Beiträge von Hundundmehr

    BlueDingo_Finn Superschöne Bilder, was für tolle Oldies :herzen1:

    Unser Vasco hat heute seine 2. Anabolikaspritze bekommen, die erste ist gut angeschlagen, und jetzt schauen wir mal, ob wir da auch noch etwas mehr erreichen können.

    Muskelaufbau ist schon ganz gut, vor Allem da wo Muskeln hinsollen... meine TÄin hat bisher beim Einsatz von Anabolika keine guten Erfahrungen gemacht, meint aber, es liegt eher an den Haltern der Hunde; Diese haben wohl nicht entsprechend die Hunde bewegt, weshalb die Wirkung nicht den erwünschten Erfolg brachte.

    Vasco ist wohl ihr erster Patient, bei dem das Anabolika auch die gewünschten Effekte zeigt :cuinlove:

    Nächste Woche Freitag gibt es wieder eine Blutabnahme, drückt mal die Daumen dass sich seine Schilddrüsen- und Leberwerte verbessert haben.

    Vasco ist auf jeden Fall wieder munterer, bewegungsfreudiger und auch stabiler in der Hinterhand.

    Auch seine Entzündung in der Pfote scheint gut auf die Antibiotika anzusprechen, ich hoffe inständig, dass wir da um eine OP drumherum kommen - denn das würde uns im Muskelaufbau wieder zurückwerfen.

    Manchmal habe ich das Gefühl, ich kann derzeit immer nur zwischen Teufel und Belzebub entscheiden... :(

    Die Tendenz ist aber zumindest positiv, und ich freue mich über jeden Tag, den unser oller Kerl noch mit so viel Lebensfreude verbringt :herzen1:

    Unsere TÄ operiert auch. Allerdings operiert die halt in der Praxis. Da ist sicher die Betreuung im Anschluss sehr gut, aber ich weiß halt nicht, wie gut die aufgestellt ist, wenn was schiefgeht.

    Frag sie doch, was sie dazu meint.

    Meine TÄin operiert auch, schickt aber im Zweifelsfall lieber zur Tierklinik, weil die Aufstellung dort besser ist, sowohl was helfende Hände als auch die technischen/medizinischen Möglichkeiten betrifft.

    Möglicherweise kann deine Tierärztin auch einige Voruntersuchungen machen, die dann nicht mehr in der Klinik gemacht werden müssen, sodass dort nur die eigentliche Behandlung/OP gemacht wird.

    Bei meinem Vasco machen wir ja Muskelaufbau, und meine TÄin und ich haben jetzt aufgrund der Beobachtungen in der letzten Zeit besprochen, dass wir zunächst einmal auf einen dreiwöchigen Abstand gehen.

    Dafür reduzieren wir die Dosis wieder auf die normale Menge - wir hatten ja jetzt mehrfach die nächsthöhere Dosis genommen, was auch für 2 oder 3 Monate besser war, aber die letzten beiden Male war die 4. Woche schon mühsamer für Vasco, weshalb wir die letzte Librelaspritze schon nach 3 Wochen gegeben haben.

    Es war deutlich zu sehen, dass es Vasco schon am Tag darauf besser ging, weshalb die nächste Spritze dann auch schon für Ende nächster Woche geplant ist, dann sind 3 Wochen rum.

    Ob wir dauerhaft bei 3 Wochen bleiben, lassen wir die Zeit entscheiden. Möglicherweise tut ihm der Muskelaufbau so gut, dass wir evtl. wieder auf 4 Wochen gehen können, da müssen wir einfach schauen.

    Wow, was für ein Unterschied!

    :herzen1: :herzen1: :herzen1:

    Im ersten Video, der linke Hinterlauf ... :( ... das tat beim Zusehen bei mir schon richtig weh :(

    Im zweiten Video - da ist das der Hund, der aus dem Liegen aufhüpft, um dann mit den beiden Knalltüten mitzumischen?

    Kaum zu glauben, dass dies ein und derselbe Hund ist, einfach nur Waaaaahnsinn :cuinlove:

    Ich drücke die Daumen für noch eine lange, schöne und so bewegungsfreudige Zeit :bussi:

    Der Artikel heißt "Negative Verstärkung". Direkt da drunter steht dann: "Ungewollte Verstärkung eines negativen Verhaltens"

    Über negative Verstärkung wird in dem Artikel nicht gesprochen. Wieso dann der Titel?

    Weil der Titel: "negative BEstärkung" lautet ...

    Gemeint ist damit: Wie schaffe ich es durch meine Reaktionen auf von mir unerwünschte Verhaltensweisen, den Hund im Zeigen dieser unerwünschten Verhaltensweisen noch mehr zu bestärken - und erreiche damit genau das Gegenteil von dem, was ich eigentlich will?

    Hat mit "negativer Verstärkung" aus den Lerntheorien gar nix zu tun, und wird deshalb da auch nicht erklärt.

    Meine Hunde haben alle keinen von mir vorgegebenen, festen Radius.

    Ich arbeite mit der "unsichtbaren Leine", also der Kontrollierbarkeit meiner Hunde, und deren Länge ist vom Alter und dem Stand der Zuverlässigkeit abhängig - und von meiner Sicht |)

    Ich bekomme Herzklabastern, wenn ich meine Hunde nicht sehe.

    Auch macht es einen Unterschied, ob wir uns in dem Gelände auskennen oder nicht.

    Bei bekanntem Gebiet ist der Radius größer, bei unbekanntem halten sich meine Hunde deutlich näher bei mir/uns auf. Liegt aber auch möglicherweise daran, dass ich in unbekanntem Gebiet unbewusst eher einwirke und sie ausbremse, und das sich irgendwie bei meinen Hunden "verinnerlicht" hat.

    Vasco ist in seinen guten Zeiten sehr weit vorgelaufen, er durfte das immer wenn es möglich war, weil er auch bei großen Distanzen über 100m oder auch mehr absolut verlässlich war.

    Amigo brauchte auch nie einen Radius einhalten, hatte aber auch nie die Tendenz zu so großen Distanzen wie Vasco. Bei ihm waren so 50-100m Entfernung die Regel.

    Leif zeigt die Tendenz, Distanzen wie Vasco schätzen zu lernen. Bei ihm lasse ich so große Distanzen aber noch nicht zu, bis 100m ist (bei entsprechendem Areal) für mich noch verlässlich zu regulieren, ob das auch auf noch weitere Distanzen funktioniert ... will ich bei ihm noch nicht ausprobieren.

    Ich liebe es, meinen Hunden diese großen Radien erlauben zu können, weil sie so ihren eigenen Bewegungsdrang ausleben können, und nicht meinem Tempo angepasst gehen müssen.

    Gibt mir die Möglichkeit, die Alltagslektionen wie "Sitz auf Distanz", "Warten" und auch den Rückruf immer wieder aufzufrischen und damit zu verfestigen.

    Sie schauen aber auch immer mal wieder zu mir hin, das habe ich nicht explizit geübt.

    Ich glaube eher, dies hat sich aus unserem "Gemeinschaftssinn" entwickelt, wir sind als Gruppe unterwegs und achten auf den anderen.

    Da bin ich wohl deutlich in Vorleistung getreten, denn beim Welpen war immer ich diejenige, die ihm bei seinem Erkundungsdrang gefolgt ist und in seiner Nähe blieb.

    Jeder freiwillige Blick zu mir, aber auch jeder Blick auf Ansprache gab dabei ein positives Feedback, oft verstärkt durch ein Leckerchen.

    Allerdings sind meine Hunde nicht permanent am Ende ihres Radius unterwegs, das wechselt ständig von -20m bis zu 100m, so wie es ihren hündischen Interessen gerade entspricht.

    BlueDingo_Finn : Die Reaktion deiner Mitmenschen ist aber verdammt empathielos ... :wuetend:

    Du bist nicht empathielos, und empfindest Trauer bei dem Gedanken an die Endlichkeit des Lebens deines Hundes :streichel:

    Erzähle den Menschen von deinen Gefühlen, die mit dir mitfühlen, es tut gut, seine Gefühle äußern zu können bei Menschen, die diese Gefühle verstehen und behutsam damit umgehen.

    Es gibt im Alter immer Tage, wo es nicht gut, oder sogar ziemlich schlecht geht. So lange die guten Zeiten noch überwiegen, und die schlechten mit Medikamenten erträglich gestaltet werden können, ist das Leben noch lebenswert.

    Alt werden wir - hoffentlich - alle, dass dies mit Beschwerden einhergeht, ist völlig normal.

    Macht euch einfach noch eine schöne Zeit :streichel:

    Aber warum lasst ihr das ran an euch?
    Warum darum diskutieren :ka:

    Hm - weil wir hier in einem Forum sind, welches zum Austausch einlädt?

    Weil Aussagen Meinungen bilden (können)?

    :denker:

    Ich bemühe mich sehr, Menschen - auch im Reallife - zu vermitteln, dass Hunde denkende und fühlende Lebewesen sind, die eben nicht machtlos ihren Trieben ausgeliefert sind und entsprechend handeln müssen, sondern durchaus mit Hilfe ihre Hirnmasse zu verlässlichen Partnern und Begleitern im Leben werden können.

    Tust du doch auch. Nur weil deine Hunde ggf. ein Problem mit Menschen haben, die in der Naehe niesen, sind Hunde die da nicht ausloesen noch lange keine desinteressierte Mitschlurfhunde ohne Schutztrieb o.ae. ...

    Darum geht es, Massai

    Hunde sind denkende und fühlende Lebewesen - und weil sie Denken können, können sie lernen, u. A. auch, erst zu Denken, und dann zu Handeln.

    Das Schutzverhalten eines Hundes ist eine Motivation, und nicht nur ein Trieb, und es gibt Menschen, die sich verdammt viel Mühe geben, wohlüberlegt und mit Wissen gepaart, um die natürliche Fähigkeit eines Hundes, Gefahren von Nicht-Gefahren zu unterscheiden, so zu verfeinern, dass er es "abkann", zufälligerweise mal berührt zu werden.

    Wie weit das gelingt, ist zum Einen von den Fähigkeiten des jeweiligen Menschen (und dessen Prioritäten) abhängig, und hat seine Grenzen natürlich auch im Typ des Hundes.

    Im Typ - nicht in der Rasse.

    Als Jugendliche habe ich knapp 2 Jahre lang den jungen Schäferhund eines Freundes betreut; Dieser wurde im Übrigen auch im Schutzdienst ausgebildet (eine Zeit lang auch von mir) und des Nachts als Hof-Wachhund eingesetzt. Tagsüber war er im Hofzwinger, und weil ich die Zeit dafür hatte, habe ich mit ihm täglich lange Spaziergänge gemacht.

    Sehr schnell im Freilauf (was zu der Zeit noch überall, auch innerstädtisch, möglich war).

    Einmal habe ich ihn zu einem schulischen Event mitgenommen, hunderte von Schülern von der 5.-13. Klasse im Wald - und Falk ist dort nicht nur völlig problemlos, unangeleint und ohne Maulkorb, mitgelaufen - den hat die johlende Masse an Kindern und Jugendlichen überhaupt nicht gejuckt, ob die ihn mal zufälligerweise oder gefragt antatschten, hat er mindestens als "nicht bedrohlich" eingestuft, ein Streicheln sogar genossen.

    Kurz - dann zog er weiter, Umwelt erkunden.

    Das ging bedenkenlos.