Beiträge von Hundundmehr

    Die Tierärztin sprach im September schon von Librela.

    Die Physio ist gegen Librela.

    Warum ist die Physio gegen Librela?

    Librela nimmt die nicht-entzündlichen Arthroseschmerzen, und kann bestimmte entzündliche Prozesse eindämmen bzw. verhindern.

    Oft ist das "Schmerzpaket", welches durch Librela wegfällt, so groß, dass der Hund bewegungsfreudiger wird, was einen enormen Gewinn an Lebensqualität bedeutet.

    Beim Menschen wurde bei einem Präparat gleicher Wirkung bei einem geringen Prozentsatz festgestellt, dass es unter Einsatz dieses Präparates, zumeist dann noch in Kombination mit einem nicht-steroiden, entzündungshemmenden Schmerzmittel (NSAID, hierzu gehört auch Metacam z. B.), zu einem rasant fortschreitenden Verschleiß bei den betroffenen Gelenken kam. Als mögliche Ursache wird eine durch die Schmerzfreiheit ermöglichte zu starke und auch "falsche" Beanspruchung der erkrankten Gelenke vermutet. (Als bildhaftes Beispiel: Bei Arthrose im Knie ist sportlich angemessene Bewegung sehr hilfreich, um ein Fortschreiten der Arthrose einzudämmen und die Funktion des Knies deutlich länger zu erhalten; So Sportarten wie Joggen im Gelände und Hürdenlauf sind da eher nicht angeraten.)

    Soweit ich informiert bin, wird dieses Präparat deshalb derzeit nicht mehr beim Menschen eingesetzt.

    Bei Hunden gibt es bisher keine Daten über eine ähnliche Entwicklung wie beim Menschen. Deshalb sollen NSAID nicht, bzw. möglichst nicht dauerhaft, und nur nach Rücksprache und einer Nutzen-Risiko-Abwägung mit dem Tierarzt angewendet werden.

    Welcher Faktor auch berücksichtigt werden sollte: Die Lebenserwartung unserer Hunde.

    Sicher macht man sich mehr Gedanken dazu, wie man bei einem jungen Hund mit Gelenkerkrankung dessen Leben und auch Bewegungsfreiheit gestaltet, um die Erkrankung nicht noch ungewollt rasch voranschreiten zu lassen.

    Bei einem alten Hund geht es aber nicht mehr darum, das Leben mit Tagen zu füllen, sondern die verbleibenden Tage mit Leben.

    Dinakl Bei deinem Hund IST die Hinterhandfunktion doch schon schlecht, mit weniger Schmerzen wird sie vielleicht nicht besser, aber dem Hund geht es besser.

    Eine Inkontinenz kann auftreten - aber eben nicht wegen Librela, sondern wegen der voranschreitenden CES.

    Btw: Es gibt NSAID, die besser als Metacam bei durch Erkrankungen des Bewegungsapparates verursachten Schmerzen wirken. Sprich deine Tierärztin auch darauf an.

    Als Fazit für dich: Versuche es auf jeden Fall mit Librela bei deinem Hund. Du kannst nicht verlieren, nur gewinnen.

    Sie hält deine Wunschrasse und lebt im gleichen Haus wie du, also gleiche Lebensbedingungen für den Hund.

    Die Lebensbedingungen ändern sich aber zum Jahresende, wenn ich mich recht erinnere gibt es dann eine Wohnung im Erdgeschoss, mit Gartennutzung, und wenige Fußminuten zu Wald/Feld :denker:

    Ein Welpe soll dann im Februar 2023 einziehen, die Bedingungen dafür sind sicher idealer als in der jetzigen Wohnsituation.

    Könnt ihr das bitte per PN ausmachen?
    Es nervt!

    Danke!

    Überlies es doch einfach ;)

    ... und mach mit dem weiter, was ich als Abschluss unter meinem letzten post schrieb:

    Denn das ist ja, worum es hier in dem Thread eigentlich geht: Wir bemühen uns, dem Threadersteller Amarandh zu vermitteln, seine Rassewahl doch zu prüfen und zu bedenken, dass der Husky nicht die erste Wahl für die Vorstellungen für das Zusammenleben ist, einfach aufgrund der Lebensumstände, die der Threadersteller derzeit lebt und bieten kann.

    Nochmal: Nein, das steht da nicht, schau mal hier:

    Ja, ich bin nicht blöd, schau mal hier:

    https://abload.de/image.php?img=huskygii5w.png

    :upside_down_face:

    Warum zeigst du jetzt einen Bildausschnitt der Seite, die ich in meinem Vorpost verlinkt habe?

    Betrachte es doch mal so:

    Wir sind uns beide einig, dass es selbstzusammengeschustertes Geschwurbel ist, was auf dieser Seite steht.

    Ich denke, die Wahl des Ausdruckes "negative Verstärkung" ist einfach zufällig, und lehnt sich nicht an den feststehenden Fachbegriff aus den Lerntheorien an.

    Auch wie sie unter den einzelnen Unterpunkten des Artikels "Negative (=schlechte) Bestärkung des Huskies" zum Thema "Strafe in der Erziehung des Huskies" schreibt, ist - sorry für den Ausdruck, aber - selbstzusammengeschwurbelter Scheiß, bar jeglichen wissenschaftlichen Kontextes.

    Das passt ja auch zu dem was Czarek sofort aufgefallen ist: Es gibt keinerlei Hinweise darauf, welches Zertifikat vorliegt, oder welchem Verband diese scheinbare Therapiehuskie-Ausbilderin angehört.

    Fazit: Jemand der sich für einen Husky als Hund interessiert, und auf diese Seite gerät, denkt doch erst mal: "Wow - der Husky hat ja eine super Eignung als Therapiehund - da haben ja alle, die mich vor der Anschaffung eines Huskies warnen, weil er ja angeblich so schwierig zu erziehen und viel zu eigenständig ist, total unrecht!"

    Denn das ist ja, worum es hier in dem Thread eigentlich geht: Wir bemühen uns, dem Threadersteller Amarandh zu vermitteln, seine Rassewahl doch zu prüfen und zu bedenken, dass der Husky nicht die erste Wahl für die Vorstellungen für das Zusammenleben ist, einfach aufgrund der Lebensumstände, die der Threadersteller derzeit lebt und bieten kann.

    Potato Du missverstehst das - ein Hund kann sich bei jeder Jagdsequenz (Stöbern, Suchen, Hetzen, Stellen und Erlegen der Beute) eine Dosis Dopamin abholen, egal worauf er spezialisiert ist.

    Er bekommt nicht automatisch den größten Dopaminkick bei seiner Spezialisierung, nur weil er darauf spezialisiert ist.

    Auch die anderen Jagdsequenzen des Jagdverhaltens haben einen hohen Selbstbelohnungseffekt.

    Unter Umständen, je nach Erfahrung des Hundes, sogar mehr als die eigentliche Spezialisierung.

    Nochmal: Nein, das steht da nicht, schau mal hier:

    Informationen rund um die Erziehung eines Siberian Husky (huskyzucht.info)

    Da ist ein Punkt mit dem Titel: Negative Bestärkung

    Klickst du darauf, erscheint der Titel: Information zur Erziehung/Negatives

    Untertitel: Negative Bestärkung des Siberian Husky

    Dann sind einzelne Punkte aufgeführt, einer davon ist "negative Verstärkung", was als "ungewollte Verstärkung" verstanden wird (steht ja auch darunter).

    Diese Seite zur "negativen Bestärkung" hat nullkommanull mit Lerntheorien zu tun.

    Mich beschleicht auch der Verdacht, dass da jemand geschrieben hat, der noch nicht mal von der Existenz der Lerntheorien weiß, und deshalb auch nicht weiß dass er mit dem Begriff "negative Verstärkung" eigentlich einen determinierten Fachbegriff nutzt - und zwar falsch.

    Da steht aber auch nix mit Strafe.

    Setzte überall wo "negativ" steht, einfach das Wort "schlecht" ein - dann wird es auch für den Leser, der sich etwas mit Lerntheorien auskennt, etwas weniger schmerzhaft beim Lesen ;)

    .....................

    Ein sehr interessanter Kommentar zu dieser Seite kommt von Czarek:

    Ich sehe da keine Zertifizierung oder Verband, in dem die Menschen mit ihren Hunden arbeiten.

    Stelle mir aber gerade vor, wie eine Katze über den Weg läuft, während der Blindenführhund seinen Menschen über die Straße führt...

    Für jemanden der sich mit der Materie nicht auskennt, kommen solche Seiten evtl. seriös an, und suggerieren die hohe Tauglichkeit des Siberian Husky als Therapiehund.