehlt den Hundehaltern dieser Hunde der Blick/die Fähigkeit, sich in andere Menschen hinein zu versetzen, oder auch eine gewisse Vorstellungskraft über das, was sich aus bestimmten Konstellationen entwickeln könnte.
Wenn dann noch die Unfähigkeit dazukommt, selber Reagieren zu können, frage ich mich wirklich, wieso diese Menschen sich überhaupt einen Hund zugelegt haben.