Beiträge von Hundundmehr

    Bewundere Leute, die das schaffen. Ich bin froh, wenn ich nicht die Kekse in den Mund stopf und dem Hund die Pfeiffe zur Belohnung geb. :D

    You made my day :lachtot:

    Wobei... wieso kommt mir das so bekannt vor :denker: ... xD

    So ein Gorillapod wäre genial für meine Videokamera. Die ist auch wesentlich leichter zu bedienen, gerade wenn nachgestellt werden muss bei größeren Distanzen.

    Yeah - bald ist ja schon Weihnachten, mal sehen ob der (Weihnachts-)Mann noch ein Plätzchen im Geschenksäckchen hat!

    Die Bewegungsfreude ist ein sehr gutes Zeichen, und auch, dass er wieder ein wenig mehr verträgt.

    Ja, dass sich das jetzt an den Rippen nicht wirklich zeigt, ist betrüblich - aber doch nachvollziehbar, oder?

    Solange er nicht insgesamt weiter abnimmt, würde ich mir keine Sorgen machen.

    Das ist sicher leichter gesagt als getan, deshalb:

    Ich wünsche dir weiterhin gute Nerven, und Erwin weiterhin gute Genesung und Erholung :streichel:

    Ist es beim Gruppentraining nicht sinnvoller den Junghund frühzeitig aber sanft an das Arbeiten mit anderen Hunden zu gewöhnen?

    So habe ich damals den Intensivkurs für meinen Amigo empfunden.

    Ihm hat es extrem gut getan, andere Hunde bei der Arbeit zu sehen und dabei zu lernen, sich selber zurück zu halten.

    Ich bin mir bei ihm sehr sicher, dass er dies nur konnte aufgrund des Bewusstseins: Meine Zeit wird kommen!

    Eine total süße Geschichte :herzen1:, natürlich süß nur aus meiner Sicht:

    In einem locker geschichteten Totholzareal von ca. 20m² wurden mehrere Dummies geworfen. Die Hunde konnten das Werfen sehen, aufgrund des Areals hatten sie aber keine Sicht auf die abgelegten Dummies.

    Der Hund der vor uns dran war, hat ellenlang gesucht, ist dabei ein Dummy immer wieder fast überlaufen.

    Amigo saß neben mir (ungesichert), und hat mehrfach gezuckt, und mich auch 2 oder 3 mal angesehen.

    Echt, der hatte eine Denkblase über seinem Kopf in der stand: "Boah - du Depp, DA liegt das Dummy, DAAAAAA! Schon wieder :wallbash: - Mama - wann darf ich, darf ich???"

    Ich habe gelächelt, und bewegungslos gewartet...

    Schließlich wurde - für diesen Hund unbemerkt - vom Trainer ein weiteres Dummy ausgelegt, weil dem Hund sichtlich die Motivation ausging, und sein Einsatz zumindest mit einem Erfolg abschließen sollte.

    Danach waren wir dran. Ich kam gerade mal bis zum "A" von Apport, da schoß mein Amigo schon los und holte zielgerichtet und völlig ohne Zweifel genau das Dummy, welches der vorige Hund mehrfach fast überlaufen hatte.

    :ops:

    Der Trainer hat übrigens zu mir rüber gegrinst, als Amigo das zwischen mehreren Ästen verborgene Dummy "ausgrub" ... :D

    Mit Amigo habe ich die Basics in einem speziellen Kurs über 10 Unterrichtsstunden gemacht, und danach direkt das 2. 10-er Paket gebucht.

    Wir sind in ein Revier gefahren, waren 6-8 Hunde pro Unterrichtseinheit, und es wurden grundsätzliche Sachen im ersten Kurs erlernt, im 2. Anschlusskurs dann vertieft. Training war da ein mal die Woche.

    Die meiste Zeit haben wir dabei tatsächlich mit Warten und Beobachten, und ich als Mensch noch zusätzlich mit Zuhören verbracht, weil so viele kleine Dinge direkt im sehr vielfältigen Gelände erklärt wurden.

    Ich gehe seitdem mit einem ganz anderen Blick durch den Wald, sehe z. B. Astlöcher im Baumstamm, die wunderbar als Ablage für ein Dummy geeignet sind, finde mal ein schönes Stück Baumrinde, mit dem ich ein Dummy abdecken kann, um das Auffinden schwieriger zu machen, sehe Mulden im Gelände, Astgabeln, oder auch kleine Hügel, die der Hund überwinden muss, Totholzformationen in denen sich mehrere Dummies verbergen lassen, Areale mit gutem, nicht zu hohen Bewuchs für eine Frei-Verloren-Suche, Bewuchs/Areale die verhindern dass die gesamte Flugbahn des Dummy zu sehen ist und der Hund richtig konzentriert markieren muss ...

    Hach ja ... weil ich so meine unterschiedlichen Erfahrungen mit unterschiedlichen Übungsleitern gemacht habe ...

    Ich finde toll, wie viele Gedanken du dir machst, und mit wie viel Enthusiasmus dein Hund und du dabei seid.

    Dass du deine Gedanken sortierst, und dich dazu mit uns austauscht ... würde ich nicht unbedingt bei der Trainerin erwähnen.

    Präsentiere ihr einfach deine "sortierten" Gedanken ;)

    Momentan fasst nur jeder seinen eigenen Dummy an und keinen anderen, wurde wegen Corona so beschlossen.

    :headbash::headbash::headbash::wallbash:

    Hatte ich völlig ausgeblendet ... :ugly: sorry.

    Gefällt mir natürlich, dass dies berücksichtigt wird, gestaltet das Training aber etwas anders, als ich es kenne.

    Sprech doch deine Trainerin beim nächsten Mal an, auch hinsichtlich der Anregungen, die du hier bekommen hast.

    Vielleicht kann sie dir ja vor Ort für euch maßgeschneiderte Hilfen und Trainingsanregungen geben - immerhin sieht sie euch ja live.

    Ich hatte ja danach gefragt, wie oft/wie viel du trainierst:

    Training ist zweimal die Woche 1 Stunde und ich versuche noch einmal zwischendurch etwas zu machen um es nicht zu übertreiben. Das ist dann meistens nur eine Sache die vielleicht 5 Minuten dauert, oder ich schmeiß auch schon mal auf dem Spaziergang oder verstecke was.

    Zwei mal die Woche Training finde ich grundsätzlich nicht schlecht. Die Trainerin agiert doch auch als Helferin, heißt, sie legt zumeist selber die Dummies aus, bzw. wirft Markierungen?

    Gibt dem Hund auch so manche Hilfe, damit er eine Aufgabe lösen kann, während du wartest?

    Das ist eine große Hilfe, für euch, die du beim Alleine-Üben ja nicht hast (wenn du nicht mit jemandem unterwegs ist, der diese Aufgaben übernehmen kann).

    Ein wenig unklar ist mir, wie du alleine übst, also wann und wie oft du das machst.

    Ich selber habe Arbeitsphasen (Apportaufgaben) und Freizeit (einfaches Spazierengehen) von Beginn an ganz klar getrennt.

    Es gab nicht mal hier und mal da eine Aufgabe, sondern EIN von mir ausgesuchtes Areal, wo ich ganz gezielt 2 oder 3 Apportaufgaben vorbereitet habe - und davor und danach gab es nix außer normalem Spaziergang.

    Der Spaß bei deinem Hund reicht derzeit noch deutlich weiter, als seine Konzentrationsfähigkeit auf die Aufgaben.

    Verstehst du, wie ich das meine?

    Eine einfache Markierung habe ich schnell mal geworfen ... aber das ist nicht Sinn und Zweck von ernsthafter Arbeit, wo der Hund sich konzentrieren soll.

    Die Konzentration des Hundes beginnt schon bei der Vorbereitung der Aufgabe:

    Bei Fuß nehmen, den dort absetzen, wo er warten soll bis ich die Aufgabe vorbereitet habe.

    Bei einer langen Distanz muss der Hund z. B. Warten: Ich selber werfe vielleicht so 20-25m weit, will ich aber eine Distanz von 50m, dann muss ich erstmal 25-30m weg vom Hund, bevor ich das Dummy werfe.

    Dann gehe ich wieder zum Hund zurück, und schicke ihn dann.

    Natürlich kannst du auch das Dummy werfen, während der Hund neben dir sitzt, und dann erst einen Standortwechsel vornehmen, der dich noch weiter von dem Dummy wegbringt.

    Das Alles kostet aber Zeit - und in dieser Zeit ist der Hund aber konzentriert auf die Aufgabe, oder sollte es zumindestens sein.

    Da bist du ganz schnell bei 5-10 Minuten, vom ersten "bei Fuß" bis zum Bringen des Dummy zu dir.

    Eine Variation zum Etablieren von "Gehorsam" wäre dann noch folgende Variante:

    Du wirfst das erste Dummy, gehst zu deinem Hund zurück - und an ihm vorbei und legst 10m hinter ihm ein zweites Dummy aus. Dann gehst du zu deinem Hund und machst mit ihm gemeinsam einen Standortwechsel (speziell deinen Hund würde ich nicht von dieser Stelle aus auf das erste geworfene Dummy schicken - der Anreiz des nahen Dummies in seinem Rücken ist für ihn einfach noch zu groß), der dich deutlich in Richtung des ersten Dummies bringt.

    Dann schickst du ihn zum ersten Dummy, und wenn er das gebracht hat, wieder aus der Sitzposition neben dir zum zweiten.

    Für diese beiden Apporte hast du dann gut und gerne 15 min gebraucht.

    Das sind 15 min konzentrierte Arbeit für deinen Hund.

    Für dich übrigens auch;)

    Kommen dann noch unvorhergesehene Ablenkungen dazu - Spaziergänger mit/ohne Hund z. B., die ihr erst mal passieren lassen müsst - dann ist dieser Zeitraum noch größer ... und ich empfehle dir, dann dem Hund die Aufgabe etwas zu erleichtern, indem du z. B. die Distanz zum Dummy noch mal verkürzt, vielleicht sogar selber noch mal hingehst, es ihm zeigst - und dann erst schickst. Schließlich soll er die Aufgabe auch fehlerfrei lösen.

    Er bringt es sofort zu mir, stolz wie Bolle .

    Das ist super! Achte darauf, dass sich hier nicht auch einschleicht, dass er nicht mehr auf dem direkten Weg zu dir kommt. Dann kannst du das nutzen um ihm beizubringen: Nur der direkte Weg zurück zu mir ist richtig!

    Er läuft schon schnell, aber mit Nase unten und wenn er Überweg gerannt ist, dreht er sofort um.

    Du weißt aber schon: Ein guter Hund hat die Nase oft oben, im Wind. :bussi:

    Das lernt er noch. Eine Hilfe dabei: Das Apportel erhöht ablegen, klein damit anfangen und dann langsam Steigern.

    Ich nutze im Wald gerne umgestürzte Bäume/Baumwurzeln dazu.

    Neulich hatte eine andere Frau ihren Tennisball verloren, da hat er mir erst den Tennisball gebracht

    Toller Hund :herzen1:

    Leider für dich dumm gelaufen: Dein Hund hat entschieden, welche Beute er dir bringt - und sich für die für ihn höherwertige (den Tennisball) entschieden.

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    Wie ich das Gruppentraining kenne: Es gibt Aufgaben, die dazu dienen die Baustellen des Hundes festzustellen, als das, woran der jeweilige Halter individuell außerhalb des Trainingsplatzes dann arbeiten soll.

    Dann gibt es Aufgaben, die die Fähigkeiten des Hundes fordern und fördern sollen; Hier wird jedem Hund die für ihn individuelle Hilfestellung gegeben, derer er (noch) bedarf, um diese Aufgabe lösen zu können.

    Wie schon AnjaNeleTeam es gesagt hat: Übe lieber die einzelnen Bausteine.