Beiträge von Hundundmehr

    Wenn Hundehalter sich bei mir bedanken für die Zeit, die ich (freiwillig angeboten) aufwende, um für eine schöne Interaktion zwischen Hunden zu sorgen...

    So wie letztens das jungen Paar mit 13 Wochen altem Welpen.

    Der war sichtlich ... hm, ängstlich trifft es nicht so ganz, es war so etwas zwischen "beeindruckt" und sehr vorsichtig dem "großen, fremden" Hund gegenüber.

    Der Kleine brauchte eine ganze Weile bis er sich vorsichtig-neugierig an den liegenden Vasco rantraute, und als er etwas "aufgetauter" war wurde meine Frage, ob wir vielleicht noch mal ein kleines Stück zusammen gehen sollen, mit einem freudigen "Ja, gerne :cuinlove: " beantwortet.

    Wir sind dann noch ca. 100m in 10 Minuten weiter zusammen gegangen, Vasco hat in der Zeit sehr viele "interessante" Stellen beschnüffelt, einige davon auch markiert - und der Kleine ist mit von ihm gewählten Sicherheitsabstand hinterher, und hat dann auch die Stellen interessiert beschnüffelt, die zuvor "der Große" so interessant fand.

    Immer wenn Vasco ihm mal den Kopf zuwandte, ging der Kleine auf mehr Abstand - und Vasco hat ihn dann wieder ignoriert und "sein Ding" weitergemacht, ohne von dem Zwerg weiter Notiz zu nehmen.

    Letztendlich hatte der Kleine genügend Mut gefasst ... und lief zu Vasco, als dieser gerade wieder eine Stelle inspizierte, um dort gemeinsam mit ihm, quasi "Nase an Nase" dort zu schnüffeln.

    Kurz danach haben wir uns dann verabschiedet, für den Kleinen war das erst mal genug zu verarbeiten.

    Die Jungen Leute haben sich dann noch mal bedankt für dieses schöne Erlebnis mit und für ihren Kleinen, und dass ich mir die Zeit dafür genommen habe ... :herzen1:

    Ich habe ihnen gesagt, es wäre auch mir eine große Freude gewesen :herzen1: (ja, sowas freut mich wirklich :nicken: ), und ihnen noch viel Spaß und Freude mit ihrem Familienzuwachs gewünscht.

    Haben eure Hunde grundlos "Feinde".

    Also jemanden, den sie absolut nicht ausstehen können, obwohl nie was passiert ist und der andere Hund eigentlich sehr nett ist?

    Also ich stelle bei sowas erstmal grundsätzlich in Frage, ob mein Empfinden "der andere Hund ist eigentlich sehr nett" auch wirklich zutrifft :ka:

    Mein Hund wird schon einen Grund haben, warum er den anderen nicht mag ...

    ... und im Zweifel berufe ich mich da auf die weise Aussage der Züchterin meines ersten und dritten Hundes: "Jeder Hund sollte einen Lieblingsfeind haben (dürfen)!"

    In diesem Punkt gestehe ich meinen Hunden die gleichen Rechte wie auch mir zu - und: Ich mag auch nicht jeden Menschen.

    Wichtiger ist mir der Umgang damit:

    Mein Hund soll lernen, diesem Hund so weit es möglich ist auszuweichen.

    Dazu muss ich ihn lehren, sich darauf verlassen zu können dass ich diese "Animosität" von ihm

    - erkenne

    - akzeptiere

    - und in weiser Voraussicht agiere und für die Möglichkeit sorge, diesem "Lieblingsfeind" auch so weit aus dem Weg gehen zu können, dass die Luft für meinen Hund nicht "vergiftet" ist.

    Das heißt trotz neuem Vertrag bin ich nicht aus meinem entlassen?

    Nein, bist du (leider) nicht.

    Dann hat der Vermieter die Wohnung aber ja momentan doppelt vermietet? Kann er das einfach machen? Was bedeutet das für mich und die Nachmieterin, was für den Vermieter? Hat er durch den Vertrag nicht auch ein Interesse daran, der Nachmieterin die Wohnung zu beschaffen?

    Nein, er hat sie noch nicht doppelt vermietet, denn der neue Mietvertrag gilt ja erst in Zukunft.

    Welche Interessen der Vermieter verfolgt, weiß ich leider auch nicht.

    Wenn du Pech hast sind ihm die daraus evtl. für ihn resultierenden Kosten egal, Hauptsache er kann dich ärgern ...

    Was weder du noch die Maklerin machen kann und darf: Über Fremdeigentum bestimmen.

    D. h., weder kann die Maklerin ohne Einverständnis des Eigentümers (Vermieters) eine Übergabe vollziehen, noch kannst du eine gültige Übergabe für die Wohnung in Eigenregie machen.

    Der Vermieter weiß um seine Machtposition, und dass es dich sowohl materiell als auch nervlich mehr kostet als ihn.

    Selbst wenn du über den gerichtlichen Weg (Teil-)Recht bekommst, hast du bis dahin erhebliche Kosten aus eigener Tasche vorzulegen.

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    Sind die Punkte, die der Vermieter in diesen Aufhebungsvertrag geschrieben hat, für dich wirklich so nicht hinnehmbar, vielleicht weil mit hohen Kosten verbunden?

    Ich möchte frühzeitig aus meinem Mietvertrag und habe eine Nachmieterin gestellt, der Vermieter hat mit dieser einen Mietvertrag geschlossen, beide Seiten haben bereits unterschrieben, der Vertrag kann allerdings theoretisch noch bis zum 26.09. (Montag) seitens der Nachmieterin widerrufen werden (Fernabsatz).


    Er hat mir einen Aufhebungsvertrag zugeschickt, dieser ist für mich jedoch so nicht akzeptabel und ich habe einen Gegenvorschlag gemacht, den mein Anwalt beim Mieterschutzbund für mich formuliert hat.

    Die Kündigung einer Wohnung bedarf immer der Schriftform.

    Da erst jetzt ein Aufhebungsvertrag gemacht werden soll, liegt diese schriftliche Kündigung ja noch gar nicht vor.

    Die Wohnung ist also immer noch ungekündigt an dich vermietet, weshalb der neu abgeschlossene Mietvertrag mit der Nachmieterin keine rechtliche Grundlage hat, um diesen durchzusetzen.

    Also ja, es muss diesen schriftlichen Aufhebungsvertrag geben, damit er die kurzfristig geplanten Schritte (Wohnungsübergabe) überhaupt einleiten darf.

    Dass der Vermieter jetzt die Situation ausnutzt, um dich unter Druck zu setzen, ist mies.

    Unsere Gelenkkapseln für unsere Hündin gehen zu neige.

    Ich gebe einen Gelenkmix von napfcheck.de, Chondroitin, Glukosamin und Kollagenpeptide.

    Ist in Pulverform und lässt sich daher leicht mit dem Futter vermengen.

    Tabletten sind nicht so der Hit für unseren Vasco.

    Vasco hat letzte Woche im Anschluss an seine Osteo Anabolika bekommen.

    Seither gehe ich täglich mit ihm zum See, Wassertreten.

    Gestern waren wir bei der Tierärztin, Blutwerte besprechen, und sie meinte auch, er wäre stabiler geworden in der Hinterhand.

    Die Blutwerte waren leider auffällig, Schilddrüsenunterfunktion, Leber- und Harnstoffwerte sind auch nicht ok, was aber mit der Schilddrüse zusammenhängen könnte. Er bekommt jetzt Tabletten, und in 4 Wochen ist Kontrolle. Sollten die Leberwerte dann nicht ok sein, wird geschallt, dafür müsste ich aber in die Klinik, was immer mit langen Wartezeiten verbunden ist.

    Bei Vascos altersentsprechenden Baustellen schauen wir einfach nur, noch möglichst viel Lebensqualität hinzubekommen.

    Ich bin auf der Suche nach einer guten Physio, wenn hier jemand eine/n kennt im PLZ-Bereich 476.., der noch Termine frei hat, würde ich mich über einen Tipp freuen.

    Ach ja - irgendjemand hatte hier auch erwähnt: Ein Lob/Leckerchen hebt das Kommando auf.

    Ja, genau das tut es.

    Deshalb ist es wichtig, dem Hund direkt nach dem Lob/Leckerchen erneut ein Signal zu geben.

    Je nachdem wie intensiv im weiteren Verlauf trainiert wird, und welche Auffassungsgabe der Hund hat, lernt der Hund dann irgendwann auch, dass ein Lob/Leckerchen ein Kommando nicht aufhebt.

    Heute im Wald: Leif läuft voraus, kommt an eine Wegkreuzung, die ich nicht einsehen kann, sieht etwas, schaut zu mir, setzt sich.

    Braver Hund, zeigt mir an dass da etwas kommt, bekommt dafür natürlich ein Lob - und direkt darauf ein "Bleib".

    Sitz wäre blöd, denn das tut er ja schon, wenn ich will dass er das was er selber gemacht hat auch weiter macht, gibt es das "Bleib".

    Etwas später sieht er irgendetwas im Unterholz, schaut - und setzt sich (Das hat er ja noch nie gemacht :shocked: ).

    Gab natürlich ein Lob - und ein "Bleib".

    Gestern mit jemandem unterhalten, Hunde legen sich hin. Bin dann einige Schritte gegangen um ein Dummy aufzuheben, wollte mich aber weiter unterhalten. Damit die Hunde mein Bewegen nicht als Startschuss zum Fortsetzen des Spaziergangs ansehen, gab es ein "Bleib".

    Im Kommando "Fuß" setzt sich der Hund automatisch, sobald ich stehenbleibe. Will ich ohne ihn weitergehen, bekommt er ein "Bleib" und setze mich erst dann in Bewegung.

    Die erste Basis für das "Bleib" wurde beim Aufbau des "Sitz auf Distanz" geschaffen: Der Hund sitzt vor, und ich gehe einige Schritte rückwärts, behalte den Blick dabei auf den Hund gerichtet, und gebe dabei körpersprachlich unterstützt das Signal "Bleib".

    Im weiteren Verlauf lässt sich das "Bleib" sehr vielfältig einsetzen, z. B. auch wenn ich das Haus verlasse und nicht will dass der Hund mitkommt.

    Auch heute: Ich war vollgepackt mit Sachen, u. A. eine frische Decke für den Kofferraum.

    Die Hunde kamen mit zur Tür, bekamen dann von mir ein "Nein - Bleib", und ich ging alleine, brachte erst alles zum Auto.

    Das vorangehende "Nein" bezog sich auf ihr Vorhaben, mich zu begleiten. Das stand nämlich in der Denkblase über ihrer Stirn, weil sie genau wussten, dass ich jetzt mit ihnen den mittäglichen langen Spaziergang machen werde.

    Sowohl im Alltag als auch im Sportgebrauch macht das "Bleib" für uns sehr viel Sinn - und ist nicht aus irgendeiner Inkonsequenz entstanden, sondern ganz gezielt aufgebaut und geübt worden.

    Bei einem intrinsisch vom Hund ausgeführten Verhalten gibt es keine Auflösung durch den Halter.

    Will ich dieses Verhalten unter Kommando stellen, gibt es ein "Bleib" - dann weiß der Hund, er soll dies zuvor freiwillig gezeigte Verhalten fortführen, bis ich es auflöse.

    Nicht nur für mich, auch für den Hund ist es verwirrend, oder gar sinnbefreit, wenn er ein Kommando bekommt, welches er schon ausgeführt hat.

    Von meinen Eltern habe ich erfahren, das die Besitzer gerade wohl 6 Wochen im Urlaub sind, und der Sohn der Nachbarn war gegen 17.00 kurz da, wohnt aber nicht mehr dort und ist deshalb auch kurz darauf wieder gegangen.

    Bei einem jungen/jüngeren Hund würde ich wohl ein sehr ernsthaftes Wort mit den Nachbarn reden, und auch darauf hinweisen, dass deren "urlaubsbetreuung" für den Hund wohl doch eher tierschutzrelevant ist.

    Dieser Hund ist aber alt ... und die einzige Möglichkeit, die mir einfällt um diesem Hund wirklich zu helfen, wäre den Sohn abzupassen und eine Mitbetreuung anbieten, und nach diesem Urlaub auch direkt mit den Nachbarn zu sprechen, und Hilfe anbieten.

    Die Terrassentür "aufbekommen" ... puh, fremdes Grundstück betreten und sich Zugang verschafft, das könnte rechtliche Konsequenzen haben.

    Ich hätte die Hündin zu mir genommen und einen Zettel an die Türe geklebt, wo sie zu finden ist.

    Oder die Polizei benachrichtigt (Ruhestörung, Hund sich selbst überlassen, Nachbarn 6 Wochen in Urlaub).

    Sauer macht mich das schon sehr - wer einen alten Hund über so eine lange Zeit alleine lässt bei einer (scheinbar) dermaßen schlechten Betreuung ... dem liegt nichts mehr an dem Hund, und sowas macht mich traurig und auch wütend.

    Trotzdem steht für mich an oberster Stelle, wie dem Hund geholfen werden kann.

    Was aber auch möglich ist: Vielleicht wohnt der Sohn ja auch während des Urlaubs der Eltern in deren Haus, als Haus- und Hundesitter, und hat den Hund im Garten gelassen weil er später wie da ist?

    Ist auch nicht schön für den Hund, aber auch hier könnte man ja dem Sohn Unterstützung anbieten.

    Also beim nächsten Mal einfach den Hund holen, Zettel an die Tür, und dann beim Abholen die Gelegenheit nutzen zu einem Gespräch auf freundlicher Basis.

    Laufwege mit Teppich auslegen ist vermutlich die beste Idee für das Problem. Nicht schön aber zweckmäßig.

    Doof ist dann immer nur, dass es nicht wirklich hygienisch ist, wenn er Urin oder Kot verliert (

    Es gibt tatsächlich speziell waschbare Teppiche, bei denen die Rutschhemmmatte direkt mitgeliefert wird.

    Ich persönlich habe mir einige schöne Badezimmermatten zugelegt, die sind waschbar, pflegeleicht, haben eine rutschhemmende Unterseite und sind auch schnell wieder trocken nach dem Waschen.