Beiträge von Hundundmehr

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    Diese nur auf Menschen definierte Bindungsfähigkeit stammt aber aus einer Zeit, als man jeglichen Tieren noch Denken und Gefühle absprach.

    Als Bindung wird eine emotionale Beziehung zwischen Lebewesen bezeichnet.

    Nicht nur gemäß Feddersen-Petersen ziehen Hunde oftmals Menschen als Beziehungspartner ihrer Artgenossen vor.

    Meine Güte, wird hier an "alten Zöpfen" festgehalten, und irgendwann mal für den Menschen zugeschnittene Definitionen als Basis zugrunde gelegt.

    Es macht mich echt wütend, dass sie ihre selbst zusammengeschusterte Philosophie so unreflektiert verbreiten darf.

    Aus dem Artikel:

    Zitat

    Hunde haben keine Bindung zu uns.

    Allein dieser Satz bringt ihre Einstellung zum Hund, auf welchem ihr gesamtes Haltungs- und Trainingskonzept beruht, auf den Punkt:

    Nicht nur, dass sie es besser weiß als alle kompetenten Kynologen; Mit dieser Einstellung legitimiert sie ihren gewalttätigen Umgang mit Hunden, als auch die unsagbaren Umstände, unter denen die Hunde bei ihr leben müssen.

    Ein ganz wunderbarer Hund hat seine Flügel bekommen ... ich kann es gar nicht fassen, Daniela, dass Moro nicht mehr da ist.

    Fühl dich mal ganz doll gedrückt.

    Lieber Moro, du hast mich immer unfassbar beeindruckt mit deiner Ausstrahlung, deiner Kraft, deiner Liebenswürdigkeit und deiner Souveränität.

    Auch ich werde dich sehr vermissen.

    Jetzt kannst du wieder auf der Regenbogenwiese rennen, und ich denke, deine Kumpels Vasco und Amigo haben dich direkt in Empfang genommen, und rennen nun gemeinsam mit dir.

    Mach's gut, mein Freund, es ist mir eine Ehre, dich gekannt zu haben.

    Ja gut, aber auf die Straße rennen ist auch gefährlich.

    War das hier nicht sogar mal Thema?

    Der Thread heißt aber nicht „der gefährdete Hund“…

    Geht ja auch nicht um die Gefährdung für den Hund, sondern um die Gefährlichkeit für unbeteiligte Dritte - wenn er auf die Straße läuft, wird er zwangsläufig zu einer Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer.

    So, das war OT - denn auch diese Gefahrenverwirklichung ist nicht gemeint in diesem Thema "Der gefährliche Hund".

    Ich würd aus dem Artikel her vermuten dass die Zwangseinweisung wg Fremdgefährdung war.

    Das geht aus dem Artikel nicht hervor.

    Da steht nur etwas von "Krankentransport in eine Spezialklinik", was möglicherweise eine Klinik mit mindestens medizinischer Betreuung für Psychiatriepatienten sein dürfte.

    Dort kann erst festgestellt werden, ob eine stationäre Aufnahme auch gegen den Willen der Betroffenen gemacht werden muss.

    Grundlage hierfür war Widerstand gegen die Staatsgewalt, wobei wohl vor Ort schon festgestellt wurde, dass diese Frau eher ein Fall für entsprechende Ärzte denn für die Polizei ist.

    Hundundmehr

    Krass, was Du alles über die Frau weißt. Wohnst Du da?

    Hast du denn mehr Informationen über die Frau als in dem Artikel, um anhand von Fakten die Frage aufstellen zu können warum bei dieser Frau nicht schon viel eher Maßnahmen eingeleitet wurden?

    Aber um mal - im Gegensatz zu dir - sachlich auf deine Frage einzugehen: Nein, ich kenne diese Frau nicht, und wohne auch nicht in der Nähe.

    Allerdings habe ich beruflich eine Zeit lang in einem Bereich gearbeitet, wo ich auch Menschen kennen lernen durfte die zwangsweise in einer Psychiatrie untergebracht wurden.

    In allen Fällen ging das nur, weil sie entweder eine Gefahr für sich selbst oder andere darstellten.

    Weil es dafür ein bisschen mehr braucht als Nachbarn, die Behauptungen aufstellen.

    Versteht das nicht falsch, ich zweifel die Aussagen der Nachbarn in diesem Fall nicht an.

    Aber wenn es so einfach wäre, Menschen in Einrichtungen unterzubringen, die Menschen in der Umwelt als "auffällig" empfinden, wären wir in einem Rechtsstaat, in dem ich nicht leben wollen würde.

    Der jetzige Vorfall, der entstanden ist aufgrund der Widersetzung gegen ein Tierhaltungsverbot, bietet nun eine Rechtsgrundlage, um diese Frau auch gegen ihren Willen zumindest erstmal psychisch untersuchen und betreuen zu lassen.

    Ja, es ist traurig - auch für diesen Hund - dass es erst zu diesen Vorfällen kommen muss, damit ein Einschreiten und auch weitere Schritte legitim ist.

    Es wäre aber deutlich schlimmer, wenn Weniger reichen würde, um einem Menschen seine Freiheit und Selbstbestimmung nehmen zu können.

    Heute im Wald, es kamen 3 Spaziergänger entgegen, und meine Jungs trabten locker an ihnen im Freilauf vorbei.

    Eine Frau schaute ihnen lächelnd hinterher und meinte:

    "Wie üblich - ignorant."

    Ich strahlte übers ganze Gesicht, und ich meinte nur:

    "Ja - aber mit der Ignoranz hat es sich, sobald sie freundlich angesprochen werden xDxDxD"

    "Ja - aber dann wollen die Menschen ja auch Kontakt. Die wirken ja auch sehr freundlich."

    Ich muss dieser Frau wohl schon mehrfach mit meinen Hunden begegnet sein, sonst hätte sie ja nicht: "Wie üblich" gesagt.

    In solchen Momenten freue ich mich einfach sehr, weil sich die ganze Arbeit so sehr gelohnt hat. Gerade bei João war das eine sehr zähe Nummer, so lange habe ich bei keinem meiner Hunde gebraucht, um ihm beizubringen dass man nicht jeden Menschen freudig begrüßen muss, sondern auch einfach an Menschen vorbei gehen kann - wenn sie ihn nicht freundlich ansprechen.