Beiträge von Hundundmehr

    Ich versuche mal einen Break ...

    Ihr Lieben - da ist eine noch sehr junge Erwachsene, die sich mühsam das Geld zusammengespart hat, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen.

    Voller Freude hat sie ihr Geld zusammengerafft, und die nötige Grundausstattung - mit ein wenig Kinkerlitz versehen, dem doch mageren Geldbeutel entsprechend - besorgt.

    Jetzt bekommt sie hier eimerweise kaltes Wasser übergeschüttet, und auch vom Tierarzt eine Information die sie so gar nicht nachvollziehen kann - und geht natürlich erst einmal zur Züchterin, die ihr natürlich versichert, alle würden ihr Blödsinn erzählen, ihr Mops wäre völlig gesund.

    Die Erkenntnis, dass sie ausgerechnet von der Züchterin in gar keinem Fall bestätigt bekommen KANN, dass die Züchterin Qual züchtet ... braucht doch eine Zeit, um bei ihr anzukommen.

    Liebe @Mona852 , du machst gerade eine Erfahrung, die ich keinem Menschen wünsche, erst recht nicht einem so jungen Menschen, der sich mühevoll einen Traum erfüllt und direkt zu Beginn solche Hiobsnachrichten bekommt.

    Lass das alles erst mal sacken, und wenn du Hilfe benötigst um an seriöse, medizinisch fundierte weitere Informationen zu gelangen, melde dich einfach.

    Lieber Gruß

    Moni

    Ahhh. Ja das ist wirklich sehr seltsam und dürfte nicht so sein. Übrigens macht es preislich keinen Unterschied, die Ahnentafel kostet den Züchter was unter 20 Euro und selbstverständlich ist die im Preis immer mit drin. Die Papiere gehören immer zum hund. Eine Nicht-Weitergabe wird auch abgestraft vom Verband aus.

    Schick doch mal @Lockenwolf oder mir eine Nachricht, wer das ist? Hundundmehr

    :ka:

    Ich wurde gerufen - und bin verwirrt?

    :???:

    Was für mich persönlich wirklich schlimm ist:

    Die TE ist das typische Beispiel dafür, wie wenig Liebhaber der brachyzephalen Rassen fähig sind, Argumente wirklich zu reflektieren.

    Da sagt ein Tierarzt, der ja nun wirklich eine äußerst fachlich fundierte Ausbildung hat, dass die Augen deines Welpen sehr weit vorstehen und eine Baustelle sind, die viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt bedarf - und du, @Mona852 , kannst das so überhaupt nicht nachvollziehen, weil du deinen Hund HÜBSCH findest?

    Verdammt, was hat "hübsch finden" denn mit den patologischen Auswirkungen zu tun, die deine Vorlieben bei den Äußerlichkeiten (was hattest du geschrieben - "süßes Knautschgesicht" oder ähnlich?) bewirken?

    Was du hübsch findest, wird ausschließlich durch Qualzucht bewirkt.

    Das du deinen Hund hübsch findest, ändert für deinen Hund nichts, aber auch gar nichts daran, dass er aufgrund dieser "hübschen" Attribute lebenslang! leiden wird.

    Nur weil du das hübsch findest ...

    Liebe TE, es tut mir leid, dass ich jetzt mit meinem Vorpost so einfach in deinen Thread reingeplatz bin.

    Ich bin hier durch Zufall wegen einer anderen Sache bezüglich der von mir stark kritisierten Userin gelandet.

    Gerade hier im Dogforum gibt es einige wirklich erfahrene Schäferhundhalter, die hoffentlich gute Ideen und Anregungen und evtl. auch Hilfen hinsichtlich eurer Frage geben können.

    Viel Erfolg bei eurer Suche nach einem für euch passenden Hund!

    *EDIT by Mod: Geloescht*.

    Die anderen Schäferhunde dort sind alle unpassend für Kinder wegen bissig und so. Aber überlege es dir @Bubble99

    Schäferhunde gibt es tonnenweise im Tierschutz!

    Du empfiehlst allen Ernstes einer Familie mit kleinen Kindern einen Schäferhund aus dem Tierschutz, obwohl du an anderer Stelle das hier über Schäferhunde aus dem Tierschutz geschrieben hast?

    Ich habe allerdings lange Zeit freiwillig in Tierheimen ausgeholfen und viele Hunde kennengelernt. 90% der Tiere sind völlig normal und unkompliziert. Natürlich gibt es die Ausnahmen. Meistens Schäferhunde aller Art oder Herdenschutzhunde. Aber wer einen unkomplizierten Begleiter sucht, wird im Tierheim fündig.

    Wie verblendet bist du, dass dir das Schicksal der Familie, insbesondere der kleinen Kinder dort, so völlig egal ist - Hauptsache du bekommst einen Tierschutzhund unter ...

    Vielleicht sammelst du mit deinen gerade mal 20 Jahren doch mal etwas Lebenserfahrung, bevor du überall versuchst anderen deine "Lebensphilosophien" aufzuzwingen.

    Meine Freundin tickt wie ich. Da passt der plötzliche Züchterwunsch einfach nicht rein.

    Findest du.

    Hast du dich denn mal mit den Argumenten befasst, warum deine Freundin einen Welpen vom Züchter haben will?

    Was mir z. B. auf Anhieb als Argument pro Welpe vom seriösen Züchter einfällt:

    - der Welpe soll schon in der Welpenstube sorgfältig geprägt sein, damit die Basis für sein späteres, gewohntes Lebensumfeld schon mal ohne traumatische oder gar deprivationssyndromverursachte Vorbelastungen gegeben ist.

    - der Hund soll auch als erwachsener Hund schon von seinem Erscheinungsbild her bei allen fremden Menschen einen positiven, menschenzugewandten Eindruck bewirken.

    - Der Hund muss von Beginn an den Arbeitgeber überzeugen, damit keine Bedenken bestehen ihn dauerhaft auch zur Arbeit mitnehmen zu können

    Außerdem: Die Chance auf eine möglichst komplikationslose Vergesellschaftung mit deinem Hund sollte ja auch so hoch wie möglich sein - sonst gibt das mit dem Zusammenziehen nichts.

    .....................

    Für dich sind alle Welpenproduzenten Vermehrer, und extra für den Menschen produzierte Welpen lehnst du rigoros ab.

    Mal ganz abgesehen davon, dass auch im Tierschutz (der dann natürlich keiner mehr ist, weil hier auch der Verdienst als Motivation zugrunde liegt) viel Nachwuchs produziert wird, weil die Nachfrage nach Welpen und Hunden bis zu einem Jahr sehr groß ist; Du willst, dass für keinen Hund mehr das Recht auf eine im Vorfeld sorgfältig geplante, sorgfältige, liebevolle und mit Verstand durchgeführte Welpenzeit gilt.

    Ich persönlich wünsche mir für jeden Hund den bestmöglichen Start ins Leben, und fördere das, indem ich mich sorgfältig informiere und dann auch bereit bin den entsprechenden Preis zu zahlen.

    Auf der anderen Seite haben wir hier auch Ärzte, da merkt man es geht sehr ums Geld. Die röntgen dir quasi alles, von hufgeschwür bis Einschuss wird da geröngt und nen fetten Verband angelegt.

    Mal aus meiner Erfahrung:

    Ich habe einen äußerst kompetenten Hufschmied, der bisher bei Lahmheiten immer als erster am Stall war, wenn es keine erkennbaren Ursachen (Bein/Gelenk geschwollen z. B.) gab.

    Erst mal Hufe checken... und es war bisher eigentlich immer so, dass er bei dem leisesten Ahnen einer weiteren Ursache zusätzlich zum ersichtlichen oder wahrscheinlichen Hufgeschwür und dessen Behandlung immer noch zusätzlich die Begutachtung durch den Tierarzt empfohlen hat, möglichst mit Röntgen ...

    Nicht bei meinem, aber eben bei anderen Pferden hat sich dann gar nicht so selten ein spitzer Gegenstand als Ursache herausgestellt, entweder statt des vermuteten Hufgeschwürs oder zusätzlich zu einem (beginnenden) Hufgeschwür.

    ..................

    Ich finde es gut, wenn die Diagnostik sorgfältig und im Bedarfsfall auch eben umfangreicher gemacht wird - denn damit wird dem Patienten besser geholfen, als mit Behandlungen aufgrund von scheinbar erkenntlichen Vermutungen, wo sich dann im weiteren Verlauf doch andere Ursachen herausstellen.

    Mal zwei Beispiele bei meinem Amigo:

    Ihm war zwei Mal speiübel; Beim ersten Mal war die vermutete Ursache ein am Abend zuvor verschlungenes gammeliges Wurstbrot. Hier wollten die Ärzte eine Magenspülung vornehmen, um auszuschließen dass die Beschwerden nicht doch etwas durch die Aufnahme eines Giftstoffes verursacht wurden.

    Fand ich korrekt - nicht auszudenken, wenn die Beschwerden doch durch ein Gift verursacht wurden, und wir einfach nur die Übelkeit behandelt hätten aufgrund meiner scheinbaren Beobachtung.

    Ursache war nur das Wurstbrot ... ich weiß das, mir wurde nach der Magenentleerung der Inhalt im Eimer gezeigt, da schwamm nicht "Buntes" drin rum ... :ugly:

    Beim zweiten Mal hatte Amigo eine Magenaufgasung, weil er an einem Teppichfleckenentferner geschleckt hatte - ein Reinigungsmittel, welches starke Reizungen der Schleimhäute und damit verbundenen sehr starken Speichelfluss und dessen Abschlucken verursachte, und zwar direkt nach dem Schlecken.

    Wir waren keine 20 Minuten später bei unserer Tierärztin (abends um 20 Uhr ...), die hat uns zum Ausschließen einer Magen(teil)drehung sofort zur Tierklinik verwiesen, dort wurde dann die Aufgasung diagnostiziert (die während der halbstündigen Fahrt dorthin noch mehr zugenommen hatte, als sie zuvor von unserer Tierärztin festgestellt wurde).

    Hier war die Ursache und die weitere Behandlung völlig eindeutig: Amigo bekam Medikamente zur Eindämmung der Schleimhautreizung. Er musste aber auch über Nacht in der Klinik zur Beobachtung bleiben, denn sollten die Medikamente nicht ausreichend anschlagen, oder die Symptome sich sogar verschlimmern, müsste der Magen ausgepumpt werden. Die Gefahr einer Magendrehung durch den stark aufgeblähten Magen war einfach sehr groß.

    Ich habe dann nachgefragt, ob die Gefahr der Magendrehung denn nicht behoben würde, wenn der Magen ausgepumpt wird.

    "Ja, die unmittelbare Gefahr wäre dann erst mal weg."

    "Warum machen sie das dann nicht jetzt schon?"

    "Das ist ein operativer Eingriff mit Narkose, der kostet natürlich auch entsprechend mehr, und es jkann ja durchaus sein dass die Medikamente ausreichend anschlagen und die Aufgasung dadurch reduziert wird bis zum völligen abklingen. Das muss aber beobachtet werden, damit wir rechtzeitig eingreifen können, sollte sich die erwünschte Besserung nicht in der Form einstellen wie es notwendig ist."

    Ehrlich - ich habe nur bis zum "der kostet entsprechend ..." zugehört, da war meine Entscheidung schon gefallen:

    "Bitte sofort den Magen auspumpen - wenn unser Hund damit erst mal aus der unmittelbaren Gefahr raus ist, ist es uns das wert."

    Eines wurde uns erspart: Den ausgepumpten Mageninhalt durften wir diesmal nicht in Augenschein nehmen ... dafür wurden wir später gefragt:

    "Es war nur Futter im Magen - Sie barfen, nicht wahr?"

    :bindafür:

    Fazit: Beim ersten Mal wurde direkt größerer Aufwand zur Ursachenfindung betrieben, um eine sonst mögliche Fehldiagnose zu verhindern, beim zweiten mal wurde uns die kostengünstigste Variante angeboten, mit dem Hinweis dass der Aufwand allerdings doch größer werden könnte, wenn sich die gewünschte Besserung nicht in einem entsprechenden Zeitrahmen zeigt.

    Beide Male die gleiche Klinik.

    Der Grund für die GOT-Erhöhung steht schon im Threadtitel:

    Es wurde an die modernsten Untersuchungsverfahren angepasst.

    Modernste Untersuchungsverfahren bedeutet auch sicherer Diagnostik, und damit eine bessere medizinische Versorgung, zum Wohle des Tieres.

    Nicht billig, sondern eine hochwertige Dienstleistung, die eben auch ihren Preis kostet.

    Meine Meinung.

    Von der Klinik kenne ich auch sehr detaillierte Rechnungen.

    Wobei mir auch da hin und wieder auffiel, dass manchmal so einige Kleinigkeiten nicht aufgeführt waren.

    Ich denke aber auch, einige zusätzliche Leistungen wurden dann durch einen erhöhten Satz z. B. bei der "allgemeinen Untersuchung" verbucht.

    Ich denke, über diese Möglichkeit der Staffelung des Gebührensatzes lassen sich auch jetzt noch so einige "Handgriffe" als Pauschale unterbringen.

    Amigo hatte z. B. mal eine Entzündung am Kopf, da hat die Dermatologin richtig lange mit sehr viel Watte gereinigt, desinfiziert und eine Erstversorgung mit dem Medikament gemacht.

    Das Medikament habe ich dann mitbekommen (die Flasche mit der Emulsion war für Amigo geöffnet worden, und er sollte damit weiterbehandelt werden).

    Die Wundversorgung inklusive der dafür verbrauchten Materialien - die aus meiner Sicht unglaublich sorgfältig und entsprechend lang war - ist überhaupt nicht aufgetaucht auf der Rechnung.

    Von meiner "Dorftierärztin" habe ich noch nie eine Rechnung gewollt ...

    ............................

    Was mir bisher bei allen Tierärzten aufgefallen ist: Sie behandeln einen bestimmten Auftrag (z. B. Lahmheit, oder Impfung) und während sie die gewünschte Leistung erbringen, werden dann noch "so ganz nebenbei" kleine Checks gemacht, entweder auf eigene Veranlassung oder weil ich das anmerke.

    Diese - ich nenne sie mal - "Sorgfaltsleistungen", von denen ich meine dass sie dem geübten Blick der Berufserfahrung entspringen, werden nicht berechnet.

    Beispiel: Pferd, regelmäßige Blutabnahme wegen Cushing.

    "Können Sie einmal kurz die Sehne vorne rechts angucken, ob da irgendwas Auffälliges ist?"*

    Wird immer gemacht, wenn ich darum bitte.

    Taucht nicht auf der Rechnung auf, und wird auch nicht über einen höheren Satz unter dem Posten "allgemeine Untersuchung" mit abgerechnet.

    Natürlich beruht mein Eindruck nur auf meinen persönlichen Erfahrungen mit Tierärzten, aber bei vielen denke ich einfach, ihr Beruf ist auch Berufung, und sie haben das Wohl des Tieres, und nicht das Geld der Patientenbesitzer im Kopf.

    Edit* Es geht da um eine verheilte, aber sehr narbige Sehnenverletzung. Ich lasse da gerne von Zeit zu Zeit mal einen Profiblick drauf werfen - nicht, dass ich da irgendwas übersehe, wo eine Beobachtung oder gar Behandlung besser fürs Pferd wäre.