Mein Mann und ich haben 3 Kinder im Alter von 3, 6 und 8 Jahren und wir mussten leider vor 3 Monaten unseren, über alles geliebten Rocko gehen lassen. Rocko war ein Mops und er war unser Seelenhund. Er wurde leider nur 9 Jahre alt und war sein ganzes Leben lang eine gesundheitliche Baustelle.
Nebst der Unmöglichkeit, einen "gesunden Mops" (ein Paradoxon in sich selber) zu finden, macht Ihr einen Denkfehler in der Hunde-Anschaffung:
Offenbar hattet Ihr den Mops zuerst, bevor Eure Kinder geboren wurden. Das heisst, er war rund 1 Jahr alt, als Euer erstes Baby zur Welt kam. Damit kam er offenbar zurecht, er konnte sich daran gewöhnen.
Die beiden jüngeren Kinder kamen dann erst zur Welt, als Euer Mops schon 3 - 6 Jahre alt war, d.h. in diesem Alter waren seine gesundheitlichen Baustellen schon stärker fortgeschritten. Ich nehme an, er hatte Schmerzen (Keilwirbel) und bekam schlecht Luft. Deshalb konnte er nicht viel dagegen unternehmen, dass er als Kinderspielzeug missbraucht wurde.
Wenn Euch jetzt in dieser Situation mit drei noch kleinen Kindern vorschwebt, dass Ihr einen "Klon" des ersten Mopses finden könntet, dann befindet Ihr Euch in einem riesigen Irrtum. Ein Welpe (egal welcher Rasse) wird in erster Linie masslos überfordert sein mit Euren drei Kindern, wenn Ihr diese nicht anleiten könnt, dass ein Hund kein Spielzeug ist.
Euer Projekt "Zweiter, genau gleicher Hund" ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt.
Bitte wartet mit einem neuen Hund, bis Euer jüngstes Kind mind. 8 - 10 Jahre ist und lernt in der Zwischenzeit, was ein Hund für Bedürfnisse hat und wie man einen Familienhund erzieht. Dafür braucht Ihr keinen eigenen Hund, sondern Ihr könnt das entweder aus Büchern oder von Online-Kursen erlernen. Euch fehlen ganz offensichtlich die grundlegendsten Kenntnisse über das Wesen und die Bedürfnisse eines Hundes.