https://m.facebook.com/story.php/?sto…100044562994368
Das hab ich grad zufällig bei Facebook gelesen …
Schau dir doch mal an, wer dieser Tierarzt ist ...
Keine seriöse Quelle, wirklich nicht...
https://m.facebook.com/story.php/?sto…100044562994368
Das hab ich grad zufällig bei Facebook gelesen …
Schau dir doch mal an, wer dieser Tierarzt ist ...
Keine seriöse Quelle, wirklich nicht...
Ich verstehe auch, dass das meine Perspektive als Halterin ist und es für Tiermediziner:innen super belastend ist, Hunde mit Heilungschancen einzuschläfern.
Nur kurz dazu: Das ist absolut gängige Praxis, und schockt keinen Tiermediziner, sondern ist Alltag.
Dabei geht es noch nicht einmal um sauteure Operationen; Auch Medikamente, die dann z. B. lebenslang monatlich an dreistellige Beträge kratzen, sind für einen nicht unerheblichen Teil der Tierhalter zu viel - nicht für den Geldbeutel, sondern weil der Aufwand/Ertrag-Vergleich aus Sicht des jeweiligen Hundehalters zu ungünstig ist.
Das jetzt einfach mal ganz wertfrei, weil diese Kosten-Ertrag-Rechnung auch sehr individuell und eben nicht nur von materiellen Bedingungen abhängig ist.
Ich verstehe nicht, warum hier Beispiele angeführt werden über Leute, die sich den Tierarztbesuch nicht leisten WOLLEN, um die geht es doch gar nicht. Solche Leute gab es schon immer, wird es auch immer geben.
Um genau diese geht es doch auch nicht.
Aber dieses "Tiere sind halt Luxus"-Argument, hmm. Wenn man diesen Gedanken konsequent weiterdenkt, sollten sich am besten wirklich nur die oberen Zehntausend Haustiere zulegen. Denn auch der Gutverdiener kann unverschuldet in die Armut, ins Existenzminimum rutschen.
Siehst du - und genau das macht mich persönlich sauer.
Luxus ist nicht nur den oberen Zehntausend vorbehalten.
Ich empfinde es immer stärker, dass in unserer Wohlstandsgesellschaft das Gefühl für den Luxus, der in unserer Gesellschaft nun einmal vorherrscht, verloren gegangen ist.
Ich will hier keine Vergleiche zu Früher vs. Heute aufstellen.
Für mein Gefühl werden aber viele Sachen und auch Bequemlichkeiten als selbstverständlich und normal empfunden, die bei genauer Betrachtung tatsächlich Luxus sind.
Natürlich gibt es Luxus, der nur "den oberen Zehntausend" möglich ist.
Vieles ist aber luxuriös (=geht über die Bedürfnisse des Grundbedarfes hinaus), und eben zugänglich auch für Menschen, die nicht zu diesem Millionärsbereich gehören.
Allerdings ist es nötig, aufgrund der beschränkten Möglichkeiten abzuwägen, welcher Luxus tatsächlich zu leisten ist.
Mir geht es dabei um genau die Tierhalter, die ihr gesamte Leben so knapp kalkulieren, dass der Luxus Tierhaltung eigentlich nicht zu leisten ist - weil eben noch nicht einmal der "Gau" einer mehr als den täglichen Bedarf übersteigenden tierärztlichen Behandlung abgedeckt ist.
Sich bewusst zu werden, dass Tierhaltung Luxus ist, der einer entsprechenden Absicherung bedarf, dass hier eben auch mehr in den Fokus gerät, monatliche Kosten entweder fürs Sparkonto oder für eine Versicherung einberechnen zu müssen, ist nichts was jetzt durch die neue GOT entstanden ist - sondern schon immer bestanden hat.
Die neue GOT bringt es nur ins Bewusstsein, vielleicht auch deshalb, weil es natürlich auch die trifft, die jetzt tatsächlich "in den Arsch gekniffen sind".
Für mein Empfinden ist diese Änderung im Bewusstsein für Tierhaltung längst überfällig - dem Tier zuliebe.
Es liegt in der Verantwortung des Tierhalters, sich vor der Anschaffung eines Tieres darüber Gedanken zu machen, wie er/sie gewährleisten kann, auch die Kosten übernehmen zu können die den alltäglichen Bedarf überschreiten.
Dieses Problem existierte schon lange vor der Erhöhung der GOT, die Brisanz dieser Problematik wird nur durch diese Erhöhung deutlich mehr in das Bewusstsein gebracht.
Tierhaltung die nicht zu einem wirtschaftlichen Nutzen betrieben wird, war schon immer Luxus.
Etwas, was durch die immens günstig gewordenen Kosten für den normalen, täglichen Bedarf der Tierhaltung leicht vergessen wird.
Meiner Meinung nach wird es allerhöchste Zeit für das Bewusstsein, bei der Tierhaltung eben auch zu berücksichtigen dass mehr erforderlich ist als "Wurmkuren und Impfungen", um der Verantwortung für ein Lebewesen gerecht zu werden, welches sich nicht ausgesucht hat zu wem es kommt.
Tierhaltung ist Luxus - und muss es auch bleiben.
Dem Tier zuliebe.
Als die TÄ das Herzgeräusch bei Cheese gehört hat, ist mir mitten in meinem Schock auch aufgefallen, dass sie gesagt hat ein Herzultraschall würde herausfinden, ob er eine behandlungspflichtige Erkrankung hat. Ist das so, dass es bei bestimmten Erkrankungen gesetzlich vorgeschrieben ist, dass diese behandelt werden mssen?
Ich meine, hier liegt ein sprachliches Missverständnis vor.
Manche Erkrankungen müssen nicht zwingend medikamentös behandelt werden, wenn ein bestimmtes Stadium noch nicht erreicht ist.
Ist ein bestimmtes Stadium erreicht, kann nur noch durch eine entsprechende Behandlung Besserung/Linderung/weiteres Fortschreiten verhindert werden.
So war wohl auch dieses "ist behandlungspflichtig" gemeint - nicht als gesetzliche Verpflichtung, sondern als unabdingbare Handlung, wenn man das Leben des Tieres (langfristig) erhalten will.
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Das Tierschutzgesetz verpflichtet nicht zur Behandlung eines Tieres.
Es verpflichtet dazu, ein Tier nicht unnötig leiden zu lassen.
Es gibt aber eben immer die Wahl, statt teurer Behandlungen das Tier Töten zu lassen, wenn das Leiden groß genug ist.
5000-6000 Euro fuer nen Kaiserschnitt bei einem normal grossen Wurf wuerde hier faktisch bedeuten, der Wurf wurde einige tausend Euro Minus bringen..
Und ja..man kann das natuerlich auf den Welpenpreis umlegen. Aber die Kaeufer haben ja auch die gestiegenen Kosten in anderen Bereichen zu tragen. Irgendwann ist die Grenze des 'das kann ich als reinen Welpenkaufpreis tragen' erreicht...
Würde zumindest bei einigen Qualzuchtrassen, bei denen per se keine natürlichen Geburtsvorgänge mehr an der Tagesordnung sind, zu einem "natürlichem Verschwinden" dieser Rassen führen ...
Ich habe jetzt auch mal ne Frage, manchmal weiß ja hier jemand was.. Bekannter hat Wald, Brandenburg falls dass wichtig ist, und weil da immer alle Leute mit Auto rein gegurkt- Tor und Ruhe. Jetzt hat sich Förster beschwert, muss frei sein. Waldgebiete blablabla.. Muss dass wirklich? Ich mein, an vielen Waldwegen sind doch Schranken, Tore.. Feuerwehr hat Schlüssel, Jagdpächter auch, wer muss da noch reindürfen? Spaziergänger können vorbeilaufen, es ging eben nur um die Autofahrer..
Ungefähr die Hälfte der deutschen Wälder wird privat bewirtschaftet, jetzt überlege mal, jeder private Waldbesitzer würde eine solche Zugangssperre anbringen - mit wie vielen Schlüsseln müsste der Förster dann rumfahren, wie viele Ersatzschlüssel benötig er für die Waldarbeiter?
Solche Absperrungen müssen beantragt und genehmigt werden.
Evtl. sind diese rot-weißen Absperrplanken, die mit einem genormten Spezialschlüssel entfernt werden können, eine Alternative?
Aber auch hierfür ist eine Genehmigung notwendig.
Es gibt eine Betretungsrecht der Wälder - auch der in privater Hand - für die Allgemeinheit.
Die Eigentumsrechte am Wald sind also eingeschränkt.
Das finde ich auch gut.
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Der von dir beschriebene Umgang mit dem betreffenden Waldstück, insbesondere der Vandalismus, gefällt mir natürlich nicht.
Gibt es am Eingang des Weges kein Schild, welches darauf hinweist dass der Weg für motorisierte Fahrzeuge gesperrt ist, und nur Forstfahrzeuge dort fahren dürfen?
Mit einem solchen Schild kann jeder, der dort widerrechtlich fährt/parkt, angezeigt werden.
Wo zum Teufel kann man denn außerhalb der Onlinewelt ein Heizkissen kaufen? Also so ein Oldschool Teil, wo man noch warmes Wasser einfüllt.
Sämtliche kleine Kramläden wie Kik, McGeiz, Tedi und Co haben sowas nicht, kein Rossmann, kein DM
Ich such doch kein rosa Einhorn, sondern einfach nur ein Heizkissen
Du meinest eine Wärmflasche?
Bei Amazon gibt es die massig (vermutlich auch als rosa Einhorn), aber Apotheken haben so etwas immer, nur nicht in so riesiger Auswahl.
Ich werfe mal wieder Dogcoach rein - auch die Shelljacken sind wind- und wasserdicht, und haben diese Rückentasche (neben vielen anderen Details).
Dazu gehört u.a. die Miete, die er bezahlt (und nicht die Miete des Kunden) und z.B. auch die örtlichen Verhältnisse.
Nicht zu vergessen die Ausstattung der Praxis; Rückert hat in dem Podcast mal ein paar Ausstattungskosten genannt, z. B. Röntgenapparat, oder auch ein Augeninnendruckmessgerät - da kommt Einiges an Kosten zusammen.
Auch wie die individuellen Kosten berechnet werden, gibt er beispielhaft an.
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In der Klinik in Hofheim habe ich mitbekommen, dass die Patientenbesitzer bei einem geplanten OP-Termin bei der Abgabe des Tieres bezahlen müssen - ob jetzt den gesamten (kalkulierten) Betrag, oder ob das die Hälfte war, habe ich jetzt nicht mitbekommen.
Wohl mitbekommen habe ich, dass die betreffende Patientenbesitzerin unter Tränen diskutiert hat, von einer Freundin unterstützt wurde, irgendwie wohl die "Erlaubnis" des Partners per Telefon einholen musste für diese "Vorkasse" - und dann noch schauen musste, wie sie diesen fast 4-stelligen Betrag noch bis zum Morgen organisiert bekommt.
Ich kann diese Zahlungspraxis verstehen - erst Recht, nachdem der Rückert in dem Podcast erzählte, wie hoch sein Verlust in den ersten 10 Jahren mit eigener Praxis war, weil er da noch die übliche Praxis des In-Rechnung-Stellens angewandt hat ... und auf reichlich sitzen geblieben ist...
Beim Hundekongress gibt es heute (kostenlos) ein Interview mit dem Rückweg über die neue GOT (im Bezug auf Abrechnung).
https://www.hundekongress.com/ralph-rueckert-luxusgut-hund-mb2s/
Habe ich die erste halbe Stunde bisher gehört, zeitlich passt gerade nicht mehr.
Lohnt sich, sehr nachvollziehbar, was da gesagt wird.
Ja, die Erhöhungen werden stellenweise sehr weh tun, und einige werden dabei "in den Arsch gekniffen" (O-Ton Rückert, so würde ich es aber auch ausdrücken).
Beeindruckt hat mich seine Aussage zum Ländervergleich der Kosten und dem Prozentsatz der Tierkrankenversicherungen: Die Kosten in anderen europäischen Ländern sind teilweise 2-3mal so hoch, aber der Anteil an Tierkrankenversicherungen liegt z. B. in Großbritannien bei 80-85% (bei Hunden? weiß ich jetzt grad nicht mehr) ... in Deutschland liegt dieser Anteil bei sagenhaften 5%... ![]()
Für mich ist die Anpassung der GOT nachvollziehbar, und ich gehe davon aus, dass zukünftig bei der Kalkulation der Kosten vor der Anschaffung eines Tieres eine Tierkrankenversicherung fester Posten dieser Kalkulation sein wird.