Es geht überhaupt nicht um Krankenversicherungen pro und contra. Macht doch ein eigenes Thema dafür auf ^^
Fakt ist, dass Tierarztbesuche teurer werden, und dass man, wie auch immer geartet, mehr Geld als vorher parat haben muss, um sein Hobby zu finanzieren.
So einfach.
Ob man was angespart hat, ne Versicherung hat, sich was bei Freunden leiht, öffentlich um Spenden bettelt oder ne Bank überfällt ist dabei egal.
Es gibt deutlich mehr Tierhalter als noch im 20. Jahrhundert, eben auch, weil Tierhaltung so billig geworden ist.
Den möglichen Kostenfaktor vor der Tieranschaffung zu berücksichtigen sollte selbstverständlich sein.
Dabei gibt es durchaus Tierhalter, die für sich eine "Obergrenze" haben, und bei deren Überschreiten einfach sagen: "Das war's - den Aufwand ist mir das Tier nicht wert.", aber eben auch durchaus Tierhalter, die die Kosten nicht wirklich überdenken.
Gerade für Letztere ist es aber wichtig, auch die Kosten zu berücksichtigen, und eben auch die wahrscheinliche Erhöhung, die hinsichtlich der Gesundheitsversorgung auf sie zukommt.
Immer wieder darauf hinzuweisen, egal ob es sich um eine Erstanschaffung handelt, oder ob sich ein zweites, drittes oder gar noch mehr Tiere angeschafft werden sollen, ist enorm wichtig.
Von meiner Tierärztin bekomme ich manchmal mit, dass sie Tiere vorzeitig einschläfert, weil deren Halter die Kosten für eine Lebensqualität-verbessernde medizinische Behandlung nicht übernehmen.
Ob sie das nicht wollen oder nicht können - danach frage ich dann nicht.
Ich finde es wichtig, diesen Posten schon vor der Anschaffung eines Tieres zu berücksichtigen, weshalb ich es wichtig finde, dass hier auf die wohl anstehende Erhöhung der Kosten für medizinische Behandlung hingewiesen wird.