Sinngemäß: Privatmensch kauft Hund vom Züchter. Hund zeigt mit +- 2 Jahren erste Anzeichen von Epilepsie. Hundebesitzer versucht an Infos zu kommen ob Geschwisterhunde auch betroffen sind. Da keinerlei Kontakt zu den anderen Welpenkäufern besteht findet dies über die sozialen Medien statt.
Macht der Züchter dicht, wäre mein nächster Schritt der Kontakt zum zuständigen Zuchtverband.
Gehört der Züchter keinem solchen an ... muss man als Käufer selber investieren und versuchen herauszufinden, ob hier möglicherweise aufgrund von unsachgemäßen Verpaarungen Qualzucht gemäß TSchG vorliegt.
Wurfgeschwister übers Internet suchen - ja, kann man machen.
Sobald aber ein Grund angegeben wird, der mit einer - möglicherweise sogar vererbbaren - Krankheit zu tun hat, ist der Zusammenhang offenkundig, dass der Züchter die Daten der Wurfgeschwister nicht rausrückt, sich also querstellt.
Da ist ein negativer Verlauf dieser Öffentlichkeitsmachung schnell erreicht.
Dazu kommt, dass nicht wenige Menschen tatsächlich dazu neigen, dem Verkäufer "eins Auszuwischen", ihn schädigen wollen. Das geht in Richtung Rache.
Ich würde so etwas nie in sozialen Netzwerken verbreiten wollen, das entspricht mir nicht.
Etwas anderes sind Berichte über professionelle Vermehrer. Aber diese haben i.d.R. Mitarbeiter, die regelmäßig die sozialen Medien durchforsten auf der Suche nach Negativkritiken, bei denen der Name genannt wird. Da kommt dann ganz schnell die Aufforderung, den Namen unkenntlich zu machen/zu entfernen, mit dem Hinweis auf rechtliche Schritte, die bei Nichteinhaltung dieser Aufforderung eingeleitet werden.