Beiträge von Hundundmehr

    Spontan: Nimm dir die Zeit, und plane für die Zeit nach eurem Kurztripp - neben den schon genannten Gründen wirst auch du die Zeit in Paris nicht wirklich entspannt genießen können, weil du ständig an den kleinen Wutz denkst ;)

    Auch für den Welpen ist in der Phase eine Trennung von euch nicht so schön - hat er euch doch gerade erst kennengelernt und ist dabei, euch nach dem Abschied von seinem bisherigen Leben als feste, menschliche Parameter zu begreifen ... und dann seid ihr weg :shocked:, ohne dass er ja weiß, dass ihr wiederkommt ...

    Ein Wurfbruder von João ging vom schönen Niederrhein ins tiefste Bayern (bei München), es wurden viele Pausen gemacht, und es hat wohl super geklappt.

    Dass Welpen bei einer Autofahrt ihren Mageninhalt wiedergeben, ist nicht unnormal - unangenehm, ja, aber den Welpen geht es danach besser, und mit angepassten Pausen ist das auch nicht so schlimm für den Welpen.

    Wie schon erwähnt ist es wichtig, dass eine Person die Hände frei hat um sich um den Welpen auch während der Fahrt kümmern zu können.

    Das größere Problem ist tatsächlich, dass zum Einen der Züchter die Welpeninteressenten kennen lernen möchte, dann möchte man selber den Welpen ja auch noch mal sehen, und dann kommt noch die Abholung dazu - also 3 Termine, die man aufgrund langer Anfahrtszeiten ja auch erst mal selber einplanen muss.

    Es lohnt sich aber, wenn ansonsten alles passt.

    Viel Erfolg bei eurer Suche!

    P.S.: Schau auch mal beim GRC, eventuell ist da auch etwas dabei, was zeitlich und räumlich gut passt.

    Der Züchter von João hatte bei seinem vorletzten Wurf auch die Zusage für eine Familie mit jüngeren Kindern zurück genommen, als die Welpen 6,5 Wochen alt waren.

    Der Umgang der Kinder mit den Welpen war so gruselig, ohne dass die Eltern auch nur die geringsten Anstalten machten, regulierend und erzieherisch einzugreifen, dass das Züchterehepaar sich direkt nach dem Besuch noch mal besprochen und dann entschieden hat, für den eigentlich für diese Familie schon vorgesehenen Welpen doch eine aus ihrer Sicht geeignetere Familie zu suchen.

    Es gibt wirklich viele Gründe, warum eine geplante Welpenübernahme doch noch auf den letzten Metern scheitert - aber natürlich liegt auch die Annahme, in diesem Fall könnten die ganzen Klauseln des Vertrages Begründung sein, sehr nahe.

    Ein Wurfbruder meines João kam übrigens nach 6 Tagen von seiner Familie wieder zurück zum Züchter - die Welpenkäufer hatten es sich nicht so anstrengend vorgestellt (was für mich und auch alle anderen Welpenbesitzer nicht nachvollziehbar ist, weil man sich eigentlich im Vorfeld darüber im Klaren sein sollte, dass so ein Welpe erst mal auch Zeit und Arbeit bedeutet).

    Er war nur wenige Tage beim Züchter, dieser hatte sehr schnell eine neue Familie, die jetzt richtig glücklich mit ihm ist; Auch mit kleineren Kindern, aber da läuft es halt ... anders, besser :cuinlove:

    Was ich deshalb weiß, weil ich die ganze Familie derzeit noch wöchentlich beim Welpenkurs sehe.

    Unterm Strich: Ich finde wichtig, dass ein Welpe aus einer hervorragenden Aufzucht kommt.

    Wenn dann noch die Chemie zwischen Züchter und Interessent stimmt, passt es.

    In diesem Fall stimmt einfach die Chemie nicht, und ich finde es richtig dass die TE sich gegen einen Kauf dort entschieden hat, eben auch weil das eigene Bauchgefühl wichtig ist für das Zusammenleben mit dem Welpen.

    Das sollte nicht getrübt sein, und ich bin davon überzeugt, dass es durchaus seriöse Züchter gibt, bei denen die TE einen wunderbaren Welpen bekommen ohne diese Missstimmung mit dem Züchter.

    Melli24 Ich weiß ja nicht wo du herkommst, und wie viel Anfahrtsweg du in Kauf nehmen würdest?

    So wie ich das sehe gibt es wohl deutlich mehr noch zu vermittelnde Welpen in den südlicheren/östlicheren Bereichen Deutschlands?

    Ich würde zumindest im Erstgespräch nichts von dem gescheiterten Versuch erzählen - Züchter wollen wissen, ob der Welpeninteressent geeignet ist, und nicht, warum eine Züchterin (womöglich aus gleichem Verein) völlig überzogene Vorstellungen bzw. Einschränkungen hat bei ihren Welpenkäufern... ;)

    Hm - also ich musste, gerade aufgrund des letzten Satzes - doch ziemlich schmunzeln.

    Für mich bleibt da tatsächlich hängen: Nette, tierliebe Feuerwehrleute, denen das Wohl der Tiere so naheging, dass sie den Kollateralschaden einfach in Kauf nahmen ... und dann auch mit verarzteten Händen anschließend weiter Dienst schoben.

    Finde ich unglaublich sympathisch, ihr nicht?

    Also unterm Strich ging es da gar nicht darum, über eine "gefährliche Katze" zu berichten, sondern darum, wie nett die Feuerwehrleute waren.

    Wundert mich nicht, weil es ja mittlerweile immer mehr tätliche Übergriffe gegenüber diesen beruflichen Helfern gibt, und gerade solche Berichte einen Beitrag dazu leisten, den Zuspruch (die Sympathie) und damit auch die Wertschätzung für diese Berufsgruppen zu verstärken.

    Aber das ist mein persönlicher Blickwinkel auf diesen Bericht.

    Nochmal zu dieser anderen Züchterin mit ihren Mietvertrag.

    Du hast es vermutlich überlesen, es handelt sich nicht um einen Mietvertrag.

    Die Themenerstellerin hat diesen irrigen Eindruck vor etlichen Seiten selber richtiggestellt.


    Wenn ich gute Gründe habe meinen Vertrag so zu gestalten, dann gehe ich doch auf bedenken der potenziellen Käufer ein bzw. frage doch wenigstens bei welchem Punkt es hapert, oder sehe ich das iwie falsch?

    Wäre echt schön, wenn alle Menschen so selbstverständlich rational agieren würden ...

    Ich habe Kopfkino, und sehe vor meinem inneren Auge eine überbesorgte Helikopterwelpenmutti, die ihre Welpen am Liebsten in ihrer Nachbarschaft hätte, damit sie ihre Welpen bloß ja nicht aus den Augen verliert...

    Ich verstehe allerdings auch die Ängste der Züchter, die viel Liebe und Herzblut in die Aufzucht ihrer Welpen stecken und sich natürlich nur das Beste für deren Zukunft wünschen.

    Ich bekomme ein wenig das Gefühl als wolltest du mich des lügens bezichtigen, bzw mir unlautere Absichten unterstellen wollen...

    Nein, das war und ist überhaupt nicht meine Absicht.

    Die Gedanken mit der Abgabe z. B. waren hypothetisch, und nicht auf dich bezogen.

    Was ich - auch hypothetisch - dargestellt habe, war die mögliche Sicht/das mögliche Empfinden der Züchterin.

    Du hast deinen persönlichen Eindruck geschildert, den diese ganzen Klauseln in dem Vertrag auf dich gemacht haben, und dich hat das abgeschreckt.

    Das ist doch auch völlig ok, ich kann dir doch nicht in dein Empfinden reinreden :bussi:

    Mir geht es um diese Empfehlungen, die hier gegeben wurden zu einer Beschwerde beim Verein.

    Zum Einen kennt hier keiner die genauen Formulierungen und die Intention, die dahinter steckt, zum Anderen hast du überhaupt keine Handhabe, irgend etwas nachzuweisen (oder hast du eine Kopie dieses Vertrages in deinem Besitz?).

    Dich hat der Vertrag abgeschreckt, weil du das Gefühl hattest, du würdest gar nicht Eigentümer, und die Züchterin würde dir den Hund jederzeit abnehmen können, und zwar willkürlich, nach ihren eigenen Empfindungen, ohne Rücksicht auf euch und die tatsächlichen Umstände.

    Ob tatsächlich "Abzocke" dahinter steckt, oder aber eine Züchterin, die mit ihrer Fürsorge für ihre Welpen auch nach der Abgabe etwas übertreibt, kann ich dir nicht sagen.

    Ich habe nur die Möglichkeit aufgezeigt, dass eben neben dem Abzocke-Gedanken auch eine überfürsorgliche Züchterin hinter diesen Klauseln stecken könnte.

    Oh ne warte, es herrscht prinzipiell immer noch Vertragsbindung.

    richtig, prinzipiell.

    Genau deshalb gibt es die Salvatorische Klausel, die besagt, dass, sollte einer der Vertragsbestandteile rechtlich nicht haltbar sein, werden andere Vertragsbestandteile dadurch nicht auch ungültig, erst recht nicht der gesamte Vertrag.

    Dadurch bleibt die prinzipielle Vertragsbindung erhalten, auch wenn einer der Vertragsbestandteile rechtlich nicht haltbar ist.

    Vielleicht überlegt ihr auch mal, dass sich im Verlaufe des Threads die Angaben/Informationen teilweise etwas "relativiert" haben?

    Aus "ich kaufe nicht einen Hund, ich miete ihn nur" ist geworden: "Nein, ich kaufe, aber bei den ganzen Klauseln ist bei mir der Eindruck entstanden, ich würde nur mieten."

    Ohne rechtliche Handhabe kann einem niemand einen gekauften Hund wegnehmen, und die rechtliche Grundlage sind nun mal die geltenden Gesetze, und nicht die emotionalen Einschätzungen der Züchterin.

    Aus dieser Information:

    Sollten wir den Hund irgendwann abgeben wollen, geht der Hund zurück an die Züchterin.

    Wenn der Hund dann zurück an die Züchterin gegangen wäre, verlangt sie pro Tag 30 Euro für Kost und Logie für den Hund, zzgl. Tierarzt etc.

    die ja den Eindruck erweckt, dass bei einem Abgabewunsch der Hund zwingend sofort zur Züchterin zurückgeht, und der Hund dort gegen Kost und Logis Untergebracht ist.

    Das wird hier relativiert:

    Da stand, wenn wir den Hund aus irgend welchen Gründen irgendwann abgeben wollen, sucht die Züchterin neue Besitzer aus, nicht wir. Und wenn der Hund nicht bis zur Vermittlung bei uns bleiben kann, dann muss der Hund zurück zur Züchterin und die berechnet dann 30 Euro pro Tag bis zur Vermittlung... Wenn die sich mit der Vermittlung also Zeit lässt und der Hund 6 Monate bei ihr ist sind das über 5000 Euro die wir zahlen müssten...

    "die Züchterin sucht aus" heißt doch nicht, dass sie Vorschläge der Besitzer völlig außen vor lässt?

    Kann man vielleicht auch so sehen, dass die Züchterin nicht will dass der Hund ohne ihre Kenntnis verscherbelt wird, und dann im Nirgendwo verschwindet.

    Der Zwang der Unterbringung bei ihr ist doch an die Vorgabe der Besitzer gebunden: "Der Hund muss weg, sofort, unverzüglich - wir wollen den nicht mehr!".

    Hat niemand von euch Kopfkino, wenn ihr hört dass der "doch so geliebte Familienhund" jetzt sofort weg muss, unbedingt ... und das möglichst so dass auch ab sofort keinerlei Kosten und Verpflichtungen mehr für einen selbst entstehen?

    Dem gegenüber steht dann das Kopfkino: "Die will daran verdienen, wenn ich den Hund abgeben will!"

    Mir stellt sich die Frage, warum überhaupt der Gedanke schon vor dem Kauf aufkommt, den Hund irgendwann mal abzugeben ...

    Ja, im Reallife gibt es tatsächlich Menschen, die einen Hund wie einen Gegenstand behandeln, und einfach abgeben (aber dann möglichst mit Gewinn, oder zumindest den Großteil des Geldes, welches man selber investiert hat), wenn man dessen überdrüssig ist.

    Ich kann Züchter verstehen, die einen Welpen nicht in die Hände solcher Menschen geben wollen.

    Rechtlich lassen sich viele der Klauseln (wenn nicht sogar alle) sicherlich nicht durchsetzen.

    Ich glaube, dass alleine das Infrage-Stellen dieser Klauseln, ohne nach der Begründung zu fragen, bei der Züchterin den Gedanken aufkommen ließ, hier doch nicht die Wunscheigentümer für einen "ihrer" Welpen zu haben.

    Ja, ich finde die Züchterin etwas strange, überbesorgt, hätte sicher zu den einzelnen Klauseln Fragen gehabt...

    Ich kenne sie aber nicht, weshalb natürlich durchaus die Möglichkeit besteht, dass sie eine "Abzockerin" ist ... ihr kennt den Spruch: "Ich hab schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen!"?

    Alles ist möglich - aber ich persönlich halte die Wahrscheinlichkeit, hier eine Züchterin zu haben die gerne lebenslang sicher sein möchte, dass es ihren Welpen gut geht, für deutlich größer.

    Fazit: Relativiert die ganzen Informationen mal ein bisschen - und überlegt dann mal, was noch übrig bleibt um auszureichen für eine Beschwerde beim Verband ... zumal es keinerlei Nachweise gibt für die Inhalte des Vertrages...

    Last not least: Es bleibt jedem selber überlassen, auf welche Bedingungen er/sie sich einlässt bei der Übernahme eines Welpen.

    Wer redet denn jetzt von 'nimmt den Hund nicht zurueck', 'will keine Infos', usw.?


    In diesem Vertrag stand was komplett anderes

    Möglicherweise hast du den Kontext nicht verstanden?

    Natürlich stand in dem Vertrag etwas anderes, wobei wir hier nur die Wiedergabe durch die TE kennen, aber nicht den genauen Wortlaut.

    Aber es ist müßig - die TE ist vom Kauf zurückgetreten, und sucht jetzt nach einem passenden Züchter, mit einem Vertragsinhalt, der bei ihr nicht Unwohlsein verursacht.

    Dass mir allerdings jemand reinredet, wenn ich den Hund jemandem geben will, warum auch immer

    Jede Medaille hat zwei Seiten - manche sogar mehr...

    Da erwähnt wurde, Tierschutzorgas hätten da auch solche Klauseln:

    Wie oft werden Hunde zum Wanderpokal, WEIL Tierschutzorgas sich nach der Abgabe nicht mehr kümmern?

    Wie oft werden Welpenverkäufer verteufelt, weil es sie nicht mehr interessiert was nach dem Kauf mit den Welpen passiert?

    Meine erste Züchterin, von der Hund 1 und Hund 3 waren, hat immer Wert darauf gelegt, zumindest von Zeit zu Zeit Kontakt zu den Besitzern ihrer Welpen zu haben.

    Irgendwann hat sie mir mal erzählt, dass sie zumindest bei allen wüsste wo sie sind, und wie es ihnen geht - außer bei einem Hund, dessen Besitzer umgezogen sind und die neue Adresse nicht mitgeteilt haben.

    Sie fand das sehr traurig, hätte gerne gewusst wie es einem "ihrer Welpen" geht.

    Möglicherweise schade, dass ihr nicht nach den Gründen für diese Klauseln gefragt habt.

    Möglicherweise sollte es aber auch so sein, und es wartet DER HUND auf euch, der es sein soll.

    Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück bei eurer Suche.