Beiträge von Hundundmehr

    Ich kann solche Übungen nicht, weil mir da völlig die Erfahrung fehlt, und ich jetzt nicht aus lauter falschem Aktionismus "irgendwie irgendetwas" machen will...

    Unterwasserlaufband wäre z. B. eine völlig neue Erfahrung für mich.

    Natürlich könnte ich auch am See ein wenig im Wasser mit ihm laufen ... aber so völlig ohne irgendeinen Plan fühle ich mich nicht wohl.

    Der Muskelaufbau soll für Vasco mit seinen 13 Jahren zu mehr Lebensqualität führen (er würde gerne, aber der Hinterhand fehlt einfach die dafür nötige Muskelmasse), ohne dass es für ihn zu einer Quälerei wird.

    Wir wollten einen Hund zum liebhaben, kuscheln und tricksen. Ich dachte Welpen sind knuddelige kleine Wesen, die viel schlafen und keine beißenden Bestien, die sich nicht anfassen lassen.


    Aber jetzt ist sie eben so und wir müssen lernen mit einem aggressiven Hund zu leben.

    Hier mal ein Beispiel, wieso es euch nicht gelingen kann, die Tipps auch so umzusetzen wie sie gemeint sind, einfach weil es an Wissen und Empathie für den Hund fehlt:

    Auf wie vielen Seiten haben jetzt wie viele User verneint, dass euer Welpe aggressiv ist?

    Da ist nichts von durchgedrungen, ihr seid immer noch der felsenfesten Überzeugung, einen aggressiven Hund zu haben...

    Da fehlen mir echt die Worte.

    Ich versuche es trotzdem noch mal:

    Ein Hund hat keine Hände. Er erkundet und "begreift" seine Umwelt mit dem Maul (im Übrigen genauso wie Säuglinge, die auch erst mal alles in den Mund stecken zum Fühlen, Schmecken ... Kennenlernen).

    Euer ganzes Handeln, euer Umgang bringt den Welpen in die Situation, sein Maul verstärkt einzusetzen.

    Das hat aber nun mal spitze Welpenzähnchen - und weil er in dem Alter einfach noch nicht deren Einsatz dosieren kann, weil er genau das erst lernen muss (was eben genau die Beißhemmung ist, von der immer gesprochen wird) ... tut das oft weh.

    Daraus macht ihr ein: "Unser MopsWELPE" ist aggressiv."

    Was hier nur Kopfschütteln erzeugt - Euer. Welpe. Ist. Nicht. Aggressiv.

    Wofür euch völlig das Einfühlungsvermögen fehlt, ist: Mit eurem ganzen Umgang pusht ihr den Welpen nur noch mehr hoch, was dazu führt dass er noch unkontrollierter und vehementer sein Maul einsetzt.

    Ihn "runter zu fahren", nicht weiter aufzupushen, zu Lernen dass ihr ganz viele tolle Sachen mit euren Händen machen könntet wie Streicheln, Zergeln, Fellpflege etc. lernt euer Welpe dabei nicht.

    Was ich mit meinen Hunden als Welpe gemacht habe: Ich habe immer, wirklich immer, ein kleines, weiches, möglichst kuscheliges Spielzeug in der Hosentasche gehabt. Immer wenn ich mit dem Welpen befasst war, und er auf meinen Händen anfing rumzukauen, habe ich diese sanft entzogen und statt dessen das Spielzeug gezückt (meistens hatte ich es schon parat), und ihn darauf rumkauen lassen.

    Das gelingt nicht sofort, und erst recht nicht sofort dauerhaft - dazu braucht es Geduld und enorm viel freundliche Hartnäckigkeit.

    Schritt für Schritt haben meine Welpen dabei gelernt:

    - meine Hände sind nicht zum Kauen da

    - wenn er nicht darauf rumkaut, kann ich andere, viel schönere Sachen mit meinen Händen machen

    Ich kann nicht zählen, wie oft meine Hunde schon als Welpen glückselig mit den Beinen strampelnd auf dem Rücken lagen, und sich den Bauch kraulen ließen ... derweil sie ihr Kaubedürfnis an diesem weichen Spielzeug abreagieren konnten.

    Es hat einige Wochen gedauert, bis sie das wirklich zuverlässig machten, machen konnten - eben weil es ein Lernprozess ist.

    Das lernt ein Welpe aber nicht mit Zwangsbekuscheln und/oder Gewalt - denn beides führt nur dazu, dass er sein Maul immer mehr einsetzt, weil er keine Chance darauf hat zu lernen, was er anders machen kann.

    Wir wollten einen Hund zum liebhaben, kuscheln und tricksen. Ich dachte Welpen sind knuddelige kleine Wesen, die viel schlafen und keine beißenden Bestien, die sich nicht anfassen lassen.


    Aber jetzt ist sie eben so und wir müssen lernen mit einem aggressiven Hund zu leben. Zurückgeben oder woanders hin abgeben werden wir sie wahrscheinlich nicht. Wir haben schließlich Verantwortung übernommen und wer würde sie denn nehmen? Solche Hunde sind doch bestimmt schwer zu vermitteln?


    Wir werden eure Tipps umsetzen und hoffen das es sich bessert.

    Ihr solltet nicht die Tipps umsetzen in der Hoffnung, dass euer Hund dann mehr so wird wie ihr es erwartet habt.

    Was ihr benötigt ist ein Hundetrainer, der eure völlig illusorischen Knuddeltiervorstellungen mal auf den Boden der Tatsachen holt und euch klar macht, dass ihr euch mit dem Welpen ein Lebewesen zu euch geholt habt.

    Letztendlich ist es wirklich ärgerlich: Auf der einen Seite "schreit" alle User hier euer völliges Unwissen hinsichtlich Hunden so richtig an - auf der anderen Seite kommen dann aber so klare Aussagen, basierend auf Pseudowissen: "Wir wollen den Hund nicht in seiner Angst bestärken, weshalb wir diese ignorieren", oder "Die Vergleiche mit Menschenkindern sind befremdlich".

    Beides ist falsch (neben einigen anderen Sachen, die beiden nur mal als Beispiel).

    Mach dir bitte eines klar:

    Ein Hund ist ein Säugetier.

    Der Mensch ist ein Säugetier.

    Ziehst du die arttypischen Verhaltensweisen ab, dann bleibt: Unsere Gehirne sind GLEICH aufgebaut, wir lernen und wir fühlen (annähernd) gleich!

    Entweder gebt ihr den Mops ganz schnell wieder zur Züchterin zurück, die dann Besitzer für ihn sucht die genau wissen, was ein Welpe ist und ihn dementsprechend lieben und fürsorglich behandeln, damit er zu einem selbstbewussten Hund aufwachsen kann - oder ihr sucht euch ganz schnell Hilfe bei einem kompetentem Trainer, der euch mit dem Einfülltrichter die notwendige Basis einflößt, damit euer Welpe das bekommt, wessen er bedarf.

    Bei uns gab es auch immer alte und weniger alte Tage.

    Auch wenn ich ihn schrecklich vermisse, fällt es mir im nachhinein auf, dass es doch wesentlich mehr alte Tage als weniger alte gab und das tatsächlich auch für uns sehr anstrengend war. Vor allem dieser ständige Husten, wobei man ihm nicht mehr helfen konnte und einen das so verrückt gemacht hat, weil es einem so leid tat.

    Nun muss er nicht mehr husten und auch wir erholen uns etwas. Wenn es nur nicht so verdammt weh tun würde :(

    Wir können aber auch schon wieder gut übre ihn reden und auch lachen, wenn uns einfällt was der kleine Kasper für Blödsinn gemacht hat.

    :streichel:

    Geht mir auch so. Ist ein Auf und Ab, wobei das Ab weniger wird, Schrittchen für Schrittchen.

    Er fehlt.

    Unserem Vasco geht es seit der Osteopathie am Montag wieder gut. Letzten Freitag hat meine TÄ'in mehrere Röntgenaufnahmen gemacht, die Besprechung steht noch aus, weil sie einen Kollegen aus der Tierklinik gebeten hat, die Aufnahmen anzusehen.

    Es ist nur gemacht worden, was ohne Narkose ging.

    Spondylosen sind da, was nicht überraschend war, ansonsten sieht es ganz gut aus für Vascos Alter, Verschleiß, ein wenig Arthrose. Da hatte meine TÄ'in tatsächlich mehr erwartet.

    Ihr scheint das Herz aber etwas groß zu sein, und weil sie die Möglichkeit hat, den Röntgenspezialisten der Tierklinik dazu zu holen, muss ich da erst mal abwarten. Ist er auch der Meinung, gibt es einen Herzultraschall.

    Leider ist meine TÄ'in jetzt aber erst mal in Quarantäne, sie hat mir gestern mitgeteilt, dass es sie nun leider doch erwischt hat. Ihr vorsorglicher Selbsttest gestern war positiv, sie ist aber bisher symptomfrei. Sie hat es mir aber geschrieben, weil wir ja am Montag über eine Stunde gemeinsam in einem Raum waren, Fenster geöffnet, und beide mit Maske, Montag war ihr Test aber noch negativ.

    Ich drücke ihr die Daumen, dass es für sie und auch ihre Familie glimpflich verläuft.

    Vasco trägt jetzt an den Vorderpfoten Booties, er hat an beiden eine Entzündung, wobei die an der rechten Pfote etwas größer ist. Da bekommt er jetzt Zugsalbe drauf, das scheint zu helfen. Im Haus trägt er diesen weichen Kragen (damit er nicht selber "Wundversorgung" mit der Zunge macht), lauftechnisch kommt er mit den Booties super gut klar.

    Ich suche derzeit noch nach einer guten Physiotherapeutin bei mir in der Ecke, Vasco täten ein paar Muskeln mehr gut (auch deshalb die Röntgenaufnahmen). Leider ist die Physio meiner Wahl ausgebucht, da bin ich derzeit etwas ratlos :???:

    Deswegen mache ich auch solche Versteckspielchen nicht, weil man die immer mit der Angst des Hundes spielt, dem die Sicherheit durch seine Gruppe wichtig ist.

    Wobei das Schöne ist: Auch die Hunde, denen diese Sicherheit eigentlich nicht so wichtig ist, lernen diese Sicherheit "zu schätzen" - einfach durch Gewohnheit.

    Deshalb verlasse ich mich schon beim Welpen eben nicht auf irgendeinen "Folgetrieb", sondern gebe ihm von mir aus das Gefühl: Ich bin immer da.

    Hm - es gab bei mir einen "Warnpfiff" (Triller), den ich mit folgendem Verhalten von mir verknüpft habe: Getrillert - und dann von den Hunden weg gedreht und von ihnen weg gerannt. Später habe ich das dann an Stellen genutzt, wo ich nach wenigen Metern irgendwo "außer Sicht" verschwinden konnte.

    Dabei habe ich zunächst mit kurzen Distanzen und ohne jeglichen Ablenkungsreiz gearbeitet.

    Das habe ich schon bei den Jungspunden eingeführt, allerdings erst wenn sie aus den "Welpenschuhen" raus waren und schon eine vernünftige Resilienz hatten, um bei meinem Wegrennen nicht in die Panik zu geraten: "Wenn ich jetzt nicht mitrenne, isse weg :shocked: ".

    Versteckt habe ich mich allerdings auch ab und an - aber es waren nie meine Hunde, die mich dann "gefunden haben", sondern ich habe mich wieder in Sicht gebracht, bevor sie mich aufspüren konnten. Später, beim erwachsenen und schon weit ausgebildeten Hund, habe ich mich nicht mehr versteckt - ihre Nasenarbeit war dann schon so weit fortgeschritten, dass ich mir sicher war sie spüren mich auf; Bevor ein Hund selber auf den Trichter kommt: "Ach - ich finde meinen Menschen immer, weil ich eine gute Nase habe, also mache ich erst einmal das was mich gerade interessiert", habe ich solche Übungen lieber gelassen.

    Ich habe lieber darauf hin gearbeitet zu lernen, dass wir immer als Gruppe zusammenbleiben.

    Wenn ich abbiege und mitbekomme, einer meiner Jungs hat es nicht bemerkt, mache ich auch schon mal einen Hinweis, mit Aufmerksamkeitspfiff oder aber dem Stimmsignal "Hier lang". Ich finde es einfach nett, ein Familienmitglied nicht "im Regen" stehen zu lassen - und habe im Ergebnis Hunde, die sich immer mal wieder vergewissern, ob ich noch da bin.

    Edit: Oben, beim Triller, habe ich vergessen zu erwähnen, dass ich immer so weit gerannt bin, bis meine Hunde mich eingeholt hatten. Dann habe ich mich gefreut, und es gab Kekse, auch mal ein kleines Spiel.

    Danach hat er noch mal vorgestanden, konnte sich dann aber gut abwenden und wir haben noch ein wenig Reiz aushalten geübt. Hoffe, das wird keine Neverending Story bei uns. :fear:

    Nein, wird keine Neverending Story :D

    Dein Bube ist momentan in einem "hormonellen Umbau", das bringt eigentlich ad acta gelegte Verhaltensweisen wieder aus den Untiefen hervor - halte durch, verhindere diese Fehler (wie in deinem Beispiel mit Flexi) - und nach diesem Umbau arbeiten die grauen Zellen zwischen den derzeit zeitweise funktionslos scheinenden Ohren wieder so normal, wie Bobby es vor diesen "Hormonschwankungen" gelernt hat.

    Ja, weite Flächen laden mal so richtig zum Rennen ein.

    Finde ich gut bei meinen Hunden, gönne ich ihnen auch - wenn sie völlig tierfrei sind.

    Also auch keine Vögel in Sicht.

    Habe ich hier in meiner Gegend öfter mal - brach liegende Felder, die betreten werden dürfen (auch vom Menschen), wo ich jeden Vogel sehen würde. So ein Jungspund im Hormonrausch darf da nur laufen, wenn kein Vogel in Sichtweite ist.

    Weil: Rennen pusht die Hormone, und gepushte Hormone sind der beste Boden um "das hat der doch sonst nie gemacht"-Verhalten hervorzurufen. (Ich denke, das war auch bei Eros der Trigger, um der Schwalbe doch noch mal nachzujagen).

    Wir haben irgendwie das leicht lustige/leicht frustrierende Problem, dass Cheese so ein Sichtjäger ist, dass er wirklich so gar nichts findet :grinning_squinting_face: also das Leckerli kann 5cm neben seiner Nase sein, das findet er nicht, und gibt dann auch sofort auf. Macht "keks schmeißen" als Belohnung komplizierter, und damit sind auch einige Jagdersatz-angebote raus.

    Ehrlich?

    Ein Keks ist doch auch langweilig.

    Unsere Hunde "leiden" keinen Hunger, und beim Erfüllen des Jagdbedarfs geht es nicht um die Leckerchen, sondern um das TUN.

    Das beglückt unsere Hunde - mit dem Hormon Dopamin, welches zufälligerweise genau dafür verantwortlich ist, dass ein Hund ausdauernd jagt, und sich auch durch Misserfolg nicht davon abhalten lässt, es immer wieder zu versuchen.

    So'n Keks macht unseren Hund für den Moment vielleicht glücklich, durch das Schlucken/Kauen - aber Dopamin bekommt er dadurch nicht.

    .......................

    Wenn ich schwierigere Suchaufgaben einüben wollte, habe ich gerne folgenden "Trick" genutzt, um eine Hilfe für den Hund zu geben:

    Das Apportel wurde mit etwas Leberwurst/Käse oder Ähnliches eingerieben.

    Das habe ich dann schwieriger versteckt, wobei der Schwierigkeitsgrad abhängig war vom Ausbildungsstand des Hundes.

    Als Beispiel: Hund soll lernen, dass ein Apportel nicht immer auf dem Boden zu finden ist. Das ist gerade bei der Frei-Verloren-Suche wichtig um einen Hund zu lehren, die Nase "in den Wind" zu hängen, um dort Duftspuren aufzunehmen und diesen zu folgen.

    Bei den ersten Versuchen, ein Apportel z. B. an einem Ast (für die ersten Male ca. 50cm über dem Boden) aufzufinden, hilft ihm diese markante Duftspur des Apportel dabei, über seine Nase herauszufinden wo es ist.

    Für's Bringen bekam der Hund dann ein Stück der Leberwurst oder dem Käse, mit dem ich das Apportel eingerieben habe.

    Mich hat immer der Ehrgeiz glücklich gemacht, mit dem meine Hunde ein Apportel aufspürten - sie konnten sich dabei so richtig ausleben, ihre ganzen Sinne einsetzen, und der Anblick eines Hundes, der dann voller Stolz kommt uns seine Beute präsentiert, ist einfach unbezahlbar.

    Dieses Leuchten in den Augen :herzen1:

    ......................

    Gestern hat mich ein großes Stück Baumrinde auf dem Weg liegend "angesprungen" ... xD

    Ich dachte nur: "Ja!!!!!" - und habe es von Leif unbemerkt aufgenommen und damit ein etwa einen Meter neben dem Weg - also noch nicht im Unterholz - ausgelegtes Apportel abgedeckt.

    Dann habe ich Leif zu mir gerufen, ins Fuß genommen, und ihn vom Weg aus aus etwa 3m Entfernung zu diesem verborgenen Apportel in die Nah-Verloren-Suche geschickt.

    Weil ich das erste Mal ein so verborgenes Apportel für ihn ausgelegt hatte (deshalb eben auch so nah), hat er von mir noch eine Hilfe bekommen: In unmittelbarer Nähe der Baumrinde bekam er von mir den Suchen-Pfiff, als Hinweis: DA ist es irgendwo.

    Er wurde auch langsamer, ging aber an der Baumrinde vorbei, stutzte, blieb im Umkreis von unter einem Meter um diese Rinde herum, hielt die Nase mehrfach hoch, wieder am Boden - es war richtig zu sehen, wie es in seinem Kopf qualmte: "Verflixt - hier irgendwo muss das Teil doch sein, aber ich seh es nicht :motzen: "

    Er hat dann - deutlich für mich sichtbar - immer mehr lokalisiert, wo die Duftspur am Stärksten war, bis er feststellte: An der Rinde.

    Die hat er dann angefangen zur Seite zu schieben, er wurde richtig eifrig weil er merkte, auf der richtigen "Spur" zu sein - und die "Gier", mit der er dann das Apportel aufnahm, um es mir anschließend zu präsentieren, war für mich einfach sehr beglückend.

    Leckerchen sind Verstärker, aber kein Jagdanreiz.

    Bei Preisen im fünfstelligen Bereich kenne ich allerdings etliche, die dann sagen: "Nö - das ist es nicht wert."

    Kommt doch auch immer darauf an, worum es sich dabei handelt, welche Qualität für das jeweilige Tier dann rumkommt.

    Persönlich habe ich schon mehrfach die Meckerei erlebt, wenn Patientenbesitzer eine Behandlung bezahlt haben: "Boah, für das bisschen jetzt 120 Euro ....!".

    Ja, und wenn diese jetzt 10 oder 20 Euro mehr bezahlten müssen, überlegen sie sich tatsächlich, ob sie die medizinische Versorgung beim nächsten Mal ihrem Tier tatsächlich zukommen lassen - oder eben nicht.

    Für andere ist vielleicht der Hinweis wichtig, eine gute Beratung über spezielle Makler bekommen zu können. Eben auch, weil auch die Folgekosten einer Notfallbehandlung ziemlich zu Buche schlagen.

    Es geht überhaupt nicht um Krankenversicherungen pro und contra. Macht doch ein eigenes Thema dafür auf ^^


    Fakt ist, dass Tierarztbesuche teurer werden, und dass man, wie auch immer geartet, mehr Geld als vorher parat haben muss, um sein Hobby zu finanzieren.

    So einfach.

    Ob man was angespart hat, ne Versicherung hat, sich was bei Freunden leiht, öffentlich um Spenden bettelt oder ne Bank überfällt ist dabei egal.

    Es gibt deutlich mehr Tierhalter als noch im 20. Jahrhundert, eben auch, weil Tierhaltung so billig geworden ist.

    Den möglichen Kostenfaktor vor der Tieranschaffung zu berücksichtigen sollte selbstverständlich sein.

    Dabei gibt es durchaus Tierhalter, die für sich eine "Obergrenze" haben, und bei deren Überschreiten einfach sagen: "Das war's - den Aufwand ist mir das Tier nicht wert.", aber eben auch durchaus Tierhalter, die die Kosten nicht wirklich überdenken.

    Gerade für Letztere ist es aber wichtig, auch die Kosten zu berücksichtigen, und eben auch die wahrscheinliche Erhöhung, die hinsichtlich der Gesundheitsversorgung auf sie zukommt.

    Immer wieder darauf hinzuweisen, egal ob es sich um eine Erstanschaffung handelt, oder ob sich ein zweites, drittes oder gar noch mehr Tiere angeschafft werden sollen, ist enorm wichtig.

    Von meiner Tierärztin bekomme ich manchmal mit, dass sie Tiere vorzeitig einschläfert, weil deren Halter die Kosten für eine Lebensqualität-verbessernde medizinische Behandlung nicht übernehmen.

    Ob sie das nicht wollen oder nicht können - danach frage ich dann nicht.

    Ich finde es wichtig, diesen Posten schon vor der Anschaffung eines Tieres zu berücksichtigen, weshalb ich es wichtig finde, dass hier auf die wohl anstehende Erhöhung der Kosten für medizinische Behandlung hingewiesen wird.