Beiträge von Hundundmehr

    Sie hält deine Wunschrasse und lebt im gleichen Haus wie du, also gleiche Lebensbedingungen für den Hund.

    Die Lebensbedingungen ändern sich aber zum Jahresende, wenn ich mich recht erinnere gibt es dann eine Wohnung im Erdgeschoss, mit Gartennutzung, und wenige Fußminuten zu Wald/Feld :denker:

    Ein Welpe soll dann im Februar 2023 einziehen, die Bedingungen dafür sind sicher idealer als in der jetzigen Wohnsituation.

    Könnt ihr das bitte per PN ausmachen?
    Es nervt!

    Danke!

    Überlies es doch einfach ;)

    ... und mach mit dem weiter, was ich als Abschluss unter meinem letzten post schrieb:

    Denn das ist ja, worum es hier in dem Thread eigentlich geht: Wir bemühen uns, dem Threadersteller Amarandh zu vermitteln, seine Rassewahl doch zu prüfen und zu bedenken, dass der Husky nicht die erste Wahl für die Vorstellungen für das Zusammenleben ist, einfach aufgrund der Lebensumstände, die der Threadersteller derzeit lebt und bieten kann.

    Nochmal: Nein, das steht da nicht, schau mal hier:

    Ja, ich bin nicht blöd, schau mal hier:

    https://abload.de/image.php?img=huskygii5w.png

    :upside_down_face:

    Warum zeigst du jetzt einen Bildausschnitt der Seite, die ich in meinem Vorpost verlinkt habe?

    Betrachte es doch mal so:

    Wir sind uns beide einig, dass es selbstzusammengeschustertes Geschwurbel ist, was auf dieser Seite steht.

    Ich denke, die Wahl des Ausdruckes "negative Verstärkung" ist einfach zufällig, und lehnt sich nicht an den feststehenden Fachbegriff aus den Lerntheorien an.

    Auch wie sie unter den einzelnen Unterpunkten des Artikels "Negative (=schlechte) Bestärkung des Huskies" zum Thema "Strafe in der Erziehung des Huskies" schreibt, ist - sorry für den Ausdruck, aber - selbstzusammengeschwurbelter Scheiß, bar jeglichen wissenschaftlichen Kontextes.

    Das passt ja auch zu dem was Czarek sofort aufgefallen ist: Es gibt keinerlei Hinweise darauf, welches Zertifikat vorliegt, oder welchem Verband diese scheinbare Therapiehuskie-Ausbilderin angehört.

    Fazit: Jemand der sich für einen Husky als Hund interessiert, und auf diese Seite gerät, denkt doch erst mal: "Wow - der Husky hat ja eine super Eignung als Therapiehund - da haben ja alle, die mich vor der Anschaffung eines Huskies warnen, weil er ja angeblich so schwierig zu erziehen und viel zu eigenständig ist, total unrecht!"

    Denn das ist ja, worum es hier in dem Thread eigentlich geht: Wir bemühen uns, dem Threadersteller Amarandh zu vermitteln, seine Rassewahl doch zu prüfen und zu bedenken, dass der Husky nicht die erste Wahl für die Vorstellungen für das Zusammenleben ist, einfach aufgrund der Lebensumstände, die der Threadersteller derzeit lebt und bieten kann.

    Potato Du missverstehst das - ein Hund kann sich bei jeder Jagdsequenz (Stöbern, Suchen, Hetzen, Stellen und Erlegen der Beute) eine Dosis Dopamin abholen, egal worauf er spezialisiert ist.

    Er bekommt nicht automatisch den größten Dopaminkick bei seiner Spezialisierung, nur weil er darauf spezialisiert ist.

    Auch die anderen Jagdsequenzen des Jagdverhaltens haben einen hohen Selbstbelohnungseffekt.

    Unter Umständen, je nach Erfahrung des Hundes, sogar mehr als die eigentliche Spezialisierung.

    Nochmal: Nein, das steht da nicht, schau mal hier:

    Informationen rund um die Erziehung eines Siberian Husky (huskyzucht.info)

    Da ist ein Punkt mit dem Titel: Negative Bestärkung

    Klickst du darauf, erscheint der Titel: Information zur Erziehung/Negatives

    Untertitel: Negative Bestärkung des Siberian Husky

    Dann sind einzelne Punkte aufgeführt, einer davon ist "negative Verstärkung", was als "ungewollte Verstärkung" verstanden wird (steht ja auch darunter).

    Diese Seite zur "negativen Bestärkung" hat nullkommanull mit Lerntheorien zu tun.

    Mich beschleicht auch der Verdacht, dass da jemand geschrieben hat, der noch nicht mal von der Existenz der Lerntheorien weiß, und deshalb auch nicht weiß dass er mit dem Begriff "negative Verstärkung" eigentlich einen determinierten Fachbegriff nutzt - und zwar falsch.

    Da steht aber auch nix mit Strafe.

    Setzte überall wo "negativ" steht, einfach das Wort "schlecht" ein - dann wird es auch für den Leser, der sich etwas mit Lerntheorien auskennt, etwas weniger schmerzhaft beim Lesen ;)

    .....................

    Ein sehr interessanter Kommentar zu dieser Seite kommt von Czarek:

    Ich sehe da keine Zertifizierung oder Verband, in dem die Menschen mit ihren Hunden arbeiten.

    Stelle mir aber gerade vor, wie eine Katze über den Weg läuft, während der Blindenführhund seinen Menschen über die Straße führt...

    Für jemanden der sich mit der Materie nicht auskennt, kommen solche Seiten evtl. seriös an, und suggerieren die hohe Tauglichkeit des Siberian Husky als Therapiehund.

    Erinnert mich an eine Begebenheit mit unserem Amigo:

    Es war feste Pflicht, beim Italiener eine Portion Pizzabrötchen mitzubestellen, egal ob im Restaurant oder beim Lieferservice nach Hause.

    Wenn wir mit Essen fertig waren, gab es für die Jungs immer 2 Pizzabrötchen, bis dahin blieben sie entspannt und ruhig wartend bei Tisch liegen.

    Zuhause, Pizzataxi, wir waren fertig und hatten den Jungs auch schon ihren Anteil gegeben.

    Es waren aber noch Brötchen übrig, für jeden Hund zwei - aber die wollten wir für den nächsten Tag aufbewahren.

    Die Tüte lag noch auf dem halbhohen Wohnzimmertisch ... und Amigo hatte für Pizzabrötchen eine "feine Antenne" ... xD

    Normalerweise liegen die Jungs glücklich wieder in der Gegend rum, wenn sie ihren Anteil bekommen haben - aber Amigo meinte wohl an dem Tag: "Mehr Pizzabrötchen machen noch glücklicher!" ... und so stand er immer wieder auf, schlich um den Tisch herum, sah von der Tüte zu uns und wieder zur Tüte, legte sich seufzend hin, stand wieder auf ... seine Blicke zu uns wurden immer intensiver, nahezu hypnotisch: "Gib! Uns! Mehr! Pizzabrötchen!!!".

    Zu süß :herzen1:

    Wir ließen uns aber nicht erweichen, ich war schon gedanklich dabei, aufzustehen und die Brötchen in die Küche außer Sichtweite zu bringen, weil dann Ruhe gewesen wäre ...

    ... als Amigo wieder aufstand, sich an den Tisch stellte, einen Blick zu uns warf ... und dann gaaaaanz vorsichtig, nahezu behutsam, seine Nase Richtung Pizzabrötchentüte bewegte, ca. 2 Millimeter vor der Tüte stoppte, den berauschenden Duft aus der Tüte mit einem tiefen Zug durch die Nase inhalierte, dann gaaaaanz langsam den Kopf wieder zurückzog, um dann gaaaaanz vorsichtig seine Schnauze auf der Tischkante abzulegen.

    Natürlich nicht ohne uns immer wieder schmachtende, herzzerreißende Blicke zuzuwerfen: "Och Büüüttte! Büttebüttebütte ... gib uns doch noch ein leckeres Pizzabrötchen ... es sind doch noch welche da! :pleading_face: :pleading_face: :pleading_face: "

    Mein Mann und ich nur :herzen1: :herzen1: :herzen1:

    Die Pizzabrötchen haben natürlich nicht bis zum nächsten Tag überlebt ... xD