Ich glaube jeder hier kann anerkennen, dass der Grundgedanke der HHF, sich im agressive Hunde zu kümmern, die keiner mehr haben möchte, grundsätzlich sehr lobenswert ist und war.
ABER die Umsetzung und Herangehensweise hat sich in eine völlig falsche Richtung entwickelt
Ja, der Grundgedanke an sich ist löblich.
Umsetzung und Herangehensweise haben sich jedoch nicht erst in eine falsche Richtung entwickelt - sie war von Beginn an falsch, konnte sich gar nicht anders entwickeln.
Schon die Aussage: "Die Hunde, die hier her kommen, wissen gar nicht mehr wer sie sind; Sie müssen erst mal wieder lernen, sich wie ein Hund zu fühlen." ist ... ![]()
Weiß irgend jemand von euch, wer und was ein Hund ist, und wie er sich zu fühlen hat um ein Hund zu sein?
ICH weiß das nicht ... ![]()
Daraus den Schluss zu ziehen, ein Hund müsse erst mal - unbeeinflusst vom Menschen - in einer größeren Hundegruppe lernen "wie ein Hund zu werden", ist deshalb einfach FALSCH.
Es lässt dabei völlig außer acht, was wissenschaftlich (siehe Kynologen wie Miklosi, Feddersen-Petersen, Bloch, Gansloßer, Riepe etc.) schon längst belegt wurde:
Hunde sind Haustiere, die ihre Nische, ihren Lebensraum in der Menschenwelt und mit dem Menschen HABEN.
Was die Hunde bei HHF in diesen großen Hundegruppen lernen:
Sich INNERARTLICH anzupassen, und dabei Instrumente zum Durchsetzen aus dem hündischen Sozialverhaltensrepertoire zu nutzen; Das ist Dominanz und Gewalt.
Darauf werden diese Hunde reduziert.
Haben sie diese Lektion "gefressen", übernimmt der Mensch die weitere "Erziehung" - und wendet dabei genau die Verhaltensweisen an, die der Hund zuvor unter Hunden als bewährt erlernt hat: Dominanz und Gewalt.
Das ist in den Videos zu sehen, ist mir zutiefst zuwider und wird von mir kritisiert.