Joey hat viel Unterwolle und wenn sein Fell sich wie das seines Vaters (Achtung; Plüschball
) entwickelt, bin ich mir unsicher ob wirklich pauschal ein Mantel sein muss.
Ich habe sowohl einen (Extrem)-Langhaar Chi wie auch eine Extrem-Kurzhaar-Dame, s. Avatar.
Smilla schlottert schon bei unter 15 Grad, zieht ihr Schwänzchen ein, macht einen Buckel und guckt mich vorwurfsvoll an... "Bitte schnell, schnell Pulli anziehen! Ich bin eine Spanierin!" Sie wickelt sich auch bei 25 Grad Innentemperatur (draussen 35 Grad) noch immer in ihre Decke auf dem Sofa ein.
Der langhaarige Bongo hingegen schlich wie ein armer Bettler durch die Gegend, als ich ihm mal einen dünnen Regenmantel anzog, weil es wie aus Kübeln goss (Smilla bleibt bei solchem Wetter natürlich daheim, keine 10 Pferde könnten sie in den strömenden Regen rauslocken!). Bongo kriegt nie einen Mantel oder Pulli, auch im kältesten Winter nicht, aber bei Kälte begrenze ich natürlich die Gassigänge, gehe nur 10 - 15 Minuten, dafür häufiger.
Das heisst also, Du musst beobachten, wie der Kleine reagiert und ab wann er evtl. friert. Wenn er wirklich so viel Unterwolle kriegt wie sein Vater, ist ein Mantel wohl nicht nötig, nehme ich an. Stehenbleiben darf man im Winter natürlich nie, auch nicht zu einem kurzen Geplauder mit dem Nachbarn!
Dass Du dem Russkiy Toy einen Mantel anziehen musst bei Kälte, ist klar, der hat ja viel kürzere Haare und keine Unterwolle.